Was geschah bisher?


24.09.2017 Kinderbuchpremiere "Die drei Magier"

 

 

Foto: © Christian Haas

           

 

 

 

 

Der Kinderbuchautor Matthias von Bornstädt präsentiert seine neue Kinderbuchreihe, die sich an das Brettspiel "Das magische Labyrinth" anlehnt, exklusiv in der Backfabrik. Für alle ab 7, die Spannung lieben!

In dem Brettspiel "Das magische Labyrinth" (Kinderspiel des Jahres 2009) gehen die Zauberlehrlinge Vicky, Conrad und Mila auf Entdeckungstour. Der Autor Matthias von Bornstädt erweckt die Figuren aus dem Spiel zum Leben und lässt sie in der neuen Kinderbuchreihe "Die drei Magier" spannende Abenteuer in der magischen Welt Algravia erleben. Die ersten beiden Bände "Das magische Labyrinth" und "Geheimnis im Geisterwald" erscheinen im September. Matthias von Bornstädt ist bekannt für seine sehr unterhaltsamen Lesungen. Er gestaltet sie immer mit spannenden Effekten und tollen Mitmachaktionen. Am 24. September um 15:30 Uhr kommt er für eine große Buchpremiere zu uns in die Backfabrik. 

Schau dir hier den Trailer zur Buchpremiere an und lerne Matthias von Bornstädt schon mal kennen!

Und darum geht's im ersten Band:
Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den Badeweiher plötzlich in eine fremde Welt. Und in der gibt es sprechende Bäume, kluge Katzen und freundliche Hexen! Die Bewohner dieses ungewöhnlichen Ortes nennen ihre Welt Algravia und sind davon überzeugt, dass die drei Kinder die lange erwarteten drei Magier sind, die Algravia vor den gemeinen Machenschaften des fiesen Zauberers Rabenhorst retten sollen. 
Doch Conrad, Mila und Vicky haben keine Ahnung von Zauberei, also müssen sie wohl die Falschen sein. Oder doch nicht ...?

Matthias von Bornstädt wurde 1986 in Wernigerode geboren. In den magischen Wäldern rings um die kleine Harzstadt fand er seine ersten Geschichtenideen. Heute lebt er in Berlin, wo sich die magischen Ideen oft hinter Betonwänden verstecken – was den Hobbydetektiv nur umso mehr reizt. In Berlin absolvierte Matthias von Bornstädt seine Ausbildung zum Arzt und machte Bekanntschaft mit der kleinen Hexe »Bibi Blocksberg«, für die er viele Folgen schrieb. Daneben veröffentlichte er zahlreiche Kinderbücher. 
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11.06.2017 - Puppentheater in der Backfabrik "Pippi Langstrumpf - Wie alles begann" (4)

 

 


© Berliner Puppentheater

 

 

 

 

Ukraine. 90er Jahre. Große Party der Freiheit. Manche tanzen und fressen oben auf dem Trümmerhaufen der Sowjetunion, andere versuchen noch, ihn zu erklimmen. Viele sammeln bloß die Krümel ein. Auch Samira. Mit sieben Jahren macht sie sich auf die Suche nach Freiheit, Wohlstand und Deutschland. Während teure Autos die Straßen schmücken, lebt Samira mit ein paar anderen Kids in einem Haus, wo es keinen Strom, kein warmes Wasser und kein Klo gibt. Aber es geht ihr bestens. Sie hat ein eigenes Sofa zum Schlafen und eine fast erwachsene Freundin, die ihr alles beibringt. Außerdem hat sie einen Job, und den macht sie gut. Betteln. Sie ist unschlagbar darin, denn niemand kann diesem schönen Kind widerstehen. Auch Rocky nicht. Er ist fasziniert von Samira, seinem neuen Schützling. Er nennt sie Kukolka. Püppchen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch Kukolka hält an ihrem Traum von Deutschland fest. Und ihr Traum wird in Erfüllung gehen, komme, was wolle.

„Ein großes, ergreifendes Buch, bei dem ich mich so sehr nach einem Happy End gesehnt habe wie noch niemals zuvor.“ Olga Grjasnowa

Lana Lux, geboren 1986 in Dnipropetrowsk/Ukraine, wanderte im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus. Sie machte Abitur und studierte zunächst Ernährungswissenschaften in Mönchengladbach. Später absolvierte sie eine Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio in Berlin. Seit 2010 lebt und arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin in Berlin. Ihr Roman "Kukolka" erscheint am 18.8.2017 im Aufbau Verlag.

 


08.09.2017 - Buchpremiere mit Renate Künast

 

 

Foto: © Laurence Chaperon

 

 

 

 

Irgendwann prallt es einfach nicht mehr nur ab – dieser Hass, diese Beleidigungen, diese Ausrufezeichen!
Renate Künast ist nicht die erste und sicher auch nicht die letzte Politikerin, die sich mit Hatespeech auf ihrer Facebook-Seite oder Twitter konfrontiert sieht. Doch sie sucht einen Weg aus dieser immer krasser werdenden Wutspirale im Schutze der Anonymität des Internets – denn Hass ist keine Meinung und entzieht sich jeder Diskussionsgrundlage. 
Am 8. September um 20 Uhr kommt Renate Künast in die Backfabrik Clinker Lounge, stellt ihr neues Buch erstmals vor und erzählt, wie man am Besten auf Hass-Kommentare reagiert. Denn dazu hat sie ihren ganz eigenen Zugang gefunden.

In "Hass ist keine Meinung" setzt sie sich reflektiert mit Theorie und Praxis auseinander: Theorie heißt Zustandsbeschreibung: Renate Künast klärt, welche Wut gerade in Deutschland herrscht und woher sie eigentlich kommt, aber auch welche Schutzmaßnahmen Einzelne oder die Politik und Unternehmen gegen diesen Verlust an Respekt gegenüber anderen Menschen ergreifen können. 
Praxis heißt aktive Auseinandersetzung mit Hass im Netz:Renate Künast beschreibt, wie sie es zunächst unter anderem mit ihrem eigenen Hass-Tool – nämlich mit Humor – versucht hat.
Letztes Jahr kam sie jedoch zu dem Punkt: Das reicht nicht aus! Gemeinsam mit einer Spiegel-Reporterin besuchte die Politikerin die sogenannten Hater, konfrontierte diese mit deren Hasskommentaren und erlebte ganz unterschiedliche Reaktionen. Das wichtigste Fazit nach den Besuchen für Künast selbst: „Der persönliche Kontakt in Gesprächen löst manche Fragen und Vorurteile auf und bringt zugleich neue Fragen. Zusammenhänge werden sichtbar, Motive klarer.“

In klarer Sprache analysiert sie nun, woher der Hass kommt, warum AfD, Trump und Co. die Wut schüren und wie sie ihnen nützt – und sie warnt davor, wohin der Hass führen wird, wenn wir jetzt nicht eingreifen. Ein eindringlicher Debattenbeitrag.

Renate Künast, geboren 1955 in Recklinghausen, ist Politikerin, Juristin und Sozialarbeiterin. Von 2000 bis 2001 war sie Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, von 2001 bis 2005 Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und von 2005 bis 2013 Vorsitzende der Bundestagsfraktion ihrer Partei. Seit Januar 2014 ist sie Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz. Sie lebt in Berlin.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


11.06.2017 - Puppentheater in der Backfabrik "Pippi Langstrumpf - Wie alles begann" (3)

 


© Berliner Puppentheater

 

 

 

 

Erlebt die Vorgeschichte. Wie Pippi in die Villa Kunterbunt einzieht, Tommy und Annika kennen lernt. Und viele weitere Abenteuer.

Pippi Langstrumpf ist seit Jahrzehnten eine beliebte Kinderheldin. Ihre Geschichten begeistern Klein und Groß. Am 11. Juni 2017 holen wir Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf mitsamt ihrer Villa Kunterbunt, Herrn Nielsson und dem Kleinen Onkel erneut auf die Bühne der Backfabrik. Seid bei ihren größten Abenteuern dabei.

Es spielen für Euch das Berliner Puppentheater, Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Bereits ihre Großeltern lebten diese Berufung mit Leidenschaft und haben ihre Tradition ihren Enkeln vermacht. Ob lustig oder tiefgründig, die beiden Künstler spielen stets vor liebevoll gestalteten Kulissen und mit Hilfe von handgefertigten Figuren. In der Literaturstation der Backfabrik habt ihr die Gelegenheit, dieses traditionelle Handwerk in modernem Gewand zu erleben und euch begeistern zu lassen!

Für Kinder ab 3 Jahren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 


06.04.2017 - "Als wir für immer jung waren" - Matthias Kalle und Olli Scholz in der Backfabrik (2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In "Als wir für immer jung waren" schwelgte Matthias Kalle, stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, in den Erinnerungen unserer Jugend. Am 6. April kam er gemeinsam mit Olli Schulz in die Clinker Lounge der Backfabrik und sprach darüber.


Wie sah dein erster Kassettenrecorder aus? Wer war deine große Liebe, als »Dirty Dancing« im Kino lief? Wo warst du, als die Mauer fiel? – meistens reichen ein paar Stichworte und schon sind sie da: die Erinnerungen, die unser Leben prägen. Die erste Liebe, »November Rain« von Guns N ? Roses, Tschernobyl, Miami Vice, Massive Attack, die erste Zigarette, der Tod von Lady Di – sofort entstehen Bilder im Kopf, die wir nie vergessen werden, sie sind der Stoff, der uns verbindet und uns in Geschichten schwelgen lässt. Es sind die prägenden Erinnerungen an eine Zeit, in der wir unsere Freunde vom Festnetz aus anriefen und stolz auf unseren Walkman waren, in der »Wetten, dass ...?« noch eine große Show war und in der wir dachten, von Hermann Hesse könne man fürs Leben lernen.
Matthias Kalle, Jahrgang 1975, und heute stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, nimmt uns in seinem fulminanten Buch „Als wir für immer jung waren“ noch einmal mit „Zurück in die Zukunft“: vom ersten Kuss (der eigentlich immer der zweite war) bis Kurt Cobain, von der Raucherecke bis zur Love Parade, von Tamagotschi bis Harald Schmidt beschwört er die prägenden Erinnerungen unseres Lebens herauf – 90 davon sind in diesem Buch.
"Ich glaube, dass sich aus unseren Erinnerungen unsere Biografie zusammensetzt. Aus den Erinnerungen an all das, was war, was vergangen ist, was nicht wiederkommt, was wir nicht loswerden, was uns begleitet und geprägt hat, was wir vermissen und was wir bedauern, worüber wir lachen und uns ärgern und schämen – an all das, was wir waren. Und dadurch auch an all das, was wir heute sind."

Matthias Kalle heulte im Kino, als E.T. wieder nach Hause flog, sparte sein Taschengeld für einen Walkman, verknallte sich in Winona Ryder und war nie auf einer Love Parade. Kalle, geboren 1975, ist stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins. Er gewann den Axel-Springer-Preis und wurde für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert.
Foto: Jonas Lindstroem

Olli Schulz, geboren 1973 in Hamburg, ist Moderator, Schauspieler und Singer-Songwriter. Mit seiner Band "Olli Schulz und sein Hund Marie" sowie als Solokünstler veröffentlichte er bereits mehrere Platten. Einem breiten TV-Publikum wurde er durch Shows wie "neoParadise", "Circus HalliGalli" oder "Schulz & Böhmermann" bekannt.
Foto: Oliver Rath

Wer sich das BUCH vor Ort am Büchertisch kauft bekommt es sogar signiert!!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag und der Buchbox Berlin.

 

 

11. Juni 2017 um 15.30 Uhr 
in der Clinker Lounge, Saarbrücker Straße 36a, 10405 Berlin. 

Eintritt: 8,00 EUR, mit Kiezkarte 6,00 EUR 
Tickets in jeder BUCHBOX! und online bei  
www.reservix.de

 


18.05.2017 - Die Bürgerstiftung Berlin lud in die Backfabrik

 

Huberta von Voss-Wittig, Autorin und Director of Communications von Seeds of Peace, New York im Dialog mit Jörg Thadeusz vom RBB

 

Huberta von Voss-Wittig lebt seit 2010 in den USA, wo sie an der Seite ihres Mannes, Botschafter Peter Wittig, Deutschland vertritt. Sie leitet die Kommunikationsabteilung der angesehenen internationalen Organisation Seeds of Peace, die seit 1993 hoch talentierte Jugendliche aus Konfliktregionen in lösungsorientierten Verhandlungstechniken ausbildet. Wie "Start-ups for Peace" funktionieren und warum es notwendig ist, im Nahen Osten  - aber auch in weseltichen Gesellschaften - in junge Brückenbauer zu investieren, wird Thema des Podiumsgesprächs sein. 

Huberta von Voss-Wittig ist auch Autorin mehrerer Bücher, u. a. über Kinderarmut in Deutschland (Rowohlt), und Mutter von vier Kindern im Alter von 8 bis 26 Jahren.

Im Anschluss an Dialog und Diskussion bitten wir zum lockeren Get-together.

Eine Veranstaltung der Bürgerstiftung Berlin in Zusammenarbeit mit dem Förderer des Projektes, der Braunschweiger Privatbank.

   

 


11.06.2017 - Puppentheater in der Backfabrik "Pippi Langstrumpf - Wie alles begann"

 


© Berliner Puppentheater

 

 

 

 

Erlebt die Vorgeschichte. Wie Pippi in die Villa Kunterbunt einzieht, Tommy und Annika kennen lernt. Und viele weitere Abenteuer.

Pippi Langstrumpf ist seit Jahrzehnten eine beliebte Kinderheldin. Ihre Geschichten begeistern Klein und Groß. Am 11. Juni 2017 holen wir Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf mitsamt ihrer Villa Kunterbunt, Herrn Nielsson und dem Kleinen Onkel erneut auf die Bühne der Backfabrik. Seid bei ihren größten Abenteuern dabei.

Es spielen für Euch das Berliner Puppentheater, Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Bereits ihre Großeltern lebten diese Berufung mit Leidenschaft und haben ihre Tradition ihren Enkeln vermacht. Ob lustig oder tiefgründig, die beiden Künstler spielen stets vor liebevoll gestalteten Kulissen und mit Hilfe von handgefertigten Figuren. In der Literaturstation der Backfabrik habt ihr die Gelegenheit, dieses traditionelle Handwerk in modernem Gewand zu erleben und euch begeistern zu lassen!

Für Kinder ab 3 Jahren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 


06.04.2017 - "Als wir für immer jung waren" - Matthias Kalle und Olli Scholz in der Backfabrik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In "Als wir für immer jung waren" schwelgte Matthias Kalle, stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, in den Erinnerungen unserer Jugend. Am 6. April kam er gemeinsam mit Olli Schulz in die Clinker Lounge der Backfabrik und sprach darüber.


Wie sah dein erster Kassettenrecorder aus? Wer war deine große Liebe, als »Dirty Dancing« im Kino lief? Wo warst du, als die Mauer fiel? – meistens reichen ein paar Stichworte und schon sind sie da: die Erinnerungen, die unser Leben prägen. Die erste Liebe, »November Rain« von Guns N ? Roses, Tschernobyl, Miami Vice, Massive Attack, die erste Zigarette, der Tod von Lady Di – sofort entstehen Bilder im Kopf, die wir nie vergessen werden, sie sind der Stoff, der uns verbindet und uns in Geschichten schwelgen lässt. Es sind die prägenden Erinnerungen an eine Zeit, in der wir unsere Freunde vom Festnetz aus anriefen und stolz auf unseren Walkman waren, in der »Wetten, dass ...?« noch eine große Show war und in der wir dachten, von Hermann Hesse könne man fürs Leben lernen.
Matthias Kalle, Jahrgang 1975, und heute stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, nimmt uns in seinem fulminanten Buch „Als wir für immer jung waren“ noch einmal mit „Zurück in die Zukunft“: vom ersten Kuss (der eigentlich immer der zweite war) bis Kurt Cobain, von der Raucherecke bis zur Love Parade, von Tamagotschi bis Harald Schmidt beschwört er die prägenden Erinnerungen unseres Lebens herauf – 90 davon sind in diesem Buch.
"Ich glaube, dass sich aus unseren Erinnerungen unsere Biografie zusammensetzt. Aus den Erinnerungen an all das, was war, was vergangen ist, was nicht wiederkommt, was wir nicht loswerden, was uns begleitet und geprägt hat, was wir vermissen und was wir bedauern, worüber wir lachen und uns ärgern und schämen – an all das, was wir waren. Und dadurch auch an all das, was wir heute sind."

Matthias Kalle heulte im Kino, als E.T. wieder nach Hause flog, sparte sein Taschengeld für einen Walkman, verknallte sich in Winona Ryder und war nie auf einer Love Parade. Kalle, geboren 1975, ist stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins. Er gewann den Axel-Springer-Preis und wurde für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert.
Foto: Jonas Lindstroem

Olli Schulz, geboren 1973 in Hamburg, ist Moderator, Schauspieler und Singer-Songwriter. Mit seiner Band "Olli Schulz und sein Hund Marie" sowie als Solokünstler veröffentlichte er bereits mehrere Platten. Einem breiten TV-Publikum wurde er durch Shows wie "neoParadise", "Circus HalliGalli" oder "Schulz & Böhmermann" bekannt.
Foto: Oliver Rath

Wer sich das BUCH vor Ort am Büchertisch kauft bekommt es sogar signiert!!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag und der Buchbox Berlin.

 

 


05.04.2017 - Clemens Meyer las aus "Die stillen Trabanten"

 

Foto: Gaby Gerster

 

Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte. Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. ›Als wir träumten‹ wurde 2015 von Andreas Dresen für das Kino verfilmt und lief im Wettbewerb der Berlinale.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag und der Buchbox Berlin

   

 


30.03.2017 - Stephan Orth las aus "Couchsurfing in Russland"

Orth, Stephan

((c) privat)

Am 30. März besuchte uns der einzig wahre Couchsurfer Stephan Orth in der Backfabrik und präsentierte  einen Reisebericht der anderen Art. Er nahm uns mit auf einen wilden Streifzug durch ein Land, das auf der Suche nach sich selbst ist.

Oligarchen und Kartoffelbauern, Kalaschnikows und eingemachte Gurken, orthodoxe Christen und Hippies – Stephan Orth, seit über zehn Jahren als Couchsurfer unterwegs, begibt sich auf die Suche nach dem wahren Russland, jenseits von dem, was Nachrichten und Propaganda daraus machen. Er fährt von Moskau über Wolgograd bis Grosny im Süden, von Jekaterinburg über Irkutsk und den Baikalsee nach Wladiwostok im Osten. Dabei stößt er nicht nur auf Putinanhänger, Waffennarren und wodkabeseelte Machos, sondern auch auf viel Herzlichkeit, unentdeckte Attraktionen und großartige Landschaften. Von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein differenzierteres und persönlicheres Bild. Mitreißend erzählt Stephan Orth von haarsträubenden Abenteuern und überraschenden Begegnungen.

Stephan Orth, Jahrgang 1979, arbeitete als Redakteur im Reiseressort bei SPIEGEL ONLINE, bis er sich 2016 als freier Journalist selbstständig machte. Orth ist Autor des Nr.1-Bestsellers »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«. Bei Malik erschienen seine Bücher »Opas Eisberg« und »Couchsurfing im Iran«, das seit über eineinhalb Jahren auf der Bestsellerliste steht. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Malik Verlag und der Buchbox Berlin.


 .de


19.02.2017 - Puppentheater in der Backfabrik "Pippi Langstrumpf"

 

 


 © Berliner Puppentheater

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus..."

Groß und Klein kennen Pippi Langstrumpf - Generationen von Kindern hat sie mit ihren Geschichten schon begleitet.

Am 19. Februar 2017 war Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf mitsamt ihrer Villa Kunterbunt, Herrn Nielsson und dem Kleinen Onkel auf der Bühne der Backfabrik zu sehen.

Es spielten für Euch das Berliner Puppentheater, Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Bereits ihre Großeltern lebten diese Berufung mit Leidenschaft und haben ihre Tradition ihren Enkeln vermacht. Ob lustig oder tiefgründig, die beiden Künstler spielen stets vor liebevoll gestalteten Kulissen und mit Hilfe von handgefertigten Figuren. In der Literaturstation der Backfabrik war die Gelegenheit, dieses traditionelle Handwerk in modernem Gewand zu erleben und sich begeistern zu lassen!

Für Kinder ab 3 Jahren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 

   

 


4.12.2016 - Kindertheater in der Backfabrik "Tatatuck"

 

 

 




Unter der Erde ist das Reich der Wurzelzwerge. Einer von ihnen ist Tatatuck. Er hat einen Traum ... Er möchte so gern einmal ins Reich der Kristallzwerge. Das ist einem Wurzelzwerg aber nicht erlaubt. So macht Tatatuck sich heimlich auf den Weg ... Unterwegs begegnet er einigen Kobolden, die alle ein großes Interesse an seinem Hämmerchen haben. Das Eichhörnchen Huschkusch unterstützt Tatatuck, die Kobolde zu überwinden.

Diese humorvolle Zwergengeschichte nach dem Bilderbuch von Jakob Streit und dem Hörspiel von Bernd Kohlhepp brachten einige Schauspielstudenten des Michael Tschechow Studios Berlin auf die Bühne.

Es spielten die Schauspielstudenten des 3. Ausbildungsjahres: Lioba Biehler, Mathias Hainke, Mariella Maier, Aitana Netzband, Jakob Schaefer, Stephan Sitaras und Sophia Smettan.

Für Kinder ab 4 Jahren. Dauer: ca. 45 Minuten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 

 


26. und 27.11.2016 - ZWEI VORWEIHNACHTLICHE KONZERTE MIT FREDRIK VAHLE

 

 

 


© Michael Wendler

 

 

 

 

Fredrik Vahle ist mit seinen Kinderliedern und Geschichten seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum, aber auch etwa über Goethe-Institute in Lateinamerika und Osteuropa unterwegs. Eltern und Kinder singen und tanzen begeistert gemeinsam mit, wenn Anne Kaffeekanne, der Cowboy Jim aus Texas, der Hase Augustin und Flupp, der kleine Flipper den Katzentatzentanz tanzen. Seine Lieder und Geschichten sind in jedem Kindergarten und Grundschullesebuch vertreten.

„Bewegliche Lieder“ macht der „Kindermusikprofessor“, der neben vielen Workshops im In- und Ausland zu seinem großen Thema „Sprache und Bewegung“ auch Sprachwissenschaft an der Uni Gießen lehrt – auf seine etwas andere Art, die ihm als erstem Kinderliedermacher immerhin auch das Bundesverdienstkreuz einbrachte.

Es erklangen neue und altgeliebte seiner Lieder, aber auch Geschichten aus einem seiner beliebten Bücher wie zum Beispiel von „Fischbrötchen“, der naseweisen Schildkröte oder etwas aus seinem neuen Gedicht- und Erzählbuch „Ich und Du und der Drache Fu“. Und natürlich ließ er uns schon den Winterhauch um die Nase wehen und sang und erzählte aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kinderlounge und der Buchbox Berlin.

 

 


20.11.2016 - VORWEIHNACHTLICHES PUPPENTHEATER: PETTERSON UND FINDUS

 

 

 




 

 

 

 



Wie jedes Jahr freuen wir alle uns natürlich schon auf Weihnachten. Auch der Kater Findus kann seine Vorfreude kaum noch im Zaum halten. Er ist sehr gespannt, ob der Weihnachtsmann denn auch zu ihm kommt. Klar, dass Pettersson ihn nicht enttäuschen möchte.

Zu Beginn der Vorweihnachtszeit kamen die talentierten Puppenspieler des Berliner Puppentheaters auf die Bühne in der Backfabrik und erzählten mit ihren handgefertigten Figuren von den weihnachtlichen Abenteuern von Pettersson & Findus.

Das Berliner Puppentheater, das sind Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Sie haben diese Tradition von ihren Großeltern ebenso übernommen wie auch Sohn Michél Brahim und Ehefrau Cindy, die mit ihrem gleichnamigen Ensemble durch Deutschland touren. Die Familie Brahim zeichnet sich durch jahrelange Erfahrung, handgefertigte Figuren, detailgetreue Kulissen und ihre klassisch traditionellen Bühnen aus. In den von ihnen gespielten Inszenierungen werden die Figuren selbstverständlich live gesprochen, so dass die Kinder in das Geschehen einbezogen werden und somit ein fortwährender Dialog mit dem kleinen Publikum besteht.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 

 


13.11.2016 - ANJA STADLOBER LAS AUS DEM 4. BAND "OSTWIND - AUF DER SUCHE NACH MORGEN"

 


 © privat

 

 

 

Die Autorin Lea Schmidbauer wurde 1971 in Starnberg am Starnberger See geboren. Sie studierte Amerikanische Kulturgeschichte, bevor sie sich an der Filmhochschule in München bewarb. Sie wohnt in München und als Teilzeitlandwirtin in einem kleinen Dorf in Mittelfranken. Seit 2007 schreibt sie zusammen mit Kristina Magdalena Henn Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ und zuletzt die Pferdeabenteuer „Ostwind“, „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ und "Ostwind - Aufbruch nach Ora". Diese sind die Fortsetzungen ihrer Originaldrehbücher in Romanform.

Der Frühling kommt nach Kaltenbach und Ostwinds Fohlen erobert alle Herzen im Sturm. Mika und Ora sind unzertrennlich. Doch in Maria Kaltenbach erwacht der alte Ehrgeiz. Sie sieht vor allem das große Potenzial der jungen Stute und begeht einen folgenschweren Fehler: Gegen Herrn Kaans Willen überredet sie Mika, das Fohlen auf einer Schau zu präsentieren – und am Morgen danach ist Ora spurlos verschwunden. Als die Suche nach ihr im Sand verläuft, ist Mika am Boden zerstört und kurz davor, die Hoffnung aufzugeben. Bis Tausende Kilometer entfernt, in der Wildnis Andalusiens, ein schwarzer Hengst seine Herde verlässt und auf Petros Hacienda auftaucht. Wird Ostwind nach Kaltenbach zurückkehren – und wird es Mika und ihren Freunden gelingen, Ora zu finden?

Anja Stadlober, 1984 in Friesach/Österreich geboren, wurde durch ihre Hauptrolle Vera Seiffert in der Kinderserie Schloss Einstein einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Seit ihrer Kindheit arbeitet sie als Synchronsprecherin und leiht u.a. Emma Stone und Mila Kunis ihre Stimme.

 


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hör-Verlag und der Buchbox Berlin.

 


12.11.2016 - J. RYAN STRADAL "DIE GEHEIMNISSE DER KÜCHE DES MITTLEREN WESTENS"

 


 

 

 

Eva Thorvald hat keine Mutter. Die ist mit dem Sommelier durchgebrannt, als Eva gerade drei Monate alt war. Eva hat auch keinen Vater, denn der ist gestorben, als er ein olfaktorisch und geschmacklich mehr als fragwürdiges norwegisches Nationalgericht die Treppen hinauftragen wollte. Da war Eva ein halbes Jahr alt. Als Eva elf ist, zieht sie Chili in ihrem Kleiderschrank, besonnt von den Lampen, mit denen ihr Cousin Randy einst Cannabis züchtete. Und sie hat noch etwas viel Besseres: den absoluten Geschmackssinn. So wird aus dem schüchternen Mädchen die gefragteste Köchin Nordamerikas. Mit ihren Kochkünsten verführt Eva die Menschen, labt ihre Gaumen und gibt manchmal ihren Leben erst einen Sinn. Eine Geschichte über die Familie, die man verliert, Freunde, die man findet, und Zufallsbekanntschaften, die über ein ganzes Leben bestimmen.


J. Ryan Stradal, geboren 1975, wuchs in Hastings, Minnesota, auf. Er studierte Film, Fernsehen und Radio an der Northwestern University. Seitdem erschienen seine Kurzgeschichten in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen. Er selbst ist Lektor, Redakteur bei einem Literaturmagazin und Produzent von Fernsehserien J. Ryan Stradal lebt in Los Angeles, Kalifornien. Für sein Romandebut erhielt er den ›Indies Choice Book Award‹ 2016.



Robert Gwisdek las aus der deutschen Übersetzung. Geboren 1984 in Berlin, ist Schauspieler, Musiker und Buchautor. Bekannt wurde er einem breiten Publikum durch seine Rollen in den Filmen "Renn, wenn du kannst", "13 Semester" und "3 Zimmer/Küche/Bad". Unter dem Namen Käptn Peng ist er als Musiker überaus erfolgreich. Sein erster Roman "Der unsichtbare Apfel" erschien 2014.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.

 


10.11.2016 - BUCHPREMIERE MIT VOLKER KUTSCHER - "Luna Park", Gereon Raths sechster Fall




 © Monika Sandel

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin, Ende Mai 1934. Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Und Gereon Rath gerät bei seinen aktuellen Ermittlungen ausgerechnet mit den Braunhemden aneinander.

Unter der Eisenbahnbrücke an der Liesenstraße, unter einer unvollendeten kommunistischen Parole, liegt ein SA-Mann, der scheinbar erschlagen wurde, tatsächlich aber an einem Glasauge erstickt ist. Am Tatort trifft Kommissar Rath auf seinen früheren Kollegen Reinhold Gräf, der nun für die Geheime Staatspolizei arbeitet. Während Gräf von einem politischen Mord ausgeht, ermittelt Rath in eine andere Richtung und entdeckt Verbindungen zum zerschlagenen Ringverein »Nordpiraten«, der seine kriminellen Aktivitäten als SA-Sturm getarnt fortsetzt. Als ein zweiter SA-Mann erschlagen aufgefunden wird, scheint alles auf eine Mordserie zu deuten. Eine Spur führt in den seit Kurzem geschlossenen Lunapark, einstmals Berlins berühmtester Rummel. Und Rath fragt sich, welche Rolle Unterweltboss Johann Marlow, ein Erzfeind der »Nordpiraten«, in diesem Fall spielt. Die politische Lage wird immer brisanter, Raths Frau Charly gerät in SA-Haft, und der Kommissar wird in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen, an deren Ende er sogar einen unmissverständlichen Mordauftrag erhält. Wird er ihn ausführen? Volker Kutscher liefert atemlose Spannung und das packende Porträt politisch höchst unruhiger Zeiten.

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher vier weitere folgten.

Für ein besonderes Rahmenprogramm sorgte die 20er-Jahre-Band Chat Noir.
Chat Noir ist ein international besetztes, akustisches Swing Quartett bestehend aus Sopransaxophon, akustischer Gitarre, Kontrabass & Vibraphon. Diese originelle Besetzung sorgt für einen unverwechselbaren Sound! Die vier Musiker aus Deutschland, Kanada und Korsika spielen Swing-Klassiker der 20er und 30er Jahre. Mit originellen Arrangements, feurigen Improvisationen und Virtuosität begeistern Chat Noir das Publikum wo immer sie spielen!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kiepenheuer & Witsch Verlag und der Buchbox Berlin.

 


14.10.2016 - HELGE TIMMERBERG - "Die rote Olivetti"

 

 

 

Helge Timmerberg war nie ein Pauschaltourist: Schon früh bereiste er Länder, von denen andere nur träumen, traf Menschen, denen andere nie begegnen. Und er schrieb darüber: packende Reportagen und Bücher, farbig, voller Humor und ohne Tabus.

Dies ist seine Autobiografie und gleichzeitig sein vielleicht persönlichstes Buch: Er schildert seine Anfänge als Journalist in Bielefeld und die Jahre danach, in denen er für »Tempo«, »Playboy« und »Stern« schrieb, berichtet offen und ungeschminkt von seinen Frauen, den Partys und den Exzessen seiner goldenen Jahre in Havanna. Wir werden Zeuge seines tiefen Drogenabsturzes – und erleben mit, wie er auf einer Reise durch den Himalaja sein Leben wiederfindet.

»Ich ging über das Dach der Welt, und unter mir lag mein Leben. 49 Jahre, also sieben mal sieben. Ich sah meine Kindheit, meine Schulzeit, meine Jugend, ich sah mich als jungen Mann, als erwachsenen Mann, als richtigen Mann und als den Mann der letzten sieben Jahre. Ich sah meine Schwächen und meine Stärken, die Sünden und die Tugenden, die guten und die bösen Taten. Ich sah die Drachenrücken des Himalaja unter einem ungewöhnlich nahen Himmel, und synchron dazu sah ich auf den Weg meiner Seele. Und die Frage war: Was ist aus ihr geworden, was ist aus mir geworden in diesen 49 Jahren?«

Helge Timmerberg, geboren 1952, reiste mit siebzehn zum ersten Mal nach Indien. Dort beschloss er, Journalist zu werden; seitdem schreibt er Reisereportagen aus aller Welt, u. a. für »Stern« und »Die Zeit«.
Er lebt in St. Gallen, Marrakesch und Wien.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.

 


11.10.2016 - BUCHPREMIERE MIT PHILIPP WINKLER

 

 

Philipp Winkler stellt erstmals seinen für den Deutschen Buchpreis 2016 nominierten Debütroman „HOOL“ vor.

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

Winkler schreibt bewegend, kraftvoll und mit feinem Gespür für die Welt der Außenseiter. Denn eigentlich ist Heiko Kolbe ein hoffnungsloser Romantiker und seine Gewalt ein stummer Schrei nach Liebe. Moritz Rinke

Philipp Winkler, 1986 geboren, aufgewachsen in Hagenburg bei Hannover. Studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Lebt in Leipzig. Auslandsaufenthalte im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Neben Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und -anthologien, erhielt er 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus Hool den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. „HOOL“ ist sein Debütroman.
Moderation: Julia Encke (Literaturchefin Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Aufbau-Verlag und der Buchbox Berlin.

 


22.09.2016 - LAUREN GROFF - "LICHT UND ZORN"

 

 

"Dieser Roman über eine Liebe ist ein großes, begeisterndes Wagnis, dem man sich nicht entziehen kann." Christian Berkel

Lottos leuchtender Charme bezwingt jeden, Mathildes Schönheit wirft ein Schimmern an jede Wand. Dass sie füreinander bestimmt sind, scheint eine simple göttliche Gleichung zu sein. Sie lieben sich, sie begehren einander, sie heiraten und ziehen nach New York. Ist das alles glückliche Fügung, oder lenkt hier jemand mit kühlem Verstand die Geschicke? Ahnt Lotto, welchen Zorn Mathilde hinter ihrem sanften Lächeln verbirgt? Und was geschieht, wenn sich eine einzige Annahme in ihrem Beziehungskosmos als Illusion herausstellt – was bleibt dann bestehen? In einer vor Energie pulsierenden Sprache entwirft Lauren Groff das Bild einer Ehe, hinter deren Glanz sich schleichend etwas Dunkleres offenbart. Denn die Geschichte von Lotto und Mathilde kann auch ganz anders erzählt werden.

Lauren Groff wurde 1978 in Cooperstown, New York, geboren. Nach ihrem Literaturstudium veröffentlichte sie die Romane "Die Monster von Templeton" und "Arcadia" sowie zahlreiche Erzählungen, unter anderem in The New Yorker, Harper’s und The Atlantic. Mit ihrem Bestseller "Licht und Zorn" feierte sie in den USA bereits große Erfolge. Barack Obama erklärte Lauren Groffs Roman zu seinem Buch 2015, beim National Book Award stand sie auf der Shortlist.

Christian Berkel, Schauspieler, liest aus der Übersetzung des amerikanischen Bestsellers.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Hanser Literaturverlagen und der Buchbox Berlin.

 

 


15.09.2016 - BERLINER BUCHPREMIERE: Alex Capus "Das Leben ist gut"


Zum ersten Mal in fünfundzwanzig Jahren Ehe schlafen Max und Tina nicht im selben Bett: Tina ist beruflich in Paris, und Max bleibt in seiner Heimatstadt, wo er eine Bar betreibt. Durch die Abwesenheit seiner Frau wird ihm bewusst, was ihm wirklich wichtig ist im Leben. Abends steht Max hinter dem Tresen seiner Bar und hört sich die Geschichten seiner Gäste an. Tagsüber bringt er mit seinem Handkarren das Altglas weg, repariert das Mobiliar, begibt sich auf die Suche nach einem ausgestopften Stierkopf – oder legt sich mit Immobilienspekulanten an.
In seinem neuen Roman stellt Alex Capus einen Erzähler in den Mittelpunkt, der mit sich selbst im Reinen ist, der mit scharfem und versöhnlichem Blick das verteidigt, was im Alltag und der Hektik schnell übersehen wird. "Das Leben ist gut" ist ein Roman über das Menschsein, ein Roman über ein unumstößliches Vertrauen in sich selbst, gute Freundschaften und das Leben – vor allem aber eine Hymne auf die Liebe.

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute als freier Schriftsteller in Olten,in der Schweiz. Er studierte Geschichte und Philosophie in Basel. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen, davon vier Jahre als Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA in Bern.
1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählungsband, dem seitdem vierzehn weitere Bücher mit
Kurzgeschichten, Romanen und Reportagen folgten. Bei Hanser erschienen u.a. Léon und
Louise (2011), Fast ein bisschen Frühling (2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (2013) und Reisen im Licht der Sterne (Neuausgabe, 2015).

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Hanser Literaturverlagen und der Buchbox Berlin.


18.07.2016 - BUCHPREMIERE MIT DER PRENZLSCHWÄBIN

Mit ihrer Figur der Prenzlschwäbin räumt Bärbel Stolz auf humorvolle Weise mit schwäbischen, deutschen und großstädtischen Vorurteilen auf, und begeistert mit ihren YouTube-Videos Millionen Menschen im ganzen Land..

Spießig, sparsam, kleinkariert – typisch schwäbisch, typisch deutsch? Egal, wo man hinhört, den Schwaben eilt kein guter Ruf voraus. Bärbel Stolz setzt dem Schwabenhass mit ihrer Kultfigur der "Prenzlschwäbin" die Krone auf und hält allen den Spiegel vor: den empörten Berlinern, den besserwisserischen Schwaben und allen, die sich frei von spießigen Klischees fühlen. Wer diese Geschichten liest und sich beim Lachen und Nachdenken ertappt, wird Bärbel Stolz lieben.

In ihrem Buch „Isch des Bio“ versammelt Bärbel Stolz neue Geschichten aus dem Leben der Prenzlschwäbin. Alles beginnt mit ihrer Ankunft in Berlin, der wilden Großstadt, in der alle zu cool sind, um überhaupt Notiz von dem schwäbischen Landei zu nehmen. Sie erzählt davon, wie sie zu Anfang in der S-Bahn noch begeistert Beifall klatscht, wenn einsteigende Musiker ihre Darbietung beenden oder wie sie sich kaum den schwäbischen Spießer-Reflex-Kommentar „Des find ich jetzt net so gut“ verkneifen kann, wenn ihr Sitznachbar in der Bahn die Döner-Gurke zwischen den Sitz stopft. Auch ihre Kinder, Bruno-Hugo-Luis und die kleine Wikipedia, sind bei den großstädtischen Abenteuern dabei. Die ironisch zugespitzten Geschichten basieren auf den persönlichen Erlebnissen der Autorin.

Bärbel Stolz, Jahrgang 1977, ist Schauspielerin („Türkisch für Anfänger“, „Fack ju Göthe“), kommt gebürtig aus Esslingen und hat lange auf der Schwäbischen Alb gelebt. 1996 zog sie aus der schwäbischen Provinz nach Berlin und lebt seither in der Hauptstadt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Goldmann Verlag und der Buchbox Berlin.


24.06.2016 - CD-RELEASE KONZERT MIT DEN MUCKEMACHERN !!

Wir sind große Fans von den Muckemachern. Schon öfter haben sie bei uns die Backfabrik gerockt und Groß und Klein mit ihrer Musik begeistert. Wir freuen uns riesig, dass sie auch mit ihrem neuen Album wieder zu uns kommen und es ordentlich krachen lassen.

Unverkennbar stellen die Muckemacher auch mit ihrem 2. Album “KURUKUKU” wieder alles auf den Kopf, was ehemalige Hörgewohnheiten im Kinderzimmer so geprägt haben. Ab jetzt groovt es mit Cumbia, Rocksteady, Hip Hop Afrobeat, Salsa, Electroswing und Dub. Kein Wunder also, dass die Songs der Muckemacher aus Berlin sofort in die Beine wollen und das nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern. Man spürt die Spielfreude, die die beiden Musiker und Komponisten beim Aufnehmen hatten. In den Texten sind diesmal aber auch etwas nachdenkliche Töne zu hören. Die Kritik an der Wegwerfgesellschaft musste einfach mal sein. Doch Musik soll Spaß machen und deswegen gibt es überwiegend Partykracher und Lieder zum Mitsingen und –tanzen jenseits vom Mainstream.

