Die Kleine Hexe Theater für Kinder Mit ihren 127 Jahren ist die kleine Hexe viel zu jung, um mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Stattdessen muss sie zuhause Zaubersprüche üben, was ihr nicht so recht gelingen mag. Sie beschließt trotz des Verbots auf ihrem Besen zum Blocksberg zu reiten. Dass sie dabei erwischt werden könnte, damit hat sie allerdings nicht gerechnet. Zur Strafe muss sie alle Zaubersprüche auswendig lernen und versprechen, eine gute Hexe zu werden. Damit beginnt ein aufregender Wirbel!

Freu dich auf eine liebevolle Interpretation des Berliner Puppentheaters! Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Kinder ab 4 Jahren. Jüngere Geschwister unter 2 Jahren zahlen keinen Eintritt. Die Veranstaltung dauert circa 45 Minuten.

Über das Berliner Puppentheater:
Die Familie Brahim zeichnet sich durch jahrelange Erfahrung, handgefertigte Figuren, detailgetreue Kulissen und ihrer klassisch traditionellen Bühnen aus. In den von ihnen gespielten Inzenierungen werden die Figuren selbstverständlich live gesprochen, so dass die Kinder in das Geschehen einbezogen werden und somit ein fortwährender Dialog mit dem kleinen Publikum besteht. Ob Märchen, lustige Geschichten oder Themen, die die Kinder zum Lernen anhalten, in ihrem Repertoire ist alles vorhanden.

Bild: (c) Berliner Puppentheater

Große Freiheit MitteMichel Ruge wuchs im Hamburger Rotlichviertel St. Pauli auf. Als er in den Neunzigern seiner alten Heimat den Rücken zukehrt und in das pulsierende Berlin der Nachwendezeit zieht, glaubt er, aufgrund seiner Herkunft alle Freuden und Abgründe des Lebens bereits zu kennen. Doch Berlin erweist sich als das weitaus heißere Pflaster. Michel Ruge wird Türsteher in den angesagtesten Clubs in Berlin-Mitte. Dort bekommt er es nicht nur mit den Berliner Bandenbossen zu tun – er lernt auch die ungeahnte sexuelle Freizügigkeit des Berliner Nachtlebens kennen. Es sind die neunziger Jahre, Berlin ist hip, es gibt unzählige illegale Clubs, und alle sind wie im Rausch. Erst als das exzessive Treiben in seinem engsten Bekanntenkreis Opfer fordert, zieht Michel Ruge die Reißleine.

"Große Freiheit Mitte" ist das Memoir eines wilden Lebens in einer wilden Zeit und zugleich das schillernde Porträt der legendären Berliner Nachwendezeit – einer Zeit, die viele magisch anzog und die den Ruf des heutigen Berlins begründete.

Michel Ruge
Foto: (c) Anatol Kotte
Michel Ruge, geboren 1969, ist auf St. Pauli aufgewachsen. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr widmet er sich intensiv dem Kampfsport. Nach Stationen als Türsteher und Personenschützer arbeitet er heute als Schauspieler und Lehrer für Selbstverteidigung und Körpertraining. Michel Ruge lebt in Berlin.

Die Moderation übernimmt der Journalist und Redakteur Jan Feddersen von der taz.

Eine Veranstalung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

Axel Ranisch
(Foto: (c) Dennis Pauls)
Der Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler hat mit "Nackt über Berlin" einen fulminanten Debütroman geschrieben.

Und darum geht's im Roman:
Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganz normale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease. Ein Höllentrip für Jannik, der schnell bemerkt, dass Tai seine zarte Verliebtheit nur ausnutzt. Er muss handeln…
Eine liebevolle und schräge Coming-of-Age-Geschichte, lustig und voller Überraschung erzählt.

Axel Ranisch ist gebürtiger Berliner und hat sich bereits als Drehbuchautor und Filmregisseur ("Ich fühl mich Disco", "Alki Alki") sowie als Schauspieler (z.B. in der Zorn-Reihe) und Produzent einen Namen gemacht. "Nackt über Berlin" ist sein erster Roman (erschienen im Ullstein Verlag).

