Huberta von Voss-Wittig Huberta von Voss-Wittig, Autorin und Director of Communications von Seeds of Peace, New York im Dialog mit Jörg Thadeusz vom RBB

Huberta von Voss-Wittig lebt seit 2010 in den USA, wo sie an der Seite ihres Mannes, Botschafter Peter Wittig, Deutschland vertritt. Sie leitet die Kommunikationsabteilung der angesehenen internationalen Organisation Seeds of Peace, die seit 1993 hoch talentierte Jugendliche aus Konfliktregionen in lösungsorientierten Verhandlungstechniken ausbildet. Wie "Start-ups for Peace" funktionieren und warum es notwendig ist, im Nahen Osten  - aber auch in weseltichen Gesellschaften - in junge Brückenbauer zu investieren, wird Thema des Podiumsgesprächs sein. 

Huberta von Voss-Wittig ist auch Autorin mehrerer Bücher, u. a. über Kinderarmut in Deutschland (Rowohlt), und Mutter von vier Kindern im Alter von 8 bis 26 Jahren.

Im Anschluss an Dialog und Diskussion bitten wir zum lockeren Get-together.

Eine Veranstaltung der Bürgerstiftung Berlin in Zusammenarbeit mit dem Förderer des Projektes, der Braunschweiger Privatbank.

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Foto: © Laurence Chaperon
Foto: © Laurence Chaperon
Foto: Oliver Rath, Jonas Lindstroem
In "Als wir für immer jung waren" schwelgte Matthias Kalle, stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, in den Erinnerungen unserer Jugend. Am 6. April kam er gemeinsam mit Olli Schulz in die Clinker Lounge der Backfabrik und sprach darüber.

Wie sah dein erster Kassettenrecorder aus? Wer war deine große Liebe, als »Dirty Dancing« im Kino lief? Wo warst du, als die Mauer fiel? – meistens reichen ein paar Stichworte und schon sind sie da: die Erinnerungen, die unser Leben prägen. Die erste Liebe, »November Rain« von Guns N ́ Roses, Tschernobyl, Miami Vice, Massive Attack, die erste Zigarette, der Tod von Lady Di – sofort entstehen Bilder im Kopf, die wir nie vergessen werden, sie sind der Stoff, der uns verbindet und uns in Geschichten schwelgen lässt. Es sind die prägenden Erinnerungen an eine Zeit, in der wir unsere Freunde vom Festnetz aus anriefen und stolz auf unseren Walkman waren, in der »Wetten, dass ...?« noch eine große Show war und in der wir dachten, von Hermann Hesse könne man fürs Leben lernen.

Matthias Kalle, Jahrgang 1975, und heute stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, nimmt uns in seinem fulminanten Buch „Als wir für immer jung waren“ noch einmal mit „Zurück in die Zukunft“: vom ersten Kuss (der eigentlich immer der zweite war) bis Kurt Cobain, von der Raucherecke bis zur Love Parade, von Tamagotschi bis Harald Schmidt beschwört er die prägenden Erinnerungen unseres Lebens herauf – 90 davon sind in diesem Buch.

"Ich glaube, dass sich aus unseren Erinnerungen unsere Biografie zusammensetzt. Aus den Erinnerungen an all das, was war, was vergangen ist, was nicht wiederkommt, was wir nicht loswerden, was uns begleitet und geprägt hat, was wir vermissen und was wir bedauern, worüber wir lachen und uns ärgern und schämen – an all das, was wir waren. Und dadurch auch an all das, was wir heute sind."

Matthias Kalle heulte im Kino, als E.T. wieder nach Hause flog, sparte sein Taschengeld für einen Walkman, verknallte sich in Winona Ryder und war nie auf einer Love Parade. Kalle, geboren 1975, ist stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins. Er gewann den Axel-Springer-Preis und wurde für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert.

Olli Schulz, geboren 1973 in Hamburg, ist Moderator, Schauspieler und Singer-Songwriter. Mit seiner Band "Olli Schulz und sein Hund Marie" sowie als Solokünstler veröffentlichte er bereits mehrere Platten. Einem breiten TV-Publikum wurde er durch Shows wie "neoParadise", "Circus HalliGalli" oder "Schulz & Böhmermann" bekannt.

Wer sich das Buch vor Ort am Büchertisch kauft bekommt es sogar signiert!!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag und der Buchbox Berlin.

Die stillen Trabanten Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte. Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.

Clemens Meyer
Foto: Gaby Gerster
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. ›Als wir träumten‹ wurde 2015 von Andreas Dresen für das Kino verfilmt und lief im Wettbewerb der Berlinale.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag und der Buchbox Berlin.

Orth- Couchsurfing in Russland Am 30. März besuchte uns der einzig wahre Couchsurfer Stephan Orth in der Backfabrik und präsentierte  einen Reisebericht der anderen Art. Er nahm uns mit auf einen wilden Streifzug durch ein Land, das auf der Suche nach sich selbst ist.

Oligarchen und Kartoffelbauern, Kalaschnikows und eingemachte Gurken, orthodoxe Christen und Hippies – Stephan Orth, seit über zehn Jahren als Couchsurfer unterwegs, begibt sich auf die Suche nach dem wahren Russland, jenseits von dem, was Nachrichten und Propaganda daraus machen. Er fährt von Moskau über Wolgograd bis Grosny im Süden, von Jekaterinburg über Irkutsk und den Baikalsee nach Wladiwostok im Osten. Dabei stößt er nicht nur auf Putinanhänger, Waffennarren und wodkabeseelte Machos, sondern auch auf viel Herzlichkeit, unentdeckte Attraktionen und großartige Landschaften. Von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein differenzierteres und persönlicheres Bild. Mitreißend erzählt Stephan Orth von haarsträubenden Abenteuern und überraschenden Begegnungen.

Stephan Orth, Jahrgang 1979, arbeitete als Redakteur im Reiseressort bei SPIEGEL ONLINE, bis er sich 2016 als freier Journalist selbstständig machte. Orth ist Autor des Nr.1-Bestsellers »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«. Bei Malik erschienen seine Bücher »Opas Eisberg« und »Couchsurfing im Iran«, das seit über eineinhalb Jahren auf der Bestsellerliste steht. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Malik Verlag und der Buchbox Berlin.

© Berliner Puppentheater
© Berliner Puppentheater
Theater für Kinder "Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus..."

Groß und Klein kennen Pippi Langstrumpf - Generationen von Kindern hat sie mit ihren Geschichten schon begleitet.

Am 19. Februar 2017 war Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf mitsamt ihrer Villa Kunterbunt, Herrn Nielsson und dem Kleinen Onkel auf der Bühne der Backfabrik zu sehen.

Es spielten für Euch das Berliner Puppentheater, Silvia und Achmed Brahim. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Bereits ihre Großeltern lebten diese Berufung mit Leidenschaft und haben ihre Tradition ihren Enkeln vermacht. Ob lustig oder tiefgründig, die beiden Künstler spielen stets vor liebevoll gestalteten Kulissen und mit Hilfe von handgefertigten Figuren. In der Literaturstation der Backfabrik war die Gelegenheit, dieses traditionelle Handwerk in modernem Gewand zu erleben und sich begeistern zu lassen!

Für Kinder ab 3 Jahren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

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