Weihnachten auf der Lindwurmfeste Symbol Lesung für Kinder Kennen Sie oder Ihre Kinder das Fest „Hamoulimepp“? Nein? Das ist gar nicht schlimm, denn zum Glück hat Walter Moers davon erfahren und alles Wichtige zu dem Weihnachtsfest der Lindwürmer, dass übrigens frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert, aufgeschrieben.

Die Lindwürmer Zamoniens begehen dieses Fest alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr.

Walter Moers, geb. am 24. Mai 1957 in Mönchengladbach, ist ein deutscher Comic-Zeichner, Illustrator und Schriftsteller. Mit seinen phantastischen Romanen hat er sich weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "Die Stadt der träumenden Bücher", "Der Schrecksenmeister" und „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ waren Bestseller.

Andreas Fröhlich wurde bekannt durch die Hörspielserie „Die drei Fragezeichen“, in der er seit 1978 „Bob Andrews“ seine Stimme leiht. Für die Interpretation des Hörmonologs „helden:tot“ von Stefan Sprang wurde er 2008 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Neben der Tätigkeit als Schauspieler und Synchronsprecher ist er als Dialogautor und Synchronregisseur aktiv. Andreas Fröhlich war unter anderem für die Synchronisierung von „King Kong“ und „Der Herr der Ringe“ verantwortlich. 2003 erhielt er den Synchron-Preis in der Kategorie "herausragendes Synchrondrehbuch" für "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme".

Seien Sie mit Ihren Kindern dabei, wenn Andreas Fröhlich uns am 24. November 2018 um 19:00 Uhr in die weihnachtliche Welt der Lindwürmer entführt.

Nie war Weihnachten so zamonisch, nie war Zamonien so weihnachtlich.

Die letzten Tage des Patriarchats Margarete Stokowski im Kampf gegen das Patriarchat

Dürfen Männer nach der feministischen Revolution Frauen noch die Tür aufhalten? Und sind Komplimente erlaubt? Die Gesellschaft scheint verunsichert. Zwar wehren sich überall auf der Welt Menschen gegen Sexismus und Belästigung. Doch Frauen verdienen immer noch weniger als Männer, dafür putzen und pflegen sie mehr und sterben am Ende ärmer. Margarete Stokowski legt den Finger in Wunden, die viele lieber ignorieren würden, denn Resignation ist für sie keine Lösung. Sie schreibt über Ungerechtigkeiten, an die wir uns längst gewöhnt haben, weil sie so alltäglich sind. Margarete Stokowskis Texte machen Mut, helfen wütend zu bleiben, Haltung zu zeigen und doch den Humor nicht zu verlieren und sie zeigen, dass es noch einiges zu tun gibt auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Gesellschaft. Wer fragt, ob wir den Feminismus noch brauchen oder ob die Revolution bereits geschafft ist, dem liefert Margarete Stokowski eindeutige Antworten.

Margarete Stokowski Margarete Stokowski, geboren 1986 in Polen, lebt seit 1988 in Berlin und studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie schreibt als freie Autorin unter anderem für die taz und die ZEIT. Seit 2011 schreibt die Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski Essays, Kolumnen und Debattenbeiträge. Die besten und wichtigsten Texte versammelt dieses Buch, leicht überarbeitet und kommentiert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Rohwolt Verlag und der Buchbox



Annette Schiedeck & Jens-Uwe Krause lesen Roger Willemsen Habe Häuschen. Da würden wir leben - Die wunderbare Welt der Kontaktanzeigen

Es gibt etwas, was aus allen Menschen Autoren macht: die Kontaktanzeige. Hier zeigen sich Menschen unverblümt, hier sagen sie, wie sie selbst sich sehen oder gesehen werden möchten. Wer alleine ist und nicht alleine bleiben will, hat es nicht leicht. Eine Blöße nach der anderen geben sich die Menschen auf der Suche nach der Liebe. Ein Weg, die Einsamkeit zu überwinden, ist die Kontaktanzeige. Hier wird gelogen, gewitzelt, gefordert und gedichtet. Mal komisch, öfter unfreiwillig komisch. Dafür aber unausweichlich menschlich. Denn vor allem sagt diese Literatur etwas über den suchenden Menschen, seine Bedürftigkeit, seine Ideale aus.

Er sucht sie, sie sucht ihn, kurz: Wer suchet, der findet, frag bloß nicht, was! Roger Willemsen bezeichnete diese Form der Kontaktsuche einst als „Verpartnerungsprosa“ und sammelte für eine szenische Lesung allerlei Rührendes, Abstruses, Groteskes und Komisches. Dabei geht es Roger Willemsen in diesem Hörbuch um mehr als eine Reihung von kuriosen Fundstücken. Kontaktanzeigen sind, so die nachvollziehbare These, ein Spiegel der Gesellschaft, sind Literatur – Menschen offenbaren ihre Sehnsüchte. Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause bringen diesen urkomischen und bisweilen rührenden Text endlich zurück auf die Bühne.

