Peter Wittkamp - Neurosen RegenPeter Wittkamp – Wenn alltägliche Dinge zum Problem werden

Peter Wittkamp ist ein lustiger Mensch. Er schrieb bereits Gags für Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf und ist seit Jahren Hauptautor der „heute show online“. Außerdem verhalf er den Berliner Verkehrsbetrieben mit der Kampagne #weilwirdichlieben zu einem ganz neuen Image. Doch es gibt etwas, dass nur sehr wenige Menschen über ihn wissen: Er leidet seit mehr als 20 Jahren unter Zwangsstörungen. Und zwar deutlich heftiger, als „noch kurz mal schauen, ob der Herd wirklich aus ist“. Und da er selbst nun mal nicht ganz unwitzig ist, gerät das neben den wissenschaftlichen Fakten, die in einem solchen Buch nicht fehlen dürfen, bisweilen sehr humorvoll, ohne das Thema der Lächerlichkeit preiszugeben.

Peter WittkampPeter Wittkamp, Jahrgang 1981, geboren in Asbach bei Bonn, lebt als freier Kreativer für Werbekonzepte in Berlin. Ab und an schreibt er auch ein Buch oder eine Kolumne in der Business Punk. Daneben berät er Unternehmen und Agenturen, wenn sie etwas Kreatives, Humorvolles oder Digitales machen möchten. Oder alles zusammen.

Nach seinen Büchern „Die fünf schlechtesten Antworten auf »Ich liebe dich!« und »Poste deine Darmspiegelung«, stellte Peter Wittkamp sein neuestes Buch »Für mich soll es Neurosen regnen« am 30. Oktober in der Backfabrik vor.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem btb Verlag und der Buchbox!Berlin.

Fabian Hart und Mirna Funk

schreiben seit mehr als einem Jahr für die Online-Version der deutschsprachigen Vogue eine monatliche Kolumne.

Während Fabian Hart eine neue Freiheit von Männlichkeit entwirft und dabei versucht verinnerlichte Rollenbilder zu enttarnen, beschäftigt sich Mirna Funk mit der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland. Für Vogue erzählt sie in ihrer Kolumne von ihrem Alltag als deutsche Jüdin in Berlin und Tel Aviv.

Es ist kein Zufall, dass sich Mirna Funk und Fabian Hart am 29. Oktober gemeinsam in der Backfabrik zusammengefunden haben, um jeweils aus ihren Kolumnen zu lesen und darüber zu diskutieren. Ist ihnen beiden doch an einem neuen, wachen und auch progressiven Blick auf die jeweiligen Themen gelegen. Sie wollen in ihren Texten vor allem aufklären, sei es in Bezug auf Männlichkeit oder das Judentum. Dazu gehört eben auch reaktionäre Vorstellungen und Klischees aufzudecken und gleichzeitig ungeklärte Fragen zu beantworten. Mutig, offen und ungeschönt schauen sie genau dahin, wo es vielleicht auch ein bisschen wehtut. Was sie verbindet ist der unbedingte Wille der Wahrheit ein kleines Bisschen näher zu kommen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fischer, S. Verlag und der Buchbox!Berlin.

Susanne Mierau im Gespräch mit Jule Tilgner

Welche junge Mutter hatte nicht schon einmal das Gefühl keine gute Mutter zu sein?

Susanne Mierau identifiziert vier große Konfliktzonen, die Müttern das Leben so schwer machen:

  • ein überholtes Mutterbild
  • die aus der eigenen Kindheit resultierende Unsicherheit
  • der Druck durch andere Eltern
  • gesellschaftliche Erwartungen wie Karriere und Lifestyle

Persönlich, leidenschaftlich und auf der Grundlage von Studien, Umfragen und Erfahrungsberichten vieler Frauen entwirft Susanne Mierau Kriterien, um ein individuelles Selbstverständnis als Mutter zu entwickeln, das zur eigenen Situation passt, entlastet und zufrieden macht.

