Fans von Harald Martenstein freuten sich: Der beliebte Kolumnist präsentierte seine besten Glossen aus den vergangenen Jahren.
Wenn am Donnerstag die »Zeit« erscheint oder am Sonntag der Berliner »Tagesspiegel«, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein!
Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist der deutsche Alltag.

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im "ZEITmagazin" und Redakteur 
beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute".

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem C.Bertelsmann-Buchverlag und der Buchbox Berlin.

Das Périgord ist ein Paradies für Schlemmer, Kanufahrer und Liebhaber des gemächlichen süßen Lebens. Doch im April, kurz vor Beginn der Touristensaison, stören ein höchst profitables Touristikprojekt, Satanisten und eine nackte Frauenleiche in einem Kahn die beschaulichen Ufer der Vézère. Und Bruno, den örtlichen Chef de police, stören zusätzlich höchst verwirrende Frühlingsgefühle.

In Martin Walkers fünftem ›Bruno‹-Roman geht es um Wasser: Um glasklare, gemütliche Flüsse im Périgord, auf denen statt Kanufahrern eine schöne nackte (leider tote) Frau mit einem satanistischen Tattoo heruntertreibt. Um undurchsichtige Finanzflüsse. Um ein Labyrinth prähistorischer Grotten und ein internationales Ferienresort an lauschigen Ufern. Es geht um Fischspezialitäten, mit denen Bruno die Frauen verführt, und um große Fische einer Rüstungslobby, die ihm fast wieder von der Angel springen. Und schließlich um Teufelsweiber, die seit Ludwigs XIV. Mätresse Madame de Montespan die französischen Staats- und Finanzgeschäfte zu lenken versuchen.

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in
Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines Think-Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.

Martin Walker liest auf Englisch, Moderation und den deutschen Part übernimmt die Schaupielerin Sarah Smolorz.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag und der Buchbox Berlin

Der beliebte Berliner (Kinderbuch-)Autor und Liedermacher Kai Lüftner hat sich musikalisch mächtig ins Zeug gelegt und mit vielen bekannten Stars eine tolle Platte für Kinder zusammengestellt: “Rotz `n` Roll Radio” Die CD erschien am 1. März 2014.

Rotz ’n’ Roll Radio: Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Ob freche, rockige oder nachdenkliche Songs – hier findet jeder seinen ultimativen Ohrwurm. Kai Lüftner singt vom Super-Jungen, vom Knatterdrachen Furzipups und bringt mit seinem “Jeburtstachslied” jede Kinderparty zum Brodeln. Absolut hitverdächtig! Eine knallbunte Radiosendung voll unkonventioneller Texte und Songs für alle Nasebohrer, Schreihälse und Popelschnipser. Auch für Eltern!

An diesem Nachmittag standen neben Kai Lüftner folgende Stars der CD auf der Bühne: Tetje Mierendorf, Tanja Geke, Simon Jäger, Bürger Lars Dietrich, Kiki Brunner, sowie Kai, Till und Ralf von der Klabauterband.

Kai Lüftner, geb. 1975 in Berlin, studierte Sozialpädagogik, arbeitete als Streetworker, Kabarettist und Alleinunterhalter, Sozialarbeiter, Bauhelfer, Pizza-Fahrer, Türsteher, Werbe-, Auftrags- und Liedtexter, Comedy-Autor, Konzert-Veranstalter, Komponist und Musiker, Radioredakteur, sowie in Alten- und Kinderheimen. Heute verdient er sein Geld als Hörbuchbearbeiter und Regisseur, als Texter für verschiedene Comedians und Schauspieler, als Kinder- und Jugendbuchautor und betreibt mit seiner Frau ein Café. Er ist Vater eines Sohnes und lebt in Berlin-Köpenick, dem seiner Meinung nach schönsten Bezirk der schönsten Stadt. In seiner Freizeit macht er Kampfsport, lässt sich tätowieren, engagiert sich im Tierschutz, liest so viel wie möglich, hört und macht Musik, sammelt Münzen, geht auf Schatzsuche und mit dem Hund Gassi. Mehr Infos www.kailueftner.de

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der zitty-Kinderlounge und der Buchbox Berlin.
Für Kinder ab 4 Jahren.

Sie spielen im Hof, unter den blühenden Zweigen des Jacarandabaums. Wie ganz normale, glückliche Kinder sehen sie aus, Neda und ihre Cousinen. Doch die Mütter sind fort, eingesperrt für ihren Kampf um Freiheit im Iran. Jahre später, als Neda sich in den jungen Reza verliebt, begreift sie, dass die Vergangenheit der Eltern ihre Liebe zu zerstören droht. Neda beschließt, das jahrelange Schweigen über das Geschehene zu brechen.
Sahar Delíjanís bewegender Roman ist ein großes Panorama der Generationen und eine Liebeserklärung an die Menschen in ihrer Heimat.

Sahar Delijani wurde 1983 in Teherans Evin-Gefängnis geboren, nachdem ihre Eltern im selben Jahr als politische Aktivisten verhaftet wurden. 1996 verließ die Familie ihre Heimat und ging in die USA. Nach ihrem Abschluss in Komparatistik an der University of California, Berkley, zog Delijani 2006 mit ihrem Ehemann nach Italien, wo sie bis heute lebt. Nach zahlreichen veröffentlichten Kurzgeschichten ist "Kinder des Jacarandabaums" ihr erster Roman.

Mehr zum Buch: http://www.droemer-knaur.de/leselounge/7988997/im-gespraech-mit-sahar-delijaniueber-kinder-des-jacarandabaums 

Die deutsche Übersetzung las Jasmin Tabatabai, deutsch-iranische Schauspielerin und Musikerin, Moderation Cornelia Zetsche, Journalistin beim Bayerischen Rundfunk.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Droemer-Knaur und der Buchbox Berlin.

 

Don Tillman ist Single, sehr intelligent, sportlich und sozial höchst ungelenk: der unwahrscheinlichste romantische Held, den es je gab! Und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.

Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der AustralierGraeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. In Australien, Großbritannien, Italien, Israel, Polen und Taiwan ist »Das Rosie-Projekt« bereits erschienen und hat überall Top-Platzierungen erreicht. Weltweit wurden die Rechte in über 40 Länder verkauft. Ein Hollywood-Filmdeal mit Sony Pictures und Columbia wurde abgeschlossen. Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourne.

Die deutschen Texte las der Schauspieler, Synchronsprecher und Musiker Robert Stadlober. Die Moderation übernahm Cordelia Borchardt, Lektorin des Romans.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Fischer-Verlagen und der Buchbox Berlin.

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