Und auch für das neue Album haben sich die Muckemacher wieder ein paar Gastmusiker ins Studio geholt: z.B. einen Beatboxer, eine Cellistin und einen Mundharmonikaspieler. Beim Konzert in der Backfabrik werden sie zusammen mit Marko Jovanovic an der Mundharmonika und mit Philipp Knapp an der Gitarre auftreten und die neuen Songs präsentieren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 


23.05.2016 - LINDA ZERVAKIS: VOM KIOSK IN DIE TAGESSCHAU

So, wie Linda Zervakis heute in die Wohnzimmer der Nation guckt, hat sie früher aus dem Kiosk ihrer Eltern geschaut. Was sie da gesehen hat? «Leute, die zum Frühstück Kräuterschnaps bestellen». Und natürlich: Gute, herzliche Typen, die sich in ihrem Kiez umeinander kümmern und ihre Roth-Händle, Dickmanns-Frischebox und bunte Tüten seit 20 Jahren bei Familie Zervakis kaufen.

Die Familie Zervakis hatte nicht viel Geld, Linda teilte sich mit ihren beiden Brüdern ein Zimmer, ihre Eltern arbeiteten fünfzehn Stunden am Tag, und der Kiosk war ein Ort, den Sozialhysteriker heute als Brennpunkt bezeichnen würden. Aber Linda hatte Glück, eine gute Schule, eine deutsche Tagesmutter und den festen Willen, nicht für immer aus dem Büdchen zu schauen. Der Rest ist ihre Geschichte, die sie in "Königin der bunten Tüte. Geschichten aus dem Kiosk" erzählt - charmant, lustig, traurig und immer aus dem wirklich wahren Leben.

Als Kind blickte Linda Zervakis weiß Gott nicht nur auf die blütenweißen Seiten des Lebens. Dafür waren die Umstände, unter denen sich die Familie ihren Lebensunterhalt erarbeiten musste, einfach zu hart. Vater Christos und Mutter Chrissoula, Chrissi genannt, waren in den 1960er Jahren aus Griechenland ins «eiskalte Deutschland» gekommen – als klassische Wirtschaftsflüchtlinge: ohne Deutschkenntnisse, dafür aber mit viel Hoffnung, 25.000 Drachmen (ca. 150 D-Mark) Startgeld und dem üblichen «Dreisatz der Immigranten: Koffer, Kühlschrank, Knoblauch».

Auch wenn sie sich als «ziemlich deutsch geprägt» bezeichnet, bringen die kursierenden dümmlichen Griechenland-Klischees die Nachrichtenfrau auf die Palme. Für sie ist das Land ihrer Vorfahren kein Zuhause – und fühlt sich doch an wie Heimat. Bei ihren Besuchen in Griechenland genießt die zweifache Mutter mit ihrer Familie die Großzügigkeit und Herzlichkeit der Menschen im Heimatdorf ihrer Verwandten leben. Eines scheint aber definitiv kein Klischee zu sein: Wo Griechen zusammen sind, da wird gefeiert und gespeist, dass es eine Freude ist: Stifado, Lammkeule und gefüllte Paprika, Melidsana und Mezedes, Hackbällchen und Moussaka …

Linda Zervakis, 39, ist als Tochter griechischer Eltern in Hamburg geboren. Nach dem Abitur arbeitete sie als Werbetexterin bei der renommierten Agentur BBDO. Seit 2001 ist sie als Redakteurin und Nachrichtensprecherin für den NDR tätig. Seit Mai 2013 spricht sie die ARD-Tagesschau.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag und der Buchbox Berlin.


19.05.2016 - REINHARD ÖSER „AUF DEM GRUND DES MEERES“

Reinhard Öser taucht regelmäßig in der Ostsee mit Profis und Amateuren nach Wracks, vorwiegend aus den beiden Weltkriegen. Er ist dabei sowohl als Unterwasserarchäologe und Marine-Historiker unterwegs als auch als Sportler und Abenteurer. Anschaulich und anhand spannender Bilder aus der Unterwasser-Welt berichtet er über seine wissenschaftliche Arbeit und aufregende Tauchgänge.


Auf dem Grund der Ostsee liegen über dreitausend Wracks. Die meisten stammen aus den beiden Weltkriegen. Und viele sind deshalb nicht ungefährlich: Sie bergen noch Munition oder chemische Kampfstoffe. Öser arbeitet heute als Unterwasserarchäologe und unterhält ein Netzwerk von Forschungstauchern, Marinetauchern und Wissenschaftlern, das in der Ostsee unterwegs ist. Die Taucher dokumentieren im Auftrag staatlicher Institutionen den Zustand bekannter Wracks und suchen nach unbekannten. Anschaulich berichtet er von Expeditionen, mit denen sie Licht ins Dunkel brachten, was wörtlich zu nehmen ist: Die Ostsee ist schon in wenigen Metern Tiefe dunkel und kalt, was eine besondere Herausforderung darstellt. Öser tauchte in ein russisches U-Boot, das vor Bornholm liegt, und fand ein deutsches U-Boot vor Boltenhagen, in welchem, Jahrzehnte nach ihrem Tod, noch die menschlichen Gebeine der beiden Seefahrer lagen. Er begleitete die Vernichtung von Unterwasserbomben aus der Kadettrinne und die Bergung von Trümmern eines Bombers vor Saßnitz, und er verfolgte die Spuren des Katapultschiffes »Westfalen«, das 1944 vor der Westküste Schwedens sank.
Öser erzählt spannende Geschichten nicht nur vom Tauchen, sondern auch von Schiffen, die er auf dem Meeresgrund besucht hat.

REINHARD ÖSER, geboren 1960, einst Offizier der Volksmarine, Unterwasserarchäologe und Profitaucher, unterhält ein Netzwerk von Forschungstauchern, Unterwasserarchäologen, Marinetauchern, Wissenschaftlern und engagierten Freizeittauchern, die projektbezogen in nationalen und internationalen Gewässern tätig werden. Sie suchen nach untergegangenen Schiffen in Archiven und auf dem Meeresgrund, dokumentieren ihren Zustand und machen Pläne für den Umgang mit diesen Zeitzeugen.
Er betreibt dazu in Berlin das Unternehmen »Marine Research Germany«.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Eulenspiegel-Verlag und der Buchbox Berlin.


13.05.2016 - SHINDY: DER SCHÖNE UND DIE BEATS

Vom Hate zum Hype zum modernen Klassiker: Shindy ist ein Phänomen. Sein Weg führte ihn aus der badischen Provinz an die Spitze der deutschen Charts. Von seinen ersten Versuchen als Rapper arbeitete er sich zum Backup von Kay One hoch, bis er schließlich von Bushido unter Vertrag genommen wurde. Mittlerweile ist er ein Superstar der Hip-Hop-Szene.

Mit dem Skandalsong „Stress ohne Grund“ beherrschte er wochenlang die Schlagzeilen der Republik. Mit nur zwei Alben revolutionierte er anschließend den Deutschrap, erklärte die Ignoranz zum Prinzip und verkörperte mit seinem Mix aus Style und Sound den Prototyp eines neuen Popstars. Seine Alben gingen auf Gold und er wurde zum Vorbild einer ganzen Generation.

In seiner Autobiografie "Der Schöne und die Beats" gewährt Shindy zum ersten Mal einen Blick hinter die Fassade: wie es sich in Berlin im Kreis des Abou-Chaker-Clans lebt, wie er zum Star wurde und wer eigentlich der Mensch Michael Schindler hinter dem Phänomen Shindy ist.

Shindy, bürgerlich Michael Schindler, wurde 1988 in Bietigheim-Bissingen geboren. Mit 12 Jahren begann er zu rappen, wurde ein paar Jahre später bei Bushidos Label ersguterjunge unter Vertrag genommen und veröffentlichte bislang drei Alben, die alle die Spitze der deutschen Charts erreichten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Riva Verlag und der Buchbox Berlin.


03.05.2016 - SAŠA STANIŠIC präsentierte seinen Roman "FALLENSTELLER"

Über Streit und Krieg, Trug und Betrug, Ganoven und Liebende, Geflüchtete und Gealterte, Unternehmensberater und Hirten im Hochgebirge.

Zaubern im Gemeindesaal, Kommoden zersägen in leiser Wut, in merkwürdigen Wettkämpfen glorios gewinnen, irrlichtern durch die Welt: Erzählungen von Saša Staniši?

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für die Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still.

Anders der Fremde, er ist geduldig. Er will helfen, sagt er und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh, und manche haben Gitter aus gebogenem Draht.

Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen, jagen mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterher: einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel und Rebekka. Um nur ein paar zu nennen.

Dies sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen die sich befreien - im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz.

„Stanišic ist ein listiger Autor.“ Süddeutsche Zeitung

„Von einer fast unverschämten Meisterschaft.“ Le Monde

Saša Stanišic wurde 1978 in Višegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debutroman "Wie der Soldat das Grammofon repariert" begeisterte Leser und Kritik gleichermaßen und wurde in 31 Sprachen übersetzt. "Vor dem Fest" war ein SPIEGEL-Bestseller und ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem renommierten Alfred-Do?blin-Preis sowie dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014. Saša Staniši? lebt und arbeitet in Hamburg.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Luchterhand Literaturverlag und der Buchbox Berlin.


07.04.2016 - Robert Gold präsentierte seinen Roman "Flieg ich durch die Welt" mit Alexander Osang & Christian Schwochow

Zum Abitur schenken sich die Freunde Angelo und Pascal eine Reise. Sie wollen raus aus Ostberlin und planen, gemeinsam mit dem Abenteurer Wolle im Sommer ’89 ans Schwarze Meer zu trampen. Bevor ihr Leben richtig beginnt, wollen sie die kleine große Welt Osteuropas sehen, losgelöst von Konventionen und elterlichen Ratschlägen, eine Idee von Freiheit im Kopf. Zehn Jahre später zeigt sich, wohin die politischen Umwälzungen, spontanen Entschlüsse und amourösen Erlebnisse die jungen Männer gebracht haben. Während Pascal mit einer Werbeagentur erfolgreich ist und Wolle einen Underground-Schuppen eröffnet, bleibt Angelo in den Karpaten verschollen. Ihre Jugend ist vorbei, doch erwachsen sind sie nicht, stattdessen auf dem Weg in eine Zukunft, die vieles verspricht und nur weniges halten kann.

Robert Gold, geboren 1970 in Ostberlin, absolvierte ein Diplomstudium der Kommunikation an der HdK Berlin. Nach seinem Abschluss gründete er die Filmproduktionsfirma »Bigfish«. Seit 2014 arbeitet Gold als Creative Producer für die NDR-Serie »Der Tatortreiniger«. »Flieg ich durch die Welt« ist sein erster Roman.

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chef-reporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Nach acht Jahren als Reporter für den »Spiegel« in New York lebt er heute wieder in Berlin. Alexander Osangs erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet.

Christian Schwochow, geboren 1978 in Bergen auf Rügen, arbeitet als Filmregisseur und Drehbuchautor. Der TV-Zweiteiler "Der Turm" nach dem gleichnamigen Roman von Uwe
Tellkamp brachte Christian Schwochow 2013 den Grimme-Preis ein. Schwochow lebt in Berlin.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und der Buchbox Berlin.


05.04.2016 - RONJA VON RÖNNE "WIR KOMMEN"

In Noras Heimatdorf gehört es sich, den Nachbarn zu grüßen, den Rasen zu mähen und am Ende des Lebens zu sterben. Dass sich plötzlich ausgerechnet Maja, Noras beste Freundin aus Kindheitstagen, an diese althergebrachten Regeln hält und einfach stirbt, kann Nora nicht glauben. Für eine Beerdigung hat Nora ohnehin keine Zeit: Nachts wecken sie Panikattacken, sie muss sich um eine Schildkröte kümmern und ihre einst so progressive Beziehung zu viert droht auseinanderzubrechen. Und dann fährt auch noch ihr Therapeut in Urlaub. Bis zu seiner Rückkehr soll Nora ihre Tage in einem Tagebuch dokumentieren. Also berichtet sie, wie sie sich mit Karl, Leonie, Jonas und einem schweigenden Kind ans Meer flüchtet, um das Verschworene zwischen ihnen zu retten. Doch statt hoffnungsvoller Zukunft drängt sich immer mehr Noras Vergangenheit in den Vordergrund. Es muss doch etwas geben, denken die vier, das sie wieder zusammenzuschweißen vermag, ein großes Fest etwa. Oder ein Mord. „Wir kommen“ ist ein radikales Buch, rasend komisch in seiner Verzweiflung und poetisch in seiner Grausamkeit.

Ronja von Rönne, geboren 1992, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und wurde 2015 schlagartig berühmt, weil sie für "Die Welt" einen Text verfasst hatte, indem sie recht deutlich darlegt,
was sie von Mainstream-Feminismus hält. Außerdem veröffentlicht sie regelmäßig Texte auf ihrem Blog Sudelheft.

Ijoma Mangold wurde 1971 in Heidelberg geboren und hat Literatur und Philosophie in München und Bologna studiert. Seine journalistische Karriere begann er als Redakteur bei der "Berliner Zeitung". 2001 holte ihn die "Süddeutsche Zeitung" nach München ins Literatur-Ressort. Im Frühjahr 2009 kam er zu der ZEIT, er ist stellvertretender Chef des Ressorts Feuilleton/Literatur. Seit Juli 2009 ist er auch einer der "Vorleser" in der neuen ZDF-Literatursendung.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Aufbau-Verlag und der Buchbox Berlin.


19.03.2016 - HELGE TIMMERBERG "DIE ROTE OLIVETTI"

Helge Timmerberg war nie ein Pauschaltourist: Schon früh bereiste er Länder, von denen andere nur träumen, traf Menschen, denen andere nie begegnen. Und er schrieb darüber: packende Reportagen und Bücher, farbig, voller Humor und ohne Tabus.

Dies ist seine Autobiografie und gleichzeitig sein vielleicht persönlichstes Buch: Er schildert seine Anfänge als Journalist in Bielefeld und die Jahre danach, in denen er für »Tempo«, »Playboy« und »Stern« schrieb, berichtet offen und ungeschminkt von seinen Frauen, den Partys und den Exzessen seiner goldenen Jahre in Havanna. Wir werden Zeuge seines tiefen Drogenabsturzes – und erleben mit, wie er auf einer Reise durch den Himalaja sein Leben wiederfindet.

Ich ging über das Dach der Welt, und unter mir lag mein Leben. 49 Jahre, also sieben mal sieben. Ich sah meine Kindheit, meine Schulzeit, meine Jugend, ich sah mich als jungen Mann, als erwachsenen Mann, als richtigen Mann und als den Mann der letzten sieben Jahre. Ich sah meine Schwächen und meine Stärken, die Sünden und die Tugenden, die guten und die bösen Taten. Ich sah die Drachenrücken des Himalaja unter einem ungewöhnlich nahen Himmel, und synchron dazu sah ich auf den Weg meiner Seele. Und die Frage war: Was ist aus ihr geworden, was ist aus mir geworden in diesen 49 Jahren?«

1952 geboren reiste Helge Timmerberg mit siebzehn zum ersten Mal nach Indien. Dort beschloss er,
Journalist zu werden; seitdem schreibt er Reisereportagen aus aller Welt, u. a. für »Stern« und »Die Zeit«. Er lebt in St. Gallen, Marrakesch und Wien.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag und der Buchbox Berlin.


18.03.2016 - GARTH RISK HALLBERG "CITY ON FIRE"

New York City, Neujahr 1977. Ein Schneesturm zieht über die Stadt, Feuerwerk erleuchtet den Himmel und im Central Park fallen Schüsse. Die Ereignisse der Nacht bringen eine Gruppe unvergesslicher Figuren zusammen: Die schwerreichen Erben William und Regan Hamilton-Sweeney, Mercer, der am großen amerikanischen Roman schreibt, die Punk-Kids Sam und Charlie aus der Vorstadt, den besessenen Magazin-Reporter Richard und den Cop Larry. Sie alle leben und lieben hier, in der großen Stadt, die bankrott und gefährlich ist und zugleich vor Energie platzt. Als dann am 13. Juli 1977 die Lichter ausgehen, gerät New York City in den Ausnahmezustand – und nach dem Stromausfall ist kein Leben wie zuvor.

Ein großer Roman über Liebe, Betrug und Vergebung, über Kunst, Wahrheit und Rock’n’Roll mitten in New York City - kunstvoll, überbordend, außergewöhnlich.

Garth Risk Hallberg lebt mit seiner Familie in Brooklyn. Er zählt zu den »Best New American Voices«, seine Erzählungen und Essays sind in zahlreichen Magazinen und Zeitungen erschienen. Sein Buch ›Ein Naturführer der amerikanischen Familie‹ (2007) war für den Believer Book Award nominiert. ›City on Fire‹ ist sein erster Roman und wird in 18 Ländern erscheinen.

Deutsche Passagen Robert Gwisdek: geb. 1984, hat die Schule abgebrochen und als Schauspieler gearbeitet, er ist Sänger und Texter der Band Käptn Peng und die Tentakel von Delphi, filmt, schreibt und schneidet Musikvideos und Kurzfilme, baut Möbel und übt das Üben. Er kommt aus Berlin, wandert aber viel.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den S. Fischer Verlagen und der Buchbox Berlin.


16.03.2016 - FRANK GOOSEN LAS AUS "FÖRSTER, MEIN FÖRSTER"

Ein Mann kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag. Zwei Freunde, die sich seit vierzig Jahren kennen und streiten. Eine greise Saxophonspielerin mit Post aus der Vergangenheit, ein Hamster namens Edward Cullen und ein Trip ans Meer. Frank Goosens neuer Roman ist ein tragikomisches Lesevergnügen für alle, die einfach mal weg wollen: Nach Iowa, ins Outback oder zumindest an die Ostsee.

Förster ist ein Schriftsteller, dem nichts mehr einfällt. Von seinem neuen Buch existiert schon seit langem nur der erste Satz. Seine Freundin treibt sich derweil auf den Äußeren Hebriden herum. Sein Nachbar Dreffke trägt auch mit Siebzig noch knappe Badehosen, aber was er hustet, sieht nicht gut aus. Fränge und Brocki, die Förster seit der Schulzeit kennt, geht es auch nicht besser. Der eine ist drauf und dran, seine Ehe an die Wand zu fahren, der andere scheitert an den Herausforderungen des modernen Lebens. Und dann ist da noch Finn, der wohlstandsverwahrloste Teenager. Sie alle müssen mal raus hier. Da trifft es sich gut, dass Försters verwirrte Nachbarin Frau Strobel, die betagte Saxophonistin, einen Brief aus der Vergangenheit erhält. In Fränges altem Bulli fahren sie alle sechs an die Ostsee, um dem Reunion-Konzert der Tanzkapelle Schmidt beizuwohnen. Vor allem aber, um sich - die eigene Vergangenheit im Gepäck - der Zukunft wie einer steifen Meeresbrise entgegenzustellen.

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter "Raketenmänner", "Sommerfest" und "Liegen lernen", zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus verarbeitet er seine Texte teilweise zu Soloprogrammen, mit denen er deutschlandweit unterwegs ist. Einige seiner Bücher wurden dramatisiert oder verfilmt. Frank Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch, dem Westwind e.V. und der Buchbox Berlin.

 


10.03.2016 - THOMAS GLAVINIC "DER JONAS-KOMPLEX"

Ein Jahr im Leben eines Wiener Schriftstellers, zwischen Drogen, Alkohol und Frauen. Ein Abenteuer, das Jonas und seine große Liebe Marie bis zum Südpol führen soll. Und ein dreizehnjähriger Junge, der leidenschaftlich Schach spielt, um seinem Alltag zu entfliehen. Dazu Nebenfiguren wie aus einem Tarantino-Film: Ein Anwalt der Hells Angels, ein WingTsun-Großmeister und eine Mörderin, die die Leichen ihrer Liebhaber mit einer Kettensäge zerlegt. Die wirkliche Welt trifft auf die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Und Thomas Glavinic gelingt das große Kunststück, all das in einen mitreißenden Roman über die entscheidenden Fragen zu verwandeln: Wer will ich sein? Und habe ich den Mut, die richtigen Entscheidungen dafür zu treffen?

 

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Sein erster Roman ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹ erschien 1998. Danach folgten u.a. die Romane ›Der Kameramörder‹, der mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, ›Wie man leben soll‹ und ›Die Arbeit der Nacht‹. ›Das bin doch ich‹ stand 2007 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman ›Das größere Wunder‹. Zahlreiche seiner Romane wurden für die Bühne adaptiert und verfilmt. Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt. Thomas Glavinic lebt in Wien und Rom.



Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den S. Fischer Verlagen und der Buchbox Berlin.


02.03.2016 - BUCHPREMIERE MIT BENEDICT WELLS UND SEINEM ROMAN „VOM ENDE DER EINSAMKEIT“

Jules und seine Geschwister Marty und Liz sind grundverschieden, doch ein tragisches Ereignis prägt alle drei: Behütet aufgewachsen, haben sie als Kinder ihre Eltern durch einen Unfall verloren. Obwohl sie auf dasselbe Internat kommen, geht jeder seinen eigenen Weg, sie werden sich fremd und verlieren einander aus den Augen. Vor allem der einst so selbstbewusste Jules zieht sich immer mehr in seine Traumwelten zurück. Nur mit der geheimnisvollen Alva schließt er Freundschaft, doch erst Jahre später wird er begreifen, was sie ihm bedeutet – und was sie ihm immer verschwiegen hat. Als Erwachsener begegnet er Alva wieder. Es sieht so aus, als könnten sie die verlorene Zeit zurückgewinnen, doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein dritter Roman ›Fast genial‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Nach Jahren in Barcelona lebt Wells inzwischen wieder in Berlin.

Jacob Brass, Singer / Songwriter hat Benedict Wells an diesem Abend musikalisch unterstützen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.


30.01.2016 - SZENISCHE LESUNG VON iNGMAR BERGMANS „HERBSTSONATE“

Eine Mutter (Sabine Werner), eine Tochter (Christin Lerch), eine schmerzliche Vergangenheitsaufarbeitung. Unter der Leitung von Liz Hencke haben die Schauspielerinnen Christin Lerch und Sabine Werner das Mutter-Tochter-Drama in einer szenischen Lesung erstmalig auf die Bühne gebracht.

Und darum geht`s:
Charlotte, eine weltweit gefeierte Pianistin besucht ihre erwachsene Tochter Eva, die einen Pfarrer in der Provinz geheiratet hat. Seit sieben Jahren haben sich die Beiden nicht gesehen; jetzt ist Charlottes Lebensgefährte gestorben, und Eva hat die Mutter eingeladen. Der vorsichtigen Annäherung folgt eine für beide schmerzliche Vergangenheitsaufarbeitung nach allen Regeln des Psycho-Lehrbuchs: Die Tochter vermisste ihr Leben lang die Mutter, die immer unterwegs war, weil ihr die Karriere wichtiger war; jetzt rächt sie sich mit Vorwürfen. Die Mutter, die von den Eltern selbst nie Liebe erfahren hat, fühlt sich nur in der Welt der Musik sicher; am Ende flieht sie, wie früher, Hals über Kopf aus dem Haus.

Christin Lerch wurde 1983 in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) geboren und wuchs in Hessen auf. Die Schauspielerin lebt und arbeitet in Berlin.

Sabine Werner ist eine Film/Fernsehen- und Theaterschauspielerin, die viele Jahre an diversen Theatern fest engagiert war, u.a. am Nationaltheater Mannheim und dem Staatsschauspiel Dresden. In Berlin war
sie zuletzt in dem Stück "Das Biest A" zu sehen. Bekanntheit erlangte sie zudem durch diverse Auftritte im "Tatort" sowie in "In aller Freundschaft". Im Sommer 2016 spielt sie neben Olaf Schubert im Kinofilm "Schubert in Love".

Liz Hencke ist gebürtige Hamburgerin. Sie ist Schauspielerin und spielte an diversen Theatern in Bremen, Hagen, Potsdam und Berlin. Seit 2007 ist sie außerdem als Dozentin für Schauspiel, Körperarbeit und
Sprechtraining tätig. Sie lebt in Berlin und übernimmt die künstlerische Leitung der szenischen Lesung.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


13.12.2015 - WEIHNACHTSTHEATER "MICHEL AUS LÖNNEBERGA"


Am Katthulthof in Lönneberga laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest auf Hochtouren. Doch nicht jeder hat ein fröhliches Weihnachtsfest: Die Armen im Dorf werden von ihrer Leiterin Maduskan sehr kurz gehalten. Sie bekommen nur salzige Heringe am Heiligabend. All die Leckereien, die Michels Mutter Alma ihnen geschenkt hat, behält die Maduskan für sich. Glücklicherweise hat Michel wieder einmal eine gute Idee! Er lädt alle Bewohner des Armenhauses zum Weihnachtsschmaus ein. Danach fängt er sogar noch eine ganz besondere „Wolfsfrau“ in seiner Wolfsgrube. So bekommen alle "ihr" Weihnachtsfest!

Nach einer Geschichte von Astrid Lindgren: „Das große Aufräumen von Katthult“. Für Kinder ab
4 Jahren, Dauer 50 Minuten

Es spielen die Schauspielstudenten des dritten Studienjahres des Michael Tschechow Studios Berlin:
Miriam Braun, Janka Brütting, Julius Burghart, Abdullah Ericek, Svenja Funke, I-Jou Hung, Kalle Perlmutter, Hannah Prasse, Mora Thurow. 
Regie: Beate Krützkamp

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


07.12.2015 - HANS SCHEIBNER: Alle Jahre Oma

Hans Scheibner ist Kabarettist, Liedermacher, satirischer Sänger und Poet. Mit seinen Kabarett- und Liederprogrammen begeistert der Altmeister des satirischen Humors ganz Deutschland. Auch uns! Er war am 7. Dezember in der Backfabrik.

O du verfluchte, schon wieder Weihnachten. Und wieder nichts mit Besinnlichkeit, stattdessen Dominosteine ab September im Supermarkt, Glühweinkopfschmerz und Gänsebraten-Overkill. Dazu noch diese lästigen Verwandten, das ganze Patchwork-Gesindel. Saufen uns den Keller leer, und zum Dank gibt es alte Schokolade und schiefen Gesang. Wenn die sich wenigstens um Oma kümmern würden. Ständig drückt sich die nervige Schwiegerfamilie vor der Verantwortung. Aber dieses Mal können die was erleben. Alle Jahre Oma ist einfach zu viel.

Hans Scheibner wurde am 27. August 1936 in Hamburg geboren. 1956 spielt er erstmals Theater – im „theater 53“ in Hamburg. Mit Markus Scholz zusammen schreibt er seine erste aufgeführte Komödie „Laufmaschen“. 1980 holt ihn die ARD für eine satirische Sendung ins Abendprogramm: "... scheibnerweise". Sketche, Texte und Lieder schreibt und spielt er alle selbst. Die Sendung wird sein bundesdeutscher Durchbruch. Ab 1986 tourt er mit immer neuen Programmen über die bundesdeutschen Kabarettbühnen, schreibt 5 Jahre lang täglich eine satirische Kolumne für die Hamburger Morgenpost; bei Rasch&Röhring erscheinen vier Bücher mit satirischen Szenen und Geschichten. Mit mehreren Programmen und Lesungen steht Scheibner weiterhin auf der Bühne.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Ullstein-Buchverlag und der Buchbox Berlin.


28.11.2015 - FREDRIK VAHLE - KONZERT ZUM JAHRESAUSKLANG

Fredrik Vahle spielte seine schönsten Klassiker, wie "Anne Kaffeekanne" und den Katzentatzentanz, und sorgte mit einigen Liedern auch für weihnachtliche Vorfreude. Nach dem Konzert konnten noch Cds und Bücher am Büchertisch erworben werden. Fredrik Vahle signierte die Sachen gern.

Fredrik (Fritz) Vahle wurde 1942 in Stendal (Altmark) geboren, lernte beim Großvater etwas Klavier spielen, war keine musikalische Sonderbegabung, aber immer vom Singen und von der Musik begeistert. Nach dem Abitur am Schuldorf Bergstraße studierte er Deutsch und Politik, begeisterte sich für Bert Brecht und Heinrich Heine und nahm im Duo "Ulli und Fredrik" (mit Ulrich Freise, später "Elster Silberflug") 1968 seine erste LP mit Liedern u.a. nach Heine auf. Nach Abschluß des Studiums widmete er sich zunehmend dem Kinderlied, arbeitet aber auch bis heute als Dozent an der Universität Gießen (Promotion in Soziolinguistik, Habilitation über Kindersprache und Kinderlied). In den letzten Jahren arbeitete er hauptsächlich an "neuen Bewegungsliedern", d. h. solchen, die Lust auf eigene Bewegung und Beweglichkeit machen Freut Euch also auf neue und altgeliebte Lieder, die Lust aufs Tanzen machen, aber auch auf Geschichten und Gedichte. Und lasst Euch den Winterhauch um die Nase wehen, wenn Fredrik Vahle singt und erzählt aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der zitty-Kinderlounge und der Buchbox Berlin.


27.11.2015 - ANNE ENRIGHT: Rosaleens Fest

Rosaleen ist eine Frau, die nichts tut und von den anderen alles erwartet. Sie ist Mitte siebzig, die vier Kinder sind schon lange aus dem Haus. Die Brüder Dan und Emmett sind vor der Enge der irischen Heimat in die Ferne geflohen; das Nesthäkchen Hanna wollte auf den Theaterbühnen der Welt reüssieren, spricht aber nun dem Alkohol zu, und Constance, die Älteste, hat sich selbst verloren. Doch abgenabelt hat sich keines der Kinder. Noch immer versucht jedes auf seine Weise, es dieser besten aller Mütter recht zu machen. Und scheitert.
Da kommt die Einladung zu einem letzten Weihnachtsfest in Ardeevin. Rosaleen möchte das Haus, in dem die Kinder groß geworden sind, das voller Erinnerungen an glückliche Momente und Verletzungen steckt, verkaufen. Die Geschwister reisen mit diffuser Hoffnung auf Versöhnung an – und doch endet es, wie noch jedes Weihnachten geendet hat.

Booker-Preisträgerin Anne Enright wagt sich auf den dunklen Grund unserer Gefühle, studiert menschliches Verhalten dort, wo es am störanfälligsten ist, wo Liebe und Hass nahe beieinander liegen und es kein oder zumindest kein einfaches Entrinnen gibt: in der Familie.

Anne Enright wurde 1962 in Dublin geboren und lebt heute im irischen Bray, County Wicklow. Die vielfach ausgezeichnete Autorin zählt zu den bedeutendsten englischsprachigen Schriftstellern der Gegenwart und wurde jüngst zur ersten Laureate for Irish Fiction ernannt. Ihr Roman „Das Familientreffen“ wurde unter anderem 2007 mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet, ist in gut dreißig Sprachen übersetzt und weltweit ein Bestseller. Nach "Anatomie einer Affäre" (2011), der die Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction erhielt, legt sie nun mit „Rosaleens Fest“ ihren sechsten Roman vor, der wieder Leser wie Kritiker begeistert und für den Booker-Preis nominiert ist.
»Anne Enrights Texte sind immer erstklassig. Ungeschönt, klar, Respekt einflößend, lustig und originell lassen sie uns als Leser verändert zurück. Enright durchdringt unsere Geschichten und unsere Sprache und führt beide mit großer Leichtigkeit zusammen.« (Colum McCann über "Rosaleens Fest") 

Moderation Margarte von Schwarzkopf, deutsche Journalistin, Autorin und RedakteurinDeutsche Passagen Claudia Michelsen, deutsche Film- und Fernsehschauspielerin, unter anderem in "Die Päpstin", mehreren "Tatort"-Episoden und "Honig im Kopf" 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verlags-Anstalt GmbH und der Buchbox Berlin.


Readings for Refugees

23.11.; 24.11. und 26.11.2015 - Readings for Refugees

Alle Autoren haben Texte über das Fremdsein präsentiert. Als musikalischer Special Guest trat der Autor und Musiker Fil auf. Die Moderation übernahm Judith Poznan.

Sämtliche Erlöse der Abende wurden der Initiative "Moabit hilft" gespendet und kommen Flüchtlingen zugute.

WER LAS WANN ?

23. November: Olga Grjasnowa, André Herzberg, David Wagner
24. November: Jan Brandt, Rebecca Martin, Annika Reich
26. November: Alexander Broicher, Jule Müller, Michael Nast

 

Informationen zu „Moabit hilft“: http://moabit-hilft.com/ und der aktuellen Bedarfsliste 
https://docs.google.com/document/d/1DvfqhmNSkpaaYtyIRsTl_P3GcFjm7iGTOUCYekusTU8/pub 
und zu den Autoren: http://www.buchboxberlin.de/readings-refugees-am-23-24-und-2611 

Die Benefizlesungen fand in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin statt.


22.11.2015 - BEST OF RITTER ROST GROßES KONZERT MIT DER RITTER ROST BAND!

Patricia Prawitt, bereits bestens bekannt als die Stimme des tapferen und charmanten „Burgfräulein Bö“
aus der beliebten Kindermusical-Reihe RITTER ROST, präsentierte nun auch ihr eigenes Musik-Programm für Familien. Mit ihrer atemberaubenden Stimme, die mal kräftig-rockig, mal soulig, mal anmutig und glockenklar klingt, zieht sie nicht nur Kinder in ihren Bann, sondern singt sich insbesondere auch in die Herzen der Eltern.

Dankbar für "hörbare" Kindermusik, die nach dem 3. Anhören nicht zu nerven beginnt, zählt eben die ganze Familie zu ihrer wachsenden Fangemeinde. Ihre mitreißende Bühnenpräsenz, die Kinder zum Mitmachen anregt und sie spielerisch und zwanglos an die Musik heranführt, macht Spaß und überzeugt. Auf ihren zahlreichen Konzerten, die sie deutschlandweit gibt, ist inzwischen jeder Platz belegt!

Zusammen mit drei exzellenten Musikern nimmt sie in der neuen Konzertreihe ihre kleinen und großen Zuhörer mit auf eine Reise durch alle RITTER ROST Geschichten und mischt die beliebtesten RITTER ROST Lieder gekonnt mit Ihren eigenen Kindermusik-Hits. Ein Muss für jeden RITTER ROST- und vor allen Dingen Burgfrau BÖ-Fan.

Die RITTER ROST Band besteht aus: Uli Graner (Gitarre), Michael Schöne (Bass), Matthias Philipzen (Schlagzeug) und natürlich Patricia Prawitt (Gesang und Moderation).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der zitty-Kinderlounge und der Buchbox Berlin.


17.11.2015 - JOHN NIVEN MEETS NAGEL @ BACKFABRIK

Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall.

John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband "The Wishing Stones", studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle "Music from Big Pink" über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman "Kill Your Friends" – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane "Coma", "Gott bewahre" und "Das Gebot der Rache". John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.

http://m.randomhouse.de/SPECIAL-zu-John-Niven-/Old-School/aid30523_12689.rhd

Nagel, eigentlich Thorsten Nagelschmidt, - Moderation, Übersetzung und deutsche Texte - war Sänger, Texter und Gitarrist der Punkband "Muff Potter", die sich nach 16 Jahren im Dezember 2009 auflöste. Sein 
Debütroman "Wo die wilden Maden graben" erschien 2007, im Frühjahr 2009 wurde das gleichnamige Hörbuch veröffentlicht, das von Axel Prahl, Farin Urlaub und Nagel gelesen wurde. 2012 erschien bei Heyne sein Roman "Was kostet die Welt".

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag und der Buchbox Berlin.


10.11.2015 - GREGOR GYSI UND FRIEDRICH SCHORLEMMER: WAS BLEIBEN WIRD

Vor der Wende standen sie auf verschiedenen Seiten: Gregor Gysi, Sohn des Widerstandskämpfers und späteren Kulturministers der DDR Klaus Gysi, gehörte zu den eher systemnahen, wenn auch von der Nomenklatura beäugten Persönlichkeiten der DDR. Friedrich Schorlemmer, Pfarrer, Oppositioneller, Mitinitiator der Bürgerrechtsbewegung "Schwerter zu Pflugscharen", stand der DDR und ihren Oberen immer kritisch gegenüber. Beide erinnern sich an ein schwieriges Land, das sie geprägt hat wie 17 Millionen andere auch. Ohne Scheuklappen und falsche Ressentiments unternehmen sie im Gespräch mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt den Versuch, über das zu sprechen, was bedenkenswert bleibt an dem gesellschaftlichen Projekt, das die DDR gewesen ist. Gerade angesichts eines entfesselten Kapitalismus, der seine Menschen ebenso wie Natur und Umwelt zur Ressource macht, statt sich in deren Dienst zu stellen, ist dieses Buch das notwendige Unterfangen, Alternativen zu beschreiben.

https://www.freitag.de/buch-der-woche/was-bleiben-wird/gysi_leseprobe

Gregor Gysi, geb. 1948, Rechtsanwalt und Politiker. Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi und Neffe der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing. 1967 Eintritt in die SED. Vertrat als Rechtsanwalt u. a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und Bärbel Bohley. 1989-1993 Parteivorsitzender der SED-PDS. 1990-2002 MdB, 2005 – Oktober 2015 Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke.

Friedrich Schorlemmer, geb. 1944 in Wittenberge/Elbe, aufgewachsen in der Altmark, Publizist und Theologe. 1978–1992 Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schloßkirche in der Lutherstadt Wittenberg, 1992–2007 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg. 1989 erhielt er die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte und 1993 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mitherausgeber der Wochenzeitung „Freitag“ und der „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Friedrich Schorlemmer wurde 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet; 2014 erhielt der die Humboldt-Medaille, außerdem die Ehrendoktorwürde der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Uni Viadrina, Frankfurt/Oder.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Aufbau-Verlag und der Buchbox Berlin.


03.11.2015 - HELGE TIMMERBERG las Agatha Christie

Helge Timmerberg war wieder Gast in der Backfabrik. Dieses Mal hatte er im Gepäck: "Mord im Orientexpress. Eine Reise durch die Welt Agatha Christies." Zum 125. Geburtstag von Agatha Christie, der unangefochtenen Queen of Crime, las Helge Timmerberg aus den spannendsten Kriminalfällen und aus bisher unveröffentlichten Texten der Autorin. Dabei kam neben ihren heißgeliebten Ermittlern Hercule Poirot und Miss Marple auch Agatha Christie selbst zu Wort: Denn Fanbriefe und Antworten aus dem Archiv der berühmten Krimiautorin gaben erstmals Einblick in die Welt hinter den zahlreichen Morden ihrer mehr als 70 Romane.

Helge Timmerberg, geboren 1952 in Dorfitter (Hessen), ist Abenteurer, Journalist und Reiseschriftsteller. Er schreibt Reportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für «Stern», „Die Zeit“, „Merian“ und „Playboy“. Sibylle Berg über ihn: „Den ersten richtig großen und tiefen Neid empfand ich, als ich Helge Timmerberg kennenlernte. Er war in meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands und der freieste Mensch, den ich jemals getroffen habe.“ Von Helge Timmerberg erschienen zuletzt "African Queen. Ein Abenteuer" (rororo 2013) und "Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich" (Piper 2014). Beide Titel liegen auch als Hörbücher vor.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag Hoffmann und Campe und der Buchbox Berlin.


30.10.2015 - WAR EIN PFLICHTTERMIN FÜR ALLE WARRIOR CATS-FANS!

Zum Start der lang ersehnten V. Staffel las Starautorin Erin Hunter aus dem 1. Band über den Kampf des Katzenclans gegen Hunger und Kälte. Sie begeisterte zusammen mit Schauspieler Marian Funk die Fans in einer kurzweiligen Mischung aus Lesung und Gespräch - auf englisch & deutsch. Ganz nebenbei gab das eingespielte Team spannende Hintergrundinfos zur geheimnisvollen Autorenschaft Erin Hunters preis!

Seit unzähligen Monden lebt ein Katzenstamm unter schwersten Bedingungen in den Bergen. Als die junge Katze Flatternder Vogel dem eisigen Winter zum Opfer fällt, stehen ihre Gefährten unter Schock. Der Kampf gegen Hunger und Kälte scheint verloren zu sein.
Doch Halber Mond, die weise, alte Sagerin des Stammes, hat eine Vision von einem Ort, wo es genug Nahrung für alle gibt. Eine Gruppe mutiger Katzen verlässt ihre Heimat und bricht zu einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise in das unbekannte Land auf. Allen voran die beiden ungleichen Brüder Wolkenhimmel und Grauer Flug, deren Vertrauen zueinander durch ein tragisches Unglück bis ins Mark erschüttert wird ...


