»Oh ...«, sagt Michèle nur, nachdem sie in ihrem Haus bei Paris überfallen wurde. Ausgerechnet sie, die knallharte Filmproduzentin, die immer genau weiß, was zu tun ist, verliert jeden Halt. Ein Buch über die beklemmende Hinwendung einer Frau zu einem gefährlichen Mann.

Philippe Djian, geboren 1949 in Paris, wechselte oft den Wohnsitz. Bisherige Stationen: New York, Florenz, Bordeaux, Biarritz, Lausanne und Paris. Auf einer Autobahnmautstelle, bei einem seiner Gelegenheitsjobs, tippte Philippe Djian seinen ersten Roman. Sein dritter Roman, ›Betty Blue‹, wurde zum Kultbuch. Für seinen jüngsten Roman ›Oh ...‹ erhielt er 2012 den Prix Interallié. Die deutsche Übersetzung erschien Ende Oktober. Der Autor lebt heute in Biarritz und Paris.

Siegfried Antonio Effenberger
Der 1969 geborene West-Berliner absolvierte nach seinem Studium der Politologie und der Romanistik eine klassische Schauspielausbildung. Engagements als Schauspieler, Sprecher, und Sänger an mehreren deutschen Theatern folgten. Seit Frühjahr 2006 ist Effenberger mit Frank Böhmert Autor der PERRY RHODAN-Hörspielreihe bei Lübbe Audio.

Lesung in französischer Sprache, Deutscher Part und Moderation: Siegfried Effenberger

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.

Endlich war es wieder soweit, dass wir euch wieder einmal den wunderbaren Kinderliedermacher Fredrik Vahle ankündigen durften!

Fredrik Vahle ist mit seinen Kinderliedern und Geschichten seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum, aber auch etwa über Goethe-Institute in Lateinamerika und Osteuropa unterwegs. Eltern und Kinder singen und tanzen begeistert gemeinsam mit, wenn Anne Kaffeekanne, der Cowboy Jim aus Texas, der Hase Augustin und Flupp, der kleine Flipper den Katzentatzentanz tanzen. Seine Lieder und Geschichten sind in jedem Kindergarten und Grundschullesebuch vertreten.
„Bewegliche Lieder“ macht der „Kindermusikprofessor“, der neben vielen Workshops im In- und Ausland zu seinem großen Thema „Sprache und Bewegung“ auch Sprachwissenschaft an der Uni Gießen lehrt – auf seine etwas andere Art, die ihm als erstem Kinderliedermacher immerhin auch das Bundesverdienstkreuz einbrachte.

Es werden neue (etwa von seinen neuen CDs „Singen, das geht so“ und „Durch den Wald“) und altgeliebte seiner Lieder erklingen, aber auch Geschichten aus einem seiner beliebten Bücher wie zum Beispiel von „Fischbrötchen“, der naseweisen Schildkröte oder etwas aus seinem neuen Gedichte- und Erzählbuch „Ich und Du und der Drache Fu“. Und natürlich lässt er uns schon den Winterhauch um die Nase wehen und singt und erzählt aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

Wenn die "Muckemacher" auf der Bühne stehen, dann hält sowohl die kleinen Zuhörer als auch die großen Gäste nichts mehr auf den Stühlen.
Ihr erlebtet es selbst und seit zum großen Familienkonzert in die Backfabrik gekommen!

Die Muckemacher, das sind Verena Roth und Florian Erlbeck mit ihrer Band. Die beiden sind Musiker und Komponisten, schreiben Filmmusik und geben musikalische Früherziehung. Als sie bemerkt haben, dass auch ihre Kinder gerne ihre Lieblingsplatten hören und da sie finden, dass Kindermusik nicht immer nach dudeliger Kindermusik klingen muss, haben Sie ein Album aufgenommen, das Kindern und Erwachsenen gefällt und zum Mitsingen und Mitgrooven einlädt.
Alle Lieder auf der CD "DiggiDiggi BamBam" sind absolut tanzbar, mitreißend und entführen mit vielen unterschiedlichen Stilen auf eine Reise durch die Musikgeschichte. 
http://www.muckemacher.de/


Verena Roth – Gesang, Piano Florian Erlbeck – Saxophon, Gitarre, Klarinette Philipp Knapp – Gitarre, Bass Marko Jovanovic – Kontrabass, Mundharmonika

