Foto: © Kathleen Friedrich
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Wie findet man jemanden, der nicht gefunden werden will? Torsten Seifert begibt sich in seinem Abenteuerroman auf die Suche nach der wahren Identität des Schriftstellers B. Traven und entführt uns dabei auf eine Reise um die halbe Welt.

Und darum geht's im Roman:
1947: Leon, ein aufstrebender Journalist, verschlägt es nach Zentralmexiko. Hier wird »Der Schatz der Sierra Madre« gedreht, basierend auf einem Roman von B. Traven. Leon soll herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym des Schriftstellers versteckt. Doch er verbringt seine Zeit lieber mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, John Huston und einer geheimnisvollen Frau namens María. Zurück in Los Angeles lässt ihn Travens Geheimnis aber nicht mehr los: Wer ist dieser Autor? Stimmt es, dass alle, die nach ihm suchen, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen? Leon zieht erneut los. In Wien kommt er einer Antwort näher, des Rätsels Lösung aber liegt in Mexiko. Und Leon merkt plötzlich: Er ist nicht der einzige, der B. Traven auf den Fersen ist ... Torsten Seiferts Roman verbindet Hollywood‘s Golden Age mit einer abenteuerlichen literarischen Spurensuche und lässt dabei den Leser auf gelungene Art und Weise im Unklaren darüber, was an der Geschichte historisch verbürgt und was völlig frei erfunden ist. Die Jagd des Protagonisten Leon nach eben jenem Mann, der sich B. Traven nannte, führt uns zurück in eine Welt, als Journalisten noch mit stumpfem Bleistift in kleine Notizblöcke kritzelten und Hollywood-Stars fernab der Studios in echten Wüsten tranken, schwitzten und fluchten. Kurz gesagt: Raymond Chandler meets Quentin Tarantino!

Torsten Seifert, geboren 1966 in Görlitz (Sachsen). arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Leipzig und einem Marketingstudium in Berlin als Werbetexter. Nebenbei schrieb er für verschiedene Stadtmagazine sowie für Kabaretts. Seit 1997 arbeitet Torsten Seifert als freier Texter, Konzeptioner und PR-Journalist. Im Mai gewann er für sein Debüt den Blogbuster-Preis 2017.

Die Moderation übernimmt der Schauspieler und Sänger der Punk-Rock-Band "Ret Marut" Bernd Michael Lade.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Tropen Verlag und der BUCHBOX! Berlin.

Foto: © Nadine Kunath
Foto: © Nadine Kunath
Takis Würger, Redakteur bei Der Spiegel, ging mit 28 Jahren nach England, um an der berühmten Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Dort boxte er als Schwergewicht für den Cambridge University Amateur Boxing Club und wurde Mitglied in verschiedenen studentischen Klubs.

Aus seiner Zeit in Cambridge schöpfte der mittlerweile 31-Jährige schließlich den Stoff für seinen Roman."Der Club", ein spannendes Narrativgeflecht aus Verbrechen, Rache und berührender Liebesgeschichte, hat sich in diesem Jahr wie kein anderes Debüt, schnell die Herzen seiner Leser erobert.

Zusammen mit Bloggerin und Autorin Judith Poznan wird Takis Würger zu uns kommen, über seinen Roman sprechen und spannende Stellen daraus vorlesen. Ein spektakulärer Abend, wie ihn nur die Bühne der Backfabrik bieten kann.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kein & Aber AG und der BUCHBOX! Berlin.
Simon Strauß Es ist Nacht, ein junger Mann sitzt am Tisch und schreibt. Er hat Angst. Davor, sich entscheiden zu müssen. Für eine Frau, einen Freundeskreis, einen Urlaubsort im Jahr. Er hat Angst, dass ihm das Gefühl abhandenkommt. Dass er erwachsen wird. Doch ein Bekannter hat ihm ein Angebot gemacht: Sieben Mal um sieben Uhr soll er einer der sieben Todsünden begegnen. Er muss gierig, hochmütig und wollüstig sein, sich von einem Hochhaus stürzen, den Glauben und jedes Maß verlieren. Sieben Nächte ist ein Streifzug durch die Stadt, eine Reifeprüfung, die vor zu viel Reife schützen soll, ein letztes Aufbäumen im Windschatten der Jugend.

Simon Strauß erzählt von einem jungen Mann an der Schwelle, der alles aufbringt, um sich Gewohnheit und Tristesse zu verwehren. Er muss gierig, hochmütig und faul sein, neiden und wüten, Völlerei und Wollust treiben. Sich dem Leben preisgeben, um sich die Empfindung zu erhalten. Im Schutze der Nacht entwickelt er aus der Erfahrung der sieben Todsünden die Konturen einer besseren Welt, eines intensiveren Lebens.