Erin Hunter - Hinter dem Namen Erin Hunter verbirgt sich ein Team von vier Autorinnen: Kate Cary, Victoria Holmes, Cherith Baldry und Tui Sutherland. Gemeinsam konzipieren und schreiben sie die erfolgreichen Tierfantasy-Reihen WARRIOR CATS, SEEKERS und SURVIVOR DOGS. Anwesend ist an diesem Nachmittag Vicky Holmes (Foto: (c) Gemma Day), die unter dem Pseudonym Erin Hunter die meisten Handlungen der Geschichten entworfen hat. Vicky Holmes wird die englischen Passagen lesen, Fragen beantworten und auf Wunsch Bücher signieren. 

Marian Funk – Moderation und deutsche Texte - ist ein deutscher Theaterschauspieler und Sprecher. Er
hat die Hörbücher zu "Blausterns Prophezeiung" und "Streifensterns Bestimmung" eingelesen und begleitet seit 2011 die Lesetouren von Erin Hunter in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Beltz Verlag und der Buchbox Berlin. Für Kinder ab 10 Jahren.


29.10.2015 - ANDREAS ALTMANN MIT SEINEM BUCH "Frauen, Geschichten" IN DER BACKFABRIK

Frauen sind für Andreas Altmann Wundergeschöpfe: anbetungswürdig und inspirierend. Doch auch rätselhaft und manchmal sogar furchteinflößend. Sein neues Buch ist den Frauen seines Lebens gewidmet, ganz gleich, ob es sich dabei um einmalige Begegnungen handelte oder längere Verbindungen und Freundschaften. Der Leser erfährt etwas vom mitreißenden und gelegentlich auch anstrengenden Drama zwischen Frau und Mann, es geht um bereichernde Erfahrungen, die Wunder der Liebe, aber auch um Enttäuschung, Lüge, Zurückweisung und Betrug. Es sind beglückende, aber auch traurige Momente dabei, beängstigend schwere und heiter-leichte, ja, aberwitzig lustige, die Andreas Altmann in seiner poetischen Sprache schildert. Denn ganz gleich, welcher Art die gemeinsame Erfahrung war, jede Frau war für ihn in gewisser Weise prägend und lehrte ihn etwas über sich selbst.


Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband "Unterwegs in Afrika". Altmann lebt in Paris.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


08.10.2015 - Berliner Buchpremiere mit Andrea Sawatzki: "Der Blick fremder Augen"

Als eine reiche Immobilienbesitzerin mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird, hat Kommissarin Melanie Fallersleben zunächst keine heiße Spur. Nichts lässt erahnen, dass hinter dem Mord eine gequälte Seele steckt. Ein Mensch, der sich beständig beobachtet fühlt und dessen brutale Taten, geboren aus Verzweiflung und Schuldgefühl, durch ein allzu normales Leben gut verborgen sind. Weitere Tote folgen … und erste verstörende Botschaften an die Ermittlerin treffen ein. Der Mörder scheint die Kommissarin zu beobachten, die Rollen von Jäger und Gejagtem verschwimmen.

Andrea Sawatzki gehört zu den beliebtesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen, unter anderem bekannt für die Rolle der Tatort-Hauptkommissarin Charlotte Sänger, für die sie von 2001 bis 2009 vor der Kamera stand. Gleich ihr erster Spannungsroman „Ein allzu braves Mädchen“ wurde ein SPIEGEL-Bestseller und begeisterte Kritiker wie Leser. Auch ihre folgenden Bücher, die Familienkomödien „Tief durchatmen, die Familie kommt“ und „Von Erholung war nie die Rede“ eroberten die Bestsellerlisten. Beide Bücher werden für das ZDF verfilmt. Andrea Sawatzki ist mit dem Schauspieler Christian Berkel verheiratet, die beiden haben zwei Söhne und leben in Berlin.

Moderation: Knut Elstermann, auch bekannt als Kino King Knut, Moderator, Filmkritiker, Autor. Seit vielen Jahren moderiert und reflektiert er auf Radio Eins die Internationalen Filmfestspiele (Berlinale).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Droemer Knaur und der Buchbox Berlin.


07.08.2015 - Buchpräsentation mit Ronald Reng und Lars Mrosko

Lars Mrosko ist Fußballer mit Haut und Haaren. Als ihn eine Knöchelverletzung zwingt, die eigene Karriere an den Nagel zu hängen, will er um keinen Preis seine Leidenschaft aufgeben. Er wird Jugendtrainer bei TeBe Berlin, dann Talentscout für St. Pauli, Wolfsburg und schließlich sogar den FC Bayern. Er weiß, dass viel Geld im Spiel ist, wenn es um Talente für eine der besten Ligen der Welt geht. Aber das ist ihm egal, er ist glücklich über einen Trainingsanzug in Vereinsfarben, über Anerkennung durch seine Vorgesetzten.
Lars Mrosko kommt aus einfachen Verhältnissen, aufgewachsen in Neukölln schlägt er sich mit Ladendiebstählen durch, bis seine Fußballkenntnisse ihn an die richtige Stelle katapultieren - ins Büro von Felix Magath, der Mroskos Leidenschaft erkennt und ihm glaubt, dass Edin Dzeko der richtige Stürmer für Wolfsburg sein könnte ...

 

 

Ronald Reng, geboren 1970 in Frankfurt, lebt als Sportreporter und Schriftsteller in München. Seine Biografie über den verstorbenen Torwart Robert Enke stand zehn Wochen unter den Top 5 der Spiegel- 
Bestsellerliste und wurde von der Kritik hoch gelobt. Sein zuletzt erschienenes Buch »Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga« erhielt den »NDR Kultur Sachbuchpreis 2013« und wurde als »Fußball-Buch des Jahres 2013« ausgezeichnet.


Moderation: Lars Wallrodt, DIE WELT


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag und der Buchbox Berlin.


23.06.2015 - Teju Cole: JEDER TAG GEHÖRT DEM DIEB

 

Ein junger Mann kehrt nach einigen Jahren in Amerika heim nach Lagos in Nigeria, an den Ort seiner Kindheit, den er vor vielen Jahren verlassen hat. Er kommt bei Verwandten unter, trifft alte Freunde, lässt sich durch die Straßen treiben. Lagos ist anstrengend und korrupt, Verheißung und Zumutung in einem, voller  Geschichten von spiritueller Größe und Verkommenheit. Jede Nacht ist ein vergeblicher Versuch, Ruhe zu finden. Und jeder Tag ein Spiegel, in dem er sich selbst immer klarer sieht. Soll er bleiben oder fliehen? In Teju Coles leuchtenden Sätzen, in denen eine große, gebrochene Liebe zum Ausdruck kommt, entsteht das poetische Porträt eines bedrückten Landes und der größten Metropole in Afrika.

"Ein neues, phantastisches Buch ... Memoir, Reportage, Selbstbetrachtung, Literaturgeschichte. Ein Bericht auch über die Schule der Gewalt, über die Ursprünge der Massenmorde von Boko Haram im Norden Nigerias." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.02.15

Teju Cole, Schriftsteller, Kunsthistoriker, Fotograf. Er wurde 1975 in den USA als Sohn nigerianischer Eltern geboren, wuchs jedoch in Lagos/Nigeria auf. Mit siebzehn Jahren kehrte er in die USA zurück. Er studierte Medizin und Kunstgeschichte und ist heute ständiger Mitarbeiter der New York Times, des südafrikanischen Kulturmagazins Chimurenga, des New Yorker, des Transition Magazins, des amerikanischen Tin House-Magazins und des englischsprachigen Literaturmagazins A Public Space. Er lebt in Brooklyn und lehrt seit 2011 als Distinguished Writer in Residence am New Yorker Bard College. Von Juni bis November 2014 weilte er als Writer in Residence des Literaturhauses Zürich und der Stiftung
PWG in Zürich. www.tejucole.com
Sein Roman "Open City", der ihm Vergleiche mit Coetzee, Camus und Sebald eintrug, gilt als eines der herausragenden Werke der neueren amerikanischen Literatur. Für diesen Roman erhielt er eine Reihe internationaler Literaturpreise. „Jeder Tag gehört dem Dieb“ – eine literarische Reportage - erschien erstmals 2007 in Nigeria, in deutscher Übersetzung 2014 im Hanser Verlag.

Moderation: Karsten Kredel, deutscher Verlagslektor und Übersetzer. Er arbeitete als freier Mitarbeiter der Kulturredaktion der taz und leitete das Literatur-Programm des Eichborn Verlags sowie, von 2011 bis 2013, den Bereich Internationale Literatur bei den Berliner Verlagen Suhrkamp und Insel. Gegenwärtig leitet er das Verlagshaus Hanser Berlin.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hanser Berlin Verlag, der Botschaft der USA in Berlin und der Buchbox Berlin.


24.05.2015 - DER GRÜFFELO KAM ZURÜCK IN DIE BACKFABRIK

Der Grüffelo von Axel Scheffler ist längst ein Star geworden. Aus Kinderzimmern und Kindertageseinrichtungen ist die wundervolle Geschichte über die Kraft der eigenen Fantasie, über Mut, Witz und Köpfchen nicht mehr wegzudenken.
2014 wurde der Grüffelo 15 Jahre alt! Zur Feier haben sich die Schauspieler Maike und Stefan von pohyb´s und konsorten etwas Besonderes ausgedacht und gestalten zu den Bilderbüchern vom Grüffelo ein „Interaktionstheater“. Es wird die jungen und älteren Zuschauer wieder fesseln. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder wird der Grüffelo auf der Bühne lebendig.
Gesponsert wurde die Theater-Tournee vom Verlag Beltz & Gelberg, bei dem Schefflers Bilderbücher erschienen sind, und von dem Bücher-Medien-Magazin HITS für KIDS, die zusammen die Tournee organisierte. 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


20.05.2015 - im gegenteil Allstars-Lesung

Wenn es um Events der Extraklasse geht, stehen sie an vorderster Stelle: im gegenteilversammelte ihre besten Autoren, welche seit Monaten zu den beliebtesten und erfolgreichsten Schreiberlingen im Blog-Universum gehörten.

Und so hieß es endlich Bühne frei für die Elite! Mit dabei waren Michael Nast, CLARA OTT, MARKOURT und CLAUDIA MICHALCZYK. Special Guests: Poetry Slammer Julian Heun sowie die bombastischen Sängerinnen der Band Whales With Fur.

Präsentiert wurdr das ganze von unserem Erfolgsduo und den Heads of Love JULE MÜLLER und ANNELIE KRALISCH-PEHLKE mit fulminanter Unterstützung von JUDITH POZNAN. Zusammen mit ihnen verwandelten die Lieblinge von im gegenteil die Clinker-Lounge in eine ausgelassene Lesemeile, bei dem alle ihre besten Texte live performen wurden.


09.05.2015 - DIE MUCKEMACHER SIND WIEDER DA !

Wenn die "Muckemacher" auf der Bühne stehen, dann hält sowohl die kleinen Zuhörer als auch die großen Gäste nichts mehr auf den Stühlen. Nach dem tollen Konzert am 6. Dezember 2014 wollten wir sie daher unbedingt noch einmal zu uns einladen.

Die Muckemacher, das sind Verena Roth und Florian Erlbeck mit ihrer Band. Die beiden sind Musiker und Komponisten, schreiben Filmmusik und geben musikalische Früherziehung. Als sie bemerkt haben, dass auch ihre Kinder gerne ihre Lieblingsplatten hören und da sie finden, dass Kindermusik nicht immer nach duddeliger Kindermusik klingen muss, haben sie ein Album aufgenommen, das Kindern und Erwachsenen gefällt und zum Mitsingen und Mitgrooven einlädt.
Alle Lieder auf der CD "DiggiDiggi BamBam" sind absolut tanzbar, mitreißend und entführen mit vielen unterschiedlichen Stilen auf eine Reise durch die Musikgeschichte.

Das Konzert war eine Kooperation mit dem Verein "Champions ohne Grenzen", der Asylsuchenden in Berlin und Brandenburg nachhaltige Lebens- und Integrationshilfe durch Fussballtrainings, Kulturaustausch, Sozialberatung und Vernetzungsarbeit. Ein Teil der Einnahmen aus dem CDVerkauf ging daher an den Verein.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


05.05.2015 - Kirsten Fuchs: Mädchenmeute

Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist schnell alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern. Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist – doch als die Mädchen auf eine brisante DDR-Hinterlassenschaft stoßen und die Außenwelt sie wieder einholt, muss Charly das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen.
Mit hinreißender Direktheit und großer Wärme schildert Kirsten Fuchs Ängste und Hoffnungen und alles, was zu jeder neuentdeckten Freiheit dazugehört. Fuchs, für ihre beiden ersten Bücher von der Presse gefeiert, gelingt auch in «Mädchenmeute» «ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit» (FAZ). Ein wunderbar reifer Roman, der die großen Fragen des
Lebens stellt – die wir am klarsten erkennen, wenn wir jung sind.

Kirsten Fuchs, 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, seither hat sie einen festen Platz in der jüngeren deutschen Literatur. 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman «Die Titanic und Herr Berg», 2008 der Roman «Heile, heile».

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Berlin Verlag und der Buchbox Berlin.


23.04.2015 - DONAL RYAN: Die Sache mit dem Dezember

In einer Kleinstadt in Irland soll die Investition eines riesigen Konzerns alle Bewohner zu Millionären machen. Wenn da nicht Johnsey Cunliffe wäre, der seltsame und stille Johnsey, der kaum je ein Wort sagt. Die Farm seiner kürzlich verstorbenen Eltern ist das Kernstück des geplanten Bauprojekts. Gerade als sich ihm das Glück zuwendet, wird Johnsey von allen Seiten unter Druck gesetzt. Er soll verkaufen. Doch genau das will er nicht.

John »Johnsey« Cunliffes Gedanken sprudeln wie ein Wasserstrahl in seinem Kopf herum und wollen sich nicht zu Wörtern und Sätzen bändigen lassen. Deshalb sagt er meistens nichts. Er schweigt, als seine über alles geliebten Eltern sterben, schweigt, als ihn die Nachbarn drängen, sein Land zu verkaufen, schweigt, als er brutal zusammengeschlagen wird und Gefahr läuft, sein Augenlicht zu verlieren. In dieser dunkelsten aller Stunden taucht Siobhán an seiner Seite auf, in deren freundliche Stimme Johnsey sich auf der Stelle verliebt. Mit ihr kehrt für einen kurzen Moment das Licht in sein Leben zurück. Doch das Rad der Ereignisse hat längst begonnen, sich zu drehen, und niemand vermag es mehr aufzuhalten.

»Donal Ryan ist ein Magier. Dieser Roman erfrischt das Herz des Lesers und macht seine Seele zu einem schöneren Ort, obwohl er uns gleichzeitig daran zweifeln lässt, ob wir überhaupt ein Herz und eine Seele besitzen. Das Buch ist eine Naturgewalt, von höchster Kunstfertigkeit und das Werk eines Talents, das Ihr
Leben bereichern wird. «
The Guardian

Donal Ryan, geboren 1976 in Nenagh, im Süden Irlands, studierte Bauingenieurwesen und Jura in Limerick, wo er bei der Staatlichen Behörde für Arbeitnehmerrechte beschäftigt ist. Für seinen Roman ›The Spinning Heart‹ (2012) wurde Ryan mit dem Irish Book Award und dem Guardian First Book Award ausgezeichnet. Der Roman stand außerdem auf der Longlist des Man Booker Prize 2013. Mit seinem Roman ›Die Sache mit dem Dezember‹ (The Thing about December) erscheint er erstmals auf dem deutschen Markt.
Donal Ryan lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Castletroy, Limerick.

Moderation und deutsche Texte: Florian Lukas, geboren 1973 in Berlin und aufgewachsen im Prenzlauer
Berg, ist Theater- und Filmschauspieler. Bekannt wurde er unter anderem durch "Good Bye, Lenin!".

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag und der Buchbox Berlin.


19.04.2015 - PIPPI LANGSTRUMPF in der BACKFABRIK

"Ich mach' mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt!"
Pippi Langstrumpf ist seit Jahrzehnten eine beliebte Kinderheldin. Ihre Geschichten begeistern Klein und Groß. Am 19. April gab es ihr zu Ehren ein tolles Fest. Im Mittelpunkt stand dabei die Aufführung des Berliner Puppentheaters:
Begleitet wurde das wohl stärkste und reichste Mädchen der Welt bei seinen Abenteuern in einer liebevollen Inszenierung für Kinder ab 4 Jahren. Die Spieldauer betrug ca. 50 Minuten. Das Berliner Puppentheater lies Pippi, Tommy, Annika, Frau Prysselius und viele weitere Pippi-Charaktere auf der Bühne lebendig werden.

Einlass zu unserem schwedischen Jahrmarkt war bereits 15 Uhr. 15.30 Uhr begann das Puppenspiel. Davor und danach konnten Dosen geworfen, sich schminken gelassen oder etwas schönes gebastelt werden. 

Das Berliner Puppentheater, das sind Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Bereits ihre Großeltern lebten diese Berufung mit Leidenschaft und haben ihre Tradition ihren Enkeln vermacht. Ob lustig oder tiefgründig, die beiden Künstler spielen stets vor liebevoll gestalteten Kulissen und mit Hilfe von handgefertigten Figuren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


02.04.2015 - Ulrich Meyer: DAS LÄUFT SCHIEF IN UNSEREM LAND

Ulrich Meyer blickt zurück auf die ganz persönlichen Erlebnisse seiner Kindheit und seiner Familie, die Geschichte unseres Landes und zieht den erschütternden Vergleich zum Hier und Heute: Es liegt vieles im Argen – zu viel.
Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter ausquetschen wie Zitronen; Banker, die Milliarden verzocken und ihre Kunden beim Dispo über den Tisch ziehen; Beamte, die nicht viel mehr beherrschen als das Wort „Nein“, und Politiker, die nur an ihren zukünftigen Job in der Wirtschaft denken.
Aber auch: Handwerker, die überteuert, aber schlecht arbeiten; Hartz IV-Empfänger, die vom Sozial-Betrug leben; und der Nachbar, der sein Heil im Nervenkrieg am Gartenzaun sucht. 
Raffzähne, Abzocker, Egoisten überall – die Liste der Dinge, die in unserem Land schief laufen, ist lang – Ulrich Meyer kennt sie wie kaum ein anderer. Seit 20 Jahren kämpft der Journalist und akte-Moderator für mehr Herz, Anstand und Verantwortung. Jetzt zieht er schonungslos Bilanz.
Ulrich Meyer so persönlich wie noch nie. Kenntnisreich und amüsant. Mutig und auf den Punkt.

Ulrich Meyer, Jahrgang 1955, ist engagierter und kritischer Journalist und Fernsehmoderator. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit: die SAT.1-Sendung „akte“ – mit weit über 180 000 Zuschriften in 20 Jahren, mit den Sorgen und Problemen der Zuschauer, mit ihren Klagen über Missstände.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Riva-Verlag und der Buchbox Berlin.


22.03.2015 - DIE KRUMPFLINGE - EGON SCHWÄNZT DIE SCHULE

Am 23. März erschien der dritte Band aus Annette Roeders spannender und ulkiger Kinderbuchreihe über die süßen, grünen Wesen, die aus den Schimpfwörtern der Menschen ihren köstlichen Krumpftee brauen.

Am Vortag kam Stefan Kaminski, der Sprecher der Hörbücher zur Hörbuchpremiere in die Backfabrik.

Egon ist schrecklich aufgeregt: Am nächsten Tag findet in der Krumpflingschule eine Prüfung statt! Um eine gute Note zu bekommen, muss sich jeder Schüler einen krumpflingfiesen Trick ausdenken. Und der wird dann vom Lehrer und der strengen Oma Krumpfling bewertet. Leider hat der freundliche Egon so gar keine Idee! Als er seinen Freund, den Menschenjungen Albi, um Hilfe bittet, schüttelt der eigentlich wohlerzogene Junge die bösen Einfälle nur so aus dem Ärmel. Das passt gar nicht zu Albi, findet Egon. Könnte es sein, dass ihm jemand üble Streiche spielt? Egon beschließt, seine Prüfung zu schwänzen und Albi in die Schule zu begleiten. Vielleicht braucht sein Freund ja Hilfe. 

Stefan Kaminski ist Schauspieler, Sprecher und Autor. 1974 geboren, in Berlin aufgewachsen, wollte er früher Meeresbiologe werden, hat dann aber seine brennende Leidenschaft für Mikrofone, Kassetten und Geräusche entdeckt – und seine Stimme, die aus vielen zu bestehen scheint! Wenn er nicht gerade vor Publikum seine Live-Hörspiele vorführt, spricht er fürs Radio, Fernsehen oder für Hörbuchverlage, u.a. jeden Abend bei Zappelduster auf Antenne Brandenburg. Stefan Kaminski las bereits die ersten beiden Bände von Annette Roeders Krumpfling-Geschichten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hörverlag, der zitty Kinderlounge und der Buchbox Berlin. Für Kinder ab sechs Jahren.


27.02.2015 - Jürgen Todenhöfer; Lesung und Gespräch "Du sollst nicht töten"

Seit Jahrzehnten kämpft Jürgen Todenhöfer gegen den »Irrsinn des Krieges«. Als Anfang 2011 die Menschen im Mittleren Osten gegen ihre Herrscher aufbegehrten, war er vor Ort, um dort insgesamt sieben Monate lang zu recherchieren. Oft unter großen Gefahren. In seinem Buch erzählt Jürgen Todenhöfer von seinen dramatischen Erlebnissen in Ägypten, Libyen und Syrien, aber auch in Afghanistan, Irak, Iran und in Gaza. Dabei schildert er nicht nur Bombardements und Straßenkämpfe sowie die Angst, das Leiden und Sterben Unschuldiger, sondern berichtet auch ausführlich von seinen Gesprächen mit beiden Seiten – Rebellen und Staatsführern.
Eindringlich widerlegt Todenhöfer die Argumente, die hiesige Politiker und Medien zur Rechtfertigung der vom Westen geführten oder geschürten Kriege vorbringen. Wenn die muslimische Welt systematisch dämonisiert wird, wenn von »Schurkenstaaten « oder vom »Krieg gegen den Terror« die Rede ist, geht es nie wirklich um Menschenrechte und Demokratie, sondern um handfeste Interessen des Westens: um Bodenschätze, Vormachtstreben, Geostrategie.
Am Ende seiner Reisen steht ein nachdrückliches Bekenntnis gegen den Krieg: »Wenn alle Menschen gleich sind – warum ist man dann ein Mörder, wenn man einen Menschen im Westen tötet, aber ein Held, wenn man in Afghanistan einen Afghanen tötet? Wenn wir das Böse bekämpfen wollen, sollten wir bei uns anfangen. Bei der Heuchelei, mit der wir unsere Kriege als edle Taten darstellen. « Das Böse liegt nicht im Mittleren Osten. Es liegt in uns allen.

„Ein Plädoyer gegen den Irrsinn des Kriegs und eine Kritik an der westlichen Kriegspolitik im Nahen Osten." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Jürgen Todenhöfer scharfes Plädoyer gegen die Lüge als Vater aller Kriege hat mich überzeugt (...)." Denis Scheck, ARD

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, war bis 2008 Manager eines europäischen Medienunternehmens, davor 18 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Unionsparteien für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Er schrieb die Bestseller "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?", "Andy und Marwa – zwei Kinder und der Krieg", "Warum tötest du, Zaid?" und "Teile dein Glück". Mit seinen Buchhonoraren hat er u.a. ein Kinderheim in Afghanistan und ein Kinderkrankenhaus im Kongo gebaut sowie ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt finanziert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Random House und der Buchbox Berlin.


17.02.2015 - JULE MÜLLER: FRÜHER WAR ICH UNENTSCHLOSSEN, HEUTE BIN ICH MIR DA NICHT MEHR SO SICHER

Die Zeit zwischen 20 und 30 ist die großartigste Phase im Leben? Wer das glaubt, der leidet unter einer verschobenen Wahrnehmung. Ganz im Ernst: Die Zwanziger sind echt beschissen. Und wenn das jemand weiß, dann Jule Müller. Immer knapp bei Kasse, quasi nicht vorhandenes Selbstbewusstsein und ein Praktikum nach dem anderen. Ihren ersten Freund musste sie verlassen, weil er drogenabhängig wurde, der zweite betrog sie am laufenden Band. Während Jule noch immer mit allem hadert und sich dem Party-Lotterleben hingibt, werden plötzlich alle um sie herum sesshaft und kriegen Babys …

Jule Müller ist 32, in Berlin geboren, aufgewachsen und lebt heute in Berlin-Neukölln. Sie hat Modedesign studiert und liebt und betreibt die Fotografie http://julemueller.com/ . Gemeinsam mit einer Freundin hat sie im November 2013 das Online-Magazin http://imgegenteil.de/ gegründet.

Sie beschäftigt sich mit den wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Online-Dating, Katzenschuhe und Glitzergedöns. Sie hat mal beim Fleischer gearbeitet, in einer Spaßkommune gelebt und ist schon oft betrunken hingefallen. Da sie inzwischen die Nummern ihrer Therapeutin, des Steuerberaters und zweier Anwälte im Handy gespeichert hat, ist der Buchvertrag nur der nächste logische Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Endlich flügge werden - der Gedanke daran erfüllt Jule Müller mit einem irgendwie hoffnungsfrohen Unbehagen. Noch schlimmer als die Zwanziger wird es schon nicht werden.

Moderiert wurde der Abend von Linus Volkmann, selbst Autor und Musikjournalist.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Droemer Knaur und der Buchbox Berlin.


06.12 2014 - Muckemacher Konzert für Groß und Klein!

Wenn die "Muckemacher" auf der Bühne stehen, dann hält sowohl die kleinen Zuhörer als auch die großen Gäste nichts mehr auf den Stühlen.
Ihr erlebtet es selbst und seit zum großen Familienkonzert in die Backfabrik gekommen!

Die Muckemacher, das sind Verena Roth und Florian Erlbeck mit ihrer Band. Die beiden sind Musiker und Komponisten, schreiben Filmmusik und geben musikalische Früherziehung. Als sie bemerkt haben, dass auch ihre Kinder gerne ihre Lieblingsplatten hören und da sie finden, dass Kindermusik nicht immer nach dudeliger Kindermusik klingen muss, haben Sie ein Album aufgenommen, das Kindern und Erwachsenen gefällt und zum Mitsingen und Mitgrooven einlädt.
Alle Lieder auf der CD "DiggiDiggi BamBam" sind absolut tanzbar, mitreißend und entführen mit vielen unterschiedlichen Stilen auf eine Reise durch die Musikgeschichte. 
http://www.muckemacher.de/


Verena Roth – Gesang, Piano Florian Erlbeck – Saxophon, Gitarre, Klarinette Philipp Knapp – Gitarre, Bass Marko Jovanovic – Kontrabass, Mundharmonika

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


29.11.2014 - Konzert mit Fredrik Vahle

Endlich war es wieder soweit, dass wir euch wieder einmal den wunderbaren Kinderliedermacher Fredrik Vahle ankündigen durften!

Fredrik Vahle ist mit seinen Kinderliedern und Geschichten seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum, aber auch etwa über Goethe-Institute in Lateinamerika und Osteuropa unterwegs. Eltern und Kinder singen und tanzen begeistert gemeinsam mit, wenn Anne Kaffeekanne, der Cowboy Jim aus Texas, der Hase Augustin und Flupp, der kleine Flipper den Katzentatzentanz tanzen. Seine Lieder und Geschichten sind in jedem Kindergarten und Grundschullesebuch vertreten.
„Bewegliche Lieder“ macht der „Kindermusikprofessor“, der neben vielen Workshops im In- und Ausland zu seinem großen Thema „Sprache und Bewegung“ auch Sprachwissenschaft an der Uni Gießen lehrt – auf seine etwas andere Art, die ihm als erstem Kinderliedermacher immerhin auch das Bundesverdienstkreuz einbrachte.

Es werden neue (etwa von seinen neuen CDs „Singen, das geht so“ und „Durch den Wald“) und altgeliebte seiner Lieder erklingen, aber auch Geschichten aus einem seiner beliebten Bücher wie zum Beispiel von „Fischbrötchen“, der naseweisen Schildkröte oder etwas aus seinem neuen Gedichte- und Erzählbuch „Ich und Du und der Drache Fu“. Und natürlich lässt er uns schon den Winterhauch um die Nase wehen und singt und erzählt aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


16.11.2014 - Philippe Djian las aus seinem Roman "Oh ..."

»Oh ...«, sagt Michèle nur, nachdem sie in ihrem Haus bei Paris überfallen wurde. Ausgerechnet sie, die knallharte Filmproduzentin, die immer genau weiß, was zu tun ist, verliert jeden Halt. Ein Buch über die beklemmende Hinwendung einer Frau zu einem gefährlichen Mann.

Philippe Djian, geboren 1949 in Paris, wechselte oft den Wohnsitz. Bisherige Stationen: New York, Florenz, Bordeaux, Biarritz, Lausanne und Paris. Auf einer Autobahnmautstelle, bei einem seiner Gelegenheitsjobs, tippte Philippe Djian seinen ersten Roman. Sein dritter Roman, ›Betty Blue‹, wurde zum Kultbuch. Für seinen jüngsten Roman ›Oh ...‹ erhielt er 2012 den Prix Interallié. Die deutsche Übersetzung erschien Ende Oktober. Der Autor lebt heute in Biarritz und Paris.

Siegfried Antonio Effenberger
Der 1969 geborene West-Berliner absolvierte nach seinem Studium der Politologie und der Romanistik eine klassische Schauspielausbildung. Engagements als Schauspieler, Sprecher, und Sänger an mehreren deutschen Theatern folgten. Seit Frühjahr 2006 ist Effenberger mit Frank Böhmert Autor der PERRY RHODAN-Hörspielreihe bei Lübbe Audio.

Lesung in französischer Sprache, Deutscher Part und Moderation: Siegfried Effenberger

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.


06.11.2014 - Håkan Nesser las aus seinem Kriminalroman "Die Lebenden und Toten von Winsford"

Exmoor, eines Abends im November. Über dem kleinen Dorf Winsford in der südenglischen Moorlandschaft liegt dichter Nebel. Die mysteriöse Frau, die sich unter dem Namen Maria Anderson mit ihrem Hund im abseits gelegenen Haus auf der Heide niederlässt, bietet Stoff für Spekulationen. Was hat sie hier draußen in der Einöde zu suchen? Was hält ihr Mann von ihrem Aufenthalt an diesem Ende der Welt? Wo ist er überhaupt? Tatsächlich auf Reisen?

Irgendetwas Sonderbares umgibt die Fremde, die Tag für Tag im diesigen Nieselregen spazieren geht – auch wenn sie schon bald aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken ist. Nicht alle scheinen ihr jedenfalls wohlgesonnen.
Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass plötzlich tote Vögel vor ihrer Türe liegen und ihr Hund tagelang verschwindet? Und die seltsamen Vorfälle häufen sich. Man könnte auch sagen: Je mehr sie sich auf die kleine Gemeinschaft einlässt, desto gefährlicher wird es für sie … 

"Der Philosoph unter den Krimiautoren Skandinaviens" (Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der vielseitigsten und renommiertesten Krimiautoren Schwedens. Für seine Kriminalromane mit Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und sind erfolgreich verfilmt worden. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die Werke von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" oder "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" gelten inzwischen als Klassiker in der schwedischen Literatur und werden als Schullektüre eingesetzt.

Håkan Nesser lebt mit seiner Frau in Stockholm und auf Gotland.

Moderation: Holger Heimann; die deutschen Textpassagen spricht die Schauspielerin Claudia Michelsen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem btb-Verlag und der Buchbox Berlin.


22.10.2014 - Andreas Altmann stellte sein Buch "Verdammtes Land. Eine Reise durch Palästina"vor

Das »Heilige Land« – in Wirklichkeit ist es ein verdammtes Land, verdammt zum Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Aber, fragt Andreas Altmann, vielleicht ist es gerade deshalb verdammt, weil es Juden, Christen und Muslimen heilig sein muss? Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten. Die ihm und uns den Schlüssel in die Hand geben zum Verständnis Palästinas. Zumindest eine Ahnung davon. Und das gelingt ihm in spektakulären Bildern, Erlebnissen und Begegnungen, oft voller Brutalität, oft voller Poesie. Seine klaren und harten Beobachtungen, vor allem seine Schlussfolgerungen werden vielfach Widerspruch hervorrufen, weil der Autor sich von keiner vorgefassten Meinung, Ideologie – und schon gar nicht von einer Religion – den Blick verstellen lässt. Seit drei Generationen ist Palästina eine offene Wunde in der Weltpolitik. Auch die große Reportage von Andreas Altmann wird sie nicht schließen. Natürlich nicht. Aber den Menschen nahekommen, ihr Leben im Schatten der unheilvollen Geschichte und der dunklen Zukunft zu verstehen, das gelingt ihm meisterhaft.

Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


01.10.2014 - Danny Wallace stellte zusammen mit Markus Kavka seinen Roman "Der unglaubliche Sommer des Tom Ditto" vor

Der Frühmorgen-Radiomoderator Tom Adoyo kommt eines Tages von der Arbeit nach Hause und findet dort einen Zettel vor, auf dem ihm seine Freundin Hayley eröffnet, dass sie jetzt weg ist, ihn aber nicht verlässt. Sie bittet ihn einfach, so weiterzumachen wie bisher. Toms Welt bricht in Stücke. Zumal er keine Erklärung für ihr Verschwinden hat. Und so macht er sich auf die Suche nach seiner Freundin. Stück für Stück kommt er dem Geheimnis ihres Verschwindens auf die Spur und trifft dabei auf eine seltsame Selbstfindungsgruppe, die auch sein Leben gehörig auf den Kopf stellen wird.

Danny Wallace, 1976 geboren, lebt in einer alten Streichholzfabrik im Londoner East End. Als Journalist schrieb er für den Independent und den Guardian, als Comedy-Produzent, Autor und Moderator ist er im Fernsehen, Radio und Theater präsent. Nach einigen humorvollen Sachbüchern (von denen Der Ja-Sager mit Jim Carrey in der Hauptrolle fürs Kino verfilmt wurde) war "Auf den ersten Blick" sein Romandebüt, dessen Kinoverfilmung in Vorbereitung ist.

Markus Kavka, Moderation und Lesung der deutschen Textpassagen Jahrgang 1967, anfänglich bekannt aus seiner Zeit als VIVA-und MTV-Moderator. Heute moderiert er unter anderem die Musikdokumentation "Number One" im ZDF oder das studentische Filmmagazin "Unicato" im MDR und ist außerdem als DJ und Autor aktiv. Nachdem er schon mehrere Sammlungen seiner Kolumnen veröffentlicht hat, erschien 2011 sein erster Roman "Rottenegg", welchen er im September 2011 in der Literaturstation vorstellte.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag und der Buchbox Berlin.


18.09.2014 - Helle Jensen las aus ihrem neuen Buch "Hellwach und ganz bei sich selbst: Achtsamkeit und Empathie in der Schule"

Helle Jensen präsentierte ihr neues Buch »Hellwach und bei sich selbst: Achtsamkeit und Empathie in der Schule« Lehrer, Eltern und alle, die mit Kindern zu tun haben, erfahren in diesem Buch, wie Achtsamkeitsübungen zu mehr Mitmenschlichkeit und einer besseren Zusammenarbeit beitragen. Das Ziel ist eine menschlichere Schule, in der Stress, Mobbing und Geringschätzung keine Chance haben.

Von den in diesem Buch vorgestellten 69 Achtsamkeitsübungen profitieren Schüler und Lehrer gleichermaßen. Sie trainieren nicht nur geistige Präsenz und Konzentration, sondern fördern auch das individuelle Selbstgefühl, Empathie und gegenseitiges Verständnis. Ob speziell für Schulanfänger oder für Jugendliche in der Pubertät – die Übungen wenden sich an alle in der Schule vertretenen Altersgruppen.

Helle Jensen stellte ihr Buch im Gespräch mit Dr. Claus Koch (Beltz Verlag) vor.

Die Autorin ist diplomierte Psychologin, Familientherapeutin und Dozentin. Ihre große Erfahrung erarbeitete sie sich über viele Jahre als klinische Psychologin innerhalb des dänischen Schulsystems und in privater Praxis. Zudem war Helle Jensen über lange Zeit Lehrbeauftragte der Kempler Institute in Dänemark und Norwegen, wo sie für Lehrpersonal und Programm verantwortlich war.

Neben der Arbeit in ihrem eigenen Institut gibt sie Kurse in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u.a. für familylab und das DDIF in Berlin. Sie ist bekannt als Autorin zahlreicher Artikel und Mitautorin der Bücher "Miteinander. Wie Empathie Kinder stark macht" (mit Jesper Juul, Peter Høeg u.a.) und "Vom Gehorsam zur Verantwortung“ (mit Jesper Juul).

In Dänemark begleitet sie innerhalb der im Rahmen der Lehrerausbildung an der Universität einen neuen Ausbildungszweig „Empathie Stärkung“. Diese Arbeit wird wissenschaftlich erforscht und von einer breiten Gruppe von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen getragen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Dänischem Institut für Familientherapie und Beratung(DDIF), dem Beltz-Verlag und der Buchbox Berlin.


09.05.2014 - Helge Timmerberg las aus seinem Roman "Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich"

Lose Seiten eines Märchens, genannt »Die Perlenkarawane«: Seit einer Berliner Winternacht vor über dreißig Jahren ist Helge Timmerberg davon fasziniert - und von seiner Erfinderin, Elsa Sophia von Kamphoevener. Als Mann verkleidet hatte sie an türkischen Lagerfeuern die besten Erzählungen gesammelt. Mit großer Wucht und Sinn für Komik schildert Timmerberg, wie die Geschichte der Märchenbaronin ihm immer wieder Türen, Herzen und Geldbörsen öffnete. Er erzählt von seinen Anläufen, mit ihrer Story Hollywood zu erobern, und von seiner eigenen Suche über Jahrzehnte, die ihn nach Kairo und an den Bosporus führte. Und von Marokko, dem Land, das ihn vom hartnäckigsten Liebeskummer befreite, ihm einen guten Freund schenkte und schließlich sogar den Vater zurückgab.

Helge Timmerberg, geboren 1952 im hessischen Dorfitter, ist Journalist und schreibt Reisereportagen aus aller Welt. Er veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, Allegra, Stern, Spiegel und Playboy. Er schrieb unter anderem die Bücher »Tiger fressen keine Yogis«, »Timmerbergs Reise-ABC«, »Timmerbergs Tierleben«, »Das Haus der sprechenden Tiere«, »Shiva-Moon«, »Timmerbergs Single-ABC/Timmerbergs Beziehungs-ABC«, »In 80 Tagen um die Welt« und zuletzt »African Queen«.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


12.04.2014 - Katharina Thalbach war in der BACKFABRIK

Die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Katharina Thalbach las aus "Stichkopf und der Scheusalfinder" von Guy Bass. 

Kommst du mit auf die Burg zu Grottenow? Dort lebt, zusammengeschustert und zum Leben erweckt von einem verrückten Professor, der kleine Stichkopf.

Stichkopf ist das treueste Geschöpf, das man sich vorstellen kann. Doch neue Monster drängen ihn auf die Seite. Seit Jahren fristet er nun in den Schatten der Festung ein vergessenes Dasein und hält dem Professor heimlich den Rücken frei. Als eines Tages eine Freakshow in das Örtchen kommt und der Zirkusdirektor ihn entdeckt, wird ihm eine große Karriere im Rampenlicht angeboten. Doch Stichkopf hat seinem Freund Ersasmus ewige Treue und Loyalität geschworen und entscheidet sich am Ende für die Freundschaft.

Mit großem Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autor Guy Bass, eine wunderbare Gruselgeschichte erzählen, ohne jemals seine Zielgruppe aus den Augen zu verlieren: kindgerecht und voller Humor. Guy Bass wollte als Kind Superheld werden. Heute ist er mehrfach ausgezeichneter Kinderbuchautor und schreibt Theaterstücke. Mit Frau und Hund lebt er in London.

Die bekannte deutsche Schauspielerin Katharina Thalbach hat mit ihrer unverwechselbaren Stimme das Hörbuch eingelesen und gab uns an diesem Nachmittag live eine Kostprobe.

Für Kinder ab 7 Jahren. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer-Verlag und der Buchbox Berlin.