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

Die Zeit zwischen 20 und 30 ist die großartigste Phase im Leben? Wer das glaubt, der leidet unter einer verschobenen Wahrnehmung. Ganz im Ernst: Die Zwanziger sind echt beschissen. Und wenn das jemand weiß, dann Jule Müller. Immer knapp bei Kasse, quasi nicht vorhandenes Selbstbewusstsein und ein Praktikum nach dem anderen. Ihren ersten Freund musste sie verlassen, weil er drogenabhängig wurde, der zweite betrog sie am laufenden Band. Während Jule noch immer mit allem hadert und sich dem Party-Lotterleben hingibt, werden plötzlich alle um sie herum sesshaft und kriegen Babys …

Jule Müller ist 32, in Berlin geboren, aufgewachsen und lebt heute in Berlin-Neukölln. Sie hat Modedesign studiert und liebt und betreibt die Fotografie http://julemueller.com/ . Gemeinsam mit einer Freundin hat sie im November 2013 das Online-Magazin http://imgegenteil.de/ gegründet.

Sie beschäftigt sich mit den wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Online-Dating, Katzenschuhe und Glitzergedöns. Sie hat mal beim Fleischer gearbeitet, in einer Spaßkommune gelebt und ist schon oft betrunken hingefallen. Da sie inzwischen die Nummern ihrer Therapeutin, des Steuerberaters und zweier Anwälte im Handy gespeichert hat, ist der Buchvertrag nur der nächste logische Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Endlich flügge werden - der Gedanke daran erfüllt Jule Müller mit einem irgendwie hoffnungsfrohen Unbehagen. Noch schlimmer als die Zwanziger wird es schon nicht werden.

Moderiert wurde der Abend von Linus Volkmann, selbst Autor und Musikjournalist.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Droemer Knaur und der Buchbox Berlin.

Seit Jahrzehnten kämpft Jürgen Todenhöfer gegen den »Irrsinn des Krieges«. Als Anfang 2011 die Menschen im Mittleren Osten gegen ihre Herrscher aufbegehrten, war er vor Ort, um dort insgesamt sieben Monate lang zu recherchieren. Oft unter großen Gefahren. In seinem Buch erzählt Jürgen Todenhöfer von seinen dramatischen Erlebnissen in Ägypten, Libyen und Syrien, aber auch in Afghanistan, Irak, Iran und in Gaza. Dabei schildert er nicht nur Bombardements und Straßenkämpfe sowie die Angst, das Leiden und Sterben Unschuldiger, sondern berichtet auch ausführlich von seinen Gesprächen mit beiden Seiten – Rebellen und Staatsführern.
Eindringlich widerlegt Todenhöfer die Argumente, die hiesige Politiker und Medien zur Rechtfertigung der vom Westen geführten oder geschürten Kriege vorbringen. Wenn die muslimische Welt systematisch dämonisiert wird, wenn von »Schurkenstaaten « oder vom »Krieg gegen den Terror« die Rede ist, geht es nie wirklich um Menschenrechte und Demokratie, sondern um handfeste Interessen des Westens: um Bodenschätze, Vormachtstreben, Geostrategie.
Am Ende seiner Reisen steht ein nachdrückliches Bekenntnis gegen den Krieg: »Wenn alle Menschen gleich sind – warum ist man dann ein Mörder, wenn man einen Menschen im Westen tötet, aber ein Held, wenn man in Afghanistan einen Afghanen tötet? Wenn wir das Böse bekämpfen wollen, sollten wir bei uns anfangen. Bei der Heuchelei, mit der wir unsere Kriege als edle Taten darstellen. « Das Böse liegt nicht im Mittleren Osten. Es liegt in uns allen.

„Ein Plädoyer gegen den Irrsinn des Kriegs und eine Kritik an der westlichen Kriegspolitik im Nahen Osten." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Jürgen Todenhöfer scharfes Plädoyer gegen die Lüge als Vater aller Kriege hat mich überzeugt (...)." Denis Scheck, ARD

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, war bis 2008 Manager eines europäischen Medienunternehmens, davor 18 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Unionsparteien für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Er schrieb die Bestseller "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?", "Andy und Marwa – zwei Kinder und der Krieg", "Warum tötest du, Zaid?" und "Teile dein Glück". Mit seinen Buchhonoraren hat er u.a. ein Kinderheim in Afghanistan und ein Kinderkrankenhaus im Kongo gebaut sowie ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt finanziert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Random House und der Buchbox Berlin.

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