Jörg-Uwe Albig (Berliner Reporter und freier Autor) stellte seinen Roman ‚Land voller Liebe’ vor. Es ist die Geschichte eines untergehenden Landes: der BRD. Scheinbar historisch und doch hochaktuell erzählt Albig von Freundschaft und Liebe in einer Welt, in der alles im gleißenden Licht der Ökonomie erstrahlt. Jörg-Uwe Albig hat in funkelnden Bildern den Entwicklungsroman des deutschen homo oeconomicus geschrieben, getragen von einem einzigartigen Sprachstrom.

Der Roman ist im Tropen Verlag erschienen.

Ganz unterschiedliche Formen der Geselligkeit berufen sich auf die große Tradition des Salons und auf berühmte Vorgängerinnen wie die Berliner Salondamen Rahel Levin-Varnhagen und Henriette Herz.

Die Schriftstellerin und Journalistin Cornelia Saxe hat darüber ihr Buch „Das gesellige Canapé – Die Renaissance der Berliner Salons“ geschrieben und die „Salon-Szene“ kritisch im Blick. In der Literatur Station stellte sie die wichtigsten Salonièren von heute vor, nahm das Publikum mit auf ihre Streifzüge durch die neuen Großstadtgesellschaften und gab die notwendige Orientierungshilfe für die Welt zwischen "Der schöne Salon" und dem "Berliner Zukunftssalon".

Wann ist Ihnen zuletzt ein Gummiadler begegnet? Gibt es bei Ihnen noch Bandsalat und wissen Sie noch, was Karfiol ist? Oder anders gefragt: Fehlen Ihnen auch manchmal die Worte?

Bodo Mrozek hat in seinem "Lexikon der bedrohten Wörter" hunderte Begriffe gesammelt, die vom Aussterben bedroht sind. Gegen das Wörtersterben hat er im Rahmen der "Aktion Artenschutz" die Rote Liste der bedrohten Wörter im Internet (www.bedrohte-woerter.de) begründet: Mehr als 30.000 sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung gingen bereits ein.

Der Berliner Autor las amüsante, informative und überraschende Wortgeschichten aus seinem Lexikon. Im Gespräch mit dem Publikum informierte er anschließend darüber, warum Wörter sterben - und was wir alle dagegen tun können. Denn noch ist es nicht zu spät: Höchste Zeit zum Handeln! 
Informationen zum Buch und zum Thema unter www.bedrohte-woerter.de.

Tanja Dückers, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen und Publizistinnen der jüngeren Generation, nimmt in dem Essay-Band engagiert Stellung zu den Themen unserer Zeit. Sie stellt „Visionen“ der Politiker zu Arbeitsmarktreformen und zum neuen flexiblen Menschen ebenso in Frage wie den gegenwärtigen deutschen Opferdiskurs. Intensiv hat sie die neuen EU-Mitgliedstaaten bereist und weiß über Sibiu/Hermannstadt, Bukarest, Warschau und Krakau traurigschöne und absurde Geschichten zu erzählen.

Ob Tanja Dückers analysiert, was Angela Merkels Lieblingsbild über sie verrät oder über junge idealistische Umweltschutz-Akteure schreibt, immer paart sich der Blick der engagierten Publizistin mit dem besonderen der Erzählerin.

Der Berliner Autor erzählt in seinem noch unveröffentlichtem Text 'Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum’ mit großartigem und humorvollem Erzähltalent von einem Familien-Sommerurlaub im Oderbruch noch vor der Wendezeit und stellt wunderbar archaische und zugleich merkwürdig vertraute Charaktere vor: ...“Seit Wochen hatten wir den Tachometer beobachtet und dem Moment entgegengefiebert, wenn sich die vier letzten Ziffern gleichzeitig drehen würden. Jetzt sind wir einmal um die Erde, sagte mein Vater, als endlich die 40.000 zu lesen war.“

In Jochen Schmidts erstem Roman 'Müller haut uns raus' befindet sich der Ich-Erzähler in einer fatalen Situation: Er leidet an einer halbseitigen Gesichtslähnung, kann deshalb nur noch grinsen und muß ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung kann entweder Streß oder Entspannung sein, und ähnlich klar fällt auch die Selbstanalyse des Helden aus. Irgendetwas ist schiefgelaufen, und weil sein Körper nicht mehr weiterzuwollen scheint, lässt er die Jahre nach der Wende noch einmal Revue passieren. Mit entwaffnender Selbstironie, einer bestechenden Beobachtungsgabe, mit Schwung und voller Komik erzählt Jochen Schmidt in diesem Roman, wie schwer, im Grunde unmöglich, aber gerade deshalb unverzichtbar es ist, in Zeiten universeller Gleichgültigkeit gegen alle Widerstände sein Ziel zu verfolgen.

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