02.04.2014 - Heinrich Steinfest las aus seinem neuen Roman "Der Allesforscher"

Sixten Brauns vollkommen normales Managerleben implodiert, als in Taiwan ein Wal explodiert und Sixten von irgendeinem Teil des Wal-Innenlebens k.o. geschlagen wird. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, stürzt er mit dem nächstbesten Flugzeug ab – und überlebt abermals. Doch nicht ohne zwischendurch die große Liebe erlebt zu haben. Und so kommt er Jahre später – Sixten hat sich längst vom Manager zum Bademeister gewandelt – zu einem Kind, das auf gar keinen Fall sein eigenes sein kann, es dann aber plötzlich doch ist: ein frisch verwaister Junge namens Simon, der nicht spricht, außer in seiner eigenen, nur ihm selbst verständlichen Sprache. Ein Junge, der sich als ganz ungewöhnlich talentiert in ganz ungewöhnlichen Bereichen erweist: Er kann klettern wie eine Gämse und zeichnen wie Leonardo da Vinci. Auch liegt es an Simon, dass sich so manche Gerade in Sixtens Leben zum Kreis schließt ...

"Heinrich Steinfest unterhält auf höchstem Niveau. Er öffnet uns Lesern buchstäblich die Augen für die Vielfalt und den Reichtum der Schöpfung" (Denis Scheck)

Heinreich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt den Stuttgarter Krimipreis 2009 und den Heimito-von-Doderer-Preis. »Ein dickes Fell« wurde für den Deutschen Buchpreis 2006 nominiert.
Zuletzt erschienen seine Romane »Die Haischwimmerin« und »Das himmlische Kind«.

Der Literaturkritiker und Journalist Denis Scheck moderierte diesen Abend.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


25.03.2014 - Graeme Simsion las aus seinem Bestseller "Das Rosie-Projekt"

Don Tillman ist Single, sehr intelligent, sportlich und sozial höchst ungelenk: der unwahrscheinlichste romantische Held, den es je gab! Und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.

Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der AustralierGraeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. In Australien, Großbritannien, Italien, Israel, Polen und Taiwan ist »Das Rosie-Projekt« bereits erschienen und hat überall Top-Platzierungen erreicht. Weltweit wurden die Rechte in über 40 Länder verkauft. Ein Hollywood-Filmdeal mit Sony Pictures und Columbia wurde abgeschlossen. Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourne.

Die deutschen Texte las der Schauspieler, Synchronsprecher und Musiker Robert Stadlober. Die Moderation übernahm Cordelia Borchardt, Lektorin des Romans.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Fischer-Verlagen und der Buchbox Berlin.


17.03.2014 - Sahar Delijani "Mein Roman ist inspiriert durch meine eigenen Erlebnisse und das Schicksal meiner Familie."

Sie spielen im Hof, unter den blühenden Zweigen des Jacarandabaums. Wie ganz normale, glückliche Kinder sehen sie aus, Neda und ihre Cousinen. Doch die Mütter sind fort, eingesperrt für ihren Kampf um Freiheit im Iran. Jahre später, als Neda sich in den jungen Reza verliebt, begreift sie, dass die Vergangenheit der Eltern ihre Liebe zu zerstören droht. Neda beschließt, das jahrelange Schweigen über das Geschehene zu brechen.
Sahar Delíjanís bewegender Roman ist ein großes Panorama der Generationen und eine Liebeserklärung an die Menschen in ihrer Heimat.

Sahar Delijani wurde 1983 in Teherans Evin-Gefängnis geboren, nachdem ihre Eltern im selben Jahr als politische Aktivisten verhaftet wurden. 1996 verließ die Familie ihre Heimat und ging in die USA. Nach ihrem Abschluss in Komparatistik an der University of California, Berkley, zog Delijani 2006 mit ihrem Ehemann nach Italien, wo sie bis heute lebt. Nach zahlreichen veröffentlichten Kurzgeschichten ist "Kinder des Jacarandabaums" ihr erster Roman.

Mehr zum Buch: http://www.droemer-knaur.de/leselounge/7988997/im-gespraech-mit-sahar-delijaniueber-kinder-des-jacarandabaums 

Die deutsche Übersetzung las Jasmin Tabatabai, deutsch-iranische Schauspielerin und Musikerin, Moderation Cornelia Zetsche, Journalistin beim Bayerischen Rundfunk.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Droemer-Knaur und der Buchbox Berlin.

 


08.03.2014 - Tolle CD Release Party mit Kai Lüftner

Der beliebte Berliner (Kinderbuch-)Autor und Liedermacher Kai Lüftner hat sich musikalisch mächtig ins Zeug gelegt und mit vielen bekannten Stars eine tolle Platte für Kinder zusammengestellt: “Rotz `n` Roll Radio” Die CD erschien am 1. März 2014.

Rotz ’n’ Roll Radio: Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Ob freche, rockige oder nachdenkliche Songs – hier findet jeder seinen ultimativen Ohrwurm. Kai Lüftner singt vom Super-Jungen, vom Knatterdrachen Furzipups und bringt mit seinem “Jeburtstachslied” jede Kinderparty zum Brodeln. Absolut hitverdächtig! Eine knallbunte Radiosendung voll unkonventioneller Texte und Songs für alle Nasebohrer, Schreihälse und Popelschnipser. Auch für Eltern!

An diesem Nachmittag standen neben Kai Lüftner folgende Stars der CD auf der Bühne: Tetje Mierendorf, Tanja Geke, Simon Jäger, Bürger Lars Dietrich, Kiki Brunner, sowie Kai, Till und Ralf von der Klabauterband.

Kai Lüftner, geb. 1975 in Berlin, studierte Sozialpädagogik, arbeitete als Streetworker, Kabarettist und Alleinunterhalter, Sozialarbeiter, Bauhelfer, Pizza-Fahrer, Türsteher, Werbe-, Auftrags- und Liedtexter, Comedy-Autor, Konzert-Veranstalter, Komponist und Musiker, Radioredakteur, sowie in Alten- und Kinderheimen. Heute verdient er sein Geld als Hörbuchbearbeiter und Regisseur, als Texter für verschiedene Comedians und Schauspieler, als Kinder- und Jugendbuchautor und betreibt mit seiner Frau ein Café. Er ist Vater eines Sohnes und lebt in Berlin-Köpenick, dem seiner Meinung nach schönsten Bezirk der schönsten Stadt. In seiner Freizeit macht er Kampfsport, lässt sich tätowieren, engagiert sich im Tierschutz, liest so viel wie möglich, hört und macht Musik, sammelt Münzen, geht auf Schatzsuche und mit dem Hund Gassi. Mehr Infos www.kailueftner.de

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der zitty-Kinderlounge und der Buchbox Berlin.
Für Kinder ab 4 Jahren.


06.03.2014 - Martin Walker liest aus "Femme fatale"

Das Périgord ist ein Paradies für Schlemmer, Kanufahrer und Liebhaber des gemächlichen süßen Lebens. Doch im April, kurz vor Beginn der Touristensaison, stören ein höchst profitables Touristikprojekt, Satanisten und eine nackte Frauenleiche in einem Kahn die beschaulichen Ufer der Vézère. Und Bruno, den örtlichen Chef de police, stören zusätzlich höchst verwirrende Frühlingsgefühle.

In Martin Walkers fünftem ›Bruno‹-Roman geht es um Wasser: Um glasklare, gemütliche Flüsse im Périgord, auf denen statt Kanufahrern eine schöne nackte (leider tote) Frau mit einem satanistischen Tattoo heruntertreibt. Um undurchsichtige Finanzflüsse. Um ein Labyrinth prähistorischer Grotten und ein internationales Ferienresort an lauschigen Ufern. Es geht um Fischspezialitäten, mit denen Bruno die Frauen verführt, und um große Fische einer Rüstungslobby, die ihm fast wieder von der Angel springen. Und schließlich um Teufelsweiber, die seit Ludwigs XIV. Mätresse Madame de Montespan die französischen Staats- und Finanzgeschäfte zu lenken versuchen.

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in
Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines Think-Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.

Martin Walker liest auf Englisch, Moderation und den deutschen Part übernimmt die Schaupielerin Sarah Smolorz.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag und der Buchbox Berlin


18.02.2014 - Harald Martenstein präsentierte seine besten Glossen

Fans von Harald Martenstein freuten sich: Der beliebte Kolumnist präsentierte seine besten Glossen aus den vergangenen Jahren.
Wenn am Donnerstag die »Zeit« erscheint oder am Sonntag der Berliner »Tagesspiegel«, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein!
Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist der deutsche Alltag.

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im "ZEITmagazin" und Redakteur 
beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute".

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem C.Bertelsmann-Buchverlag und der Buchbox Berlin.


13.02.2014 - Feridun Zaimoglu Buchpremiere "Isabel"

Feridun Zaimoglu bleibt den gesellschaftlichen Randgebieten und ihren Bewohnern treu. Er wendet sich dem Leben einiger Großstadtkreaturen zu, die fern von Berliner Hipness und Touristenströmen ihre eigenen Wege gehen.
Isabel ist eine schöne Frau, aber nicht mehr schön und jung genug, um weiter zu modeln, und nicht anerkannt genug, um als Schauspielerin an die großen Rollen zu kommen. So arbeitet sie als Gelegenheitsdarstellerin, ist mit der Liebe am Ende, verlässt ihren Freund und beschließt, ihr Leben neu zu entwerfen.
Es ist die Zeit nach den Sensationen, sie verabschiedet sich von der Lust und wählt den Weg in die Keuschheit. Nachdem es auch ihren Eltern trotz großer Anstrengungen nicht gelungen ist, ihr einen passenden Heiratskandidaten zuzuführen, trifft sie Marcus, und es beginnt die Geschichte von Isabel und dem Soldaten. Marcus ist ein Kriegsheimkehrer aus dem Kosovo-Einsatz, traumatisiert und nur daran interessiert, eine aufs Nötigste reduzierte Existenz zu führen. Ihre Begegnung verändert beider Leben und führt sie auf eine faszinierende und bedrohliche Reise in Marcus‘ Vergangenheit.
Gewohnt sprachmächtig, dabei sehr genau in der Beobachtung und bewusst in der Verknappung, führt Zaimoglu seine Leser in eine Welt der zurückgefahrenen Lebenserwartungen, die aufgebrochen wird durch Liebe, Schmerz, Reue und Rache.

Feridun Zaimoglu stammt aus dem anatolischen Bolu und lebt seit 35 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Er war Kolumnist für das ZEIT-Magazin und schreibt für die Welt, die Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT und die FAZ.

Moderiert wurde die Buchpremiere von Ursula März

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kiwi-Verlag und der Buchbox Berlin


30.01.2014 - Anke Domscheit-Berg Buchpremiere "Mauern einreißen"

Mauern schützen – jedoch nur eine privilegierte Minderheit, zum Beispiel SED-Parteibonzen vor dem Freiheitswillen ihres Volks, Wirtschaftsbosse vor begabten Frauen oder machtbesessene Politiker vor den Interessen ihrer Wähler. Die allermeisten Menschen jedoch haben von jeder Art Begrenzung nur Nachteile. Aber auch die dicksten Bollwerke sind nicht uneinnehmbar, diese Erfahrung hat Anke Domscheit-Berg immer wieder gemacht. Sie hat viel davon zu erzählen, wie man Hindernisse und Barrieren beseitigt: Sie setzt sich ein für eine Zivilgesellschaft, in der Frauen die gleichen Chancen haben wie Männer, in der das Internet dazu dient, Informationen allen Menschen zugänglich zu machen, und in der Politiker und Bürger auf Augenhöhe um zukunftsfähige Lösungen ringen. Ein kämpferisches und leidenschaftliches Buch, das deutlich macht, dass Gerechtigkeit, Transparenz und Solidarität nicht nur politisch, sondern auch (volks-)wirtschaftlich ohne Alternative sind.

Anke Domscheit-Berg wurde 1968 in Premnitz (DDR) geboren. Nach Studienabschlüssen in angewandter Textilkunst und Internationaler Betriebswirtschaft hat sie bei Accenture, McKinsey und Microsoft Karriere gemacht und mittlerweile zwei eigene Unternehmen gegründet: fempower.me und opengov.me. Beruflich, politisch und ehrenamtlich setzt sie sich vor allem für die Themenbereiche Open Government, d. h. mehr Transparenz in der Politik und mehr Bürgerbeteiligung, sowie für Geschlechtergerechtigkeit ein.

Anke Domscheit-Berg im Gespräch mit Frank Schirrmacher (Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Moderation Anke Plättner (Journalistin, u.a. WDR).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag und der Buchbox Berlin.


20.01.2014 - Nilz Bokelberg las aus "Endlich gute Musik"

Nilz Bokelberg erzählt ein Leben anhand von Musik: große Songs, wichtige Platten, aber auch musikalische Enttäuschungen. Er blickt zurück auf die Wegmarken, die diese Lieder waren, nimmt Songtexte Zeile für Zeile auseinander, stellt Bestenlisten auf, schildert »den schweren Weg zum HipHop«, antwortet auf Fragen wie: Welche Schlager gehen klar? Kannst du Karaoke? Was ist die beste Ballade aller Zeiten? Woher kennst du eigentlich die Beatles? Und hat jede Menge Spaß dabei.
Es geht ums Erwachsenwerden, um den Soundtrack zum Pickelausdrücken, das Glück eines gelungenen Flohmarktkaufs, das Fieber beim Auspacken einer neuen Platte, dieses gewisse Knistern. Es geht um Einsamkeit und Partyzeit, um Luftgitarre vorm Spiegel und Pogo im Wohnzimmer. Vor allem aber geht es um Musik. Denn die war immer da. Und das Schöne ist: Je persönlicher diese Geschichten werden, desto mehr findet man sich selbst darin wieder.
Ein Buch wie ein Mixtape von einem guten Freund.

Nilz Bokelberg, Jahrgang 1976, wuchs in einer deutschen Kleinstadt auf, wo er bereits mit sechs Jahren eine eigene Zeitschrift herausbrachte (Auflage: ein Exemplar, aber drei Ausgaben an einem Abend). Mit 17 war er eines der ersten Gesichter des neu gegründeten Musiksender VIVA. Während seines Regiestudiums in München entdeckte er das Bloggen für sich und wurde zu einem der bekanntesten Blogger Deutschlands. 2010 erschien bei Langenscheidt ›Ich schmeiß alles hin und werd Prinzessin‹.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Dumont-Buchverlag und der Buchbox Berlin.


16.12.2013 - Andrea Sawatzki las aus "Tief durchatmen, die Familie kommt"

Ihr Mann hatte von Anfang keine Lust auf Weihnachten. Gundula schon, irgendwie. Dass es eine Menge Mühe bedeuten würde, die ganze Verwandtschaft zu beherbergen und zu bekochen, das war ihr natürlich klar. Aber dass die ganze Sache so aus dem Ruder laufen würde, das hätte selbst Gundula nicht ahnen können. Obwohl schon die etwas unglückliche Gästeliste erste Hinweise darauf lieferte. Denn sie setzte sich zusammen aus Gundulas notorisch abgebranntem Bruder Hans-Dieter mit seiner fettleibigen Frau, ihrer dominanten Mutter und ihrem schwer dementen Vater mit einer Schwäche für alles Weibliche sowie ihrer Schwiegermutter Susanne, die noch immer große Stücke auf ihre erotische Ausstrahlungskraft hielt. Die einzige echte Überraschung für alle Beteiligten allerdings war, dass unter diesen Umständen Gundulas handfeste Ehekrise deutlich an Schärfe gewann ...

Eine Heldin, die mit ihrer Selbstironie, ihrem Mutterwitz und ihrer entwaffnenden Unperfektheit alle Sympathie auf ihrer Seite hat. Und ein Weihnachtsfest, das niemand so schnell vergessen wird.

 

 

Andrea Sawatzki, Jahrgang 1963, gehört zu den bekanntesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und ist vielen nicht zuletzt als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger in Erinnerung. Daneben hat sie zahlreiche Romane erfolgreich als Hörbuchsprecherin vertont. »Ein allzu braves Mädchen« ist ihr erstes Buch. 

Eine Lesung in Kooperation mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


11.12.2013 - Philipp Hedemann und Benno Fürmann lasen aus „Der Mann, der den Tod auslacht“

„Wer nicht reist, wird immer glauben, dass seine Mutter die beste Köchin ist“, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Philipp Hedemann wollte wissen, wie andere Mütter kochen und reiste mit dem Geländewagen mehrere Tausend Kilometer durch Äthiopien. "Der Mann, der den Tod auslacht" erzählt humorvoll von abenteuerlichen Reisen und spannenden Begegnungen in Äthiopien, porträtiert unterhaltsam und informativ das geheimnisvolle und widersprüchliche Land im Osten Afrikas.

In Äthiopien schaute Hedemann in fremde Kochtöpfe, ließ sich von einem Aidsheiler den Teufel austreiben, lachte mit dem äthiopischen Lachweltmeister, besuchte die heilige Quelle des blauen Nils, bestieg den höchsten Berg des Landes und wäre beinahe Mönch geworden. Er traf Flüchtlinge in trostlosen Lagern und versuchte, das Rätsel der Bundeslade, in der die Zehn Gebote verwahrt werden, zu lüften. Er fürchtete in der Danakil, der heißesten Wüste der Welt, von Rebellen entführt zu werden, und trainierte mit äthiopischen Wunderläufern. Er feierte mit bekifften Rastafaris den Geburtstag Haile Selassies und fütterte wilde Hyänen ...

Philipp Hedemann, 1979 in Bremen geboren, studierte in Passau und Cardiff (Wales) Politik, Soziologie und Germanistik. Nach seinem Zeitungsvolontariat, u.a. beim Springer Auslandsdienst in London, lebte er von 2010 bis 2013 in Addis Abeba und berichtete von dort aus Äthiopien und ganz Afrika. Seine Texte und Fotos erscheinen u. a. in der Welt, der Zeit, der FAS, NZZ und Cicero. 2011 gewann er den zweiten Platz des Meridian Journalistenpreises, 2013 für seine Reportagen aus Afrika den BIGSAS-Journalistenpreis.

Benno Fürmann, 1972 in Berlin geboren, spielte unter anderem in "Anatomie", "Jerichow" und dem Fernsehzweiteiler "Die Grenze". Zuletzt war er in "Hai-Alarm am Müggelsee" und “Ein fast perfekter Mann” im Kino zu sehen. Er engagiert sich unter anderem für die UNO-Flüchtlingshilfe und Amnesty International.

Benno und Philipp lernten sich auf einer gemeinsamen Reise in Lager des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen im Südsudan kennen. Bei dieser Lesung lassen die beiden den Kontinent Afrika lebendig werden. Sie lesen aus dem Buch und erzählen von ihren Erlebnissen.

Eine Lesung in Kooperation mit dem DuMont Reise-Verlag und der Buchbox Berlin.


08.12.2013 - Das Michael Tschechow Studio Berlin spielte Otfried Preußlers "Der goldene Brunnen"

Weihnachtszeit ist Märchenzeit! Daher hatten wir das Michael Tschechow Studio Berlin in die Backfabrik eingeladen.

Der Brunnen in einem kleinen russischen Dorf ist versiegt. Um ihn zu "heilen", muss jemand ausziehen, um Wasser vom Goldenen Brunnen zu holen, der unter der gläsernen Linde entspringt. Doch der Weg dahin ist weit und voller Gefahr. Nur das Mädchen Maschenka ist beherzt genug, sich auf den Weg zu machen. Die Wunschhölzchen der Großmutter und der abgedankte Soldat Mischa Holzbein helfen ihr, die Abenteuer zu bestehen.

Das Stück dauerte circa 50 Minuten und wurde von 9 talentierten Spielerinnen und Spielern des 3. Studienjahres aufgeführt. Für Kinder ab 5 Jahren.

Eine Kooperation der Buchbox Berlin und der 


07.12.2013 - Adventsfeier mit Weihnachtsliedern zum Gucken, Hören und Mitsingen

Susanne Koppe brachte das ultimative Weihnachts-Lieder- Hör-und-Singbuch für die ganze Familie mit! Auf 24 Doppelseiten stimmte uns die Autorin Franziska Biermann auf Weihnachten ein. Jeder Tag brachte eine neue Figur und ein neues Lied, abgedruckt mit Noten und vollständigem Text.  Auf der beigelegten CD fanden sich alle Lieder in teils modernen, teils klassischen, in jedem Fall gute Laune machenden Arrangements von Nils Kacirek.

Es wurde gemeinsam zu der Musik der CD gesungen und gespielt und übers Weihnachtssingen geredet. Man schaute also vorbei zur Adventsparty mit Singen, Spielen und ein bisschen Plauschen.

Eine Kooperation der Buchbox Berlin und der 


30.11.2013 - Fredrik Vahle gab ein vorweihnachtliches Winterkonzert

Fredrik Vahle ist mit seinen Kinderliedern und Geschichten seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum, aber auch etwa über Goethe-Institute in Lateinamerika und Osteuropa unterwegs. Eltern und Kinder singen und tanzen begeistert gemeinsam mit, wenn Anne Kaffeekanne, der Cowboy Jim aus Texas, der Hase Augustin und Flupp, der kleine Flipper den Katzentatzentanz tanzen. Seine Lieder und Geschichten sind in jedem Kindergarten und Grundschullesebuch vertreten.

Es erklangen neue (etwa von seinen neuen CDs „Singen, das geht so“ und „Durch den Wald“) und altgeliebte seiner Lieder, aber auch Geschichten aus einem seiner beliebten Bücher wie zum Beispiel von „Fischbrötchen“, der naseweisen Schildkröte oder etwas aus seinem neuen Gedichte- und Erzählbuch „Ich und Du und der Drache Fu“. Und natürlich liess er uns schon den Winterhauch um die Nase wehen und sang und erzählte aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.

Eine Kooperation der Buchbox Berlin und der 


24.11.2013 - Ingo Siegner las aus "Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern"

Seit der Drache Oskar ein Buch über Dinosaurier bekommen hat, redet er über nichts anderes mehr. Er will unbedingt mit Kokosnuss und Matilda und mithilfe des Laserphasers in die Kreidezeit reisen und einem echten Tyrannosaurus Rex begegnen. Klar, dass die beiden Oskar nicht alleine auf diese gefährliche Expedition gehen lassen!

Vor den Augen der begeisterten Kinder zeichnete Ingo Siegner seine bekanntesten Figuren aus den Kinderbüchern und erzählte lebendig aus dem Leben eines Kinderbuchautors und las sein aktuelles Buch.

Anschließend berichtete er über die Entstehungsgeschichte des Drachen Kokosnuss, seiner bekanntesten Figur. Wie aus einer ausgedachten Geschichte in einer Kinderfreizeit eine bekannte Kinderbuchfigur wurde, die so bekannt und beliebt ist, dass zur Zeit sogar ein Trickfilm produziert wird, der 2014 in die Kinos kommen wird.

Eine Kooperation der Buchbox Berlin und der 


21.11.2013 - Johanna Bator und Esther Kinsky lasen aus "Wolkenfern"

Nach einem Verkehrsunfall erwacht Dominika aus dem Koma, umsorgt von ihrer Mutter und Grazynka Rozpuch, einer alten Familienfreundin, die ihr den Platz in der Spezialklinik bei München verschafft hat. Statt nach Polen zurückzukehren, bricht Dominika, von Fernweh getrieben, ins Ungewisse auf, lebt als Fotografin unter Emigranten in New York und London, bis sie eines Tages den Ort findet, an dem sie bleiben will.

Hineingewoben in diese weibliche Odyssee ist die Geschichte Grazynkas, die vor dem Krieg als Findelkind von einem Frauenpaar, den »Teetanten«, aufgezogen wird. Als die SS im Städtchen die polnische Bevölkerung deportiert, gelingt es den Teetanten, das Kind in die Obhut einer Nonne zu geben. Aus dem KZ zurückgekehrt, sehen sie, wie ihre Nachbarn sich um die Besitztümer der verschwundenen jüdischen Familien streiten. Und von Grazynka keine Spur…

Zeiten und Erzählebenen kunstvoll verknüpfend, rollt Joanna Bator ein großes Panorama aus, das sich über Kontinente und ein ganzes Jahrhundert erstreckt. Wolkenfern ist ein Roman über Fremdheit und Heimatsuche. Vor allem aber handelt er von den vielgestaltigen Beziehungen zwischen Frauen - atemberaubend kühn, in einer sinnlichen, mitreißenden Sprache. Wolkenfern ist ein literarisches Schwergewicht, ein Buch, das auch emotional tief berührt.

Joanna Bator, 1968 geboren, studierte in Wroc?aw Kulturwissenschaft und Philosophie, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften. Für ihre Reportagen Japonski wachlarz (Der japanische Fächer) erhielt sie 2005 den Beata-Pawlak-Preis. Die deutsche Übersetzung ihres Romans Sandberg (2012) durch Esther Kinsky war ein literarisches Ereignis. Seither gilt Joanna Bator als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur. Joanna Bator ist Hochschuldozentin und lebt in Japan und Polen.

Eine Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag und der Buchbox Berlin.


12.11.2013 - Alan Weisman "Countdown - Hat die Erde eine Zukunft?"

Wir können den zeitlichen Wettlauf nicht gewinnen – immer mehr Menschen produzieren immer mehr Müll, verbrauchen mehr Ressourcen und stoßen mehr CO? aus. Bisherige Versuche, die großen Umweltkatastrophen abzuwenden, indem wir den Konsum einschränken und auf erneuerbare Energien umsteigen, kommen gegen die Folgen einer stetig wachsenden Bevölkerung nicht an. Einziges Lösungsszenario für unser Überleben ist, dass wir weniger Menschen werden. Aber was bedeutet das für uns persönlich? Können und wollen wir Menschen zwangsverpflichten, kein oder nur ein Kind zu bekommen? Wie kann so eine gravierende Veränderung in verschiedenen Kulturen durchgesetzt werden? Alan Weisman beschreibt packend, wie eine globale Bevölkerungsreduzierung funktionieren kann – politisch, ökonomisch und vor allem auch menschlich!

 

Alan Weisman, geboren 1947 in Minneapolis, ist Autor des Weltbestsellers »Die Welt ohne uns« (Piper 2007), vielfach ausgezeichneter Journalist und Professor für internationalen Journalismus an der University of Arizona. Für seine großen Reportagen bereist er die ganze Welt. Er berichtet unter anderem für Harper`s, das New York Times Magazine und das Discover Magazine.

Sein Gesprächspartner Reiner Klingholz, geboren 1953, ist Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, das sich mit Fragen regionaler und globaler demografischer Veränderung befasst.

Moderation und Übersetzung: Gerald Traufetter / Spiegel

Eine Kooperation mit dem Piper Verlag, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sowie der Hertie School of Governance.


29.10.2013 war Krimizeit in der Literaturstation Paul Cleave und Wulf Dorn lasen aus ihren Romanen

Die Einwohner der Neuseelandmetropole Christchurch sind aufgebracht. Ein Jahr nach der brutalen Mordserie, die ihre Stadt erschütterte, beginnt der Prozess um den berüchtigten Christchurch Carver. Doch Joe, der scheinbar grenzenlos naive Serienmörder, beteuert nach wie vor seine Unschuld. Unterdessen zieht sich die psychopathische Melissa X einen neuen Killer heran, um Joe, mit dem sie einst eine unheilige Liaison einging, zu töten. Christchurch droht eine Apokalypse des Todes ...

 

Paul Cleave wurde 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine bislang sieben Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien ("Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann"). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand. Opferzeit ist die Fortsetzung dieses Romans.http://www.paulcleave.co.nz/

 

 

Der Wagen ihres Mannes in der Auffahrt. Sein Schlüssel in der Haustür. Seine Schritte auf dem Flur. Für Sarah Bridgewater sind es vertraute Geräusche. Doch es ist mitten in der Nacht, und der Mann auf dem Flur ist nicht Stephen. Trotzdem behauptet der Fremde, ihr Mann zu sein, und er scheint alles über sie zu wissen. Sarah bleibt zunächst keine Wahl, als sich darauf einzulassen. Denn nebenan schläft ihr sechsjähriger Sohn ... Ein perfides Psychospiel mit menschlichen Urängsten – und ein Wiedersehen mit Mark Behrendt aus »Trigger«.

 

Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Mit seinem Debütroman Trigger gelang ihm sofort ein Bestseller. Inzwischen wurden seine Romane in zahlreiche Sprachen übersetzt.  www.wulfdorn.net


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


17.10.2013 - David Pfeifer las aus "Schlag weiter, Herz"

Nichts schlägt härter zu als die Liebe. Das lernt Mert, als er Nadja bei einem Boxturnier begegnet. Mert kämpft verbissener um Nadja als um alles andere in seinem Leben. Kaum hat er sie für sich gewonnen, verliert er sie wieder – und sich selbst damit auch. Jahrelang versuchen die beiden, sich gegenseitig glücklich zu machen. Sie werden älter und erfahrener, aber sie müssen einsehen, dass man in der Liebe immer Anfänger bleibt. Mert erlebt Siege und Niederlagen, Leidenschaft und Verrat. Wenn er nicht Zuflucht beim Boxen sucht, richtet er sich an Nadja aus. Bis er den letzten Kampf verloren hat und nur noch sie bleibt.

 

 

Ildiko von Kürthy, Journalistin und Autorin zu „Schlag weiter, Herz“

„Ein Buch für alle, die sich fürs Boxen interessieren und für alle, die sich nicht fürs Boxen interessieren. Es ist ganz und gar erstaunlich und phantastisch, was man im Ring über das Leben lernen kann. Und über die Liebe. Über Macht und Verzweiflung, über Hoffnung, Willen und Versagen. ‚Schlag weiter, Herz’ ist ein Buch mit Menschen darin, die einen nicht mehr verlassen und Sätzen, die man sich auf den Unterarm tätowieren möchte. Einige präzise und gnadenlos wie ein K.O. Schlag. Andere auf eine liebevolle Art weise und unersetzlich wie ein guter Freund oder ein guter Trainer.‚Schlag weiter, Herz’ ist die Geschichte eines Boxers, der um sein Leben kämpft. Er macht dabei viel falsch und manches richtig und am Ende geht es nicht mehr ums Gewinnen, sondern darum, nicht zu viel zu verlieren. So wie das eben ist, im Ring und im Leben. Mein Freund David Pfeifer hat ein unvergessliches Buch geschrieben.“

 

David Pfeifer, Jahrgang 1970, ist in München aufgewachsen. 1993 zog er nach Hamburg, um für das legendäre Magazin Tempo zu arbeiten. Weitere Stationen waren der Stern und Vanity Fair. Seit 2002 arbeitet er frei als Autor und Verlagsberater. Zum Thema Boxen erschien 2005 bei Campus seine Biografie über Max Schmeling. Schlag weiter, Herz ist sein zweiter Roman. Er lebt heute in Berlin.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


05.10.2013 - Das Grüffelo-Theater war da !

Durch den Wald spaziert die kleine Maus,

und natürlich ist sie für alle ein verlockender Schmaus.
Sie trifft auf Fuchs, Eule und Schlange,

aber trotz Angst wird ihr nicht vollends bange.
Aus ihrer Phantasie läßt sie ein Wesen erstehn;

den "Grüffelo", den haben all die Tiere noch gar nicht gesehn.
"Mit knotigen Knien, einer gräßlichen Tatze

und vorn im Gesicht einer giftigen Warze".

Mit seiner Hilfe schlägt sie sie alle in die Flucht.

Aber dann wird sie selbst plötzlich vom Grüffelo besucht …
"Oh, Schreck, oh Graus …"

– Aber damit ist die Geschichte noch lange nicht aus.

 

Eine wundervolle Geschichte über die Kraft der eigenen Phantasie, über Mut, Witz, Köpfchen und der Ermunterung, die sagt: Es gibt immer einen Ausweg.

Das Stück basiert auf den Geschichten der Bilderbücher "Grüffelo" + "Grüffelokind" von Axel Scheffler und Julia Donaldson. Die Besonderheit der Kombination von Illustrationen und gereimtem Text machten den Reiz und die Schwierigkeit bei der Entwicklung des Stückes aus. Die Reimform sollte erhalten bleiben und sich, mit dem was die Illustrationen bieten, in den Charakteren der Figuren spiegeln.

Die Schauspieler Maike Jansen und Stefan Ferencz alias pohyb´s und konsorten entführen das Publikum in die Welt von Grüffelo und kleiner Maus. Mit wenigen Requisiten, reduzierten Kostümen, raschen Figurenwechseln, körperbetontem Spiel, clownesken Elementen, konzentriert sich das Spiel auf die Situationen und Beziehungen der Figuren zueinander. Und auch hier verzichtet die Maus in ihrer Not nicht auf die Hilfe der Kinder.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Beltz und der BUCHBOX Berlin.


03.10. 2013 - Tanya Stewner las aus ihrem Buch "Liliane Susewind - Ein Pinguin will hoch hinaus"

Seit die Bewohner der neuen Pinguin-Anlage eingezogen sind, geht es im Zoo drunter und drüber. Vor allem der kleine Brillenpinguin Yuki macht Lilli Sorgen: Er würde so gern fliegen können – wie ein richtiger Vogel. Aber Pinguine können nun mal nicht fliegen! Gelingt es Lilli und Jesahja, ihm seinen Herzenswunsch zu erfüllen?

Die Erfolgsserie geht weiter: Das neunte Abenteuer von Tierdolmetscherin Liliane Susewind.

 

Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Ihre Kinderbuchreihen um Liliane Susewind und die Elfe Hummelbi sind riesige Erfolge. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Wuppertal.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


26.09.2013 - Clemens Meyer las aus seinem Roman „Im Stein“

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, schaut in den Abendhimmel, im Januar laufen die Geschäfte nicht, die Gedanken tanzen ihn ihrem Kopf. »Der Pferdemann«, der alte Jockey, sucht seine Tochter. »Der Bielefelder« rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter. »AK 47« liegt angeschossen auf dem Asphalt. Schonungslos und zärtlich schreibt Clemens Meyer in seinem großen Roman von den Menschen, den Nachtgestalten, von ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und dem Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion erzählt er die Geschichte einer Stadt, die zum Epochen-Roman unserer Zeit wird.

»550 Seiten dick ist sein neuer Roman, eine Reise in die Nacht, brutal, dunkel, traumwandlerisch, surreal und oft grauenhaft präzise. Ein Buch über unser Land, unsere Gegenwart.« 
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010) und der Roman ›Im Stein‹ (2013). Für sein Werk wurde Clemens Meyer mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Leipziger Buchmesse.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


26.06.2013 - Zwei Buchpremieren Tim Boltz und Matthias Sachau

Eine Hochzeit, zwei schwangere Frauen und drei Dutzend Gurken aus Apolda: die Zutaten für das perfekte Chaos.
Kaum hat Robert seiner schwangeren Freundin Jana zur Verlobung einen Zwiebelring an den Finger gesteckt, lernt er auch schon die Abgründe weiblicher Hormonschübe kennen. Damit nicht genug, muss Robert nun auch noch die Hochzeit von Janas verhasster Cousine Nora und deren Traumprinzen Falco verhindern. Die Lösung: Er will Nora beweisen, dass Falco schwul ist! Aber wie? Robert erinnert sich an einen Spruch aus seiner Jugend: "Links ist cool und rechts ist schwul." Doch bezog sich das nur auf Ringe im Ohr oder auch auf sensible Körperteile? Und wie zur Hölle soll er das überprüfen.?!

Tim Boltz, Jahrgang 1974, schaffte mit seinem Comedyroman-Debüt »Weichei« auf Anhieb den Sprung in die Topriege der deutschen Comedy-Autoren. Die aberwitzige Fortsetzung »Nasenduscher« wurde ebenfalls zu einem Erfolgsbuch. Mit seinem »ulkigen und urkomischen« (BILD) Antihelden Robert Süßemilch legt Boltz immer wieder den Finger in die Wunde der Peinlichkeiten, die jeder kennt und doch nie selbst erleben möchte ... Mit »Linksträger« folgt der dritte Angriff auf die Lachmuskeln.

 

Matthias Sachau lebt in Berlin und arbeitet als Autor und Texter und steht montags aus Prinzip gar nicht erst auf. Nach den Bestsellern "Schief gewickelt", "Kaltduscher" und "Wir tun es für Geld" ist "Hauptsache, es knallt" sein neuer Comedy-Roman und auch da geht es um eine Hochzeit !

Markus und Janina heiraten. Es soll der schönste Tag ihres Lebens werden. Wundervoller Gedanke, aber Janinas bester Freund Tim, wittert Gefahr: Wie soll das klappen, wenn der Standesbeamte zu Lachanfällen neigt, der Trauzeuge ein Volltrottel ist und die Gäste sich spinnefeind sind? Außerdem ist da noch Frau von Weckenpitz, der fiese Hausdrache, der das Schloss verwaltet, auf dem die große Feier steigen soll. Tim alarmiert seine Clique. Sie nehmen sich fest vor, die Hochzeit zu retten. Keiner ahnt, dass es der härteste Job ihres Lebens wird.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Ullstein-Verlag, dem Goldmann-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


02.06.2013 - Musical für Kinder Patricia Prawit sang und las aus "Ritter Rost und die Räuber"

Ritter Rost ist Kinderzimmerkult! Zusammen mit dem tapferen Burgfräulein Bö und dem frechen Feuerdrachen Koks besteht der schräge Blechheld aus den erfolgreichen Kinderbuchmusicals musikalische Abenteuer rund um die Eiserne Burg in Schrottland.

1994 erschien das erste „Ritter Rost“- Kinderbuch mit beigelegter CD von Jörg Hilbert (Zeichnungen + Texte) und Felix Janosa (Musik).

Mittlerweile gibt es Musicalbände, Hörspiele, Bücher, DVDs, Notenausgaben, Lernsoftware und einen 3D-Kinofilm.

Patricia Prawit - von Beginn an das Burgfräulein Bö - singt aus dem Musical „Ritter Rost und die Räuber“:

Koks' Sparschwein ist verschwunden und die Schatztruhe ist auch leer. Und das ausgerechnet jetzt, wo Koks zum Maskenball von König Bleifuß gehen möchte! Ritter Rost verlässt eilig die Eiserne Burg. Kurz darauf tauchen die Räuber auf der Eisernen Burg auf und suchen Ritter Rost! Nur gut, dass Käpt'n Koks vom andern Stern seine erste obersahne fabelfantastische Wasserspritze mit der eingebauten Detektivlupe zur Hand hat. Damit kommt er dann einer unglaublichen Gaunerei auf die Schliche

Patricia Prawit spielt Klavier und Trompete, hat eine Ausbildung in Gesang und Tanz und startete ihre Karriere als Musical-Sängerin (Starlight Express in Bochum) und war drei Jahre lang Hauptsängerin in Abendrevuen am Friedrichstadtpalast in Berlin. Seit 1994 singt Patricia Prawit die Burgfrau Bö in den Ritter Rost Musicals. Im Jahr 2000 startete sie zusätzlich eine Performance als Marlene Dietrich in ihrer eigenen Show, die denselben Namen trägt. Seit 2004 bringt sie auch eigene CDs auf den Markt.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Terzio Verlag und der BUCHBOX Berlin statt.


05.04.2013 - Andrea Sawatzki las aus ihrem Buch "Ein allzu braves Mädchen"

Die Hunde bellen tagelang im Garten des Anwesens, bevor man Winfried Ott findet. Der 71-Jährige liegt nackt im Schlafzimmer seiner Villa, er ist mit einer scharfkantigen Waffe ermordet worden. Zur gleichen Zeit entdeckt die Polizei in einem Waldstück eine verstörte junge Frau. In einem schillernden grünen Paillettenkleid hockt sie frierend unter den Zweigen einer Tanne – sie kann sich nicht erinnern, wie sie an diesen Ort gelangt ist. Nach ihrer Einweisung in die Psychiatrie öffnet sie sich nur ganz allmählich ihrer Therapeutin. Was sie schließlich erzählt, ist bewegend, tragisch und schockierend zugleich. Andrea Sawatzki beweist in ihrem ersten Roman großes psychologisches Gespür und erzählerisches Talent.

Andrea Sawatzki, Jahrgang 1963, gehört zu den bekanntesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und ist vielen nicht zuletzt als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger in Erinnerung. Daneben hat sie zahlreiche Romane erfolgreich als Hörbuchsprecherin vertont. »Ein allzu braves Mädchen« ist ihr erster Roman.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag und der BUCHBOX Berlin.


25.03.2013 - Carsten Kluth las aus seinem Buch "Wenn das Land still ist" Moderation Jörg Tadeusz

Vielleicht ist es nur die Aufmerksamkeit seiner Frau, die ihm fehlt. Vielleicht aber will Richter Harald Kronauer auch sich selbst beweisen, dass er Dinge in Bewegung setzen kann. 
Und deshalb lässt er sich auf eine riskante politische Karriere ein – und setzt dafür an einem heißen Augusttag seine Ehe und das Leben seiner Kinder aufs Spiel.