Foto von Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause Die gebürtige Münchnerin Annette Schiedeck ist seit 1992 in verschiedenen Funktionen vor und hinter der Kamera bei Filmproduktionen tätig. Inzwischen lebt sie in Hamburg, gestaltet Lesungen und tritt verstärkt mit ihrem eigenen Stand-up-Programm auf.

Jens-Uwe Krause, geboren 1970 in Hannover, begann nach Abitur und Zivildienst ein Volontariat bei einem Radiosender. Anschließend wechselte er zu Radio Bremen Vier, wo er inzwischen seit 15 Jahren die Morgenshow moderiert. Gemeinsam mit Roger Willemsen moderierte er außerdem in einer gemeinsamen Sendung mehrere Male einen Jahresrückblick. über 70 mal waren Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause gemeinsam mit Roger Willemsen auf der Bühne um dessen Bestseller „Das Hohe Haus“ in einer szenischen Lesung vorzutragen. Am 10.11. präsentieren sie Willemsens "Habe Häuschen. Da würden wir leben." Taucht ein in die wunderbare Welt der Kontaktanzeigen!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Tacheles! und der Buchbox!Berlin.

Marlow von Volker Kutscher Berliner Buchpremiere mit Volker Kutscher

Berlin, Spätsommer 1935. In der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritz marschiert mit der HJ zum Nürnberger Reichsparteitag, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während sich Gereon Rath, mittlerweile zum Oberkommissar befördert, mit den Todesfällen befassen muss, die sonst niemand haben will. Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und ihn in eine andere Abteilung versetzen. Es geht um Hermann Göring, der erpresst werden soll, um geheime Akten, Morphium und schmutzige Politik. Und um Charlys Lebenstrauma, den Tod ihres Vaters. Und um den Mann, mit dem Rath nie wieder etwas zu tun haben wollte: den Unterweltkönig Johann Marlow.

Foto von Volker Kutscher
© Andreas Chudowski

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman Der nasse Fisch (2007), dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Volker Kutschers Erfolgsserie um Kommissar Gereon Rath ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion Babylon Berlin und beweist einmal mehr sein Talent für komplexe Krimiplots mit Zeitkolorit.

Erleben Sie am 06. November in der Clinker Lounge der Backfabrik atemlose Spannung und ein packendes Porträt unruhiger Zeiten. Moderiert wird die Buchpräsentation von Thomas Böhm, Berliner Autor, Literaturvermittler und Moderator; für die musikalische Begleitung sorgt Chat Noir, ein international besetztes, akustisches Swing Quartett, bestehend aus Sopransaxophon, akustischer Gitarre, Kontrabass & Vibraphon. Diese originelle Besetzung sorgt für einen unverwechselbaren Sound! Die vier Musiker aus Deutschland, Kanada und Korsika spielen eigene Kompositionen und Swing-Klassiker der 20er und 30er Jahre.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Pieper Verlag und der Buchbox!Berlin.

Buchtitel Anna Zimt und Judith PoznanAnna Zimt spricht in ihrem Buch über ihre große Liebe zu Max und die Affären mit anderen Männern.

Anna und Max sind Anfang dreißig, seit über zehn Jahren zusammen und füreinander die große Liebe. Sie führen eine offene Ehe – nach außen, wie nach innen. Das klingt nach einem Spiel ohne Regeln, man darf und tut was man will. Doch nicht alles ist erlaubt - Anna und Max sind gemeinsam erwachsen geworden und mussten nie auf die Abenteuer des Lebens verzichten.

Portrait von Anna Zimt
Foto: © David Bonk
Am 20. Oktober sitzt Anna Zimt gemeinsam mit Judith Poznan in der Clinker Lounge und erzählt humorvoll und unterhaltsam über Liebe, Dating, Sexpannen und Eifersucht. Anna Zimt, Jahrgang 1985, lebt in Hamburg. Sie ist Songwriterin, Projektmanagerin im Musik- und Sozialbereich und schreibt eine Kolumne über Sex und Großstadtabenteuer für das Onlinemagazin „im gegenteil“.

Judith Poznan, Jahrgang 1986, ist Autorin, Kolumnistin und Texterin. Für die BUCHBOX! hat sie zu Studienzeiten viele Jahre als Buchhändlerin gearbeitet und fungiert nun immer mal wieder als begeisternde Moderatorin.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Droemer Knaur Verlag und der Buchbox!Berlin.

Samstag, 20. Oktober 2018, 20:00 Uhr
In der Clinker Lounge, Saarbrücker Straße 36a, 10405 Berlin.
Eintritt: 6,- EUR, mit Kiezkarte 5,- €
Tickets in jeder BUCHBOX! und online bei www.reservix.de

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