Susanne Mierau Susanne Mierau ist Mutter von drei Kindern und lebt in Berlin. Sie ist eine deutsche Autorin und Bloggerin, sie studierte Pädagogik mit Schwerpunkt Kleinkindpädagogik und den Nebenfächern Psychologie und Soziologie an der Freien Universität Berlin. Susanne Mierau gibt Workshops für Eltern und Fachpersonal und spricht auf Konferenzen und Tagungen über Elternberatung und kindliche Entwicklung.

Am 10. Oktober begibt sich Susanne Mierau in der Backfabrik ins Gespräch mit Jule Tilgner, der Autorin von „Mutter werden“, und steht für Fragen aus dem Publikum bereit. Jule Tilgner ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Sie ist Hebamme und gefragte Referentin zu Frauen-, Familien- und Hebammenthemen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Beltz, Julius Verlag und der Buchbox!Berlin.

Nora Imlau: Du bist anders, du bist gut!

Du bist anders, du bist gut - gefühlsstarke Kinder werden größer.

Manche Kinder haben stärkere Emotionen als andere. Mehr Freude, mehr Wut, mehr Trauer – und leben sie heftiger und ungebremster aus. Diese Kinder sind sensibler, verletzlicher, kuscheliger und gleichzeitig wilder, ungestümer und fordernder. Nora Imlau erforscht die neuen Herausforderungen, wenn gefühlsstarke Kinder sich außerhalb der Familie in der Gesellschaft, der Schule und in den Medien bewegen. Sie gibt dazu viele Beispiele und hilfreiche Lösungsansätze für Alltagskonflikte und besondere Krisen. Sie bestärkt Eltern darin, auf ihre Kraftreserven zu achten und Selbstzweifel zu überwinden.

Im Nachfolger ihres Bestsellers „So viel Freude, so viel Wut“ legt Nora Imlau gewohnt verständnisvoll und fachkundig dar, wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit den vielen neuen Herausforderungen ab dem Schulbeginn unterstützen können.

Nora Imlau: Du bist anders, du bist gut! Nora Imlau, 1983 geboren, gilt als eine der wichtigsten Expertinnen für Baby- und Kleinkinderthemen. Als Journalistin und Fachautorin für Familienfragen schreibt sie unter anderem für die Zeitschrift ELTERN und hat bereits mehrere erfolgreiche Elternratgeber veröffentlicht.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kösel-Verlag und der Buchbox!Berlin.

Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah

sowie vierzehn Publizisten, Schriftsteller und Autoren, äußerten sich zum Begriff „Heimat“.

Ja, Ausländer und Kinder von Ausländern nerven, die Unbekannten, die zu laut italienisch sprechen in der Bahn. Die Freunde, die orientalisch zu spät zum Essen kommen. Und die, die zu viel kochen, streiten, trinken. Überall, fast überall nerven sie. Doch jetzt erscheint ein Buch, das Anderes zeigt.

Da geben Autoren wie Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Margarete Stokowsi und Olga Grjasnowa in persönlichen Essays Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als „anders“ markiert, kaum schützt oder wertschätzt. Das einige das Heimat-Wort dann hassen, das ist ihr Recht. Wie auch ihr Wunsch nach dem perfekten Deutschland. Das wollen Deutsche auch. Aber muss ein Land erst perfekt sein, damit man es Heimat nennen kann?

fatmaFatma Aydemir, 1986 in Karlsruhe geboren, ist Kolumnistin und Redakteurin bei der „taz“. 2017 erschien ihr Debütroman „Ellbogen“, für den sie mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet wurde.

Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991 in Kiel, ist freie Redakteurin beim „Missy Magazine“ und bei der „taz“, schreibt für deutschsprachige Medien, u.a. die Kolumne „Habibitus“ für die „taz“ sowie für „Spex“.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Ullstein Verlag und der Buchbox!Berlin.

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