Wie immer beginnt der Tag für Harald Kronauer um vier Uhr früh. Ein wolkenloser, heißer Tag und ein Tag, an dem ihn das Desinteresse seiner Frau Johanna ebenso begleitet wie die unbedingte Anteilnahme seiner Geliebten Martina. Sie traut ihm die Kraft und die Weitsicht für eine große politische Karriere zu, an deren Anfang aufsehenerregende Pläne zur Klimamanipulation stehen sollen. Doch der unerfahrene, schon mit der Fürsorge für drei Kinder und seinem Richteramt überforderte Kronauer begreift allzu spät, dass er von seinen politischen Freunden nicht zufällig für seine Rolle ausgewählt wurde. Beruf, Politik, seine Familie und die Geliebte – alles im Leben des Richters Harald Kronauer hat seinen festen Platz. Doch an dem großen Spiel um Einfluss, Anerkennung und politische Macht droht das Gefüge seiner Welt zu zerbrechen.

Carsten Kluth zeigt sich als eleganter, vielseitiger Erzähler und kluger gesellschaftspolitischer Beobachter.

Carsten Kluth, geboren 1972, hat in Berlin und New York Politische Wissenschaften studiert. Heute ist er Berater für Politik und Wirtschaft und arbeitet u.a. für die Europäische Kommission. 2007 erhielt er für seine Drehbücher den Deutschen Animationsdrehbuchpreis, 2009 den Robert-Bosch-Förderpreis. »Wenn das Land still ist« ist sein erster Roman.

Moderation Jörg Thadeusz, Journalist, Schriftsteller und Moderator bei radioeins und im rbb

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag und der Buchbox Berlin.


21.03.2013 - David Wagner las aus seinem neuen Roman "Leben"

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürgerkrieg beide Brüder verlor. Beim Zuhören bemerkt er zum ersten Mal, daß auch er schon ein Leben hinter sich hat. Und da, in seinem weißen Raumschiff Krankenbett, unterwegs auf einer Reise durch Erinnerungs- und Sehnsuchtsräume, kreisen die Gedanken: Wen hat er geliebt? Für wen lohnt es sich zu leben? Und welcher Mensch ist gestorben, so daß er weiter leben kann, möglicherweise als ein anderer als zuvor?

David Wagner hat ein berührendes, nachdenklich stimmendes, lebenskluges Buch über einen existentiellen Drahtseilakt geschrieben. Ohne Pathos und mit stilistischer Brillanz erzählt er vom Lieben und Sterben, von Verantwortung und Glück – vom Leben, das der Derwisch eine Reise nennt.

David Wagner, geboren 1971, veröffentlichte 2000 seinen Debütroman «Meine nachtblaue Hose». Sein Roman «Vier Äpfel» stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Der Autor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Walter-Serner-Preis, der Dedalus-Preis für Neue Literatur und der Georg-K.-Glaser-Preis.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag und der Zitty Leserlounge


17.03.2013 - Joey Goebel und Robert Stadlober lasen aus "Ich gegen Osborne"

Er ist ein Unikat in einer Welt, in der sich jeder durch Originalität abheben will. Er ist als Einziger erwachsen in einer Welt mit kindischen Spielregeln. Und der Einzige, der sich noch nach etwas sehnt und auch dafür kämpft: der Schüler James Weinbach.

Ein ganz normaler Schultag. Doch der schüchterne James hat Stress an seiner Highschool Osborne: Er, der im Anzug seines gerade verstorbenen Vaters in die Schule geht, scheint der einzige verantwortungsbewusste Heranwachsende in einer haltlosen, sexbesessenen Gesellschaft zu sein. Er kann seine Mitschüler nicht ausstehen (was auf Gegenseitigkeit beruht), die cool sein wollen und doch nur gefühllos und vulgär sind und sich gegenseitig drangsalieren. Und nun scheint auch noch seine Angebetete, Chloe, die so tickt wie er, während der Ferien in Florida ihre weibliche Seite entdeckt zu haben – und das nicht zu knapp. Notgedrungen nimmt James den Kampf auf: Ich gegen Osborne! Nicht nur gegen den Direktor, den er mit seinem Wissen um dessen Sex-Eskapade mit einer Schülerin erpresst, sondern gegen die ganze Highschool. Der »Outsider der Outsider« beschließt, die Schule so aufzumischen wie noch nie ein Schüler vor ihm.

Joey Goebel, Schriftsteller, Musiker, Junggenie. Joey Goebel rockt das gleichgeschaltete Amerika. … Momentan wird Joey Goebel nur durch sich selbst übertroffen. «Die Zeit


Joey Goebel ist 1980 in Henderson, Kentucky, geboren, wo er auch heute lebt und Schreiben lehrt. Seine früheren Romane ›Vincent‹, ›Freaks‹ und ›Heartland‹ wurden in 14 Sprachen übersetzt. Bevor mit dem Schreiben von Romanen begann, war er bereits als Sänger, Gitarrist und Songwriter mit der Punkband The Mullets in Amerika unterwegs, sein aktuelles musikalisches Projekt heißt Dr Lawyer. www.joeygoebel.com 

Robert Stadlober wurde in Friesach geboren. Mit elf Jahren begann er als Synchronsprecher zu arbeiten, anschließend spielte er in verschiedenen Fernsehproduktionen und Kinofilmen mit.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.


15.03.2013 - Premiere - Andreas Altmann las aus seinem neuen Buch "Dies beschissen schöne Leben"

Was wird aus einem, der seine »Scheißjugend« überlebt hat? Natürlich ein Versager, ein Versicherungsbetrüger und Bücherdieb, einer, der sich ebenso erfolglos als Schauspieler wie als Dressman oder Spüler versucht. Ja, aber auch einer, der entdeckt, wie er wirklich leben will und zu einem der brillantesten Reporter und Reiseautoren unserer Tage wird.

Andreas Altmann knüpft da an, wo sein Bestseller »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend« aufgehört hat. Nie wieder Altötting, das war klar, aber was will er wirklich? Die Antwort heißt: LEBEN. Länder und Ideen, Drogen und Frauen, Missetaten und Mönchstum. Fast nichts, was er nicht ausprobiert hätte. Altmann schildert das mit Schonungslosigkeit gegen sich selber – und mit Leidenschaft und Witz. Es sind die Geschichten eines Davongekommenen, der beschlossen hat, ganz nah ranzugehen: ans Leben.

„Andreas Altmann schreibt so intensiv und rotzig, so voller Wut und Leidenschaft, im nächsten Atemzug extrem witzig und schön pointiert. Was er schreibt, berührt, verstört und rührt zu Tränen“ Antenne Bayern

Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm die Bestseller »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend« und die »Gebrauchsanweisung für die Welt«. Altmann lebt in Paris. Weiteres zum Autor: www.andreas-altmann.com

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.


06.03.2013 - David Vann und Christian Brückner lasen aus "Dreck"

Menschen, die einander für die eigenen Schwächen bestrafen, um ihr Seelenheil zu retten: Der neue Roman von David Vann ist unerschrocken, rauschartig und voll schonungsloser Komik. Ihn zu lesen schmerzt. Ihn nicht zu lesen hieße, ein Meisterwerk zu ignorieren. Diese Lesung zu verpassen: Ein großer Fehler.

Galen ist 22 und hungrig nach Erlösung. Er lebt mit seiner Mutter auf einer Walnussplantage in Kalifornien von den Resten eines alten Familienvermögens, und er hasst es alles: die Hitze und den Dreck, die emotionale Bedürftigkeit seiner Mutter, ihre Macht über ihn. Die ganze verlogene Idylle. Doch Galen ist ein Phantast, und statt sein Leben in die Hand zu nehmen, sucht er Erleuchtung, liest Castaneda, Der Prophet, Die Möwe Jonathan. Er möchte auf dem Wasser gehen, endlich körperlos sein, doch seine Bedürfnisse halten ihn gefangen, und so ist er Jennifer, seiner 17-jährigen Cousine, die ihre erotische Macht über ihn erkennt, hilflos ausgeliefert. Bei einem Familienausflug in die Wälder eskalieren die Spannungen, die Mutter wendet sich gegen ihren eigenen Sohn, will ihn vernichten. Und Galen merkt, wie weit er zu gehen bereit ist, um die Transzendenz zu erreichen, nach der er strebt.

»Wenn Sie an der nackten, schrecklichen Wahrheit interessiert sind, tauchen Sie ein in dieses Buch.«
The Independent on Sunday

David Vann, 1966 auf Adak Island/Alaska geboren, ist in Ketchikan/Alaska aufgewachsen. Zur Zeit lebt er in Kalifornien und ist Professor für Creative Writing an der University of San Francisco. Seine Bücher „A Mile Down: The True Story of a Disastrous Career at Sea“, „Legend of a Suicide“, „Caribou Island“ und „Last Day On Earth: A Portrait of the NIU School Shooter“ wurden international zu vielfach ausgezeichneten Bestsellern, die Medien vergleichen ihn u.a. mit Ernest Hemingway. Er schreibt u. a. für The Atlantic Monthly, Esquire, The Sunday Times und Outside.

Christian Brückner ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher. Er ist vor allem als feste Synchronstimme von Robert De Niro, als Off-Stimme in Dokumentarfilmen sowie als Rezitator und Interpret von Hörbüchern bekannt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag und der BUCHBOX Berlin.


26.02.2013 - Premiere Astrid Rosenfeld las aus ihrem neuen Roman "Elsa ungeheuer"

Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker – Ruhm? Rausch? Rache? Oder die Liebe?

Lorenz Brauer ist der neue Star der internationalen Kunstszene. Doch kaum einer ahnt, dass hinter seinem kometenhaften Aufstieg nicht nur Talent, sondern der raffinierte Plan zweier einflussreicher Frauen steckt. Karl Brauer, Lorenz’ jüngerer Bruder, weiß das natürlich. Und auch, dass die verrätselten Bilder des aufstrebenden Malers ihren Ursprung in der Kindheit haben – in der Zeit, als Lorenz und Karl gerade ihre Mutter verloren hatten und Elsa in ihr Leben trat. Elsa mit den Streichholzarmen, dem rotzfrechen Mundwerk, den extravaganten Kleidern. Das Mädchen, an das einer der Brüder sein Herz verlor und der andere seine Illusionen. Das Mädchen, das keiner von beiden vergessen kann. Zärtlich und schonungslos schlägt Astrid Rosenfeld einen Bogen von einer verrückten Kindheit auf dem Land bis zum Glamour und den Perversionen der modernen Kunstwelt.

 

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Eine Zeitlang hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. Ihr Debütroman ›Adams Erbe‹ erschien 2011 und schaffte es auf Anhieb auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis. Astrid Rosenfeld lebt als freie Autorin in Berlin.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag, der Zitty und der BUCHBOX Berlin.


23.02.2013 - Premiere Oliver Wnuk las gemeinsam mit Yvonne Catterfeld und Steffen Groth aus seinem neuen Roman "Luftholen"

Zutiefst berührend, stürmisch und radikal erzählt Oliver Wnuk die Geschichte von Josch, dem Schwimmmeister, dem nur noch eines bleibt: seine zweite Chance.

»Ja, sicher... Ich will mit dir zusammen sein, damit ich nicht mehr so viel mit mir alleine sein muss.«
»Dafür kannst du aber jeden nehmen.«
»Ich hab mir dich aber ausgesucht.«

Ein Roman, der einem manchmal den Atem nimmt - über einen, der die Liebe vor sich sieht, aber nicht weiß, wie er sie packen soll.

Josch ist Schwimmmeister. Seit er denken kann, hat ihn das Wasser fasziniert. Am Beckenrand kennt er sich aus, hier weiß er, was zu tun ist. Aber in seinem eigenen Leben weiß er das schon lange nicht mehr.

Seit seine Frau ihn verlassen und den gemeinsamen Sohn mitgenommen hat, findet er nur noch Halt im Alltäglichen.

Aber als er der 14jährigen Leonie, die jeden Tag ihrer Sommerferien an seiner Seite verbringt, im entscheidenden Moment nicht helfen kann, bleibt ihm keine andere Wahl mehr. Josch muss sich dem Leben stellen. Und so nähert er sich der blinden und lebensfrohen Maria an und begibt sich schließlich mit ihr zusammen auf eine ungewisse Reise: eine Suche nach seinem Sohn, der Wahrheit und dem Leben überhaupt. Endlich geht er den Weg, den er sich nie traute zu gehen.

Oliver Wnuk, Jahrgang 1976, ist in Konstanz aufgewachsen, hat in München Schauspiel studiert und lebt heute in Berlin.

Als facettenreicher Schauspieler etabliert, schreibt er seit mehreren Jahren auch für den Rundfunk, fürs Theater und verfasst Songtexte. Nach seinem von Kritikern und Lesern hochgelobten Debüt "Wie im richtigen Film", legt er mit "Luftholen" seinen zweiten Roman vor.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


15.02.2013 - Sven Kuntze las aus seinem Buch "Altern wie ein Gentleman"

Der Ernst des Arbeitslebens sitzt uns tief unter der Haut – das merkt man spätestens mit der ersten Rentenrate, meint Sven Kuntze, renommierter Journalist – im Ruhestand.

Denn mit dem Ende geregelter Arbeit drohen Verlust des Selbstwertgefühls und Lebensunordnung. Kuntze erinnert sich zu Beginn seiner neuen Zeitrechnung, dass über Jahrhunderte Muße unser Lebensziel war, nicht Arbeit. Wie aus dem Arbeitenden ein Flaneur, ein entschleunigter Genießer wird, verfolgt er an sich und einigen Altersgenossen. Um die Freiheit von Arbeit schätzen zu lernen, muss er sich neu erfinden, dabei alle unerbetenen Ratschläge genauso in den Wind schlagen wie frühes Aufstehen und Tagesplanung. Was Sven Kuntze in drei Jahren Ruhestand mit sich und anderen erlebt, mit Witz, Nachdenklichkeit und Lebensfreude kommentiert, gibt jedem Anlass, lange vor dem Ruhestand das »Schneller Höher Weiter« des Alltags kritisch zu beleuchten.

Zugleich ein weises Buch, das zum Nachdenken über die Werte und Ziele des Lebens anregt.

Sven Kuntze ist Journalist und Fernsehmoderator. Er studierte Soziologie, Psychologie und Geschichte an der Universität Tübingen.

Bis 1984 arbeitet er als Assistent an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Tübingen, bevor er beim WDR anfängt. Nach Stationen in Bonn, New York und Washington begann er 1993 das ARD Morgenmagazin zu moderieren. Mit dem Regierungsumzug ging er als Hauptstadtkorrespondent nach Berlin. 2007 ging Sven Kuntze in den Ruhestand, ist aber seither immer noch als freier Journalist und Moderator tätig. 2008 drehte Kuntze die Reportage „Alt sein auf Probe“, in der er von seinen Erfahrungen in einem Altersheim berichtet, in das er für 7 Wochen gezogen war. Hierfür wurde Kuntze 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Reportage" ausgezeichnet. Seine zweite Dokumentation „Gut sein auf Probe“ wurde 2009 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Zitty und der BUCHBOX Berlin.


25.01.2013 - Anja Dollinger las aus Walter Moers neuem ZAMONIEN-Lexikon

Alles, was die Welt über Walter Moers’ phantastischen Kontinent Zamonien wissen sollte: Dieses reich illustrierte und liebevoll gestaltete Lexikon präsentiert die Fülle dieser Welt in über 150 verschwenderisch illustrierten Artikeln: über Buchhaim und Brummli, Hel und Haifischmaden, Kakertratten und Kometenwein, Orm und Olz, Schrecksen und Stollentrolle, Untenwelt, Unvorhandene Winzlinge und vieles andere mehr …

Millionen Leser weltweit folgen Buch für Buch den Helden von Walter Moers und Hildegunst von Mythenmetz auf den phantastischen Kontinent Zamonien, wo es von skurrilen Daseinsformen, unglaublichen Naturerscheinungen, fabelhaften Errungenschaften von Kunst und Wissenschaft, aber auch Abenteuern aller Art nur so wimmelt. Und so ist es kein Wunder, dass Zamonien jede Menge Fragen aufwirft: Lebende Bücher – Wirklichkeit oder Fiktion? Was ist eigentlich das Orm? Wie durchquert man einen Bolloggkopf? Wo bekommt man in Zamonien die besten Rauschmittel? Ernähren sich Buchlinge wirklich von Büchern? Reicht Zamonisch oder braucht man auch Frostfrattisch? Wie tickt General Ticktack? Anja Dollinger ist es gelungen, Licht in die dunklen Geheimnisse dieser rätselhaften Welt des Walter Moers zu bringen.

Walter Moers ist der Schöpfer des „Käpt'n Blaubär“ und anderer großer Charaktere wie „Das kleine Arschloch“, „Der alte Sack“, „Der Fönig“, „Adolf“ sowie der kongeniale Übersetzer und Illustrator von Zamoniens größtem Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz. Zuletzt erschien seine Übersetzung von Mythenmetz' „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“.

Anja Dollinger ist promovierte Kunsthistorikerin und Historikerin. Nach Tätigkeiten an Museen in Bonn und Frankfurt lebt sie mit ihren beiden Kindern bei München und arbeitet freiberuflich als Autorin und Lektorin. 2007 erschien von ihr »Nike und das geheimnisvolle Museumsticket«. Durch eine Besprechung von »Die Stadt der Träumenden Bücher« wurde sie auf die Zamonien-Romane von Walter Moers aufmerksam, mit denen sie sich seither intensiv beschäftigt.

Anja Dollinger las aus dem neuen Zamonien-Lexikon und erzählte Anekdoten über die Zusammenarbeit mit Walter Moers.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Knaus-Verlag und der BUCHBOX Berlin.


20.11.2012 - Tomma Jaud las aus seinem neuesten Roman "ÜBERMAN"

Spätestens seit es bei meinem griechischen Finanzberater keine leckeren Kekse mehr gab zu den Besprechungen, hätte ich etwas ahnen müssen. Den letzten Keks gab es, als ich einen rumänischen Waldfonds erwarb und gehebelte Discountzertifikate auf Magerschwein – das ist so eine Art verschärfte Wette darauf, dass der Preis für Magerschwein stabil bleibt, und das ist gar nichts Besonderes, weil das gibt es auch für Rinder und Baumwolle und fettes Schwein. Immer wieder scherzten Kosmás Nikifóros Sarantakos und ich über all die Teilzeit-Apokalyptiker, die sich aus Angst vor der Eurokrise zitternd Goldmünzen unter die
Salamischeiben ihrer Tiefkühlpizzas steckten. Und dann kam der Tag, an dem mir Sarantakos in nahezu arglistiger Beiläufigkeit offenbarte, dass mein Plan nicht wirklich aufgegangen sei.

Tommy Jaud wurde in Schweinfurt geboren, studierte Germanistik an der Universität Bamberg und moderierte bei Antenne Thüringen. Er arbeitet in Köln als Schriftsteller, Drehbuchautor und freier Autor für verschiedene Fernsehproduktionen, u.a. für die „Wochenshow“ und als Creative Producer bei „Ladykracher“. Im Jahr 2004 erschien sein erster Roman „Vollidiot“, der auch erfolgreich verfilmt wurde. Oliver Pocher und Anke Engelke waren in den Hauptrollen besetzt. In den folgenden Jahren erschienen „Resturlaub. Das Zweitbuch“, die „Vollidiot“-Fortsetzung „Millionär“ und „Hummeldumm“. „Resturlaub“ und „Millionär“ wurden mit Sprecher Christoph Maria Herbst als Hörbuch vertont. Tommy Jaud schrieb auch die Drehbücher zu den Komödien „Vollidiot“, „Resturlaub“ und „Zwei Weihnachtsmänner“. „Überman“ ist der dritte Teil seiner Simon-Peters-Reihe und wurde vom Autor selbst auch als Hörbuch eingelesen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BUCHBOX Berlin.


03.11.2012 - Martin Walker las aus seinem vierten Roman um Bruno, den Chef de police in Saint-Denis im Périgord

Für Brunos Geschmack ist im malerischen Saint-Denis im Périgord entschieden zu viel los: Ein spanisch-französisches Gipfeltreffen ruft die Separatistenbewegung ETA auf den Plan, eine Gänsefarm wird von Tierschutzaktivisten attackiert, und dann ist da auch noch die archäologische Ausgrabungsstätte, deren deutscher Forschungsleiter nach einem prähistorischen Menschen sucht. Das Skelett, das dann auch gefunden wird, ist allerdings längst nicht so alt wie erhofft, und Bruno muss gute Nerven beweisen, um all
die Fäden zusammenzuführen.

„Wie schon in seinen Vorgänger ‚Brunos‘ gelingt es dem Autor auch hier, auf elegante Weise ein Geschichtskapitel in die Krimihandlung einzuflechten, das ‚Delikatessen‘ auch jenseits der Verbrecherjagd spannend und interessant macht. In Walkers ‚Brunos‘ fließt nicht nur Blut. Da rinnt auch jede Menge Wein die Kehle hinunter. Guten Appetit!“ – Die Welt.

Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte und nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung The Guardian. Heute ist Martin Walker Vorsitzender des Global Business Policy Council, eines privaten Think Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, unter anderem über den Kalten Krieg, über Gorbatschow und die Perestroika, über Präsident Bill Clinton sowie über das neue Amerika.

Martin Walkers Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in zehn Sprachen und neu auch auf Französisch. Sein Roman Grand Cru wurde als zweitbester Weinroman im Rahmen der Gourmand World Cookbook Awards 2010 ausgezeichnet.

Die Lesung wurde moderiert von der Schauspielerin Sarah Smolorz. 


28.10 2012 - Vera Bolten als Hexe Huckla in "Huckla und die total verrückte Sprachmaschine"

Die kleine Hexe Huckla ist durch einen Wirbelsturm versehentlich in England gelandet. Dabei spricht sie doch nur Deutsch! Aber das macht nichts, denn in England hat sie eine andere Hexe namens Witchy kennen gelernt. Seitdem sind die beiden dicke Freundinnen, und da sie verschiedene Sprachen sprechen, lernen sie von- und miteinander die andere Sprache.
Wer kennt sie nicht, die Hexe Huckla? Seit 10 Jahren besteht sie jede Menge Abenteuer mit ihrer Freundin Witchy aus England. Seit kurzem gibt es nun auch Hexe Huckla-Musicals. Aber es sind keine gewöhnlichen Musicals!
Genauso wie in den beliebten Bilderbüchern wird in dem Musical zweisprachig gesprochen. Auf Deutsch - und auf Englisch! Doch können Grundschüler überhaupt genug Englisch, um ein Musical zu verstehen? Sie haben ja gerade die ersten Englisch-Stunden hinter sich gebracht. Ohne Spannung und Spaß, das ist klar, geht‘s nicht. Nur wenn ein Kind unbedingt wissen will, wie es weitergeht, überwindet es Hürden wie fremde Wörter und Sätze wie im Flug.

Die Handlung trägt die Kinder somit über mögliche sprachliche Schwierigkeiten hinweg:
Hexe Huckla hat für den jährlichen Hexenwettbewerb in England eine Sprachmaschine erfunden, mit derer Hilfe man mit Tieren sprechen kann. Doch leider besteht die Maschine den letzten Test nicht, sie bleibt im Englischmodus hängen. Huckla muss den Fehlerbeheben und die Maschine von innen reparieren. Doch die nun Englisch sprechende Maus,
die als Probant in der Maschine steckt, hat die Tür von innen blockiert. Sie weigert sich herauszukommen; sie verlangt bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung. Gegen eine faire Entlohnung hat Huckla grundsätzlich nichts einzuwenden, hingegen ist sie nicht damit einverstanden, die Vergütung in stinkendem Käse auszuzahlen, denn Stinkekäse kann Huckla nun wirklich nicht ausstehen...


Wir freuten uns sehr, dass Hexe Huckla – dargestellt von der Schauspielerin und Musicalsängerin Vera Bolten - und ihre Freunde uns in Berlin besuchten.Es war ein Nachmittag voller Musik, Spaß und Spannung. Nicht nur für die Kleinen ein großes Vergnügen! Im Anschlussgab  es eine Autogrammstunde.


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Zitty-Leserlounge und der Buchbox Berlin


15.10.2012 - Andreas Altmann las aus seiner „Gebrauchsanweisung für die Welt“

Vom Kick, den Gefahren, den magischen Momenten unterwegs; von Einsamkeit und Freundschaft im Fremden: Andreas Altmanns Summe seiner Reiseerfahrungen ist eine sinnlichfuriose Aufforderung gegen Stubenhockerei, eine Hymne auf die Vielfalt der Welt.


Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.


„Das Buch ist all jenen gewidmet, die mir irgendwann, irgendwo auf dieser Welt etwas geschenkt haben: ihr heiteres Lächeln, ein unbekümmertes Ja, einen Blick in ihre verwundete Seele, eine Weisheit, eine Vergnügtheit, bisweilen die Schönheit und Wärme ihrer Haut, ja, mir die Innigsten von allen ein Wort mitgaben, so unüberhörbar und bewegend wie das Flüstern einer ersehnten Frau. – Und ich seitdem diese
Wörter mit mir herumtrage: wie einen Herzschrittmacher aus luftleichten Buchstaben.“
(Andreas Altmanns Widmung in seinem Buch)

Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen („34 Tage/33Nächte“), durch Indien („Notbremse nicht zu früh ziehen“) und durch Südostasien („Der Preis der Leichtigkeit“) gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel „Getrieben“ vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile („Reise durch einen einsamen Kontinent“). Andreas Altmann wurde mit dem ‚Egon-Erwin-Kisch-Preis‘, dem ‚Weltentdecker-Preis‘ und dem ‚Seume-Literatur-Preis‘ ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend« .

Die Lesung wurde moderiert von Luzia Braun, u.a. ZDF-Kulturmagazin Aspekte.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.


18.09.2012 - Anthony McCarten las aus seinem neuen Roman „Ganz normale Helden“

„Anthony McCarten ist unter den literarischen Exporten aus Neuseeland einer der aufregendsten.“ International Herald Tribune, London

McCarten wird 1961 in New Plymouth/Neuseeland geboren. Bereits als 25-Jähriger verfasst er gemeinsam mit Stephen Sinclair, der mit seinen Drehbüchern zur „Herr der Ringe“-Trilogie weltweiten Ruhm erlangt, das international gefeierte Theaterstück „Ladies Night“. Darin wird die Geschichte von vier Losern erzählt, die – ohne Job und Liebesleben – eine Männerstrip-Gruppe gründen. Die unautorisierte Adaption „The Full Monty/Ganz oder gar nicht“ wird eine der weltweit erfolgreichsten Filmkomödien der 1990 Jahre. Auch mit seinen vier Romanen landet er große Erfolge – sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum. Erfolgsregisseur Ian FitzGibbon verfilmte MacCartens Bestseller „Superhero“.
Unter dem Titel „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ kommt der Film im August in die deutschen Kinos – und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2012 (Ehrengast ist Neuseeland) erschien McCartens neuer Roman „Ganz normale Helden“, eine Fortsetzung von „Superhero“:

Im Internet ist Jeff ein Star, verdient viel Geld, vor allem aber kann er hier gegen die Geister kämpfen, die ihn nicht loslassen: Schule, Mädchen und der Tod seines Bruders. Sein Vater will nicht noch einen Sohn verlieren und loggt sich in die ihm fremde Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ein. Dabei begreift er auch, was in der alten Welt wirklich wichtig ist. Ein Jahr lang hat Jeff Delpe, 18, versucht, seinen Eltern über den Tod seines
jüngeren Bruders Donald hinwegzuhelfen. Jetzt hat er die Schnauze voll. Denn sein Vater Jim sieht die Rettung nur in einem Umzug aufs Land, und Mutter Renata chattet – mit einem Unbekannten namens Gott. Da taucht Jeff unter. Spurlos.

Seine neue Adresse lautet: www.lifeoflore.com, wo er der große Star eines Onlinespiels ist und damit viel Geld verdient. Um nicht auch noch seinen zweiten Sohn zu verlieren, sucht der verzweifelte Vater ihn schließlich an dem Ort, der ihm fremder ist als jeder andere. Er schleicht sich in Jeffs neue Welt ein ... und stiftet Chaos, am allermeisten in sich selbst. Denn während er sich online Level für Level in die Sphären seines Sohnes hochkämpft, fällt er offline immer tiefer, droht seinen Job und seine Frau zu verlieren. Ist dies das Ende von Familie Delpe? Ganz im Gegenteil.

Die deutschen Passagen las Siegfried Antonio Effenberger. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Neuseeland und der BUCHBOX Berlin.


05.05.2012 - 2. Lange Nacht der Familie mit Fredrik Vahle und Roland Brückners Mumpelmonster

Kinderkonzert Fredrik Vahle rund um „Anne Kaffeekanne“.


Bereits zum dritten Mal war der Liedermacher bei uns zu Gast. Fredrik Vahle verzauberte mit den zarten Tönen eines Glockenspiels die Kinder bereits in der ersten Minute seiner Konzerte. Was folgte, war ein organisch ineinander übergehendes Programm aus Lesung & Liedern mit seinen kleinen Fans. «Jedes Kinderpublikum ist anders, und deshalb war die Reihenfolge der Lieder und Programmphasen variabel», so Vahle.
Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Anne Kaffeekanne“, das „Katzentanzlied“, „Der Spatz“, „Der Hase Augustin“, „Der Fuchs“, „Das Hau-Mich-Nicht-Lied“ und „Der Cowboy Jim aus Texas“. Daneben verfasste er Nonsenslieder und sprachspielerische Verse und zweisprachige Lieder für die Ausländerintegration (Der Elefant – Lieder in unserer und in Eurer Sprache, 1981).


„Zeichne mit Roland dein eigenes Mumpelmonster“

Das Mumpelmonster ist mittelklein, grün, zottelohrig und stumpfhörnig. Es ist Linkshänder und hat einen einzigen spitzen Zahn und zwei Flügelchen. Mit seinen Freunden erlebte Mumpel seit 2007 inzwischen über 30 Abenteuer.

Der Workshop basierte auf dem „Entscheide-Dich-Buch“, dem ersten richtigen Buch vom Roland Brückners Mumpelmonster, das beim Zitty Verlag erschienen ist. Das Buch enthält 52 kurze Geschichten, an deren Ende jedes Kind die weitere Handlung selbst bestimmt. Eine wirklich unendliche Geschichte, ein Buch ohne Anfang und Ende. Jedes Kind kann sich außerdem ein Bild von Roland zeichnen lassen und mit nach Hause nehmen.

Für Kinder von 3 - 8 Jahren, eine Kooperation der Bücherbox Berlin, Zitty-Leserlounge für Kinder und der Literaturstation.

 


27.04.2012 - Francois Lelord las aus seinem Buch „Die kleine Souvenirverkäuferin“

Der Autor der millionenfach verkauften Hector-Bücher, hat einen Roman über das Land geschrieben, das seit Jahren beinahe seine zweite Heimat ist: Vietnam. 
Und über das Thema, das ihm am meisten am Herzen liegt: die Liebe.
Hanoi in den 90er Jahren: Julien, ein junger Arzt aus Paris beginnt gerade, das durch den Bürgerkrieg zutiefst traumatisierte Land und seine Menschen ein wenig zu verstehen, da bricht ein tödliches Virus aus. Er macht sich unter Umgehung sämtlicher Gesetze in die entlegene Bergregion auf, in der das Fieber wütet. Doch kaum ist er fort, wird eine kleine Souvenirverkäuferin, die er allmorgendlich am See traf, verhaftet. Die Behörden sehen den Kontakt von Einheimischen zu Ausländern nicht gern. Eine Katastrophe, denn von dem Geld, das die junge Frau in ihr Dorf schickt, lebt ihre ganze Familie. Und wie soll Julien sie nach seiner Rückkehr wiederfinden …

François Lelord,

geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater. 1996 schloss er jedoch seine Praxis in Frankreich, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Durch seine Hector Romane ist er mittlerweile einem Millionenpublikum bekannt.

Eine Kooperation mit dem Piper Verlag.


23.04.2012 - Helge Timmerberg las aus seinem neuen Buch „African Queen“

Helge Timmerberg hat den letzten, ihm noch unbekannten Kontinent bereist, sieben Monate lang, von Nord nach Süd, von Ost nach West durchstreift. Afrika lag vor ihm wie eine Großwildjagd nach Geschichten. 
In den Großstädten inspizierte er die Hölle auf Erden, in der Serengeti das Paradies. Er war mit Buschfliegern unterwegs, mit uralten Dampfern und bangte bei einem nächtlichen Fußmarsch um sein Leben. Er schwamm mit Krokodilen, wurde von einem Elefanten attackiert und von einem Strauß verfolgt. Er besuchte die weißen Strände von Sansibar, die Nilquellen in Burundi und die schönste Insel Afrikas, die Ilha de Moçambique. Er wurde im Senegal mit einem Voodoozauber belegt und lernte in Malawi das kleine Einmaleins der Korruption kennen. Er zog  durch die Reggaekneipen von Dakar, traf Edelsteinhändler, Missionare, Piraten und – Lisa. Dank ihr verbindet sich seine Liebe zum Abenteuer mit dem Abenteuer der Liebe. Beides hat seine Risiken: durchgeknallte Gefühle. Das berühmte "afrikanische Fieber": Helge Timmerberg hat es gesucht und gefunden. Ein hintergründiges, lebenskluges und lustiges Buch – und eine ebenso exzentrische wie sympathische Abenteurergeschichte, wie sie heute kaum noch zu erleben ist.


Helge Timmerberg,

geboren 1952 in Dorfitter (Hessen), ist Abenteurer, Journalist und Reiseschriftsteller. Er schreibt Reportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für «Stern», «Die Zeit», «Merian» und «Playboy».
Sibylle Berg über ihn: «Den ersten richtig großen und tiefen Neid empfand ich, als ich Helge Timmerberg kennenlernte. Er war in meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands und der freieste Mensch, den ich jemals getroffen habe.»  Helge liest aus seinem neuen Buch, das im März bei Rowohlt erschienen ist.


Helge Timmerberg hat den letzten, ihm noch unbekannten Kontinent bereist, sieben Monate lang, von Nord nach Süd, von Ost nach West durchstreift. Afrika lag vor ihm wie eine Großwildjagd nach Geschichten. In den Großstädten inspizierte er die Hölle auf Er

Feministinnen wie Alice Schwarzer und Strukturkonservative wie Eva Herman haben eines gemeinsam: Sie wissen genau, wie das richtige Frauenleben auszusehen hat.
»Wir brauchen keine Rollendiktate, weder von der einen noch der anderen Seite, und auch nicht von der Politik« meint die Ministerin Kristina Schröder dazu in
diesem neuen Buch.

Kristina Schröder hat Karriere gemacht und gerade ein Kind bekommen. Steht sie deshalb für ein Leitbild, an dem junge Frauen sich orientieren sollen? Nein, sagt sie,
die Frauen von heute brauchen keine Leitbilder! Feministinnen machen den gleichen Fehler wie die Strukturkonservativen auf der anderen Seite des politischen Spektrums:
Beide schreiben vor, wie das ideale Frauenleben auszusehen hat. »Gefährlich und falsch!«, sagt Kristina Schröder. Frauen (und Männer!) sollen endlich frei wählen
können, wie sie ihr Leben gestalten wollen, ob mit oder ohne Familie, mit oder ohne Karriere. Diese Entscheidungen sind privat. Politik sollte keine Leitbilder vorgeben,
sondern sicherstellen, dass alle Männer und Frauen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben haben und ihrer Verantwortung in Familie und Partnerschaft gerecht werden
können. Welche Wege dahin führen, zeigt sie in diesem zugleich politischen und persönlichen Buch – angriffslustig und klar. Über ihre Überzeugungen spricht sie mit
der Moderatorin des Abends, Ursula Weidenfeld.

 

Kristina Schröder

geb. Köhler, Jahrgang 1977, Dr. phil., ist Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ihre Tochter kam im Juni 2011 auf die Welt.

 

Eine Kooperation mit dem PIPER Verlag.


19.03.2012 - David Guterson las aus seinem neuesten Buch „ED KING“

»Aus guten Geschichten lässt sich viel Kraft schöpfen. Und auch Selbsterkenntnis«, erklärte Guterson. »Wir können einiges über uns erfahren, wenn wir uns an den Protagonisten einer Geschichte messen.« »Ed King« ist eine solche Geschichte.
Walter, der als Versicherungsmathematiker davon lebt, Risiken zu berechnen, geht das größte Risiko seines Lebens ein, als er sich von Diane, dem minderjährigen Au-pair
der Familie, verführen lässt. Schwanger geworden, erpresst sie Walter und setzt das Baby aus, bevor sie ihr Glück in Portland versucht. Ihr Baby wird von einem kinderlosen wohlhabenden Ehepaar adoptiert und Edward King genannt, er ist hochbegabt und wird Internet-Tycoon, der »King of Search« – der sein schnelles Erfolgsleben auf ein Schicksal zulebt, das außerhalb seiner Macht steht.

Ein Buch über drei Menschen im Kampf um ihren amerikanischen Traum, die an der zerstörerischen Kraft ihrer Leidenschaft scheitern. „Ein Bild der USA unserer Zeit –
großartig und fesselnd“ sagt die Daily Mail über dieses wundervolle Werk, das die Intensität von „Schnee, der auf Zedern fällt“ noch übertrifft.


David Guterson

Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern auf Bainbridge Island im Puget Sound westlich von Seattle. Mit seinem ersten Roman »Schnee, der auf Zedern fällt« 
erlangte David Guterson Weltruhm. Kritiker und Leser beeindruckte seine empfindsampsychologische Schreibweise, mit der er von existenziellen Themen erzählt.

Die Deutschen Texte liest Christian Brückner (u.a. bekannt für seine Synchronstimme als Robert de Niro), es moderiert Jörg Thadeusz von rbb und Radio Eins.

Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit dem HOFFMANN UND CAMPE VERLAG in Kooperation mit der U.S. Botschaft statt.



02.02.2012 - Harald Martenstein las aus seinem Buch „Ansichten eines Hausschweins. Neue Geschichten über alte Probleme“

Wenn am Donnerstag die »Zeit« erscheint oder am Sonntag der Berliner »Tagesspiegel«, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: Der Kolumne von Harald Martenstein!
Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Thema der Kolumne ist – der deutsche Alltag, dieses Buch enthält Martensteins beste Glossen aus den vergangenen Jahren.

„Über Altersvorsorge
….Hier mein Rat an die Jugend.
Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert – das ist das Wichtigste ! – alle Vorsorge- und Anlage-Angebote. … Verlasst euch auf die staatliche Grundsicherung. ….
Kauft rechtzeitig alle Sachen, die ihr im Alter brauchen könnt und die haltbar sind, Kleidung, Möbel, Weinkeller, Cognac, Bücher, Musikanlage. Das werden sie euch nicht wegnehmen, weil der Verwaltungsaufwand zu groß ist. Besorgt euch zum Obst- und Gemüseanbau einen Garten, und zwar über einen Strohmann, sonst wird das Obst von der Grundsicherung abgezogen.“

Harald Martenstein
Der Autor der Kolumne „Martenstein“ im „ZEITmagazin“ und Redakteur beim Berliner „Tagesspiegel“ wurde 1953 geboren. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman „Heimweg“ wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen „Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer“ und „Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute“.


07.12.2011 - Peter Bieri las aus seinem Buch "Wie wollen wir leben?"

Unter seinem Pseudonym Pascel Mercier ist er bekannt als Schöpfer vom „Nachtzug nach Lissabon“. Unter seinem richtigen Namen Peter Bieri erschien am 06. September 2011 im Residenzverlag „Wie wollen wir leben“:

„Wir wollen über unser Leben selbst bestimmen. Das sind Worte, die leidenschaftliche Zustimmung finden, und wir haben den Eindruck, daß sie von den beiden wichtigsten Dingen handeln, die wir kennen: von unserer Würde und unserem Glück. Doch was bedeuten die vertrauten Worte eigentlich? In welchem Sinn kann ich über mein Leben bestimmen? Wir wollen in Einklang mit unseren eigenen Gedanken, Gefühlen und Wünschen leben. Wir möchten nicht, daß uns jemand vorschreibt, was wir zu denken, zu sagen und zu tun haben. Keine Bevormundung durch die Eltern, keine verschwiegene Tyrannei durch Lebensgefährten, keine Drohungen von Arbeitgebern und Vermietern, keine politische Unterdrückung. Niemand, der uns zu tun nötigt, was wir von uns aus nicht möchten.“

Der Philosoph Peter Bieri geht zentralen Fragen des menschlichen Lebens nach: Was heißt es, dass wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen können, so dass es uns nicht einfach nur zustößt? Was für eine Rolle spielt dabei Selbsterkenntnis? Wann sind die Anderen eine Hilfe für Selbstbestimmung und wann ein Hindernis? Wie hängen Selbstbestimmung und kulturelle Identität zusammen? Und welche Bedeutung hat die Literatur für all das?

