Das »Heilige Land« – in Wirklichkeit ist es ein verdammtes Land, verdammt zum Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Aber, fragt Andreas Altmann, vielleicht ist es gerade deshalb verdammt, weil es Juden, Christen und Muslimen heilig sein muss? Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten. Die ihm und uns den Schlüssel in die Hand geben zum Verständnis Palästinas. Zumindest eine Ahnung davon. Und das gelingt ihm in spektakulären Bildern, Erlebnissen und Begegnungen, oft voller Brutalität, oft voller Poesie. Seine klaren und harten Beobachtungen, vor allem seine Schlussfolgerungen werden vielfach Widerspruch hervorrufen, weil der Autor sich von keiner vorgefassten Meinung, Ideologie – und schon gar nicht von einer Religion – den Blick verstellen lässt. Seit drei Generationen ist Palästina eine offene Wunde in der Weltpolitik. Auch die große Reportage von Andreas Altmann wird sie nicht schließen. Natürlich nicht. Aber den Menschen nahekommen, ihr Leben im Schatten der unheilvollen Geschichte und der dunklen Zukunft zu verstehen, das gelingt ihm meisterhaft.

Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag und der Buchbox Berlin.

Exmoor, eines Abends im November. Über dem kleinen Dorf Winsford in der südenglischen Moorlandschaft liegt dichter Nebel. Die mysteriöse Frau, die sich unter dem Namen Maria Anderson mit ihrem Hund im abseits gelegenen Haus auf der Heide niederlässt, bietet Stoff für Spekulationen. Was hat sie hier draußen in der Einöde zu suchen? Was hält ihr Mann von ihrem Aufenthalt an diesem Ende der Welt? Wo ist er überhaupt? Tatsächlich auf Reisen?

Irgendetwas Sonderbares umgibt die Fremde, die Tag für Tag im diesigen Nieselregen spazieren geht – auch wenn sie schon bald aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken ist. Nicht alle scheinen ihr jedenfalls wohlgesonnen.
Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass plötzlich tote Vögel vor ihrer Türe liegen und ihr Hund tagelang verschwindet? Und die seltsamen Vorfälle häufen sich. Man könnte auch sagen: Je mehr sie sich auf die kleine Gemeinschaft einlässt, desto gefährlicher wird es für sie … 

"Der Philosoph unter den Krimiautoren Skandinaviens" (Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der vielseitigsten und renommiertesten Krimiautoren Schwedens. Für seine Kriminalromane mit Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und sind erfolgreich verfilmt worden. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die Werke von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" oder "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" gelten inzwischen als Klassiker in der schwedischen Literatur und werden als Schullektüre eingesetzt.

Håkan Nesser lebt mit seiner Frau in Stockholm und auf Gotland.

Moderation: Holger Heimann; die deutschen Textpassagen spricht die Schauspielerin Claudia Michelsen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem btb-Verlag und der Buchbox Berlin.

»Oh ...«, sagt Michèle nur, nachdem sie in ihrem Haus bei Paris überfallen wurde. Ausgerechnet sie, die knallharte Filmproduzentin, die immer genau weiß, was zu tun ist, verliert jeden Halt. Ein Buch über die beklemmende Hinwendung einer Frau zu einem gefährlichen Mann.

Philippe Djian, geboren 1949 in Paris, wechselte oft den Wohnsitz. Bisherige Stationen: New York, Florenz, Bordeaux, Biarritz, Lausanne und Paris. Auf einer Autobahnmautstelle, bei einem seiner Gelegenheitsjobs, tippte Philippe Djian seinen ersten Roman. Sein dritter Roman, ›Betty Blue‹, wurde zum Kultbuch. Für seinen jüngsten Roman ›Oh ...‹ erhielt er 2012 den Prix Interallié. Die deutsche Übersetzung erschien Ende Oktober. Der Autor lebt heute in Biarritz und Paris.

Siegfried Antonio Effenberger
Der 1969 geborene West-Berliner absolvierte nach seinem Studium der Politologie und der Romanistik eine klassische Schauspielausbildung. Engagements als Schauspieler, Sprecher, und Sänger an mehreren deutschen Theatern folgten. Seit Frühjahr 2006 ist Effenberger mit Frank Böhmert Autor der PERRY RHODAN-Hörspielreihe bei Lübbe Audio.

Lesung in französischer Sprache, Deutscher Part und Moderation: Siegfried Effenberger

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Buchbox Berlin.

Endlich war es wieder soweit, dass wir euch wieder einmal den wunderbaren Kinderliedermacher Fredrik Vahle ankündigen durften!

Fredrik Vahle ist mit seinen Kinderliedern und Geschichten seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum, aber auch etwa über Goethe-Institute in Lateinamerika und Osteuropa unterwegs. Eltern und Kinder singen und tanzen begeistert gemeinsam mit, wenn Anne Kaffeekanne, der Cowboy Jim aus Texas, der Hase Augustin und Flupp, der kleine Flipper den Katzentatzentanz tanzen. Seine Lieder und Geschichten sind in jedem Kindergarten und Grundschullesebuch vertreten.
„Bewegliche Lieder“ macht der „Kindermusikprofessor“, der neben vielen Workshops im In- und Ausland zu seinem großen Thema „Sprache und Bewegung“ auch Sprachwissenschaft an der Uni Gießen lehrt – auf seine etwas andere Art, die ihm als erstem Kinderliedermacher immerhin auch das Bundesverdienstkreuz einbrachte.

Es werden neue (etwa von seinen neuen CDs „Singen, das geht so“ und „Durch den Wald“) und altgeliebte seiner Lieder erklingen, aber auch Geschichten aus einem seiner beliebten Bücher wie zum Beispiel von „Fischbrötchen“, der naseweisen Schildkröte oder etwas aus seinem neuen Gedichte- und Erzählbuch „Ich und Du und der Drache Fu“. Und natürlich lässt er uns schon den Winterhauch um die Nase wehen und singt und erzählt aus der vielleicht schönsten Jahreszeit und der Vorfreude auf Weihnachten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

Wenn die "Muckemacher" auf der Bühne stehen, dann hält sowohl die kleinen Zuhörer als auch die großen Gäste nichts mehr auf den Stühlen.
Ihr erlebtet es selbst und seit zum großen Familienkonzert in die Backfabrik gekommen!

Die Muckemacher, das sind Verena Roth und Florian Erlbeck mit ihrer Band. Die beiden sind Musiker und Komponisten, schreiben Filmmusik und geben musikalische Früherziehung. Als sie bemerkt haben, dass auch ihre Kinder gerne ihre Lieblingsplatten hören und da sie finden, dass Kindermusik nicht immer nach dudeliger Kindermusik klingen muss, haben Sie ein Album aufgenommen, das Kindern und Erwachsenen gefällt und zum Mitsingen und Mitgrooven einlädt.
Alle Lieder auf der CD "DiggiDiggi BamBam" sind absolut tanzbar, mitreißend und entführen mit vielen unterschiedlichen Stilen auf eine Reise durch die Musikgeschichte. 
http://www.muckemacher.de/


Verena Roth – Gesang, Piano Florian Erlbeck – Saxophon, Gitarre, Klarinette Philipp Knapp – Gitarre, Bass Marko Jovanovic – Kontrabass, Mundharmonika

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchbox Berlin.

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