"Wir sind umgeben von Titten, Ärschen und Waschbrettbäuchen, und das ist nur die glitzernde Oberfläche der Fernseh- und Werbewelt", schreibt Ariadne von Schirach in ihrem provokanten Buch ‚DER TANZ UM DIE LUST’. Jugend und Schönheit sind die maßgeblichen Objekte der Begierde in einer Gesellschaft, in der fast alles, auch Sex, käuflich ist. Doch hinter der Fassade unserer Medienwelt verbergen sich oft sexuelle Frustration und Einsamkeit.

Wie ist in einer überästhetisierten Welt voll narzisstischer junger Kosmopoliten, denen eigentlich niemand schön genug sein dürfte, eine offene sexuelle Begegnung noch möglich? Haben uns die multiplen sexuellen Möglichkeiten wirklich befreit, und wie haben sich die klassischen Geschlechterrollen verändert? Wohin mit unserer Sehnsucht nach romantischer Liebe in einer pornographischen Gesellschaft?


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Das Buch ist beim Goldmann Verlag der Randomhouse Gruppe erschienen.

Kevin McAleer erzählt in seinem ersten Roman "Surferboy" mit feiner Ironie und Leichtigkeit eine Geschichte von Freundschaft, Erwachsenwerden und der Faszination des Surfens: Steve ist Mitglied im Stabhochsprungteam seiner High School als ihn ein 'Virus' befällt und nicht mehr freigibt: Das Wellenreiten. Er gibt die Leichtathletik auf und reitet die Wellen Tag für Tag. Der Leser erlebt mit Steve die ersten Meter auf dem eigenen Brett, die erste eigene Surf-Party und die erste Frau.

Die Lesung wurde moderiert von Bodo Mrozek (Autor und Journalist), bekannt durch das 'Lexikon der bedrohten Wörter', aus dem er in der vierten Literatur Station vorlas.

Der Roman ist im Seeliger Verlag erschienen.

Sandra Schwittau, bekannt als deutsche Synchron-Stimme von Bart Simpson las aus dem Buch und brachte uns Die Simpsons näher, denn sie sind mehr, als nur irgendeine Familie. An Marges Küchentisch und in den Straßen von Springfield treten die Grundfragen der Menschheit offen zu Tage. In elf brillanten und komischen Essays denken elf Philosophen über die Simpsons und die Philosophie nach und beweisen mit diesem Buch, welche Weisheit in den Simpsons steckt.

Zugleich führen die gesammelten Essays in Grundfragen der Philosophie ein: Wieso verkörpert Homer dennoch die aristotelischen Tugenden? Weshalb erfahren wir von Maggie den Wert des Schweigens? Warum ist Bart das Individuum, vor dem uns Nietzsche warnen wollte? Darüber hinaus lernen wir den Marxismus in Springfield kennen, analysieren die Undefinierbarkeit des Glücks bei Mr. Burns und sehen die Simpsons mit den Augen von Roland Barthes.

Im Anschluss an die Lesung sprach Sandra Schwittau über Die Simpsons und ihre Arbeit als Stimme von Bart. Moderiert wurde das Gespräch von Tom Kraushaar (Tropenverlag).

Die Herausgeber und Autoren sind Irwin, Conard und Skoble. Das Buch ist beim Tropen Verlag erschienen. Mehr dazu unter www.tropen-verlag.de.

Knapp 200 Besucher kamen zur Buchpremiere und hörten Ausschnitte aus dem dritten Roman der erfolgreichen Autorin: In 'Schilf' wird das Szenario eines Mordes entworfen - meisterhaft, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt Juli Zeh ihre Geschichte bis zum grotesken Finale - und erklärt ganz nebenbei das physikalische Phänomen der Zeit.

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin unter www.juli-zeh.de. Die Lesung fand als Kooperationsveranstaltung mit der Buchhandlung BUCHBOX! statt: www.buchboxberlin.de

Thomas Brussig ("Am kürzeren Ende der Sonnenallee", "Helden wie wir" u.a.) erzählt in seinem Buch von einem Schiedsrichter, der über das Leben sinniert. Es ist seine große Abrechnung mit der Welt - tragisch, komisch und voller Überraschungen.

"Von achtzigtausend, wütenden, rasenden Menschen ausgepfiffen, angepöbelt, beschimpft, beleidigt, bedroht und vor ihnen in Sicherheit gebracht zu werden, das ist das Höchste, das Größte, das ein Schiedsrichter erreichen kann, dachte ich auf den letzten Stufen der Freitreppe vor dem Gerichtsgebäude."

Weitere Informationen zum Buch und Autor unter www.thomasbrussig.de und auf der Verlagsseite www.residenzverlag.at


Ueber Thomas Brussig

Thomas Brussig, geboren 1965 in Berlin, lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor eben dort. Er erhielt den Drehbuchpreis für „Sonnenallee“ (mit Leander Haußmann) (1999), Hans-Fallada-Preis (2000), Carl Zuckmayer-Medaille (2005). Bisherige Werke sind u.a.: „Helden wie wir“, „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“, „Wie es leuchtet“, „Die Berliner Orgie“.

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