 

Peter Bieri

Geboren 1944 in Bern, war bis zu seinem Ruhestand in 2007 Professor für analytische
Philosophie an der Freien Universität Berlin. Zuvor Professor in Heidelberg, Bielefeld
und Marburg. Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, Auszeichnung mit
der Lichtenberg-Medaille, Ehrendoktor der Universität Luzern. Unter dem Namen Pascal
Mercier Autor von vier Romanen, darunter „Nachtzug nach Lissabon“ und „Lea“. Für das
literarische Werk ausgezeichnet mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem Premio
Grinzane Cavour.


30.11.2011 - Eugen Ruge - der Gewinner des diesjährigen Deutschen Buchpreises - las aus "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

Von den fünfziger Jahren über das Wendejahr 89 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends reicht dieser Roman einer Familie. Im Mittelpunkt drei Generationen: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren aus dem mexikanischen Exil in die junge DDR heim, um dort ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten. Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert und später in ein sibirisches Lager verschleppt, tritt die Reise vom anderen Ende der Welt, dem Ural, an. Er kehrt mit seiner russischen Frau zurück in eine Kleinbürgerrepublik, an deren Veränderbarkeit er weiterhin glauben will. Dem Enkel wird die Wahlheimat von Eltern und Großeltern indes zusehends zu eng – bis er, ausgerechnet am neunzigsten Geburtstag des Patriarchen, in den Westen geht. Die Strahlkraft der politischen Utopie scheint sich von Generation zu Generation zu verdunkeln: Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.
Ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Deutschlandroman voll überraschender Wendungen und Details: groß durch seine menschliche Reife, seine Genauigkeit, seinen Humor.

 

 

 

Eugen Ruge

 

 

 

Geboren 1954 in Soswa (Ural), studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Er war beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm tätig, bevor er 1988 aus der DDR in den Westen ging. Seit 1989 arbeitet er hauptberuflich fürs Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer. 2009 wurde Eugen Ruge für sein erstes Prosamanuskript «In Zeiten des abnehmenden Lichts» mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet, 2011 auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Buchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.


19.11.2011 - Isabel Abedi las aus „Lola Schwesterherz“ Es war eine Lesung mit musikalischer Begleitung durch Eduardo Macedo und in Kooperation mit der zitty Leserlounge für Kinder ab 8 Jahren.

Kreischende Babys, schluchzende Mütter, hilflose Väter – alles kein Problem für Lala Lu, die bezaubernde und weltbeste Babyflüsterin. Fachmännisch liest sie die Gedanken der Babys, flüstert ihnen magische Wörter ins Ohr und bändigt so die größten Schreihälse. Zumindest nachts, wenn es dunkel ist.
Auch tagsüber beschäftigt Lola die Frage, wie man wohl am besten mit Babys umgeht – schließlich muss sie sich auf die Geburt ihres Geschwisterchens vorbereiten. Doch während sie zu Hause die Große wird, ist sie in ihrer neuen Schule wieder eine der Kleinen. Ein Glück, dass sie Sally kennenlernt. 
Denn Sally gehört in der Schule zu den Älteren – und wird für Lola das große Vorbild. Immerhin verbindet die beiden nicht nur die gemeinsame Tanz-AG, sondern Sally darf auch schon Babysitten. Damit verhilft sie Lola zu ihren ersten Übungsstunden im Umgang mit Babygeschwistern und ist auch für sie da, als Lola ihren ersten echten Liebeskummer hat.
Doch dann wird plötzlich Sally in Probleme verstrickt ... und nun liegt es an Lola, echte Größe zu zeigen.

 

Isabel Abedi wurde 1967 in München geboren und ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach ihrem Abitur verbrachte sie ein Jahr in Los Angeles als Aupairmädchen und Praktikantin in einer Filmproduktion und ließ sich anschließend in Hamburg zur Werbetexterin ausbilden. In diesem Beruf hat sie dreizehn Jahre lang gearbeitet. Abends am eigenen Schreibtisch schrieb sie Geschichten für Kinder und träumte davon, eines Tages davon leben zu können. Dieser Traum hat sich erfüllt. Inzwischen ist Isabel Abedi Kinderbuchautorin aus Leidenschaft. Ihre Bücher, mit denen sie in verschiedenen Verlagen vertreten ist, wurden zum Teil bereits in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet. Isabel Abedi lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Hamburg - und genau wie bei LOLA kommt auch in ihrer Familie der "Papai" aus Brasilien! „Lola Schwesterherz“ ist bereits Band 7 der Lola-Reihe

Mehr Infos rund um Lola unter: www.lola-club.de oder www.isabel-abedi.de


Nach seiner Lesung im November 2010 kehrte Andreas Altmann am 17.10.2011 zurück in die Literaturstation und las aus seinem neuen Buch "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend"

"Ich kann Opfer nicht ausstehen. Ich war selbst zu lang eins."

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.
Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …«

Leseproben unter http://www.andreas-altmann.com/buecher/das-scheissleben-meines-vaters

Aspekte / ZDF:
Ein furioses Buch (…) selten war ein Titel weniger übertrieben (…) dieser Widerspruchsgeist und sein Sinn für alles Skurrile, sein intelligenter Blick und seine Humanität, machen Altmanns Buch zu einer großartigen und bewegenden Selbstbehauptung.

FRAN KFURTER ALLGE MEINE SONNTAGS ZEITUNG :
Es ist ein Buch gegen Krieg, gegen Katholizismus, überhaupt Religion, gegen kleinstädtische Borniertheit, Bigotterie, Heuchelei, Feigheit, Verdruckstheit, Provinzmief, Kleinherzigkeit, Stumpfsinn, Gewalt. ( … ) Etwas Besseres lässt sich aus einer Scheißkindheit kaum machen.

 

 

Andreas Altmann
Er arbeitete u. a. als Privatchauffeur, Anlageberater, Buchclubvertreter, Parkwächter und Schauspieler, bevor er endlich das fand, was er wirklich machen wollte: die Welt bereisen und als Reporter darüber schreiben. Heute zählt er zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Seume- Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm »Triffst Du Buddha, töte ihn!«.
Altmann lebt in Paris.

 

www.andreas-altmann.com


21. September 2011 - Markus Kavka las aus seinem ersten Buch "Rottenegg"

„Rottenegg“

Markus Kavka, jahrelang als Frontmann bei Viva und MTV das „Gesicht des deutschen Musikjournalismus“, schreibt einen Roman über den Pop-TV-Moderator Gregor Herzl, das „Gesicht des Musikjournalismus“ … Kann das funktionieren? Ja, kann es, sogar sehr gut. Weil Kavka für seinen Debütroman einen reizvollen Blickwinkel wählt: Wie fühlt sich das Leben für einen an, der innerhalb von Stunden Szene-Job und Glamour-Freundin verliert? Der von null auf hundert vor den Trümmern seiner Existenz steht? Wir begleiten Kavkas Helden, der mit dem wahren Kavka nur ein paar flüchtige biographische Bezugspunkte teilt, auf seinem Weg aus der lärmenden Großstadt ins beschauliche Rottenegg in Bayern. Heimat, süße Heimat? Das kann nicht lange gut gehen.

Markus Kavka

Der Autor, Jahrgang 1967, ist seit anderthalb Jahrzehnten das Gesicht des deutschen Musikfernsehens. Seit 2009 ist er mit Sendungen beim ZDF, Kabel 1 und MySpace zu sehen. Da er ursprünglich aus dem Printbereich kommt, blieb er der Schreiberei stets verbunden. So erschienen von ihm die Kolumnensammlungen „Elektrische Zahnbürsten“ und „Hamma wieder was gelernt“ sowie das Gesprächsbuch „Mach mir mal ´ne Nudelsuppe“. „Rottenegg“ ist sein erster Roman.


08. September 2011 - Simon Urban las aus seinem Buch "Plan D"

„Plan D“

Ostberlin 2011: Die Wiedervereinigung hat es nie gegeben, Egon Krenz ist seit 22 Jahren an der Macht und die DDR nahezu pleite. Die Hauptstadt: ein maroder Moloch, verpestet, verdreckt von Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos. Die letzte Chance für den Sozialismus: Wirtschaftsverhandlungen mit der BRD und ihrem Bundeskanzler Oskar Lafontaine. Doch dann wird ein ehemaliger Berater von Krenz ermordet aufgefunden – und alles weist darauf hin, dass die Täter aus den Reihen der Stasi kommen.

Als auch noch der SPIEGEL über diesen Fall berichtet, ist klar: Wird die Unschuld der Stasi nicht bewiesen, ist die DDR endgültig erledigt. Im grauen, zerfallenden Ostberlin suchen 
Martin Wegener von der Volkspolizei und sein westdeutscher Kollege Richard Brendel nach den Mördern – und finden heraus, warum die Entwicklung der DDR so katastrophal verlaufen musste.

Mit Witz und beißender Ironie erzählt Simon Urban eine packende Geschichte über politischen und menschlichen Verrat, über die vergebliche Suche nach Wahrheit und Liebe. PLAN D ist ein deutsch-deutscher Thriller, der von den großen Irrtümern des zwanzigsten Jahrhunderts handelt. Und von ihrem Weiterleben heute.

 

Simon Urban

Er wurde geboren 1975 in Hagen, Germanistikstudium in Münster, Ausbildung an der Texterschmiede Hamburg, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

2003 Erker-Preis, 2005 Literaturförderpreis Ruhrgebiet, 2006 Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim. 2009 gewann er bei den Clio-Awards, einem der wichtigsten Kreativpreise der Welt, den Grand Prix und Gold für die erste literarische Live-Werbepause. Simon Urban lebt in Hamburg und Techau (Ost-Holstein).


22. Juni 2011 - Hellmuth Karasek las aus seinem Buch "Im Paradies gibt's keine roten Ampeln"

Hellmuth Karasek

Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, leitete über zwanzig Jahre lang das Kulturressort des Spiegel, war Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und ist jetzt Autor für Welt und Welt am Sonntag. Von 1988 bis 2001 war Karasek neben Marcel Reich-Ranicki ständiger Teilnehmer an der ZDF-Sendung „Das Literarische Quartett“. Als Buchautor sowie Theater- und Filmkenner ist er Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und in der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Zu seinen Werken zählen: „Billy Wilder. Eine Nahaufnahme“ (1992), „Go West“, eine Biographie der fünfziger Jahre (1996), den Roman „Das Magazin“ (1998), den Glossenband „Vom Küssen der Kröten“ (2008) u.v.m..


„Im Paradies gibt‘s keine roten Ampeln“

Mit sicherem Blick für das Kuriose oder gar Absurde schreibt Karasek seine Glossen über das große und das kleine Weltgeschehen. Und „weil Spottlust nicht denkbar ist ohne Unerschrockenheit, sind ihm auch die gängigen Tabus der Zivilisationskultur keinen Pfifferling wert“ (Ruprecht Skasa-Weiß, Stuttgarter Zeitung). Im Himmel, so hoffte eine verkehrssündige und bußfertige Pastorin, gibt es keine roten Ampeln. Aber auf Erden, so erfahren wir, werden die Japaner nicht dank Sushi hundert Jahre alt, sondern nur als Karteileichen. Auch darüber, dass die Wetterfühligkeit und die Klimakatastrophe die Deutsche Bahn erfasst haben und sich daraus eine Kundenfolterung ergeben hat, macht sich der Autor krause Gedanken. Und die politische Frage, warum sich Westerwelle keine goldene Fünf auf die Schuhsohlen schreibt, wird ebenso kommentiert wie die, warum Seehofer wohl auf seiner Märklin-Eisenbahn eine Merkel-Puppe spazieren fährt. Die Frage, wie man der Pille zum fünfzigsten Geburtstag gratulieren soll, bleibt allerdings unbeantwortet. Bohrende Probleme: Hellmuth Karasek begleitet sie jede Woche mit seinen trostreichen Glossen.

 


08. Juni 2011 - Christine Neder las aus ihrem Buch "90 Nächte, 90 Betten"

Christine Neder

Christine Neder ist 25 Jahre alt und eigentlich Diplom-Modedesignerin. Doch schon während des Studiums merkte sie, dass sie völlig talentfrei ist, was das Nähen betrifft, und dass ihre eigentliche Leidenschaft im Schreiben über Mode und Menschen liegt. Nach ihrem ambitionierten Selbstversuch lebt sie in ihrer eigenen kleinen Wohnung in Berlin.


„90 Nächte, 90 Betten“

Christine Neder hat einen unglaublichen Selbstversuch gewagt: Drei Monate lang schlief sie jede Nacht in einer anderen Wohnung und erlebte die Gastfreundlichkeit wildfremder Menschen, die sie über Social-Networking-Angebote im Internet kennenlernte. Nebenbei führte sie einen Blog, der von zahlreichen Fans begeistert gelesen wurde und schrieb über ihr Projekt eine Kolumne auf SPIEGEL Online.

In „90 Nächte, 90 Betten“ berichtet sie nun von ihrer aufregenden Odyssee durch Berlin, auf der sie bei den skurrilsten Leuten übernachtete, wie etwa einer Nippessammlerin, die ihr Tarot-Karten legte, oder dem Inhaber eines mobilen Kiosks für antike mexikanische Erotikmagazine. Christine Neder logierte in jeder Art von Unterkunft, die ein Couchsurferleben zu bieten hat: von der prunkvollen Altbauwohnung bis hin zum beengt-spartanischen Campingbus. In ihrem Tagebuch nimmt sie ihre Leser mit auf ihr turbulentes Abenteuer und erzählt vom alltäglichen Wahnsinn eines Lebens aus dem Koffer.


30. Mai 2011 - Gayle Tufts und Cynthia Barcomi Lesung mit kulinarischen Leckereien Amerikanisches Flair meets Literatur Station Kulinarische N.Y. Show

Köstlich für alle Sinne

Ein Hauch New York wehte den Gästen um die Nase! Cynthia Barcomi erzählte über Tradition und Herstellung köstlicher Kleinigkeiten und stellte neben der ein oder anderen Anekdote aus ihrem Leben auch ihr neues Kochbuch vor. Dabei wurden die Besucher mit leckeren Kostproben verwöhnt. Ob gebacken oder gekocht – die Leckereien aus der amerikanischen Metropole gaben dem Abend den ganz besonderen Geschmack.

 

Cynthia Barcomi

Cynthia Barcomi wurde 1960 in Seattle geboren. Schon als kleines Mädchen hat sie für ihr Leben gern gebacken. Nach erfolgreichen Jahren als Tänzerin gründete sie in ihrer Wahlheimat Berlin einen Party- und Catering-Service für amerikanische Spezialitäten. Zu ihren illustren und treuen Kunden gehören das Guggenheim Museum, verschiedene Filmproduktionen sowie Nike.

 

Miss Amerika

Wer Gayle Tufts kennt, der weiß: es liegt Satire in der Luft. Angereist war sie mit neuen Liedern und Texten im Gepäck. Sie beschrieb mit ihren erst in der jüngsten Zeit entstandenen Werken die melancholischen, endlos komischen Begegnungen der deutschen und der amerikanischen Kulturen in Berlin, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Außerdem präsentierte sie einen Querschnitt ihrer Songs und Texte, die bereits in Büchern wie „Miss Amerika“ festgehalten wurden.

 

Gayle Tufts

Gayle Tufts wurde 1960 in Boston geboren und lebt seit 1991 in Berlin. Bekannt wurde sie durch ihre Bühnenshows im Berliner Tipi-Zelt und ihre sechsteilige Doku-Soap „Deutschland für Einsteiger“. In einer Mischung aus Deutsch und Englisch, von ihr als „Dinglisch“ bezeichnet, versteht sie sich als satirische Beobachterin der deutsch-amerikanischen Verhältnisse.


Helme Heine las am 28. Mai 2011 für Kinder aus seinem neuen Buch "Toto der Schatzsucher"

Für die Veranstaltung reiste Helme Heine extra aus seiner Wahlheimat Australien an, um den Kindern in Berlin sein neues Buch "Toto" vorzustellen. Es war eine Lesung mit musikalischen Einlagen eines Kindermusikanten.

Das Buch

Weil der Hase Toto ein wagemutiger Abenteurer ist, begibt er sich auf Schatzsuche. Natürlich spekuliert er dabei auf einen Goldschatz. Doch am Ende seiner Reise, auf der er einer illustren Schar von Tieren und Menschen begegnet, ist Toto glücklich: das Kaninchen Piccola erwidert seine Liebe - und er hat seinen wahren Schatz gefunden.

Der Autor

Helme Heine, einer der erfolgreichsten Bilderbuchautoren der letzten Jahrzehnte, wurde am 4. April 1941 in Berlin geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Kunst und reiste Anfang der 60er Jahre durch Europa und Asien. In Südafrika, Johannesburg, gründete er das politisch-literarische Kabarett "Sauerkraut".
Er übernahm die Regie einer Theatergruppe und wurde Herausgeber einer satirischen Zeitschrift. 1976 begann er seine internationale Karriere mit dem ersten Bilderbuch "Elefanteneinmaleins". Es folgte "Na warte, sagte Schwarte" im Jahre 1977. 

Heine beschäftigt sich auf besondere Weise mit der Tierwelt und in seinen Büchern tauchen des öfteren Tiercharakter auf, die seinen Haustieren ähneln. So wird seine "Bilderbuchwelt" zum großen Teil von Schweinen und Elefanten, Mäusen und Vögeln, Prinzen und Zauberern und manchmal sogar von Kinderwesen bewohnt. Seine Geschichten handeln von Zusammenleben und Freundschaft. Seine Arbeiten erhielten viele Auszeichnungen und Preise, u.a. Schönste deutsche Bücher, den Europäischen Jugendbuchpreis und den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder - und Jugendliteratur. 


14. Mai 2011 las Friedrich-Eckart Vahle für Kinder aus seinem neuen Buch "Anne Kaffeekanne"

"Anne Kaffeekanne und neue Lieder und Geschichten" erlebten über 170 begeisterte Gäste bereits bei seinem 1. Besuch am 15.06.2011 in der Backfabrik. Vahle war so angetan vom Berliner Publikum, daß er jetzt auf Einladung der Zitty Leserlounge für Kinder und der BUCHBOX! Buchläden noch einmal in die Backfabrik Literatur-Station kam.

Anne Kaffeekanne

Mit seinem Liederbuch „Anne Kaffeekanne“ möchte Frederik Vahle ein weiteres Mal sein junges Berliner Publikum begeistern. Er verzaubert die Kinder mit einem Programm aus neuen Geschichten und bekannten Liedern und lädt zum mitsingen, tanzen und zuhören ein. Sein Geheimnis: Jede Lesung ist spontan auf seine kleinen Fans abgestimmt.

Der Autor

Friedrich-Eckart Vahle wurde 1942 in Stendal als Kind künstlerisch tätiger Eltern geboren, beim Großvater lernte er Klavierspielen. Gemeinsam mit Christiane Knauf verfasste er bei der Arbeit mit einer Gruppe lernbehinderter Kinder erste eigene Kinderlieder. Christiane & Fredrik traten regelmäßig in Kindergärten, Buchhandlungen und Kinderliederfestivals im In- und Ausland auf und  veröffentlichten 1973 mit Die Rübe ihre erste Kinderplatte. Die Veröffentlichung verschiedener weiterer MCs und CDs folgten. Nach Reisen durch Mittelamerika in den 1980ern verfasste er auch Kinderbücher, die von dem Leben von Kindern in diesen Ländern erzählen, so etwa Manuel und Ich erzähle von Pedro.
Seine Hauptbeschäftigung blieben aber die eigenen Kinderlieder, die er in Zusammenarbeit mit Dietlind Grabe-Bolz als Gesangspartnerin aufnahm und vortrug. Fredrik Vahles frühe Kinderlieder der 1970er Jahre griffen Themen auf, die für Kinder zu dieser Zeit noch tabuisiert waren wie Arbeit und Arbeitslosigkeit, Schule, Erziehung, Sexualität und das Leben ausländischer Einwohner. Die neueren Titel beschäftigen sich vor allem mit Freude an Musik, Sprache und Bewegung. 
Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Anne Kaffeekanne“, das „Katzentanzlied“, „Der Spatz“, „Der Hase Augustin“, „Der Fuchs“, „Das Hau-Mich-Nicht-Lied“ und „Der Cowboy Jim aus Texas“. Mit dem Titel „Kawuras, der Krebs“ produzierte er das in Deutschland bislang erfolgreichste auf einem Kalamatianos-Rhythmus basierende Lied. Daneben verfasste er Nonsenslieder und sprachspielerische Verse und zweisprachige Lieder für die Ausländerintegration (Der Elefant – Lieder in unserer und in Eurer Sprache, 1981). In den letzten Jahren nahmen die „neuen Bewegungslieder“ und Workshops zum Thema „Sprache und Bewegung“ einen Großteil seiner Arbeit, auch seiner Lehrtätigkeit an der Universität Gießen, ein.

Zum Nach- und Mitsingen empfehlen die Kiezbuchhändler der BUCHBOX! gerne das  große Vahle Liederbuch im Beltz Verlag, ISBN 9783407220707. Zum Anhören die "Fredrik Vahle Schatzkiste" im Patmos Verlag ISBN 978-3794185009 mit 75 Lieblingsliedern von ihm.


11.05.2011 Sahra Wagenknecht las aus ihrem Buch "Freiheit statt Kapitalismus"

Freiheit statt Kapitalismus

Schon lange sind nicht mehr Wettbewerb oder gar Leistung die zentralen Merkmale und Perspektiven unserer Wirtschaft, sagt Sahra Wagenknecht. Der Kapitalismus hat seine Produktivität und Kreativität verloren. Wenn Ökonomie die Kunst des Anreizesetzens ist, wirken heute die Falschen, denn sie belohnen abstrakte Renditeziele und Jobvernichtung statt Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen, Umweltschonung und Unternehmenswachstum. 
Die aktuelle Wirtschaftskrise ist auch eine Kreativitätskrise, sagt die Autorin. Sie nimmt die Theoretiker der Sozialen Marktwirtschaft wie Walter Eucken und Ludwig Erhard beim Wort und beschreibt es als dringlichste Herausforderung an die Wirtschaft, wieder produktiv und innovativ zu sein. Denn es muss nicht nur gerechter verteilt werden, sondern es muss auch wieder mehr zu verteilen geben. Ohne fundamentale Veränderungen der Eigentumsverhältnisse, also eine neue nichtkapitalistische Wirtschaftsordnung, ist dies nicht zu haben, so die Schlussfolgerung der politischen Vordenkerin.

Sahra Wagenknecht

geboren 1969 in Jena, ist Politikerin und Publizistin und arbeitet an einer volkswirtschaftlichen Dissertation. Sie ist Mitglied der Partei Die Linke. Von Juli 2004 bis Juli 2009 war sie Mitglied des Europaparlaments. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, seit Mai 2010 stellvertretende Parteivorsitzende. 2008 erschien ihr Buch „Wahnsinn mit Methode“. Die Autorin lebt in Berlin.


29. April 2011 - Benedict Geulen und Clemens Meyer lasen aus dem Buch "Das Herz auf der Haut"

„Das Herz auf der Haut“

Spätestens seit die Tätowierung der neuen deutschen First Lady Bettina Wulff im Sommer 2010 durch die Medien ging, ist der permanente Körperschmuck salonfähig geworden. Benedikt Geulen, Peter Graf und Marcus Seibert haben eine literarische Geschichte über das Tattoo zusammengestellt. Sie vereinen in ihrer im März d.J. erschienenen Anthologie u.a. Erzählungen von Ray Bradbury, Sylvia Plath und John Irving. Die Geschichte der Tätowierung war wechselhaft: In „Das Herz auf  der Haut“ verausgaben sich geniale Tätowierkünstler für das perfekte Tattoo, Matrosen tun alles, um das heißersehnte Motiv bezahlen zu können, und Tätowierungen erwachen auf der Haut ihrer Träger zum Leben.

 

Clemens Meyer in seinem Vorwort:

„Durch diese Geschichten klingt das Rauschen der Meere, sie erzählen uns von Seemannsträumen, von bemalten und beschriebenen Seelen.“


09. April 2011 - "Frederick die Maus" mit pohyb's & konsorten ein Theaterstück für Kinder ab 2 Jahren

„Frederick die Maus“ mit pohybs & konsorten


„Es war einmal ...“, ist das Tor zu Tausenden von Geschichten. Jeden Abend aufs Neue beginnt der alte  Mäuserich für die Mäusekinder zu dichten. In abendlicher Stille und Dunkelheit des Mäusebaus erzählt er immer wieder von Frederick, der kleinen Maus. Während die anderen Mäuse eifrig Vorräte sammeln, beliebt es Frederick, in der Sonne herumzugammeln. Er sagt, er sammelt Wörter, Farben, Sonnenstrahlen – das sind seine Vorräte, um den Winter im Bau bunt zu bemalen. Die Mäuse wundern sich, weil Frederick für sie in Rätseln spricht. Doch bald schon steht der Winter ins Haus und es lüftet sich das Geheimnis von Frederick, der kleinen poetischen Maus. Eine Geschichte über das Wunder der Imagination, von Träumen, Phantasie und Kreativität; eine Ode an die Sinne und darüber, dass wir manchmal gar nicht viel brauchen, um glücklich zu sein.


Das Theaterstück


In einem atmosphärischen Bilderbogen greift das „mobile Theater, pohyb`s & konsorten“ die Stimmungen und Situationen aus Lionnis Illustrationen und Texten auf und gestaltet diese zu lebendigen Szenen aus. Der Erzähler, ein alter Mäuserich, entführt in die Bilderwelt von Frederick und seiner Mäusefamilie. Zwei Spieler, Maike Jansen und Stefan Ferencz, mit einheitlichen Grundkostümen ausgestattet, werden in raschen Figurenwechseln zum Mäuserich und den verschiedenen Mitgliedern der Mäusefamilie, die durch unterschiedliche Kopfbedeckungen mit Mäuseohren charakterisiert werden und den Mäusebau lebendig werden lassen. Atmosphärisch unterstützt durch Licht und Farben, Klänge und Musik werden die verschiedenen Wahrnehmungs- und Erlebniswelten spürbar. Ein wechselvoller Szenenbogen aus Lebendigkeit und Witz, Kreativität und Poesie entsteht, der auch die Sinne anspricht. Körperbetontes Spiel mit Slapstick- und Clownerieelementen, das ohne allzu viele Worte auskommt. Und der Erzähler – der alte Mäuserich – erzählt seine eigene Geschichte ...?

 

Das Theaterstück war eine Kooperation mit der ZITTY Leserlounge für Kinder.
Gesponsert wurde die Veranstaltung vom Verlag Beltz & Gelberg, von buchkatalog.de und von HITS für KIDS.

 


Am 01. April 2011 fand die Lesung aus "Artemis Fowl: Der Atlantis Komplex" für Kinder ab 9 Jahren statt

Artemis Fowl: Der Atlantis Komplex

Was ist los mit Artemis? Die Elfe Holly erkennt den legendären Meisterdieb nicht wieder. Der sonst so smarte Artemis leidet an einer seltsamen Krankheit. Er ist plötzlich abergläubisch und zwanghaft auf die Zahl Fünf fixiert. Außerdem hat er sich unsterblich in Holly verliebt und lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Gefühle zu gestehen. Damit treibt er sie in den Wahnsinn. Doch es kommt noch schlimmer: Eine geheimnisvolle böse Macht greift die unterirdische Stadt Atlantis an. Und niemand bemerkt die Gefahr. Wenn Holly nichts tut, werden sie, Artemis und alle Bewohner von Atlantis sterben.

Eoin Colfer
Er lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im irischen Wexford. Er war Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet, ehe er als Schriftsteller für junge Leser weltweit erfolgreich wurde. Jetzt erscheint der siebte Band seiner beliebten Artemis-Fowl-Serie. Für die Berliner Leseratten und die BUCHBOX! kommt er extra aus Irland. Mit dabei: Artemis Fowl Fan Peter Lohmeyer (bekannt aus „Die Straßen von Berlin“, „Das Wunder von Berlin“ und vielen anderen Filmen).

Die Veranstaltung
Mehr als eine Lesung wurde den Kindern geboten. Eoin Colfer und Peter Lohmeyer brachten einen Sack voll toller Gewinne mit und starteten eine Quiz-Show rund um Artemis und seine Abenteuer, die ihresgleichen suchte. Im Vorteil war, wer sich auskannte mit dem beliebten Kinder-Gauner. Die Show hat auf Denglisch stattgefunden, denn Herr Colfer sprach Englisch, Herr Lohmeyer Deutsch, und irgendwo dazwischen hat man sich getroffen. Es war eine Kooperation mit der neuen ZITY-Leserlounge für Kinder.


Am 25. März 2011 las Mark Watson aus seinem ersten ins Deutsche übersetzten Buch "Elf Leben"; Klaas Heufer-Umlauf las die deutschen Passagen

Elf Leben


Xavier Ireland, Mitte Dreißig, ist Moderator einer nächtlichen Radiosendung, in der die Schlaflosen Londons anrufen, um zu reden und um ihre Geschichten zu erzählen. Doch was ist mit Xaviers eigener Geschichte? Er ist in Australien aufgewachsen, hatte dort Freunde, seine große Liebe – doch dann ging er fort, änderte seinen Namen und begann ein neues Leben. Etwas ist damals passiert, doch Xavier gibt nichts von sich preis – bis er sich unerwartet in Pippa verliebt, seine exzentrische, vor Leben sprudelnde Putzfrau. Sie bringt Xavier dazu, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Während er sich entscheiden muss, was er mit seinem Leben anfängt, bleibt sein Handeln nicht ohne Einfluss auf die Menschen, deren Wege er kreuzt – aber davon ahnt er nichts.

 

Mark Watson
Geboren 1980 in Bristol, ist Romanautor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international erfolgreicher Stand-up-Comedian. Er ist außerdem studierter Literaturwissenschaftler und Umweltaktivist. Mark Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London. Elf Leben ist sein erstes ins Deutsche übersetzte Buch. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter: www.markwatsonthecomedian.com.

 

Klaas Heufer-Umlauf
Der gelernte Frisör und Maskenbildner machte bei VIVA Karriere. Er moderierte zuletzt die Sendungen VIVA Live!, die Retro Charts und Klaas’ Wochenshow. Momentan ist er Radiokolumnist, auf Tournee mit Jan Böhmermann und in der Fernsehshow „Ahnungslos“ zu sehen. Klaas liest die Deutschen Passagen des Buches.


Joachim Masannek las am 20.03.2011 für Kinder aus Band 2 der Piraten-Saga "Honky Tonk Pirates - Das vergessene Volk"

„Honky Tonk Pirates – Das vergessene Volk“


Hannah, Will, Jo und Moses haben es geschafft: Sie sind im Besitz des kostbaren Amuletts!
Doch die Schatzsuche ist weitaus schwieriger als gedacht – nicht nur, weil Talleyrand und die von ihm angeheuerte Piratencrew ihnen dicht auf den Fersen sind! Zudem hat Aweiku, die Prinzessin der Schatzinsel, ganz eigene Pläne: Mit Hilfe des Amuletts will sie die Insel für immer in eine andere Welt verschwinden lassen – und damit den geheimnisvollen Schatz, der seinem Besitzer ungeahnte Macht verleiht, vor den Menschen retten. Doch Hannah und Will wären keine echten Piraten, wenn sie sich diesen Schatz entgehen lassen würden! Als Talleyrand und die Piratenhorde die Insel angreifen, müssen sie sich für eine Seite entscheiden.
Bald findet wieder ein Casting statt, da für verschiedene Rollen noch Kinder gesucht werden. Erfahren Sie auf der Lesung, wie man sich dafür bewerben kann.


Joachim Masannek


Er arbeitete nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen ab 1989 zunächst als Ausstatter und Kameramann bei diversen Film- und Fernsehproduktionen.
Seinen Durchbruch hatte er mit der von ihm geschriebenen, äußerst erfolgreichen Kinderbuchreihe
DIE WILDEN KERLE (13 Bände). Fünf Kinofilme hat er aus der Buchreihe mit großem Erfolg verfilmt (Drehbuch, Regie). Sein wahrscheinlich größter Erfolg wird sein neues Buchprojekt „Honky Tonk Pirates“, dessen Verfilmung als Blockbuster-Kinoproduktion sich in der Vorbereitung befindet.


Manuel Andrack las am 15.03.2011 aus seinem Buch "Das neue Wandern"

Das neue Wandern


Seit Manuel Andrack in seinen erfolgreichen Büchern über das neue Wandern aufklärt, ist das Laufen durch Wälder und Mittelgebirge nicht mehr spießig. Aber was ist eigentlich die perfekte Wanderung? Der Weg, der alle Sinne anregt und uns fit und gesund hält? Der Anblick einer lieblichen Landschaft oder doch eher die Einkehr ins Wirtshaus? Wandern ist kein Überraschungsei, denn die Promenadologen erforschen es ebenso akribisch wie andere das Genom. Mediziner empfehlen es sehr – wenn es in Maßen geschieht. Doch daran halten sich längst nicht alle: Es gibt Extremwanderer, die 75 Kilometer in 24 Stunden gehen. Bis auf diese Ausnahme war Manuel Andrack aber auf »normalen Wegen« unterwegs, immer auf der Suche nach dem Glück der perfekten Wanderung. In diesem Buch verrät er uns, wie wir es finden.

Manuel Andrack

Manuel Andrack wurde 1965 in Köln geboren. Von 1995 bis 2008 war er Redaktionsleiter bei der Harald Schmidt Show und Schmidt & Pocher. Gekrönt wurde diese Tätigkeit durch den Deutschen Fernsehpreis 2001 und 2003. Seit 2004 publiziert er Bücher zum Thema Wandern, 1. FC Köln, Punk Rock und Ahnenforschung. Er ist Autor unter anderem für DIE ZEIT und den Stern wie auch Autor und Moderator beim Saarländischen Rundfunk.

 


Florian Werner las am 03.03.2011 aus seinem Buch "Dunkle Materie"

Dunkle Materie

Anhand seiner Ausscheidungen erlernt der Mensch die Grammatik des Ekels, der Hygiene und des Wohlgeruchs. Er lernt, dass das Wort „Scheiße“ tabu ist und setzt es daher umgehend als Waffe, Provokation oder Pointe für schmutzige Witze ein. Er lernt, seinen Stuhl abzugeben oder bei sich zu behalten, weshalb Kot in der psychoanalytischen Theorie als erste Währung gilt. Von der Wiege bis zur Bahre prägt die Scheiße unser Verständnis von Kultur, Gesundheit, Anstand und Humor. Florian Werner zeichnet die verschlungenen Pfade nach, auf denen sich die dunkle Materie durch die Kulturgeschichte der vergangenen 3000 Jahre bewegt hat.

Florian Werner

Florian Werner, 1971 geboren, promovierter Germanist, ist Texter und Musiker der Gruppe Fön und arbeitet als Publizist und Journalist, etwa für den WDR. Bei Nagel & Kimche erschien 2009 Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung


Am 26.02.2011 las Nicole Krauss aus ihrem Buch "Das große Haus", Sarah Kuttner moderierte und las das Buch in deutscher Übersetzung

Das große Haus
Über Jahrzehnte jagt der jüdische Kunsthändler Georg Weisz den Habseligkeiten nach, die seiner Familie vor dem Abtransport ins KZ geraubt wurden. Besessen von dem Wunsch, das grauenvolle Geschehen seiner Kindheit ungeschehen zu machen, baut er in seinem Haus in Jerusalem das Zimmer seines Vaters genau so nach, wie er es aus dem Vorkriegs-Budapest in Erinnerung behalten hat. Der Schreibtisch jedoch fehlt. Es ist ein klotziges, Unglück verheißendes Möbelstück, und seine verschiedenen Besitzer – die New Yorker Schriftstellerin Nadia, der chilenische Student Daniel, die deutsche Holocaust überlebende Lotte – geraten in einen Strudel von Ereignissen, die sie mit Liebe, Verlust und Tod konfrontieren. Nicole Krauss nimmt uns mit auf eine vertrackte Zeitreise in verschüttete Welten. Sie alle leuchten mit der Schärfe ihrer Erkenntnis, der Schönheit ihrer Bilder und der Prägnanz ihrer Kunst, die auslotet, was Sprache sagen kann – und wo sie letztlich schweigen muss. «Das große Haus» ist ein mitreißender Roman über die Gräuel und Schönheiten des 20. Jahrhunderts.

Nicole Krauss

Geboren 1974 in New York, studierte Literatur in Stanford und Oxford sowie Kunstgeschichte 
in London. Sie begann, Gedichte zu schreiben, und debütierte 2002 mit «Kommt ein Mann ins Zimmer» als Romanautorin. Mit ihrem zweiten Roman «Die Geschichte der Liebe» gelang ihr ein grandioser internationaler Erfolg. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Brooklyn. 2007 verbrachte Nicole Krauss mehrere Monate in Berlin.

Gemeinsam arbeitete sie mit ihrem Gatten, Jonathan Safran Foer, an neuen Projekten auf Einladung der American Academy, die auch die neue Veranstaltung unterstützt.


Am 22.02.2011 las Helmut Krausser aus seinem Buch "Die letzten schönen Tage"

Die letzten schönen Tage
Serge Hanowski ist Mitte dreißig und Werbetexter in einer Berliner Agentur. Er ist manisch – mit einer Prise diabolischem Feuer. Eines Nachts wartet Serge auf die letzte Bahn nach Neukölln, als er auf den Gleisen ein Centstück liegen sieht. Er weiß sofort: Das ist mein Glückscent. Aber runterspringen? Die Vernunft siegt. Serges größter Wunsch ist es, endlich seine Freundin Kati zu heiraten. Was er nicht weiß: Kati hat ein Verhältnis mit seinem Arbeitskollegen David. Doch sie entscheidet sich für ihn und eine gemeinsame Auszeit auf Malta. Die beiden kommen bei den halbseidenen Angestellten eines Online-Poker-Servers unter, was ihr Leben nicht einfacher macht. Und auch auf der Insel wird Serge von Eifersucht getrieben. Er hackt sich in Katis E-Mail-Zugang ein und beginnt in ihr Leben einzugreifen. Kati kann nur ahnen, wozu Serge in der Lage ist. Tempo, Witz und die Fallstricke einer Dreiecksbeziehung machen Helmut Kraussers neuen Roman zu einer rasanten Tragikomödie um Liebe, Entsagung – und nahrungsverweigernde Kater.


Helmut Krausser
Geboren 1964 in Esslingen, schreibt Romane, Erzählungen, Lyrik, Tagebücher, Hörspiele, Dramen, Drehbücher und musikalische Werke, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Seine Romane „Der große Bagarozy“ und „Fette Welt“ (mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle) wurden fürs Kino verfilmt. Der Autor lebt in Berlin.


Jonathan Coe und Oliver Rohrbeck lasen am 21. Januar 2011 aus dem Buch "Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim"

Ein amüsanter Schelmenroman über unsere Zeit. Es ist Valentinstag, doch nie zuvor hat Maxwell sich einsamer gefühlt: Seine Frau hat ihn verlassen, seine Jugendliebe hält ihn für einen bemitleidenswerten Verlierer, und auch seine vierundsiebzig Facebook-Freunde können ihm nicht helfen. Da kommt das seltsame Angebot, an einer Wettfahrt zu den Shetlandinseln teilzunehmen, wie gerufen. Voller Hoffnung macht er sich mit »Emma«, seinem freundlichen Navigationsgerät, auf den Weg – doch die Fahrt zum nördlichsten Punkt des Königreichs entwickelt sich zu einer Reise in die dunkelsten Ecken seiner Vergangenheit.


Jonathan Coe, einer der Stars der Londoner Literaturszene, ist mit einem außerordentlichen Erzähltalent gesegnet: Mit »Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim« hat er einen Roman geschaffen, der voller überraschender Plotwindungen steckt und von Geschichten überbordet – eine höchst vergnügliche Tour de Force durch die Befindlichkeiten unserer Zeit.

Jonathan Coe

Jonathan Coe wurde 1961 in Birmingham geboren. Für seine Bücher wurde er u. a. mit dem John Llewellyn Rhys Prize, dem Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zwei seiner bisher neun Romane wurden verfilmt. Zuletzt erschien bei DVA „Der Regen,bevor er fällt“ (2009).
Jonathan Coe lebt heute mit seiner Familie in London.„Mit seiner überaus klarsichtigen
Prosa und einem Auge für das Skurrile, das Absurde und das durch und durch Menschliche
ist Jonathan Coe der derzeit beste literarische Chronist Englands.” Will Self

Oliver Rohrbeck

Seit seiner Kindheit ist er als Synchronsprecher tätig und sprach Hauptrollen in Filmen wie Pinocchio, E.T. und Verrückt nach Mary. Außerdem hatte er bei Synchronisationen auch die Verantwortung als Regisseur, unter anderem bei Filmen wie Green Mile mit Tom Hanks und Notting Hill mit Julia Roberts.
Einer großen Hörerschaft ist er durch die Kassetten - Hörspielreihe Die Drei ??? bekannt, die sich bis heute in Deutschland über 30 Millionen Mal verkauft hat. In den Detektivgeschichten spricht er die Hauptfigur „Justus Jonas“.