Das sagt Axel über seinen Roman:
"Dieser Roman bin ich, trotzdem ist alles erfunden."

Und das sagen Andere:
"Das Buch ist der Killer" Robert Gwisdeck
"Eine irre Liebesgeschichte zum Einsaugen." Ulrike Folkerts
"Rasantes Romandebüt voller skurrilem Witz, Wärme und tieferer Bedeutung." Knut Elstermann

Foto: (c) privat
Foto: © privat
Affenwerdung Kann man über Geschmack streiten? Warum reden wir übers Wetter? Warum sollen wir am »gesellschaftlichen Dialog« teilnehmen, warum gar »gesamtgesellschaftliche Debatten« führen? Warum gibt es Brand-, aber keine Löschreden? Und wie bringt uns all das Gerede im Streit um vernünftiges Handeln, den idealen Staat oder gar Gott weiter? Stirbt das Hirn am Ende gar den Redetod?

Daniel Rapoport untersucht unsere Kommunikationsgewohnheiten und gibt sich mit dem Gejammer über die Schwatzgesellschaft nicht zufrieden. Seine Beobachtungen sind klar und witzig; er geht theoriefreudig vor oder nimmt empirische Umwege und überrascht mit provokanten Schlüssen. Kann sein, der Titel seines Buchs legt das Verblöden durch Reden etwas zu nahe; der Autor hofft nicht minder auf das Erklugen.

Daniel H. Rapoport, geboren 1971 in Berlin, studierte Chemie an der TU Berlin und entwickelt derzeit als Wissenschaftler Technologien zur Analyse und Vermehrung menschlicher und tierischer Zellen am Fraunhofer Institut (EMB) in Lübeck. Neben naturwissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er Essays in Zeitschriften und Sammelbänden.

Am 25.1.18 stellte er "Anteil des Redens an der Affenwerdung des Menschen" erstmalig einem großen Publikum vor. Überraschungsgast war Marco Tschirpke.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin und dem Eulenspiegel Verlag.
Foto © Michael Tschechow Studios
Foto © Michael Tschechow Studios
Für Kinder ab 5 Jahre: Ein wahrer Märchenklassiker neu interpretiert durch die Schauspielstudent*innen des Michael Tschechow Studios Berlin.

Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater; die Söhne mußten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen, die Katze dagegen die Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft: der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel, der dritte den Kater; weiter blieb nichts für ihn übrig. Da war er traurig und sprach zu sich selbst: »Mir ist es doch recht schlimm ergangen, mein ältester Bruder kann mahlen, mein zweiter auf seinem Esel reiten – was kann ich mit dem Kater anfangen? Ich laß mir ein Paar Pelzhandschuhe aus seinem Fell machen, dann ist‘s vorbei.«

Grafik Gestiefelter Kater »Hör«, fing der Kater an, der alles verstanden hatte, »du brauchst mich nicht zu töten, um ein Paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen; laß mir nur ein Paar Stiefel machen, daß ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann, dann soll dir bald geholfen sein.« Der Müllersohn verwunderte sich, daß der Kater so sprach, weil aber eben der Schuster vorbeiging, rief er ihn herein und ließ ihm die Stiefel anmessen. Als sie fertig waren, zog sie der Kater an, nahm einen Sack, machte dessen Boden voll Korn, band aber eine Schnur drum, womit man ihn zuziehen konnte, dann warf er ihn über den Rücken und ging auf zwei Beinen, wie ein Mensch, zur Tür hinaus.

Spiel: Jasmin Loreen, Marie Dolderer, Claudia Grobelsek-Vracko, Pia Louise Jahn, Jan Philip Moerbeek, Valentin Schade, Marie-Hendrikje van de Ven
Einstudierung: Beate Krützkamp
Dauer: 55 min

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin

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