Zum ersten Mal in fünfundzwanzig Jahren Ehe schlafen Max und Tina nicht im selben Bett: Tina ist beruflich in Paris, und Max bleibt in seiner Heimatstadt, wo er eine Bar betreibt. Durch die Abwesenheit seiner Frau wird ihm bewusst, was ihm wirklich wichtig ist im Leben. Abends steht Max hinter dem Tresen seiner Bar und hört sich die Geschichten seiner Gäste an. Tagsüber bringt er mit seinem Handkarren das Altglas weg, repariert das Mobiliar, begibt sich auf die Suche nach einem ausgestopften Stierkopf – oder legt sich mit Immobilienspekulanten an.
In seinem neuen Roman stellt Alex Capus einen Erzähler in den Mittelpunkt, der mit sich selbst im Reinen ist, der mit scharfem und versöhnlichem Blick das verteidigt, was im Alltag und der Hektik schnell übersehen wird. "Das Leben ist gut" ist ein Roman über das Menschsein, ein Roman über ein unumstößliches Vertrauen in sich selbst, gute Freundschaften und das Leben – vor allem aber eine Hymne auf die Liebe.

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute als freier Schriftsteller in Olten,in der Schweiz. Er studierte Geschichte und Philosophie in Basel. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen, davon vier Jahre als Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA in Bern.
1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählungsband, dem seitdem vierzehn weitere Bücher mit
Kurzgeschichten, Romanen und Reportagen folgten. Bei Hanser erschienen u.a. Léon und
Louise (2011), Fast ein bisschen Frühling (2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (2013) und Reisen im Licht der Sterne (Neuausgabe, 2015).

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Hanser Literaturverlagen und der Buchbox Berlin.

Die bekannte Berliner Autorin und Journalistin Tanja Dückers (Aufbau-Verlag: 'Himmelskörper', 'Der längste Tag des Jahres' u.a. sowie Publikationen im Magazin 'Der Spiegel') hat gemeinsam mit dem Komponisten und Filmmusiker Bertram Denzel ('Paul is Dead', 'Liegen Lernen') das Lyrik-Sound-Hörbuch 'MEHRSPRACHIGE TOMATEN‘ herausgegeben.

Darin werden mehrere Gedicht-Stücke zu einer großen Erzählung verwebt und tonal inszeniert: Hafenatmosphäre, Schiffsreisen, Fernbeziehungen, das Fremdsein und das Sich-Selbst-Fremd-Geworden-Sein, wie auch die Rückkehr und die neuen Beobachtungen zuhause, werden durch die in Musik- und Klanglandschaften eingebettete Stimme der Autorin zu Leben erweckt. Außerdem stellte uns Tanja Dückers neue, unveröffentlichte Kurzgeschichten vor.

Die CD 'MEHRSPRACHIGE TOMATEN‘ ist im Verlag Sankt Oberholz erschienen.

Jörg-Uwe Albig (Berliner Reporter und freier Autor) stellte seinen Roman ‚Land voller Liebe’ vor. Es ist die Geschichte eines untergehenden Landes: der BRD. Scheinbar historisch und doch hochaktuell erzählt Albig von Freundschaft und Liebe in einer Welt, in der alles im gleißenden Licht der Ökonomie erstrahlt. Jörg-Uwe Albig hat in funkelnden Bildern den Entwicklungsroman des deutschen homo oeconomicus geschrieben, getragen von einem einzigartigen Sprachstrom.

Der Roman ist im Tropen Verlag erschienen.

Ganz unterschiedliche Formen der Geselligkeit berufen sich auf die große Tradition des Salons und auf berühmte Vorgängerinnen wie die Berliner Salondamen Rahel Levin-Varnhagen und Henriette Herz.

Die Schriftstellerin und Journalistin Cornelia Saxe hat darüber ihr Buch „Das gesellige Canapé – Die Renaissance der Berliner Salons“ geschrieben und die „Salon-Szene“ kritisch im Blick. In der Literatur Station stellte sie die wichtigsten Salonièren von heute vor, nahm das Publikum mit auf ihre Streifzüge durch die neuen Großstadtgesellschaften und gab die notwendige Orientierungshilfe für die Welt zwischen "Der schöne Salon" und dem "Berliner Zukunftssalon".

Wann ist Ihnen zuletzt ein Gummiadler begegnet? Gibt es bei Ihnen noch Bandsalat und wissen Sie noch, was Karfiol ist? Oder anders gefragt: Fehlen Ihnen auch manchmal die Worte?

Bodo Mrozek hat in seinem "Lexikon der bedrohten Wörter" hunderte Begriffe gesammelt, die vom Aussterben bedroht sind. Gegen das Wörtersterben hat er im Rahmen der "Aktion Artenschutz" die Rote Liste der bedrohten Wörter im Internet (www.bedrohte-woerter.de) begründet: Mehr als 30.000 sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung gingen bereits ein.

Der Berliner Autor las amüsante, informative und überraschende Wortgeschichten aus seinem Lexikon. Im Gespräch mit dem Publikum informierte er anschließend darüber, warum Wörter sterben - und was wir alle dagegen tun können. Denn noch ist es nicht zu spät: Höchste Zeit zum Handeln! 
Informationen zum Buch und zum Thema unter www.bedrohte-woerter.de.

Diese Website speichert Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr zum Datenschutz finden Sie im Impressum .

  Ich akzeptiere Cookies von literaturtstation.de
Ja, einverstanden!