AUFGRUND DER GROSSEN NACHFRAGE NACHFOLGEKONZERT vom 15.01.2011

"Wir Kinder vom Kleistpark" für kleine und große Leute in der Backfabrik

 

 

Wir Kinder vom Kleistpark sind ein singendes, tanzendes und musizierendes Ensemble aus Kita- und Grundschulkindern, Jungendlichen und erwachsenen Profimusikern. Sie spielen Musik aus aller Welt von Folklore über Klassik und Pop und setzen sich mit ihrer Musik für ein Miteinander der Kulturen und Generationen ein. Hören kann man ihre Musik auf inzwischen drei Cds.


Selten gelingt es, die vielen Kinder und erwachsenen Musiker zu einem Konzert zusammen zu bringen. Deshalb sind wir stolz, daß es der BUCHBOX! und der Backfabrik Literatur-Station gelungen ist, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es wird ein Konzert für kleine und große Leute ab 2 Jahren zum Mitsingen, Mittanzen und Zuhören, eine Mixtur aus Musik, Gesang, Tanz und schauspielerischen Einlagen.

www.wirkindervomkleistpark.de

 


27. November 2010 Andreas Altmann las aus seinem Buch "Triffst du Buddha, töte ihn!"

Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers: aufgeklärt, kritisch, konfliktbereit. Aber auch ein umtriebiger Reiseschriftsteller braucht Momente der Stille, um sich zu sammeln. So kam Altmann nach Indien. Was er suchte: Einkehr und Klarheit. Was er nach manch Umwegen fand: Ein Trainingscamp für innere Disziplin. Um Leichtigkeit zu üben und den Swing und die Freude am Leben. Und um sich ein Werkzeug zu schmieden im Umgang mit einer anstrengenden Welt. Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet.

Andreas Altmann fährt von Neu-Delhi nach Varanasi, reist zu den wichtigsten Stätten des Buddhismus – und landet durch Zufall in einem Meditationszentrum von S.N. Goenka. Seit vierzig Jahren unterrichtet der indische Lehrer „Vipassana“ Buddhas Meditationstechnik. Die Regeln sind streng, jede Form der Ablenkung ist untersagt. Vieles wird vor Beginn der Mühsal eingesammelt: kein Radio, kein iPod, kein Macintosh, kein Buch, nicht Bleistift und Papier sollen ablenken. Und keine Drogen, kein Sex, keine Gespräche. Und kein Strom. Und immer kaltes Wasser. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens.

Von morgens früh bis zum Abend wird meditiert – doch statt der erhofften Leere bricht sich die mitgebrachte Fülle Bahn. Das Kopfkino, die Assoziationen, die vergangenen Niederlagen und Versäumnisse, die ansehnlichen und gräulichen Erinnerungsbilder legen sich erst nach und nach. Doch wer sich rückhaltlos einlässt, wird belohnt: mit der Einsicht, dass Kräfte in einem schlummern, die bitter nötig sind. Um ein Leben zu führen, das einem gut tut. Das sich nicht erniedrigen lässt und das sich wehrt. Und zuletzt begreift man die indische Weisheit: Du musst Buddha überwinden, du musst ihn „töten“, soll sagen: dich von ihm verabschieden und deinen Weg gehen.

Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Zuletzt war er unterwegs in Südamerika (›Reise durch einen einsamen Kontinent‹, DuMont 2007) und Australien (›Im Land der Regenbogenschlange‹, DuMont 2008). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet.


"Wir Kinder vom Kleistpark" am 13. November 2010

„Wir Kinder vom Kleistpark“ sind ein singendes, tanzendes und musizierendes Ensemble aus Kita- und Grundschulkindern, Jugendlichen und erwachsenen Profimusikern.
Sie spielen Musik aus aller Welt von Folklore über Klassik und Pop und setzen sich mit ihrer Musik für ein Miteinander der Kulturen und Generationen ein.

Seit September 2006 arbeitet die internationale Kita am Kleistpark in Berlin-Schöneberg mit der Musikpädagogin Elena Marx von der benachbarten Leo-Kestenberg-Musikschule zusammen. 
Gesang, Musik und Tanz gehören zum selbstverständlichen Teil eines jeden Tages. Die Kita betreut Kinder aus 16 verschiedenen Ländern.
Im Jahr 2007 nahmen Elena Marx und Jens Tröndle mit den Kindern die Lieblingslieder als Weihnachtsgeschenk für die Eltern auf – 500 CDs entstanden. Nach anfänglicher verhaltener
Reaktion einiger Musikläden in Berlin war die Resonanz groß. Es hatte sich unter den Eltern herumgesprochen, dass eine besondere Musik entstanden war, gut und anspruchsvoll instrumentiert, die Kindern und Erwachsenen ins Ohr ging und auch nach dem x-ten Hören immer wieder Spaß machte und zum Mitmachen anregte.

Inzwischen kann man ihre Musik auf drei CDs hören, erhältlich mittlerweile auch bei Dussmann und Amazon. Für ihre zweite CD erhielten sie 2009 den Medienpreis Leopold.
Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verband deutscher Musikschulen gemeinsam mit dem Bundesjugendministerium für empfehlenswerte Musik für Kinder vergeben. Selten gelingt es, die vielen 

Kinder und erwachsenen Musiker zu einem Konzert zusammenzubringen. Deshalb sind wir stolz, dass es der BUCHBOX! und der Backf abrik Literatur Station gelungen ist, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es war ein Konzert für kleine und große Leute ab 2 Jahren zum Mitsingen, Mittanzen und Zuhören, eine Mixtur aus Musik, Gesang, Tanz und schauspielerischen Einlagen.


Lesung Matthias Sachau aus „Wir tun es für Geld“ am 22. Oktober 2010

Seitdem Matthias Sachau mit seinem Debutroman „Schief gewickelt“ 2007 einen Überraschungserfolg feiern konnte, gehört er, zusammen mit Tommy Jaud und Oliver Uschmann, zu den beliebtesten deutschsprachigen Lustigromanschreibern. Sein neues Buch „Wir tun es für Geld“ beginnt mit einer Hochzeit, die Romantikern die Haare zu Berge stehen lässt: Lukas heiratet zum Schein seine Mitbewohnerin Ines, damit sie Steuern sparen kann. Zunächst läuft alles gut, doch dann zieht unter ihnen ein Mann mit dem seltsamen Namen Ekkehard Stöckelein-Grummler ein. Wie sich bald herausstellt, ist er nicht  nur ein liebenswert linkischer Hifi-Nerd, sondern vor allem auch ihr Sachbearbeiter beim Finanzamt. Nun müssen Lukas und Ines richtig verheiratetes Paar spielen, was nicht wirklich gut funktioniert. Und es kommt noch schlimmer: Der sensible Ekkehard wittert Probleme und setzt sich in den Kopf, die Ehe seiner neuen Freunde zu retten ...


Unterstützt wurde er dabei vom Kult-Twitterer Jan-Uwe Fitz alias @vergraemer, der die verschiedenen Stimmen in den Dialogpassagen las und eine Passage aus seinem eigenen, 2011 erscheinenden Buch „Bitte entschuldigen Sie meine Störung“ zum besten gab.

 


Lesung Sascha Lobo aus „Strohfeuer“ am 17. September 2010

Tausche Seele gegen Erfolg. Sascha Lobos packender Debütroman über die Lebensgier in den Zeiten der New Economy. «Der Croupier warf die Kugel in den Kessel, schaute mich aufmunternd an und sagte: ‹Rien ne va plus.› Es fiel die 23. In diesem Moment war ich vollends überzeugt, dass sich gerade mein Schicksal entschied – mit dem Agenturverkauf, mit dem vielen Geld, das wir bekommen würden, mit Lena, irgendwie auch mit Sandra, mit meinem Leben. Das Schicksal war auf meiner Seite.»

Sascha Lobo, geboren 1975, war Kreativdirektor einer Werbeagentur. Heute arbeitet er freiberuflich als Kommunikationsstratege. Er ist freier Mitarbeiter der Zentralen Intelligenz Agentur und verantwortlicher Redakteur des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Weblogs «Riesenmaschine». 2006 erschien sein vielbeachtetes Buch «Wir nennen es Arbeit» (mit Holm Friebe), 2008 «Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin» (mit Kathrin Passig).


Lesung Iris Bahr mit Sarah Kuttner aus „Schlampen im Schlafsack“ am 08. September 2010

Der Club der toten Dichter ist eine Legende – spannende Lebensabschnittspartner an amerikanischen Eliteunis erst recht. Völlig gelangweilt von den grauen Gestalten ihrer neuen Lehranstalt bricht Iris nach Südamerika auf: Neurosen lassen sich doch am besten in der Ferne verarbeiten. Mit Rucksack und Freundin Talia geht sie auf MOOMLATZ-Tour durch Peru, Ecuador und Kolumbien – auf der Suche nach dem großen Abenteuer – und Mr. Right.


Iris Bahr wuchs in Israel auf und lebt in den USA. Sie ist regelmäßig in TV-Rollen zu sehen (»King of Queens«, »Friends«). Bei ihrem preisgekrönten Comedy-Soloprogramm »Dai« kann man sie am Broadway bewundern.

Sarah Kuttner übernahm die Moderation des Abends und las die deutschen Passagen.


Sams Kindertheater am 19. Juni.

Martin Taschenbier ist überglücklich, dass das Sams endlich wieder zurück ist. Vielleicht kann es ja sogar helfen, Onkel Alwin aus Australien wieder loszuwerden, der sich bei Familie Taschenbier einquartiert hat und allen auf die Nerven geht. Es könnte ihn ja einfach fortwünschen!

Nach dem Grüffelo Theaterstück und »Oh wie schön ist Panama« von Janosch präsentierten wir die bekanntesten Kinderschauspieler des Landes: Pohyb‘s & Konsorten. Mit einer neuen Berlin-Premiere.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Himbeer Familienmagazin und den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Lesung, Lieder und Dialogphasen mit Fredrik Vahle am 15. Juni 2010

Mit den zarten Tönen eines Glockenspiels stimmte Fredrik Vahle die Kinder auf den wunderbaren Nachmittag ein. Was folgte, war keine perfekt inszenierte Show, sondern ein organisch ineinander übergehendes Programm aus Lesung, Liedern und Dialogphasen mit seinen quirligen kleinen Fans. »Jedes Kinderpublikum ist anders, und deshalb ist die Reihenfolge der Lieder und Programmphasen variabel«, so Vahle.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Himbeer Familienmagazin und den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Axel Scheffler zeichnete und erzählte am 13. Juni 2010 aus dem "Grüffelo".

Neben den Kinderbuchklassikern Raupe Nimmersatt (Eric Carle) und den Wilden Kerlen
(Maurice Sendak) steht der Grüffelo in der Beliebtheit ganz oben bei den kleinen Schmökerfreunden. Die Geschichte von der kleinen Maus, die mit Mut, Witz und Charme den großen, gefährlichen Grüffelo in die Flucht schlägt, ist einzigartig.

Axel Scheffler zeichnete und erzählte an diesem Nachmittag aus dem „Grüffelo“, den er zusammen mit der englischen Autorin Julia Donaldson geschaffen hat. Und er stellte die Figuren aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Buch vor.

Axel Scheffler lebt und arbeitet in London. Für die 1. KINDERBOX! Literaturwoche kam der Autor extra nach Berlin.


Lesung Frank Goosen am 14. Mai 2010.

Wo sonst auf der Welt wird die fröhliche Begrüßung »Ey, Jupp, du altes Arschloch!« als freundschaftliche und ehrerbietig empfunden? Nirgends, nur entlang der A 40, im Herzen der schönsten deutschen Provinz, die zwar nicht wirklich viel Gegend hat, dafür aber jede Menge skurrile, herzliche, raue, gnadenlos ehrliche Ureinwohner. Er durchstreift mit Mücke, Pommes und Spüli die Untiefen einer Jugend, er steht an der Seltersbude auf ein Bierchen, leidet und jubelt mit den Fans im Stadion, durchkämmt Schrebergärten und Zechen, Industriebrachen und Einkaufszentren.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Klaus Baumgart las am 08. Mai 2010 "Laura Stern".

Laura beobachtet nachts, wie ein Stern vom Himmel direkt vor ihr Haus fällt. Doch am Morgen ist er verschwunden. „Lauras Stern“ erzählt einfühlsam, dass man sich manchmal von Dingen trennen muss, die man lieb hat.

Klaus Baumgart, Jahrgang 1951, gehört mit seinen weltweit über vier Millionen verkauften Büchern zu den international erfolgreichsten Bilderbuchkünstlern. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. 1999 wurde er als erster deutscher Autor für den englischen „Childrens Book Award“ nominiert. Er besucht die BUCHBOX!, um das schönste aus Lauras Stern vorzulesen. Für Kinder ab drei Jahren.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Himbeer Familienmagazin und den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Lesung Adam Davies am 07. Mai 2010.

Dein oder mein Entweder bekommt er die Frau, die er liebt, oder er behält die Arbeit, die er liebt. Und welche Entscheidung er auch treffen mag, sie könnte sein gesamtes Weltbild zerstören. Ihm das Herz brechen, irreparabel. Ihn ins Gefängnis bringen. Ihn töten.

Adam Davies, geboren 1971 in Louisville, Kentucky, arbeitete nach dem Literaturstudium an der Syracuse University als Verlagsassistent in New York und danach als Dozent für Englische Literatur in Savannah/Georgia.

Foto © Robert Wilson.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Lesung Clemens Meyer am 29. April 2010.

Clemens Meyer schreibt ein Tagebuch über die Gewalten unserer Zeit: die Wirtschaft stürzt, der beste Freund liegt im Hospiz, Jubel beim Pferderennen. Mit Witz, Lust und Wut schreibt er über das Leben. Über das Ende der Träume und den Fall der Aufsteiger: Krisen, Tod, Krankheiten, das Wetter, Terror, Pandemie, Weltkriege. Er setzt sich aus und erzählt von der Welt, durch die wir täglich gehen. Von ihrer Roheit, Unheimlichkeit und Schönheit. Die psychiatrische Notaufnahme wird zur Endstation einer heillosen Nacht.
Am eigenen Schreibtisch tobt der Kampf mit dem nächsten Roman. Aufbrausend und lakonisch, schelmisch und unmissverständlich berichtet Clemens Meyer ein Jahr lang aus unserer Gegenwart.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


Katrin Engelking las am 17. April 2010 "Pippi findet einen Spunk".

Seit vielen Jahren illustriert Katrin Engelking Kinderbücher. Ihre zauberhafte Handschrift ziert unter anderem die tollen neuen Bilderbücher von Pippi Langstrumpf. Katrin las nicht nur aus ihren Werken, sondern den Kindern ab vier Jahren gab sie auch einen Einblick in ihren Schaffensprozess.

Live dabei sein konnten die Kleinen, wenn die bekannte Zeichnerin die Figuren von Astrid Lindgren zeichnerisch lebendig werden ließ. Im Anschluss signierte sie ihre Werke, die am BUCHBOX! Büchertisch gekauft werden konnten.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Himbeer Familienmagazin und den BUCHBOX! Kiezbuchhandlungen statt.


ANDREJ KURKOW stellte am 27. Februar 2010 seinen neuen Roman „Der Milchmann in der Nacht“ vor.

Jeden Morgen um halb fünf, in Dunkelheit und Eiseskälte, steigt die junge Irina in den Bus nach Kiew. Dort wird ihr die Muttermilch gegen bares Geld abgepumpt, während ihre eigene kleine Tochter sich mit Pulvermilch begnügen muss.

Bestimmt kriegt irgendein Kind reicher Eltern ihre Milch, denkt sich Irina. In Wahrheit dient sie
einem einfl ussreichen Parlamentarier als Wundermittel… Als Irina sich verliebt und nicht mehr als ›Amme‹ arbeiten will, ist der Politiker alles andere als erfreut.

Andrej Kurkow verflicht die Lebensläufe dreier junger Paare auf virtuose Weise miteinander.
Ein aberwitziger Roman aus der Ukraine, einem Land, in dem die Realität absurder ist als jede Phantasie – selbst eine so wilde Phantasie wie die von Andrej Kurkow.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Diogenes Verlag und der Buchhandlung BUCHBOX! statt.

Über ANDREJ KURKOW
Andrej Kurkow wurde am 23. April 1961 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Kiew. Er studierte Sprachen (neben Englisch und Japanisch spricht er noch 9 weitere Sprachen) und arbeitete später kurz als Herausgeber einer Ingenieurszeitschrift.

Es folgte der Militärdienst, den er als Gefängniswärter im Gefängnis von Odessa ableistete. Danach lernte er die Arbeit eines Kameramannes an den renommierten Dovshenko-Filmstudios und begann, Drehbücher zu schreiben. Seit 1996 ist er freier Schriftsteller und arbeitet daneben für Radio und Fernsehen. Er lebt in Kiew.


Jeden Morgen um halb fünf, in Dunkelheit und Eiseskälte, steigt die junge Irina in den Bus nach Kiew. Dort wird ihr die Muttermilch gegen bares Geld abgepumpt, während ihre eigene kleine Tochter sich mit Pulvermilch begnügen muss. Bestimmt kriegt irgende

Jeden Morgen um halb fünf, in Dunkelheit und Eiseskälte, steigt die junge Irina in den Bus nach Kiew. Dort wird ihr die Muttermilch gegen bares Geld abgepumpt, während ihre eigene kleine Tochter sich mit Pulvermilch begnügen muss.

Bestimmt kriegt irgendein Kind reicher Eltern ihre Milch, denkt sich Irina. In Wahrheit dient sie
einem einfl ussreichen Parlamentarier als Wundermittel… Als Irina sich verliebt und nicht mehr als ›Amme‹ arbeiten will, ist der Politiker alles andere als erfreut.

Andrej Kurkow verflicht die Lebensläufe dreier junger Paare auf virtuose Weise miteinander.
Ein aberwitziger Roman aus der Ukraine, einem Land, in dem die Realität absurder ist als jede Phantasie – selbst eine so wilde Phantasie wie die von Andrej Kurkow.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Diogenes Verlag und der Buchhandlung BUCHBOX! statt.

Über ANDREJ KURKOW
Andrej Kurkow wurde am 23. April 1961 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Kiew. Er studierte Sprachen (neben Englisch und Japanisch spricht er noch 9 weitere Sprachen) und arbeitete später kurz als Herausgeber einer Ingenieurszeitschrift.

Es folgte der Militärdienst, den er als Gefängniswärter im Gefängnis von Odessa ableistete. Danach lernte er die Arbeit eines Kameramannes an den renommierten Dovshenko-Filmstudios und begann, Drehbücher zu schreiben. Seit 1996 ist er freier Schriftsteller und arbeitet daneben für Radio und Fernsehen. Er lebt in Kiew.


Berliner Buchpremiere SIMON BOROWIAK - bekannt als TITANIC-Redakteur stellte am 21. Januar seinen neuen Roman „Schade um den schönen Sex“ vor.

Hamburg, kurz vor Weihnachten: Cromwell, ein Mann, dessen aktuelle Flamme ihn gerade zum Teufel gewünscht und nebenbei zwei Flugtickets nach Nizza überlassen hat, ruft seinen besten Freund an: er möge doch mit ihm nach Nizza fliegen. Der Angesprochene, Ich-Erzähler des Romans, ist gar nicht erbaut: Weihnachten im Süden?... wo doch im Norden Kälte, Strohsterne, Adventskalender, Nougat, Lichterpracht und riesige Weihnachtsbäume locken? Aber, bewandert was psychische Notsituationen betrifft, lässt sich unser Ich-Erzähler breitschlagen und landet im Schlepptau von Cromwell – in Ventimiglia. Dort begegnen die Freunde einem filigranen Burschen um die Vierzig, in schwarzer Kleidung, Baskenmütze und Sonnenbrille, der Ihnen eine Unterkunft verheißt. „Darf man sich von fremden Männern in punkto Unterkunft ansprechen lassen ?“, fragt sich der Ich-Erzähler – bevor er bemerkt, dass sein Gegenüber ein blinder Cicerone ist. „Tja, wenn er blind ist, kann man ihm blindlings folgen.“ Kurze Zeit später sehen sich Cromwell und sein Freund einem überaus hässlichen, sechsstöckigen Betonbau mit bröselnden Balkonen, einem wahren Schmuckstück aus den bunten Fünfzigern, gegenüber. Wegen des sensationellen Meerblicks und der Tatsache, ihren Blinden kurzerhand ins Herz geschlossen zu haben, mieten die beiden Männer ein Appartement. 
Eigentlich könnte sich nun alles in Wohlgefallen auflösen: Cromwell möchte seine neue Kamera testen, der Ich-Erzähler widmet sich dem Bau einer Strandgut-Krippe, die aussieht wie „vermöbelter Josef auf Hundekackplatz“, Mendelssohn entpuppt sich als wunderbarer Freund und Begleiter und auf vertrackte Art und Weise hat das hässlich-schöne Ventimiglia so seinen Reiz. Tja, eigentlich. Wäre da nicht Gesa: ein zartes Persönchen mit zierlichem Gesicht, sehr schönen Augen und – etwas zu minderjähriger Fasson...

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Eichborn Verlag und der Buchhandlung buchbox statt.

 

Über SIMON BOROWIAK
Er ist 1964 geboren, war sieben Jahre Redakteur bei dem Satireblatt TITANIC und ist Autor des Bestsellers Frau Rettich, die Czerni und ich (verfilmt mit Iris Berben). 2006 erschien ALK – fast ein medizinisches Sachbuch, laut SPIEGEL „ein Wunder an Komik, Recherche und Weisheit“, 2007 sein humorvoll psychotischer Roman Wer Wem Wen.


ANDREAS HOPPE stellte gemeinsam am 05. November 2009 mit der Co-Autorin JACQUELINE ROUSSETY das Buch „ALLEIN UNTER GURKEN“ vor.

Tatort Gemüsebeet: Ein Selbstversuch mit Hindernissen

Eine kleine blasse Erdbeere, serviert bei einem Dreh im Winter, ist der Auslöser: Bei ihrem Anblick erkennt Andreas Hoppe, alias Tatort-Kommissar Mario Kopper, wie ungesund unsere Essgewohnheiten sind: für uns, unsere Zukunft, unsere Umwelt. Und er beschließt, ab sofort nur noch das zu essen, was in der Nähe wächst. Doch kann man sich mit Produkten aus einem Umkreis von 100 Kilometern wirklich ernähren? Was zieht man selbst und was bekommt man im Laden um die Ecke? Und wie kommt man nach einem Zehn-Stunden-Drehtag an Tomaten aus der Region?
Zwischen kulinarischer Glückseligkeit und genüsslichem Scheitern: Ein Praxistest in Sachen „local food“ – undogmatisch, lustvoll und nachdenklich zugleich.


100 Kilometer. Das ist der Radius, aus dem Essen mit dem Siegel »regional« stammen sollte. Doch was wächst überhaupt bei uns in der Nähe, und gibt’s im Winter eigentlich mehr als Kraut und Rüben? Andreas Hoppe hat ausprobiert, was es bedeutet, sich regional zu ernähren. In Erinnerung an den Schrebergarten seines Großvaters hat er selbst Obst und Gemüse angebaut – und erfahren, was wirklich hinter einer biologisch korrekten, regionalen Ernte steckt. Doch wie sieht es mit Brot und Butter aus? Wie kommt man an Fleisch und Fisch aus der Region? Und wo bitte besorgt man im Stadt-Alltag das, was als regionales Essen gelten kann? In ihrem Berliner Kiez stoßen Andreas Hoppe und seine Mitstreiterin Jacqueline Roussety auf Biotope ganz eigener Art und sie stellen fest: Regional zu essen verlangt weit mehr als den trendigen Einkauf im Bio-Shop. Es setzt ein verändertes Bewusstsein voraus und die Bereitschaft, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Nur was tun, wenn einen das Verlangen nach einem edlen italienischen Tropfen überfällt? 

Voller Abenteuerlust und mit einer gehörigen Prise Humor lässt uns Andreas Hoppe teilhaben an den Höhen und Tiefen seines Selbstversuchs. Die perfekte Lektüre für alle ökologischen Nachahmungstäter.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Piper Verlag und der Buchhandlung buchbox statt.

Ueber Andreas Hoppe
Er ist den meisten bekannt durch seine Rolle als „Mario Kopper“ im Ludwigshafener Tatort, blieb neben Film und Fernsehen auch dem Theater als Schauspieler treu und produziert mit seiner Firma „Hope Production“ eigene Filme. Er lebt abwechselnd in Berlin und auf seinem kleinen Landdomizil und engagiert sich für mehrere Naturschutzprojekte.

Ueber Jacqueline Roussety
Sie hat Literatur, Geschichte und Filmwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und arbeitet als Schauspielerin, Regisseurin, Dozentin und Autorin.


AHNE und seine Freunde waren am 18. September da und haben vor über 200 Gästen 'Neue Zwiegespräche mit Gott' und Ihre musikalischen Schmankerl vorgestellt - dabei waren Todosch, Jan Böttcher (Autor und Musiker), Olaf Gladitz, Jan Koch (Liedermacher) und F

Seit im März 2007 das erste Buch "Zwiegespräche mit Gott" veröffentlicht wurde, ist jede Menge passiert. Kapitalisten brachen eine Weltwirtschaftskrise vom Zaun, Obama wurde zum neuen US- und damit auch Weltpräsidenten gewählt, der Fleischer in der Schönhauser Allee hat dichtgemacht und Uwe und Karin haben sich ineinander verliebt. Viel Eis ist geschmolzen und manche Forderung gestellt worden. Unter anderem soll Religion wieder wichtiger werden, selbst in Ländern, in denen sie bisher nicht so den Ton angab. Ob Gott dazu eine Meinung hat, ob ihm sein Gesprächspartner widerspricht, was zuerst da war, Farbe oder Ton, und wie man "?????????????????????" übersetzt, all das und auch vollkommen anderes erfährt man in den "Neuen Zwiegespräche mit Gott".

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verlag Volant & Quist und der Buchhandlung buchbox statt.

Ueber AHNE
ist 1968 in Berlin-Buch geboren und gelernter Offset-Drucker. Die Wende war ein Glücksfall: Er wurde arbeitslos und Hausbesetzer. Seine Geschichten liest er seit etlichen Jahren bei der Reformbühne Heim & Welt sowie den Surfpoeten vor, Letztere hat er mitgegründet. Bisherige Veröffentlichungen: "Wie ich einmal die Welt rettete", "Ich fang noch mal von vorne an" (KiWi). 2007 veröffentlichte er seine von Radio Eins bekannten "Zwiegespräche mit Gott" als Buch mit CD, 2008 folgte "Was war eigentlich morgen" (beide bei Voland & Quist).


Jenny Erpenbeck war am 10. September da und stellte ihr neues Buch 'Dinge, die verschwinden' vor.

»Irgendwann, mitten in der Zeit knallt es dann, und das Jahr, das ein Jahr lang Gegenwart genannt wurde, verschwindet aus dieser Gegenwart und verwandelt sich von einer Sekunde auf die andere in Vergangenheit.«

»An Abschiede erinnere ich mich«, ist einer der Absätze, mit denen die kurzen Einträge in Jenny Erpenbecks Dinge, die verschwinden beginnen. Die Stichworte, um die es in diesem Buch des Abschieds geht, sind u.€‰a. Palast der Republik, Sperrmüll, Erinnerungen, Socken, Hof ohne Grenzen, Freundin, Öfen und Kohle, Diebesgut, Mitte von Nirgendwo, Männer, das einfache Leben, Warschauer Ghetto, Höflichkeit, Wörter, Mütter, Tropfenfänger, Jahre, Splitterbrötchen, Friedhofsbesuche und kluge Kommentare.

Von all diesen Dingen nimmt Jenny Erpenbeck Abschied: manchmal mit tiefer Trauer, manchmal mit einer letzten melancholischen Verbeugung, manchmal aber auch mit Humor. Dinge, die verschwinden hieß die Kolumne in der »Bilder und Zeiten«-Beilage der FAZ, aus der viele der hier versammelten Alltagssplitter stammen – zusammengenommen ergeben sie ein Buch über die Vergänglichkeit alles Irdischen. Jenny Erpenbecks bisher persönlichstes Buch.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verlag Galiani und der Buchhandlung buchbox statt.

Ueber Jenny Erpenbeck
Sie wurde 1967 in Ostberlin geboren und lebt heute als freie Schriftstellerin und Regisseurin in Berlin. Ihr Prosadebüt Geschichte vom alten Kind war ein sensationeller Erfolg. 2001 folgte Tand, 2005 Wörterbuch. 2008 erschien der mit inzwischen vier Literaturpreisen ausgezeichnete Roman Heimsuchung. Jenny Erpenbecks Bücher sind in sechzehn Sprachen übersetzt.


Thomas Fuchs - Autor für das Satire-Magazin Titanic stellte am 25. Juni im Gespräch mit Sabine Carbon sein Debut-Roman Grenzverkehr vor.

Milena hätte nichts dagegen, reich und glücklich zu werden. Wenn man aber wie sie arbeitslos und ohne Ausbildung in Nehlavné Mesto am hintersten Ende der Slowakei, kurz vor der Ukraine zu Hause ist, also am Arsch der Welt und fast in Russland, liegt das Glück nicht unbedingt vor der Haustür. Wenn man dann noch 4000 Kronen zahlen soll, weil man in einer Nachtschicht als Supermarktkassiererin eingeschlafen ist und eine russische Gang den Laden ausgeplündert hat, bleibt nur noch die Flucht.

Milena, die mehr vom Leben will, als Nehlavné Mesto es ihr bieten kann, zieht aus, um im angeblich Goldenen Westen ihr Glück zu suchen. Beim Escortservice Dreamgirls in Amsterdam findet sie ein zwar nicht gerade verdienstvolles, dafür aber einträgliches Betätigungsfeld. Für Milena eine Grenzerfahrung im buchstäblichen Sinn, denn sie lernt viele skurile Überlebenskünstler kennen, die ihr Geld auf mehr oder weniger legale Weise "verdienen". Grenzverkehr ist ein Sittenroman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und die Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Ein Roman über Frauen und Männer, Amerikaner und Russen, Italiener und Holländer, Polen und Slowaken, Koreaner und Gartenzwerge - und bis auf Letztere kommt dabei keiner wirklich gut weg. Vergnüglich, spannend und mit einem guten Schuss Erotik, wobei es die Heldin schafft, im Herzen immer "rein" zu bleiben.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Heyne Verlag und der Buchhandlung buchboxstatt.

Ueber Thomas Fuchs
Thomas Fuchs (Jahrgang 1962) war u.a. Werbetexter, Drehbuchautor, Script Doctor und Gagschreiber, einmal sogar Senior Story Consultant. Er schreibt regelmäßig für das Satire-Magazin Titanic. Thomas Fuchs lebt in Berlin.

Ueber Sabine Carbon
Sie studierte Archäologie und Germanistik in München und Berlin, wo sie seit 1986 lebt. Während des Studiums arbeitete sie als Film- und Kunstkritikerin für den Berliner Tagesspiegel, absolvierte ein Volontariat bei der ARD und arbeitete danach als Moderatorin und Filmemacherin. Seit 1992 führte sie Regie bei vielen Dokumentationen, Features und Dokumentarfilmen. 2003 gründete sie die Produktionsfirma [24pictures], in 2004 gründete sie gemeinsam mit Barbara Lücker den Verlag [edition.SABA] und 2008 die SABA.galerie in Berlin-Mitte.


BUCHPREMIERE von und mit Veronika Peters Die Bestsellerautorin von Was in zwei Koffer paßt stellte am 11. Juni ihren neuen Roman An Paris hat niemand gedacht vor.

Eigentlich hätte Marta mit ihrer Familie eine glückliche Kindheit in Afrika verbringen können – wenn der Vater seiner Frau und seinen Töchtern nicht das Leben zur Hölle gemacht hätte. Tief sind die Wunden, die er Marta schon in jungen Jahren zugefügt hat, und als die Familie nach Deutschland zurückkehrt, entschließt sich die 15-Jährige Reißaus zu nehmen. Sie bricht jegliche Verbindung zu ihren Eltern und Schwestern ab.

Nach jahrelanger Suche macht Martas jüngere Schwester Kati die Verschollene ausfindig und trifft sich mit ihr – allerdings kommen sich die beiden nicht näher. Alles ändert sich aber, als Marta vom Tod ihres Vaters erfährt und wenig später eine Nachricht von ihrer Mutter Greta, einer inzwischen erfolgreichen Managerin, erhält. Nach dem langen Schweigen zwischen Mutter und Tochter stellen sich nun beide der Vergangenheit. Schwankend zwischen Zorn und Zuneigung machen Mutter und Tochter erste, zögerliche Schritte aufeinander zu – und stellen bald fest, dass nichts so ist, wie es all die Jahre schien...

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Goldmann Verlag und der Buchhandlung Georg Büchner statt.

Ueber Veronika Peters
Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika, wo ihr Vater als Lehrer tätig war. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 ins Kloster eintrat. Nach beinahe zwölf Jahren verließ sie den Orden und zog nach Berlin, wo sie sich mit Fotographie und Schreiben beschäftigte. Veronika Peters lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Stadtteil Prenzlauer Berg.


Burkhard Spinnen präsentierte am 28. Mai 2009 sein neues Buch MÜLLER HOCH DREI

Sieben Tage vor seinem 14. Geburtstag wird Paul Müller von seinen Eltern verlassen. Die gehen mal eben auf Weltreise. Paul, ein zögerliches und übervorsichtiges Einzelkind, soll jetzt fix erwachsen werden und alleine zurechtkommen. Das findet er nicht so toll. Im Gegenteil, das haut ihn um.

Aber das ist erst der Anfang. Mit einem Mal scheint Pauls behütetes Leben im verschlafenen Neustadt Kopf zu stehen. Kurz nacheinander platzen in seine Verwirrung: ein unerzogener Hund mit gefährlichem Appetit sowie seine Zwillingsschwester Paula, die auf der Flucht vor ihrem indischen Stiefadoptivvater ist. Und dann erzählt ihm die multipel allergische Tante Elke seine vertrackte Familiengeschichte. Paul würde sich jetzt gern seine geliebte Patchworkdecke über die Ohren ziehen, aber dafür ist es definitiv zu spät. Stattdessen beginnen Paul und Paula mitsamt dem Hund eine abenteuerliche Reise.

Nach dem großen Erfolg von Belgische Riesen legt Burkhard Spinnen sein lang erwartetes zweites Buch vor. MÜLLER HOCH DREI ist eine rasante, einfallsreiche und ziemlich schräge Familiengeschichte für Leser jeden Alters ab 10 Jahren.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Buchverlag Schöffling und der BuchhandlungBuchbox statt.

Ueber Burkhard Spinnen
Burkhard Spinnen wurde 1956 in Mönchengladbach geboren. Er studierte Germanistik, Publizistik und Soziologie in Münster und schloß 1989 seine Promotion ab. Er war wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und lebt seit 1996 als freier Autor in Münster. Für seine Arbeiten hat er diverse Preise und Auszeichnungen erhalten, u.a. 1991 den aspekte-Literaturpreis, 2003 den Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland und 2007 den Deutschen Hörbuchpreis. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land -Il Passato è una terra Straniera

Der ehemalige Antimafia-Staatsanwalt Gianrico Carofiglio stellte gemeinsam mit dem Schauspieler Joachim Król am 18. April seinen neuen Roman Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land vor, gelesen in italienisch vom Autor selbst und in deutsch von Joachim Król.

Der 22-jährige Giorgio ist in jeder Hinsicht perfekt: Er ist ein mustergültiger Sohn und ein strebsamer Jura-Student, er hat eine nette Freundin und ganz konkrete Vorstellungen davon, wie sein Leben einmal aussehen soll. Eines Abends trifft er auf einer Party den charismatischen Francesco, einen ebenso undurchschaubaren wie charmanten Nichtstuer, der von Anfang an eine ungeheure Faszination auf Giorgio ausübt. Die beiden freunden sich an und Giorgio gerät immer tiefer in den Sog von Francescos zwielichtiger Welt. Dieser nimmt ihn mit auf rauschende Feste und in dubiose Spielhöhlen, wo er den unerfahrenen Giorgio mit seinem weltmännischen Auftreten und seiner Souveränität, mit der er Frauen begegnet, beeindruckt.

Francesco weiht Giorgio in seine ganz persönliche Gewinntaktik beim Pokern ein: Er ist ein Falschspieler, der seine Glückssträhne ausgefeilten Tricks beim Kartenverteilen verdankt. Und so schockiert Giorgio zunächst auch ist, sagt er sich schließlich, dass die Aussicht auf so viel leicht verdientes Geld zu verlockend sei, um sie wegen kleinbürgerlicher Skrupel zu verdammen. Er lässt sich von Francesco seine Tricks beibringen, gemeinsam zocken sie ihre Mitspieler ab und haben bahnbrechenden Erfolg. Mit der zeit passt Giorgio sich Francesco an, wird immer arroganter und egoistischer, kauft sich einen teuren BMW und hat Affären, die eine schale Leere in ihm hinterlassen. Gleichzeitig entfernt er sich innerlich immer mehr aus seiner alten Lebenswelt: Er wirft alle seine Pläne und Vorhaben über Bord, belügt seine Eltern, trennt sich von seiner Freundin, bricht das Studium ab und baut sich systematisch ein Doppelleben auf.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verlag Randomhouse und der Buchhandlungbuchbox berlin statt.

Ueber Gianrico Carofiglio
Er wurde 1961 in Bari geboren und arbeitete in seiner Heimatstadt viele Jahre als Antimafia-Staatsanwalt. Seit 2007 ist er als Berater der italienischen Regierung für den Bereich organisierte Kriminalität tätig. In Italien sind bisher vier Romane von ihm erschienen, drei davon um den Anwalt Guido Guerrieri. Seine Geschichten fesseln mit einem spannenden Plot, doch sie sind viel mehr Entwicklungsroman als Krimi oder Gerichtsthriller, denn stets spielen die Höhen und Tiefen im Privatleben seines Helden eine zentrale Rolle. Gianrico Carofiglios Bücher feierten sensationelle Erfolge und wurden mit zahlreichen literarischen Preisen geehrt, u.a. mit dem renommierten „Premio Bancarella“ und dem „Radio Bremen Krimipreis 2008“. Gianrico Carofiglio lebt mit seiner Familie in Bari (Apulien).


BUCHPREMIERE PEACE Am 30. April stellte Alexa Hennig von Lange ihren neuen Roman vor.

Joshua ist ein Kind der frühen siebziger Jahre. Bereits im Alter von siebzehn hat er ein Leben hinter sich, das, milde ausgedrückt, weit abseits bürgerlicher Standards verlaufen ist. Seine Mutter hat eine Alternativkarriere erster Güte eingeschlagen: vom Hippie-Groupie zur radikalen Lesbe, vom Goa-Dropout zur fernsehsüchtigen Pazifistin. Sein Vater – oder der, den er lange dafür hielt – hat sich längst eine heimliche Zweitfamilie samt Aktienpaket zugelegt. Obendrein behauptet der LSD-Lieferant seiner Mutter plötzlich, sowieso sein Erzeuger zu sein. In dieser Situation hilft es nicht gerade, dass Joshuas Mutter in ihrer ideologischen Verwirrtheit beschließt, sich aus Solidarität zu den ehemaligen RAF-Häftlingen für den Rest ihres Lebens in Isolationshaft zu begeben – und zwar im Gästeklo. Als ihm dann auch noch seine erste Freundin gesteht, nichts von sexueller Treue zu halten, beginnt Joshua, das Geschlechterverhältnis neu zu sortieren ...

Alexa Hennig von Langes neuer Roman führt auf die Spielwiesen der Gegenkultur. Mit viel Witz und Tempo werden uns die nicht selten absurden Debatten vorgeführt, die unser Rollenverständnis jahrzehntelang erschüttert wie geprägt haben.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Buchverlag Dumont und der BuchhandlungBuchbox statt.

Ueber Alexa Hennig von Lange
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 in Hannover geboren. 1997 erschien ihr Debütroman ›Relax‹, der sie zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation machte. Es folgten zahlreiche Bücher, zuletzt bei DuMont der Roman ›Risiko‹. Sie schrieb auch eine Reihe von Jugendbüchern. 2002 wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Alexa Hennig von Lange lebt in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Kinder.


