Reinhard Öser taucht regelmäßig in der Ostsee mit Profis und Amateuren nach Wracks, vorwiegend aus den beiden Weltkriegen. Er ist dabei sowohl als Unterwasserarchäologe und Marine-Historiker unterwegs als auch als Sportler und Abenteurer. Anschaulich und anhand spannender Bilder aus der Unterwasser-Welt berichtet er über seine wissenschaftliche Arbeit und aufregende Tauchgänge.


Auf dem Grund der Ostsee liegen über dreitausend Wracks. Die meisten stammen aus den beiden Weltkriegen. Und viele sind deshalb nicht ungefährlich: Sie bergen noch Munition oder chemische Kampfstoffe. Öser arbeitet heute als Unterwasserarchäologe und unterhält ein Netzwerk von Forschungstauchern, Marinetauchern und Wissenschaftlern, das in der Ostsee unterwegs ist. Die Taucher dokumentieren im Auftrag staatlicher Institutionen den Zustand bekannter Wracks und suchen nach unbekannten. Anschaulich berichtet er von Expeditionen, mit denen sie Licht ins Dunkel brachten, was wörtlich zu nehmen ist: Die Ostsee ist schon in wenigen Metern Tiefe dunkel und kalt, was eine besondere Herausforderung darstellt. Öser tauchte in ein russisches U-Boot, das vor Bornholm liegt, und fand ein deutsches U-Boot vor Boltenhagen, in welchem, Jahrzehnte nach ihrem Tod, noch die menschlichen Gebeine der beiden Seefahrer lagen. Er begleitete die Vernichtung von Unterwasserbomben aus der Kadettrinne und die Bergung von Trümmern eines Bombers vor Saßnitz, und er verfolgte die Spuren des Katapultschiffes »Westfalen«, das 1944 vor der Westküste Schwedens sank.
Öser erzählt spannende Geschichten nicht nur vom Tauchen, sondern auch von Schiffen, die er auf dem Meeresgrund besucht hat.

REINHARD ÖSER, geboren 1960, einst Offizier der Volksmarine, Unterwasserarchäologe und Profitaucher, unterhält ein Netzwerk von Forschungstauchern, Unterwasserarchäologen, Marinetauchern, Wissenschaftlern und engagierten Freizeittauchern, die projektbezogen in nationalen und internationalen Gewässern tätig werden. Sie suchen nach untergegangenen Schiffen in Archiven und auf dem Meeresgrund, dokumentieren ihren Zustand und machen Pläne für den Umgang mit diesen Zeitzeugen.
Er betreibt dazu in Berlin das Unternehmen »Marine Research Germany«.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Eulenspiegel-Verlag und der Buchbox Berlin.

So, wie Linda Zervakis heute in die Wohnzimmer der Nation guckt, hat sie früher aus dem Kiosk ihrer Eltern geschaut. Was sie da gesehen hat? «Leute, die zum Frühstück Kräuterschnaps bestellen». Und natürlich: Gute, herzliche Typen, die sich in ihrem Kiez umeinander kümmern und ihre Roth-Händle, Dickmanns-Frischebox und bunte Tüten seit 20 Jahren bei Familie Zervakis kaufen.

Die Familie Zervakis hatte nicht viel Geld, Linda teilte sich mit ihren beiden Brüdern ein Zimmer, ihre Eltern arbeiteten fünfzehn Stunden am Tag, und der Kiosk war ein Ort, den Sozialhysteriker heute als Brennpunkt bezeichnen würden. Aber Linda hatte Glück, eine gute Schule, eine deutsche Tagesmutter und den festen Willen, nicht für immer aus dem Büdchen zu schauen. Der Rest ist ihre Geschichte, die sie in "Königin der bunten Tüte. Geschichten aus dem Kiosk" erzählt - charmant, lustig, traurig und immer aus dem wirklich wahren Leben.

Als Kind blickte Linda Zervakis weiß Gott nicht nur auf die blütenweißen Seiten des Lebens. Dafür waren die Umstände, unter denen sich die Familie ihren Lebensunterhalt erarbeiten musste, einfach zu hart. Vater Christos und Mutter Chrissoula, Chrissi genannt, waren in den 1960er Jahren aus Griechenland ins «eiskalte Deutschland» gekommen – als klassische Wirtschaftsflüchtlinge: ohne Deutschkenntnisse, dafür aber mit viel Hoffnung, 25.000 Drachmen (ca. 150 D-Mark) Startgeld und dem üblichen «Dreisatz der Immigranten: Koffer, Kühlschrank, Knoblauch».

Auch wenn sie sich als «ziemlich deutsch geprägt» bezeichnet, bringen die kursierenden dümmlichen Griechenland-Klischees die Nachrichtenfrau auf die Palme. Für sie ist das Land ihrer Vorfahren kein Zuhause – und fühlt sich doch an wie Heimat. Bei ihren Besuchen in Griechenland genießt die zweifache Mutter mit ihrer Familie die Großzügigkeit und Herzlichkeit der Menschen im Heimatdorf ihrer Verwandten leben. Eines scheint aber definitiv kein Klischee zu sein: Wo Griechen zusammen sind, da wird gefeiert und gespeist, dass es eine Freude ist: Stifado, Lammkeule und gefüllte Paprika, Melidsana und Mezedes, Hackbällchen und Moussaka …

Linda Zervakis, 39, ist als Tochter griechischer Eltern in Hamburg geboren. Nach dem Abitur arbeitete sie als Werbetexterin bei der renommierten Agentur BBDO. Seit 2001 ist sie als Redakteurin und Nachrichtensprecherin für den NDR tätig. Seit Mai 2013 spricht sie die ARD-Tagesschau.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag und der Buchbox Berlin.

Wir sind große Fans von den Muckemachern. Schon öfter haben sie bei uns die Backfabrik gerockt und Groß und Klein mit ihrer Musik begeistert. Wir freuen uns riesig, dass sie auch mit ihrem neuen Album wieder zu uns kommen und es ordentlich krachen lassen.

Unverkennbar stellen die Muckemacher auch mit ihrem 2. Album “KURUKUKU” wieder alles auf den Kopf, was ehemalige Hörgewohnheiten im Kinderzimmer so geprägt haben. Ab jetzt groovt es mit Cumbia, Rocksteady, Hip Hop Afrobeat, Salsa, Electroswing und Dub. Kein Wunder also, dass die Songs der Muckemacher aus Berlin sofort in die Beine wollen und das nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern. Man spürt die Spielfreude, die die beiden Musiker und Komponisten beim Aufnehmen hatten. In den Texten sind diesmal aber auch etwas nachdenkliche Töne zu hören. Die Kritik an der Wegwerfgesellschaft musste einfach mal sein. Doch Musik soll Spaß machen und deswegen gibt es überwiegend Partykracher und Lieder zum Mitsingen und –tanzen jenseits vom Mainstream.

Und auch für das neue Album haben sich die Muckemacher wieder ein paar Gastmusiker ins Studio geholt: z.B. einen Beatboxer, eine Cellistin und einen Mundharmonikaspieler. Beim Konzert in der Backfabrik werden sie zusammen mit Marko Jovanovic an der Mundharmonika und mit Philipp Knapp an der Gitarre auftreten und die neuen Songs präsentieren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

 

Diese Website speichert Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung im Impressum.

  Ich akzeptiere Cookies von literaturtstation.de
Ja, einverstanden!