Foto: © Malene Lauritsen
Foto: © Malene Lauritsen
In ihren Texten für Magazine und Romane bezieht sich Mirna Funk immer wieder auf ihr Jüdischsein. Es bildet den roten Faden in ihrem Leben, eine thematische Orientierung, eine Sinnstiftung. So erscheint es wenig verwunderlich, dass die Protagonistin ihres Debütromans "Winternähe", Lola, ebenfalls Deutsche und Jüdin ist. Für "Winternähe" erhielt Funk den Uwe-Johnson-Preis und war für unzählige weitere Preise nominiert. 

"Winternähe" wird nur einer von vielen Texten sein über die Mirna Funk am 20.3. gemeinsam mit der Medienwissenschaftlerin Lea Wohl sprechen wird. Zu Leas Themengebiet zählt ebenfalls deutsch-jüdisches Leben, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.

Welche Texte und Auszüge Mirna Funk an dem Abend als Gesprächgrundlage auswählt, steht noch in den Sternen. Klar ist aber, dass ihre Texte in Kombination mit ihren persönlichen Erfahrungen,die sie auf charmant pointierte Weise preisgibt, zu einem gleichermaßen unterhaltsamen und erkenntnisreichen Abend führen.

Über Mirna Funk:
Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde.

Über Lea Wohl:
Lea Wohl, Jahrgang 1984, ist Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie forscht an der Filmuniversität Babelsberg zu deutsch-jüdischen Themen und Erinnerungskultur. Zuletzt veröffentlichte sie als Co-Herausgeberin den Sammelband "Schlechtes Gedächtnis? Kontrafaktische Darstellungen des Nationalsozialismus in alten und neuen Medien".

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer Verlag und der Buchbox!Berlin.

Mittwoch, 22. Mai 2019, 20:00 Uhr
In der Clinker Lounge, Saarbrücker Straße 36a, 10405 Berlin
Eintritt: 8,- EUR, mit Kiezkarte 6,- EUR

Diese Website speichert Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung im Impressum.

  Ich akzeptiere Cookies von literaturtstation.de
Ja, einverstanden!