BUCHPREMIERE Webers Protokoll von und mit Nora Bossong

Der Romanerstling von Nora Bossong, Gegend (FVA 2006), wurde von der Kritik als „eine der wichtigsten Neuerscheinungen der vergangenen Jahre“ gefeiert. Am 24. März präsentiert die junge Autorin ihren zweiten Roman Webers Protokoll: Eine junge Erzählerin rekonstruiert mithilfe eines alten Diplomaten Webers Vergangenheit. Entstanden ist ein kunstvoll über mehrere Zeitebenen konstruierter spannender Roman über einen deutschen Diplomaten unter Hitler und in einem Nachkriegsdeutschland, in dem jeder das Vergangene vergessen machen will.

„Nicht, dass er etwas zu verschweigen hätte! Er hat, abgesehen von einer kleinen Misslichkeit bei der Verwaltung gewisser Baugelder, seinen Dienst, solange er im Amt war, korrekt, ja gewissenhaft erledigt, er hat im August 44 mit dem Regime gebrochen und das ist alles, was es von seiner Vergangenheit noch gibt. Mehr ist nicht nötig, denkt Weber.“

Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor dem Alltag der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Nach der Pensionierung seines Vorgesetzten wird ihm zunächst ein im diplomatischen Dienst unerfahrener, weit jüngerer NS-Gefolgsmann vor die Nase gesetzt. Dieser deckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern auf, die in den Verantwortungsbereich Webers fallen. Wendler, ein Bekannter von Weber, hilft ihm nicht ohne eigenen Vorteil aus der verfahrenen Situation und vermittelt ihm ein riskantes Geschäft.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verlag Frankfurter Verlagsanstalt und der Buchhandlung buchbox berlin statt.

Ueber Nora Bossong
Nora Bossong lebt in Berlin und wurde bereits mehrmals ausgezeichnet, u. a. mit dem Stipendium der Stiftung Niedersachsen und dem Bremer Autorenstipendium. Für ihren Debütroman Gegend (FVA 2006) erhielt sie das Leipziger Literaturstipendium und das Prosawerk-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung. 2007 erschien ihr Gedichtband Reglose Jagd (zu Klampen), für den ihr der Wolfgang-Weihrauch-Förderpreis und das Berliner Senatsstipendium zugesprochen wurden. 2008 erhielt sie das New York Stipendium im Deutschen Haus. Nora Bossong verbrachte ein halbes Jahr in Rom, wo unter anderem auch ihr neuer Roman Webers Protokoll spielt.


Am 06. März stellte Oliver Maria Schmitt - Ex-Chef des Satiremagazins Titanic und Moderator der TitanicBoyGroup - den Besten Roman aller Zeiten vor.

Weil die Kritik nach seinem erfolgreichen Debut AnarchoSchnitzel schrieen sie (2006) einstimmig forderte: „Weiter so, Schmitt!“, verfasste Schmitt kurzerhand den Besten Roman aller Zeiten (erschienen bei Rowohlt Berlin).

Für Mick Rademann läuft es nur suboptimal. Er ist hoch verschuldet und mehrfacher Single, er hat eine frischgedruckte Visitenkarte mit der Aufschrift „Coach, Mediator & Dipl.-Entschleuniger“, aber leider keine Kunden. Unschlüssig steht er vor einem Frankfurter Nachtclub, da fällt ihm ein Mann vor die Füße. Der Mann heißt Dr. Hollenbach und hat angeblich einen sehr guten Roman geschrieben. Manche behaupten sogar, den besten überhaupt. Schnell beschließt Mick Rademann, in die Dienste des Gefallenen zu treten und Hollenbach zu coachen. Plötzlich scheint alles greifbar: Frauen und die große Freiheit, Glück, Glanz und Gloria. Gierig partizipiert Mick am Ruhm seines Arbeitgebers.

Doch alles kommt anders. Dass er schon bald mit dem erfolgreichsten Schriftsteller der Welt als Entführungsopfer in den Bergen Albaniens sitzen würde, das hätte sich Rademann nie träumen lassen. Und weil niemand bereit ist, für den Autor Hollenbach Lösegeld zu zahlen, verlangen die Kidnapper, dass er einen weiteren Bestseller schreibt, mit dem sie Millionen machen können. Rademann will die Situation entschleunigen, doch Cakuli, der albanische Porno- und Poesieverleger, wird ungeduldig. Und Hollenbach hat sowieso ganz andere Pläne…

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung buchbox berlin statt.

Ueber Oliver Maria Schmitt
Er ist 1966 in Heilbronn am Neckar geboren, war Sänger und Gitarrist der Punkband „Tiefschlag“, studierte Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen und Leeds. Er war Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, schrieb Musicals über das Bauhaus („FlachDachKrach!“) und die Broiler-Kette Wienerwald („I want to hold your Hendl“), Bücher über Dichter („Gute Güte, Göthe!“), über Deutschland („Hit me with your Klapperstock“) und die Neue Frankfurter Schule („Die schärfsten Kritiker der Elche“). 2006 legte er mit seinem Erzähldebut „AnarchoSchnitzel schrieen sie“ den weltweit ersten „Punkroman für die besseren Kreise“ vor.

Bibliographie
Gute Güte, Göthe, Haffmans Verlag 1999
Die schärfsten Kritiker der Elche, Alexander Fest Verlag 2001
Erotik Pur mit Flirt-Faktor, Fischer Verlag 2002 (mit Eckhard Henscheid) 
Hit me with your Klapperstock, Edition Tiamat 2005
AnarchoSchnitzel schrieen sie, Rowohlt Berlin 2006

Diskographie
AnarchoSchnitzel schrieen sie. Hörbuch, Argon 2006


Anders als erwartet Offen, selbstkritisch und humorvoll berichtete Handballstar Stefan Kretzschmar am 10. Dezember 2008 über sein exzentrisches Leben zwischen Ost und West und erzählte von Siegen und Niederlagen auf und neben dem Handballfeld.

Als er seine Karriere begann, galt er bald als unangepasster Paradiesvogel: zahlreiche Piercings und Tätowierungen, ständig neue Haarfarben und Frisuren: Stefan Kretzschmar polarisierte, überzeugte aber auch sportlich. Zweimal wurde er zu Deutschlands Handballer des Jahres gewählt, mit dem SC Magdeburg gewann er die deutsche Meisterschaft, den EHF-Pokal und die Champions League. Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn ist er die Galionsfigur des deutschen Handballs und als Sportdirektor in Magdeburg und Co-Kommentator bei Bundesliga und Länderspielen auf dem Bildschirm zu sehen.

In seiner Autobiografie Anders als erwartet erzählt Stefan Kretzschmar von seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Durch seine Eltern, die beide Weltmeistertitel errungen hatten, mit der Begeisterung für Handball infiziert, durchläuft er das Sportförderungsprogramm und wird nach der Wende zum bekanntesten und besten deutschen Nationalspieler, der den Ost-Vorzeigeclub SC Magdeburg dem ruhmreichen West-Verein VfL Gummersbach vorzieht. Mit der Nationalmannschaft blieb ihm ein großer Titel verwehrt, mehrere zweite Plätze stehen für tragische Niederlagen in wichtigen Turnieren. Dennoch beschreibt er gerade die drei Olympiateilnahmen als Highlights seiner Laufbahn.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verlag Eichborn Berlin statt und wurde von dem mdr-Journalisten Jens Keller moderiert.

Ueber Stefan Kretzschmar
Er wurde 1973 in Leipzig in eine Handballerfamilie geboren und wuchs in Berlin auf. Seine Eltern waren beide Handballweltmeister, der Vater sogar als Spieler und Trainer. Nach ersten Erfolgen in Berliner Clubs wechselte er 1993 zum VfL Gummersbach und debütierte in der Nationalmannschaft. 1996 Wechsel zum SC Magdeburg, wo er bis zum Ende seiner aktiven Laufbahn 2007 spielte und unter anderem den Eurocup, Deutsche Meisterschaft, Champions League und die Klub-Europameisterschaft gewann. Seit 2007 ist er Kommentator der ARD mit Gerhard Delling bei Handball-WM und EM. Stefan Kretzschmar lebt in Magdeburg, wo er Sportdirektor des SC ist. 
Infos unter www.stefankretzschmar.de


MUSIKALISCHE BENEFIZ-BUCHPREMIERE mit Angelika Mann und Uwe Matschke (Piano)

Nach dem Motto „Gemeinsam stark für Kinder!“ veranstaltete die BACKFABRIK LITERATUR STATION und der prignitz-pur Verlag Meyenburg gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Mann („Die Lütte“) und dem Musiker Uwe Matschke (Piano) die Benefizlesung zur Buchpremiere Wunderbare Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott. Die Eintrittsgelder wurden dem unabhängigen Verein Aktiv Verbund Berlin e.V. zur Unterstützung seiner wertvollen Arbeit gespendet. Der Verein vertritt in erster Linie die Interessen von Pflegekindern und ihren Pflegefamilien und setzt sich aktiv für die Förderung des Pflegekinderwesens ein. Für seine Arbeit erhielt er in diesem Jahr den Förderpreis für herausragende Arbeiten im Dienste von Pflegekindern von der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

Zum Buch
Verzaubert in der Johannisnacht durch die Blüte der Rennefarre in ihrem Schuh und unsichtbar für die Menschen, bricht die kleine Dott zu ihrer Reise auf. Eine Reise voller Abenteuer, Gefahren und Geheimnissen. Eine Reise entlang an Havel und Spree, an Elbe und Oder bis ins Riesengebirge hinein, wo sie dem mächtigen Geist Rübezahl begegnet. An Dotts Seite sind ihre Freunde – die Tiere, deren Sprache sie versteht. 

Allen voran Gurian, der Fischreiher, auf dessen Rücken sie ihre Prignitzer Heimat verlässt. Dem Menschenkind gelingt die Befreiung Ardeas, im Spreewald trifft sie ihre Großmutter und muss erleben, wie Gurian der Kühne auf dem Reiherthing um seine Ehre kämpft. 
Dott selbst gerät in höchste Gefahr, als es ihrer einzigen Feindin Pica-Pica gelingt, sie zu rauben. In größter Not eilt Cornix, der Fürst der Nebelkrähen, ihr zur Hilfe. Mit ihm setzt sie auf der Suche nach einem wundersamen Mittel, das das gelähmte Schwesterchen retten kann, ihre Reise fort.

Dott lernt neue Gefährten kennen, reist durch die Vergangenheit, begegnet in Sanssouci dem Alten Fritz. Doch je näher sie dem Geheimnis ihrer Verwandlung kommt, desto unsicherer wird sie. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach Erlösung vom Zauber der Rennefarre und dem, bei Cornix und Gurian zu bleiben, ist es der ebenfalls verwunschene Junge Klaus, der Dott schließlich den Weg zurück zu ihren Eltern in die Prignitz weist.

Ueber die Autorin
Die deutsch russische Autorin Tamara Ramsay (€ 1985) hat ihr 1938 erstmals erschienenes und sehr erfolgreiches Kinderbuch als heimatkundliches Lesebuch geschrieben. Sagen, Naturkunde und Landesgeschichte hat sie mit den Abenteuern des verwunschenen Kindes zu einer märchenhaften Erzählung verdichtet. Es ist ein Buch für Kinder und für das Kind im Erwachsenen, für Literaturinteressierte, Historiker und Landschaftsliebhaber. Nach dem Krieg geriet die „kleine Dott“ in Vergessenheit, bis der prignitz-pur Verlag den Kinderbuchklassiker mit den originalen Zeichnungen von Tamara Ramsey in seiner Heimat wieder auflegte. Der zweite Band der Wunderbare Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott ist November 2008 im prignitz-pur Verlag erscheinen.

Weitere Informationen unter www.prignitz-pur.de.


In 80 Tagen um die Welt

Helge Timmerberg machte eine Reisepause und las Geschichten aus seinem neuen Buch - überraschend outete sich der bekannte Autor als talentierter Sänger und präsentierte zwei seiner Songs, zu hören rechts unter "Podcasts".

Zum Buch
Helge Timmerberg ist um die Welt gereist, in 80 Tagen und dabei, mit einigen Abweichungen, der Route efolgt, die wir von Jules Verne kennen. Er erzählt vom Alleinsein in der Stadt der Liebe (Venedig), von unheimlichen Begebenheiten im Nachtzug nach Brindisi, von einer Vollmondparty auf Kreta und einem perfekten Tag in Bombay. Er gibt Tipps «to talk to anybody», findet in Bangkok eine Schatzkarte und die verlorene Unschuld des Reisens wieder. Er erklärt, was Crack und Hegel verbindet und warum die «Chicago Bar» in Shanghai zu Recht sagenumwoben ist. Er erzählt von traditionellen Teezeremonien, wie er mit der schönen Lisa «Yesterday» singt und warum er sich trotzdem in Nicole Kidman verliebt. Er erzählt vom schönen und wilden Leben, von drei Tagen Paradies in Mexiko City, wo aus jeder Mauerritze Musik quillt, vom Kommunismus auf Kuba und schließlich von Berlin.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Buchbox Berlin und dem Rowohlt Verag statt, weiteres unter www.rowohlt.de.

Über Helge Timmerberg
Er ist 1952 im hessischen Dorfitter geboren, trampte mit siebzehn zum ersten Mal nach Indien und entschloss sich im Himalaya, Journalist zu werden. Seitdem schreibt er Reise- und Abenteuerreportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für «Tempo», «Stern», «Die Zeit», «Merian», «Playboy» und das SZ-Magazin. Nur Crewmitglieder der großen Fluglinien, sagt man, sind mehr unterwegs; all seine Versuche, sesshaft zu werden, schlugen bisher fehl. 2001 erschien «Tiger fressen keine Yogis. Stories von unterwegs», 2006 «Shiva Moon.


Unter dem Himmel Ostberlins wurde am 16. September von Juhani Seppovaara und Knut Elstermann (Radio Eins) vorgestellt.

Die Geschichten und Bilder zeigen eine ungewöhnliche Sicht auf das Alltagsleben in der DDR der 80er Jahre und sie sind alles andere ein ostalgischer Blick zurück. „Leo kann nicht einschlafen, obwohl er das Neue Deutschland von vorn bis hinten durchgelesen hat. Er öffnet eine Bierflasche und sagt seufzend, dass wir das Orwell-Jahr erleben. Der Schriftsteller Tendrjakow ist gestorben. Er, Leo, ist im selben Alter wie einst Jesus am Kreuz. Che Guevara war, als er erschossen wurde, sechs Jahre älter. Der im Kreml an die Macht gelangte Tschernenko ist ein todkranker Bremser, der allerletzte Hauch des Nachwinters.
Wozu sind wir überhaupt da? Leo vermutet, dass über uns weder ein Buch geschrieben, noch dass uns zu Ehren ein Denkmal errichtet wird.“

Juhani Seppovaara zeigt mit seinem Erinnerungsbuch über ein untergegangenes Land, was auch gemeint sein kann, wenn gesagt wird: „Es war nicht alles schlecht.“ Gut war es deshalb nämlich noch längst nicht. Diese Geschichten, die das Leben schrieb, können durchaus ein Beitrag zum Verständnis zwischen Ost und West sein. 

Die vorliegende Ausgabe folgt in ihrer Ausstattung der 2006 in Finnland erschienenen. Wegen seiner Gestaltung wurde es 2007 in Finnland als „schönstes Buch“ gekürt. Einem Teil der Auflage liegt eine DVD bei, die u. a. Aufnahmen von Befragungen junger DDR-Bürger durch das finnische Fernsehen enthält sowie Erich Honecker bei einer Elchjagd in Finnland und Musikaufnahmen der Gruppe „Herbst in Peking“ enthält.

Unter dem Himmel Ostberlins ist beim Berliner Verlag be.bra erschienen, mehr unterwww.bebraverlag.de.

Ueber Juhani Seppovaara
Er wurde 1947 in Helsinki geboren. Er arbeitete ein Vierteljahrhundert als Volkswirtschaftler bei der finnischen Zentralbank. 1980 lernte er auf einer internationalen Konferenz in Budapest den Kollegen Leo K. aus Ost-Berlin kennen und besuchte ihn regelmäßig. Ende der 1990er Jahre hängte Seppovaara seinen Job an den Nagel und wurde freier Fotograf und Autor. Inzwischen sind in Finnland 18 Bücher von ihm erschienen. Seine Fotos wurden bereits in Paris, Madrid, Berlin und St. Petersburg ausgestellt. Heute lebt er abwechselnd in Helsinki und Berlin.


Der Berliner Autor Marcus Murken und der Schauspieler Max Tidof (u.a. „Comedian Harmonists“) lasen als Duett aus dem Krimi-Debut EGO – GEFÄLSCHTE MORDE.

Hamburg, 1997: Ein Serienmörder, der seine Opfer mit Zahlen markiert, versetzt die Hansestadt in Aufregung. Die Sonderkommission des leitenden Ermittlers Udo Hohlbein ist ratlos. Irgendwann verschwindet der Täter ohne jede Spur.

Berlin, 2007: 10 Jahre später wird die Berliner Polizei mit Morden konfrontiert, die den damaligen bis ins Detail gleichen. Nach dem zweiten Opfer wird Hohlbein reaktiviert - er ist inzwischen ein trinkendes, zynisches Wrack geworden, was direkt mit den damaligen Verbrechen in Verbindung steht. Ist er überhaupt noch in der Lage, sich dem Fall zu stellen? Weder seine Kollegen noch er selbst glauben daran.

Aber Hohlbein und andere nehmen die Spur auf: Einem Mann aus Hamburg ist jedes Mittel recht, um den Kopisten zu finden und für seine Unverschämtheit zu bestrafen: so zu morden, wie er es getan hat. Durch den gewaltigen Medienrummel der pressewirksamen Mordserie droht die Hauptstadt im Chaos zu versinken, denn plötzlich scheint jeder verdächtig zu sein. Und auch der berüchtigte Akim Fuat, dessen jüngerer Bruder Opfer des Serienmörders wurde, sucht nach dem Täter.

"EGO - Gefälschte Morde" ist beim Kehl-Verlag erschienen. Die Fortsetzungen "MANIE - Maske Mensch" sowie "TOD - Der Weg zurück" werden 2009 und 2010 erscheinen.

Die Verfilmung von "EGO" ist bereits in Planung. Bekannte Schauspieler wie Max Tidof ("Comedian Harmonists"), Marco Hofschneider ("Hitlerjunge Salomon"), Carlos Leal ("Casino Royal") und Lars Rudolph ("Auf der anderen Seite") sollen daran mitwirken.

Weitere Informationen unter www.marcusmurken.de.


MICHAEL ROES las am 05. Juni aus ICH WEISS NICHT MEHR DIE NACHT und zeigte seinen Film TIMIMOUN.

Ich weiß nicht mehr die Nacht ist eine Geschichte von Sehnsucht und Verlangen in einer deutschen Kleinstadt, die Suche nach Glück und dessen Scheitern:
Stefanos wächst auf in einer deutschen Kleinstadt. Die banale Tristesse des Alltags versucht er durch ein Doppelleben zu durchbrechen: Tagsüber treibt er Sport mit einem philosophierenden Trainer in einer heruntergekommenen Turnhalle, die Nächte verbringt er als unnahbarer Barkeeper in einer Cocktailbar. Seine alternde Stiefmutter ekelt sich vor ihrem sich verändernden Körper und sehnt sich nach der Jugendlichkeit Stefanos. Ihr Sehnen wird zu Verlangen und ein tragisches Schicksal von antikem Ausmaß bahnt sich an. Der Roman ist antikes Drama und Verarbeitung von drängenden Themen und Problemen unserer Zeit in einem.

Timimoun ist die abenteuerliche Reise zweier Jugendlicher durch das von politischen und religiösen Spannungen geprägte Algerien. Im Mittelpunkt steht Laid, der zwischen seinem modernen, europäisch geprägten Leben in der Großstadt am Meer und den Erinnerungen an seine Kindheit in einem traditionellen Oasendorf in der Sahara zerrissen zu werden droht. Mit seinem Freund Nadir macht er sich auf die spannungsvolle Fahrt in die Vergangenheit. Michael Roes erzählt diese algerische Orestie poetisch dicht und unprätentiös.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der 11. Literaturwoche Prenzlauer Berg als Kooperation mit dem Matthes & Seitz Verlag statt. Weitere Informationen unter www.matthes-seitz-berlin.de


Ein Lese- und Hörspielabend! Holger Siemann präsentierte am 10. April sein neues Buch 'Karlas Versuch, die Welt zu verbessern' und amüsierte das Publikum mit geistreichen Hörspiel-Einlagen.

Der Roman ist - mit Tempo, Witz, Berliner Schnauze und einem wunderbar altmodischen Sinn für die Sehnsucht nach Glück erzählt. Karla Schlicht hat schon bessere Tage gesehen. Attraktiv und stadtbekannt als Feministin mit linkem Profil, war sie nach der Wende Dauergast in den Talkshows. Heute ist sie arbeitslos, ihre Träume von einer besseren Welt an der bundesdeutschen Normalität gescheitert. Als sie erfährt, dass ihr alter Feind Jost Sattler im Kampf gegen den Terror Karriere macht, gibt ihr die Wut neue Kraft. Ein Liebesroman mit politischer Grundierung und einem frostigen, weil sehr realen Hauch Geheimdienst-Intrige (ersch. bei C. Bertelsmann).

Weitere Informationen unter www.schreiberey.de und www.randomhouse.de


Ueber Holger Siemann
Er ist 1962 in Leipzig geboren, war Schauspieler in Zürich und Berlin. Heute ist er freier Autor in Berlin. "Karlas Versuch, die Welt zu verbessern" ist sein zweiter Roman.


Neue Deutsche Mädchen Jana Hensel und Elisabeth Raether lasen zur Buchpremiere am 05. April vor über 200 Besuchern aus Ihrem Roman 'Neue Deutsche Mädchen'.

Ein neues Leben, eine neue Geschichte. Zwei junge Frauen um die 30 ärgern sich über die Selbstinszenierung des «Emma»-Feminismus, der so alt ist wie sie. Und sie beginnen, sich über ihr eigenes Leben Auskunft zu geben. Über ihren Aufbruch von Ost und West in die Großstadt, über ihre Herkunft, über Freundschaft, Liebe, Sex und Affären, über Jobs, Geld und Karrieren, über alte und neue deutsche Männer. Selten war eine Generation der 30-Jährigen so frei, sich selbst neu zu erfinden wie in der Nachwendezeit - was Lust und Last zugleich bedeutet. Wer sind sie also, die neuen deutschen Mädchen, was ist ihnen wichtig und was egal? Wovon träumen sie? Woher nehmen sie ihren Mut und ihre Vitalität, und wie sollen ihre Männer sein? Jana Hensel und Elisabeth Raether erzählen davon mit radikaler Offenheit und Detailfreude - in einem Buch für junge Frauen, junge Männer und auch deren Eltern.
Die Lesung fand in Kooperation mit dem Verlag Rowohlt und der Buchhandlung buchbox berlin statt.

Weitere Informationen unter www.janahensel.de und www.rowohlt.de


100 % Berlin - was drin ist, was dran ist, was in ist zeigte uns Falko Hennig bei seiner Buchpremiere und erzählte Geschichten aus und über Berlin - Harry Schnitger präsentierte seine Berlin-Fotos als digitale Bilderschau

Berlin – das sind nicht nur Reichstag, Brandenburger Tor und Berliner Weiße mit Schuss. Berlin ist da, wo Prominente im Zoo leben, wo die Müllabfuhr eine Big Band ist und der „urbane Penner“ mit Laptop und Latte macchiato den kreativen Ton angibt. In rund 100 authentischen Einblicken enthüllt dieses Buch die ganze Wahrheit über die deutsche Hauptstadt. Tauchen Sie ein in die Szene auf dem „Kotti“ und im „Freudenhaus“. Atmen Sie den unnachahmlichen Duft von Braunkohleöfen in Marzahn und auftauenden Hundehaufen in Mitte. Erfahren Sie, was sich hinter der Sardellensemmel verbirgt. Treffen Sie waschechte Berliner wie den Dachschrebergärtner Herrn Urbanski oder Sido, und erkennen Sie zuletzt: Man muss diese Stadt einfach lieben!

Weitere Informationen unter
www.falko-hennig.dewww.knesebeck-verlag.de und www.schnitger-fotografie.de

Über Falko Hennig
Er konnte mit seinen zahlreichen Romanen und journalistischen Arbeiten unter anderem für die FAZ und die Berliner Zeitung eine große Leser-Fangemeinde an sich binden. Als Initiator der Veranstaltungsreihe Radio Hochsee und Mitglied der Reformbühne Heim & Welt (sonntagabends im Kaffee Burger) genießt er einen legendären Ruf in der Berliner Szene. 

Über Harry Schnitger
Er ist seit 1996 fester Fotograf des 14-täglich erscheinenden Berliner Stadtmagazins tip. Mit seinen Titelbildern und Porträts ist er bekannt geworden. Seine Bilder erschienen u.a. auch in der Berliner Zeitung, Süddeutschen Zeitung, FAZ, Die Zeit, brand eins, Spiegel und Stern.


BODO KIRCHHOFF las am 27. Februar 2008 aus EROS UND ASCHE – ein Freundschaftsroman

Was ist ein Freund? Was bedeutet es, einen Freund zu haben, früh, zum Beispiel seit den Schultagen, einen sehr engen Freund, mit dem man Reisen plant, träumt, sich über Bücher austauscht, dann die ersten Liebeserfahrungen teilt, später Pläne fürs Leben schmiedet.

Bodo Kirchhoff erzählt in Eros und Asche von seiner lebenslangen Freundschaft zu einem tragisch Begabten, der es am Ende vorzog, sich mit all seinem Wissen und all seiner Anziehung einzuschließen. Er erzählt von frühen Höhepunkten und Krisen, die bis in die Gegenwart reichen, und dem Sterben des Freundes zu einem Zeitpunkt, als die alte Intensität noch einmal Auftrieb bekam, inmitten einer eigenen intensiven Phase. Und so wurde aus einer Chronik der laufenden Erinnerungen auch eine Chronik des laufenden Geschehens, mit dem Ergebnis eines großen Freundschaftsromans, der zwei Leben ebenso bewegend verbindet, wie zwei Zeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bodokirchhoff.de.


PROSA LYRIK POP von und mit Tom Bresemann, Joerg Albrecht und Greta Granderath

Joerg Albrecht las aus
'Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif"!
Der Roman ist eine musikalische Vermessung des Weltalls, er erzählt eine deutsche Raumfahrtgeschichte, wie sie abenteuerlicher nicht sein könnte. Wie sähe eine Geschichte der Deutschen im Weltraum aus, wenn Science Fiction und Fictive Science ineinander übergingen? Wenn, was in Filmen, Büchern, Romanheftchen als Zukunft beschrieben wurde, wirklich Realität geworden wäre? Jörg Albrecht schickt Kym, Tym & Martyn in ein kindliches Weltraumfahrerspiel, um nach deutschen Spuren im All zu suchen...

Der Roman ist im März 2008 beim Wallstein Verlag erschienen, weiteres unter www.wallstein-verlag.de

''to go, went, gone'' - Greta Granderath
las eine Geschichte, die in New York mit einer Suche beginnt und die Erinnerungen an einen Verstorbenen aufleben lässt...
 
''Makellos' - Tom Bresemann
präsentierte Gedichte aus seinem Lyrik-Debut. Es sind ironische und humorvolle Abbildungen unserer Zeit, die in einem Takt, gefärbt durch das urbane Berliner Leben, direkt und unverhohlen daherkommen.

Einstweilen sieht und hört man die Autoren bei der RINGBAHNLESUNG Texte vortragen - das ist die neue, urbane Form, Lesungen in dieser Stadt zu erleben, einfach in die S-Bahn einsteigen, anhören und mit auf den Weg nehmen.

Weitere Informationen zu den Texten und Autoren unter 
www.fotofixautomat.dewww.makellos-gedichte.de, www.s3-berlin.de undwww.myspace.com/s3literaturwerke


''Zwiegespräche mit Gott'' AHNE las am 07. Dezember 2007 vor über 220 begeisterten Zuhoerern!

Ahne hält regelmäßig Zwiegespräche mit Gott und hat diese in dem gleichnamigen Buch aufgeschrieben. Es sind Gespräche über kleine Alltagsprobleme wie nervende Nachbarn, fiese Jugendliche auf der Straße, Mülltrennung oder Diskussionen mit Gott über die großen Fragen nach Krieg und Gerechtigkeit.

Ahne ist ein Mensch. Gott wohnt in der Choriner Straße 61. Er ist im Mai 2004 von der 63 in die 61 umgezogen. Die „Zwiegespräche mit Gott“ sind in einem Dialekt geführt, den man hier in Berlin zu sprechen pflegt, das heißt einige wenige pflegen ihn.

Die Zwiegespräche mit Gott sind Kult und können regelmäßig bei der Show Royale auf Radio Eins gehört werden.

Weitere Informationen zum Buch und Autor unter www.surfpoeten.de und auf der Verlagsseitewww.voland-quist.de.


Thomas Brussig las am 02. November aus seinem neuen Buch "Schiedsrichter Fertig"!

Thomas Brussig ("Am kürzeren Ende der Sonnenallee", "Helden wie wir" u.a.) erzählt in seinem Buch von einem Schiedsrichter, der über das Leben sinniert. Es ist seine große Abrechnung mit der Welt - tragisch, komisch und voller Überraschungen.

"Von achtzigtausend, wütenden, rasenden Menschen ausgepfiffen, angepöbelt, beschimpft, beleidigt, bedroht und vor ihnen in Sicherheit gebracht zu werden, das ist das Höchste, das Größte, das ein Schiedsrichter erreichen kann, dachte ich auf den letzten Stufen der Freitreppe vor dem Gerichtsgebäude."

Weitere Informationen zum Buch und Autor unter www.thomasbrussig.de und auf der Verlagsseite www.residenzverlag.at


Ueber Thomas Brussig

Thomas Brussig, geboren 1965 in Berlin, lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor eben dort. Er erhielt den Drehbuchpreis für „Sonnenallee“ (mit Leander Haußmann) (1999), Hans-Fallada-Preis (2000), Carl Zuckmayer-Medaille (2005). Bisherige Werke sind u.a.: „Helden wie wir“, „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“, „Wie es leuchtet“, „Die Berliner Orgie“.


Juli Zeh las zur Buchpremiere aus Ihrem neuen Roman 'Schilf'!

Knapp 200 Besucher kamen zur Buchpremiere und hörten Ausschnitte aus dem dritten Roman der erfolgreichen Autorin: In 'Schilf' wird das Szenario eines Mordes entworfen - meisterhaft, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt Juli Zeh ihre Geschichte bis zum grotesken Finale - und erklärt ganz nebenbei das physikalische Phänomen der Zeit.

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin unter www.juli-zeh.de. Die Lesung fand als Kooperationsveranstaltung mit der Buchhandlung BUCHBOX! statt: www.buchboxberlin.de


DIE SIMPSONS UND DIE PHILOSOPHIE Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt

Sandra Schwittau, bekannt als deutsche Synchron-Stimme von Bart Simpson las aus dem Buch und brachte uns Die Simpsons näher, denn sie sind mehr, als nur irgendeine Familie. An Marges Küchentisch und in den Straßen von Springfield treten die Grundfragen der Menschheit offen zu Tage. In elf brillanten und komischen Essays denken elf Philosophen über die Simpsons und die Philosophie nach und beweisen mit diesem Buch, welche Weisheit in den Simpsons steckt.

Zugleich führen die gesammelten Essays in Grundfragen der Philosophie ein: Wieso verkörpert Homer dennoch die aristotelischen Tugenden? Weshalb erfahren wir von Maggie den Wert des Schweigens? Warum ist Bart das Individuum, vor dem uns Nietzsche warnen wollte? Darüber hinaus lernen wir den Marxismus in Springfield kennen, analysieren die Undefinierbarkeit des Glücks bei Mr. Burns und sehen die Simpsons mit den Augen von Roland Barthes.

Im Anschluss an die Lesung sprach Sandra Schwittau über Die Simpsons und ihre Arbeit als Stimme von Bart. Moderiert wurde das Gespräch von Tom Kraushaar (Tropenverlag).

Die Herausgeber und Autoren sind Irwin, Conard und Skoble. Das Buch ist beim Tropen Verlag erschienen. Mehr dazu unter www.tropen-verlag.de.


'SURFERBOY' - Surfen als Lebensgefühl

Kevin McAleer erzählt in seinem ersten Roman "Surferboy" mit feiner Ironie und Leichtigkeit eine Geschichte von Freundschaft, Erwachsenwerden und der Faszination des Surfens: Steve ist Mitglied im Stabhochsprungteam seiner High School als ihn ein 'Virus' befällt und nicht mehr freigibt: Das Wellenreiten. Er gibt die Leichtathletik auf und reitet die Wellen Tag für Tag. Der Leser erlebt mit Steve die ersten Meter auf dem eigenen Brett, die erste eigene Surf-Party und die erste Frau.

Die Lesung wurde moderiert von Bodo Mrozek (Autor und Journalist), bekannt durch das 'Lexikon der bedrohten Wörter', aus dem er in der vierten Literatur Station vorlas.

Der Roman ist im Seeliger Verlag erschienen.


Ariadne von Schirach las am 10.5. aus ihrem ersten Buch 'Der Tanz um die Lust'.

"Wir sind umgeben von Titten, Ärschen und Waschbrettbäuchen, und das ist nur die glitzernde Oberfläche der Fernseh- und Werbewelt", schreibt Ariadne von Schirach in ihrem provokanten Buch ‚DER TANZ UM DIE LUST’. Jugend und Schönheit sind die maßgeblichen Objekte der Begierde in einer Gesellschaft, in der fast alles, auch Sex, käuflich ist. Doch hinter der Fassade unserer Medienwelt verbergen sich oft sexuelle Frustration und Einsamkeit.

Wie ist in einer überästhetisierten Welt voll narzisstischer junger Kosmopoliten, denen eigentlich niemand schön genug sein dürfte, eine offene sexuelle Begegnung noch möglich? Haben uns die multiplen sexuellen Möglichkeiten wirklich befreit, und wie haben sich die klassischen Geschlechterrollen verändert? Wohin mit unserer Sehnsucht nach romantischer Liebe in einer pornographischen Gesellschaft?


Ausschnitte der Lesung anhören und ansehen?!
Unter "Podcasts" finden Sie unsere Audio- und Video-Podcasts und alle Informationen dazu (siehe rechts).

Das Buch ist beim Goldmann Verlag der Randomhouse Gruppe erschienen.


JOCHEN SCHMIDT las neue, unveröffentlichte und bekannte Geschichten aus 'Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum' und 'Müller haut uns raus'.

Der Berliner Autor erzählt in seinem noch unveröffentlichtem Text 'Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum’ mit großartigem und humorvollem Erzähltalent von einem Familien-Sommerurlaub im Oderbruch noch vor der Wendezeit und stellt wunderbar archaische und zugleich merkwürdig vertraute Charaktere vor: ...“Seit Wochen hatten wir den Tachometer beobachtet und dem Moment entgegengefiebert, wenn sich die vier letzten Ziffern gleichzeitig drehen würden. Jetzt sind wir einmal um die Erde, sagte mein Vater, als endlich die 40.000 zu lesen war.“

In Jochen Schmidts erstem Roman 'Müller haut uns raus' befindet sich der Ich-Erzähler in einer fatalen Situation: Er leidet an einer halbseitigen Gesichtslähnung, kann deshalb nur noch grinsen und muß ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung kann entweder Streß oder Entspannung sein, und ähnlich klar fällt auch die Selbstanalyse des Helden aus. Irgendetwas ist schiefgelaufen, und weil sein Körper nicht mehr weiterzuwollen scheint, lässt er die Jahre nach der Wende noch einmal Revue passieren. Mit entwaffnender Selbstironie, einer bestechenden Beobachtungsgabe, mit Schwung und voller Komik erzählt Jochen Schmidt in diesem Roman, wie schwer, im Grunde unmöglich, aber gerade deshalb unverzichtbar es ist, in Zeiten universeller Gleichgültigkeit gegen alle Widerstände sein Ziel zu verfolgen.


Tanja Dückers las aus 'Morgen nach Utopia'.

Tanja Dückers, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen und Publizistinnen der jüngeren Generation, nimmt in dem Essay-Band engagiert Stellung zu den Themen unserer Zeit. Sie stellt „Visionen“ der Politiker zu Arbeitsmarktreformen und zum neuen flexiblen Menschen ebenso in Frage wie den gegenwärtigen deutschen Opferdiskurs. Intensiv hat sie die neuen EU-Mitgliedstaaten bereist und weiß über Sibiu/Hermannstadt, Bukarest, Warschau und Krakau traurigschöne und absurde Geschichten zu erzählen.

Ob Tanja Dückers analysiert, was Angela Merkels Lieblingsbild über sie verrät oder über junge idealistische Umweltschutz-Akteure schreibt, immer paart sich der Blick der engagierten Publizistin mit dem besonderen der Erzählerin.


Bodo Mrozek las aus dem 'Lexikon der bedrohten Woerter'

Wann ist Ihnen zuletzt ein Gummiadler begegnet? Gibt es bei Ihnen noch Bandsalat und wissen Sie noch, was Karfiol ist? Oder anders gefragt: Fehlen Ihnen auch manchmal die Worte?

Bodo Mrozek hat in seinem "Lexikon der bedrohten Wörter" hunderte Begriffe gesammelt, die vom Aussterben bedroht sind. Gegen das Wörtersterben hat er im Rahmen der "Aktion Artenschutz" die Rote Liste der bedrohten Wörter im Internet (www.bedrohte-woerter.de) begründet: Mehr als 30.000 sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung gingen bereits ein.

Der Berliner Autor las amüsante, informative und überraschende Wortgeschichten aus seinem Lexikon. Im Gespräch mit dem Publikum informierte er anschließend darüber, warum Wörter sterben - und was wir alle dagegen tun können. Denn noch ist es nicht zu spät: Höchste Zeit zum Handeln! 
Informationen zum Buch und zum Thema unter www.bedrohte-woerter.de.


‚Das gesellige Canapé’ – Die Welt zwischen ‚Der schöne Salon’ und ‚Berliner Zukunftssalon’

Ganz unterschiedliche Formen der Geselligkeit berufen sich auf die große Tradition des Salons und auf berühmte Vorgängerinnen wie die Berliner Salondamen Rahel Levin-Varnhagen und Henriette Herz.

Die Schriftstellerin und Journalistin Cornelia Saxe hat darüber ihr Buch „Das gesellige Canapé – Die Renaissance der Berliner Salons“ geschrieben und die „Salon-Szene“ kritisch im Blick. In der Literatur Station stellte sie die wichtigsten Salonièren von heute vor, nahm das Publikum mit auf ihre Streifzüge durch die neuen Großstadtgesellschaften und gab die notwendige Orientierungshilfe für die Welt zwischen "Der schöne Salon" und dem "Berliner Zukunftssalon".


‚Land voller Liebe’

Jörg-Uwe Albig (Berliner Reporter und freier Autor) stellte seinen Roman ‚Land voller Liebe’ vor. Es ist die Geschichte eines untergehenden Landes: der BRD. Scheinbar historisch und doch hochaktuell erzählt Albig von Freundschaft und Liebe in einer Welt, in der alles im gleißenden Licht der Ökonomie erstrahlt. Jörg-Uwe Albig hat in funkelnden Bildern den Entwicklungsroman des deutschen homo oeconomicus geschrieben, getragen von einem einzigartigen Sprachstrom.

Der Roman ist im Tropen Verlag erschienen.


'MEHRSPRACHIGE TOMATEN‘ – GEDICHTE MIT LIVE-SOUNDTRACK

Die bekannte Berliner Autorin und Journalistin Tanja Dückers (Aufbau-Verlag: 'Himmelskörper', 'Der längste Tag des Jahres' u.a. sowie Publikationen im Magazin 'Der Spiegel') hat gemeinsam mit dem Komponisten und Filmmusiker Bertram Denzel ('Paul is Dead', 'Liegen Lernen') das Lyrik-Sound-Hörbuch 'MEHRSPRACHIGE TOMATEN‘ herausgegeben.

Darin werden mehrere Gedicht-Stücke zu einer großen Erzählung verwebt und tonal inszeniert: Hafenatmosphäre, Schiffsreisen, Fernbeziehungen, das Fremdsein und das Sich-Selbst-Fremd-Geworden-Sein, wie auch die Rückkehr und die neuen Beobachtungen zuhause, werden durch die in Musik- und Klanglandschaften eingebettete Stimme der Autorin zu Leben erweckt. Außerdem stellte uns Tanja Dückers neue, unveröffentlichte Kurzgeschichten vor.

Die CD 'MEHRSPRACHIGE TOMATEN‘ ist im Verlag Sankt Oberholz erschienen.