»Simon Strauß erzählt von einem, der auszog, um die ewige Jugend zu suchen – und schreibt ein Buch, das so klug und berührend ist, dass man ihm auf der Stelle folgen will.« Theresia Enzensberger

»Was für ein leidenschaftliches, angstfreies, traditionstrunkenes, zukunftsgieriges Kampfbuch gegen die Abgeklärtheit. Gegen die Müdigkeit der In-Spuren-Geher. Der Lebenswiederholer. Ein Pamphlet für die Offenheit der Herzen!« Volker Weidermann

Simon Strauß, geboren 1988 in Berlin, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Hospitanzen und eine Gastdramaturgie am Theater. Mitorganisator des Jungen Salons in Berlin. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer althistorischen Arbeit über »Konzeptionen römischer Gesellschaft bei Theodor Mommsen und Matthias Gelzer«. Er lebt in Frankfurt, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Kindertheater Frederick
Foto: © pohyb's und konsorten
Theater für Kinder Jeden Abend aufs Neue beginnt der alte Mäuserich für die Mäusekinder zu dichten. In abendlicher Stille und Dunkelheit des Mäusebaus, erzählt er immer wieder von Fredrick, der kleinen Maus. Während alle Mäuse um Frederick eifrig Vorräte sammeln, beliebt es Frederick in der Sonne herumzugammeln. Er sagt, er sammelt Wörter, Farben, Sonnenstrahlen – das sind seine Vorräte, um den Winter im Bau bunt zu bemalen. Die Mäuse wundern sich, weil Frederick für sie in Rätseln spricht. Doch bald schon steht der Winter ins Haus und es lüftet sich das Geheimnis von Frederick, der kleinen poetischen Maus.

Der Erzähler, ein alter Mäuserich entführt in die Bilderwelt von Frederick und seiner Mäusefamilie. Zwei Spieler, Maike Jansen und Stefan Ferencz, mit einheitlichen Grundkostümen ausgestattet, werden in raschen Figurenwechseln zum Mäuserich und den verschiedenen Mitgliedern der Mäusefamilie, die durch unterschiedliche Kopfbedeckungen mit Mäuseohren charakterisiert werden und den Mäusebau lebendig werden lassen. Atmosphärisch unterstützt durch Licht und Farben, Klänge und Musik werden die verschiedenen Wahrnehmungs- und Erlebniswelten spürbar.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BUCHBOX! Berlin.
Lana Lux
Foto: (c) Kat Kaufmann
Wenn Du Dir am 4. Oktober etwas vornehmen möchtest, dann das: Lana Lux präsentiert ihr herausragendes Debüt "Kukolka" in der Backfabrik.

90er Jahre. Große Party der Freiheit. Manche tanzen und fressen oben auf dem Trümmerhaufen der Sowjetunion, andere versuchen noch, ihn zu erklimmen. Viele sammeln bloß die Krümel ein. Auch Samira. Mit sieben Jahren macht sie sich auf die Suche nach Freiheit, Wohlstand und Deutschland. Während teure Autos die Straßen schmücken, lebt Samira mit ein paar anderen Kids in einem Haus, wo es keinen Strom, kein warmes Wasser und kein Klo gibt. Aber es geht ihr bestens. Sie hat ein eigenes Sofa zum Schlafen und eine fast erwachsene Freundin, die ihr alles beibringt. Außerdem hat sie einen Job, und den macht sie gut. Betteln. Sie ist unschlagbar darin, denn niemand kann diesem schönen Kind widerstehen. Auch Rocky nicht. Er ist fasziniert von Samira, seinem neuen Schützling. Er nennt sie Kukolka. Püppchen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch Kukolka hält an ihrem Traum von Deutschland fest. Und ihr Traum wird in Erfüllung gehen, komme, was wolle.

„Ein großes, ergreifendes Buch, bei dem ich mich so sehr nach einem Happy End gesehnt habe wie noch niemals zuvor.“ Olga Grjasnowa

Lana Lux, geboren 1986 in Dnipropetrowsk/Ukraine, wanderte im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus. Sie machte Abitur und studierte zunächst Ernährungswissenschaften in Mönchengladbach. Später absolvierte sie eine Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio in Berlin. Seit 2010 lebt und arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin in Berlin. Ihr Roman "Kukolka" erscheint am 18.8.2017 im Aufbau Verlag. Hier kannst du dir dein Ticket online kaufen.

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