Nora Imlau: Du bist anders, du bist gut!

Du bist anders, du bist gut - gefühlsstarke Kinder werden größer.

Manche Kinder haben stärkere Emotionen als andere. Mehr Freude, mehr Wut, mehr Trauer – und leben sie heftiger und ungebremster aus. Diese Kinder sind sensibler, verletzlicher, kuscheliger und gleichzeitig wilder, ungestümer und fordernder. Nora Imlau erforscht die neuen Herausforderungen, wenn gefühlsstarke Kinder sich außerhalb der Familie in der Gesellschaft, der Schule und in den Medien bewegen. Sie gibt dazu viele Beispiele und hilfreiche Lösungsansätze für Alltagskonflikte und besondere Krisen. Sie bestärkt Eltern darin, auf ihre Kraftreserven zu achten und Selbstzweifel zu überwinden.

Im Nachfolger ihres Bestsellers „So viel Freude, so viel Wut“ legt Nora Imlau gewohnt verständnisvoll und fachkundig dar, wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit den vielen neuen Herausforderungen ab dem Schulbeginn unterstützen können.

Nora Imlau: Du bist anders, du bist gut! Nora Imlau, 1983 geboren, gilt als eine der wichtigsten Expertinnen für Baby- und Kleinkinderthemen. Als Journalistin und Fachautorin für Familienfragen schreibt sie unter anderem für die Zeitschrift ELTERN und hat bereits mehrere erfolgreiche Elternratgeber veröffentlicht.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kösel-Verlag und der Buchbox!Berlin.

Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah

sowie vierzehn Publizisten, Schriftsteller und Autoren, äußerten sich zum Begriff „Heimat“.

Ja, Ausländer und Kinder von Ausländern nerven, die Unbekannten, die zu laut italienisch sprechen in der Bahn. Die Freunde, die orientalisch zu spät zum Essen kommen. Und die, die zu viel kochen, streiten, trinken. Überall, fast überall nerven sie. Doch jetzt erscheint ein Buch, das Anderes zeigt.

Da geben Autoren wie Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Margarete Stokowsi und Olga Grjasnowa in persönlichen Essays Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als „anders“ markiert, kaum schützt oder wertschätzt. Das einige das Heimat-Wort dann hassen, das ist ihr Recht. Wie auch ihr Wunsch nach dem perfekten Deutschland. Das wollen Deutsche auch. Aber muss ein Land erst perfekt sein, damit man es Heimat nennen kann?

fatmaFatma Aydemir, 1986 in Karlsruhe geboren, ist Kolumnistin und Redakteurin bei der „taz“. 2017 erschien ihr Debütroman „Ellbogen“, für den sie mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet wurde.

Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991 in Kiel, ist freie Redakteurin beim „Missy Magazine“ und bei der „taz“, schreibt für deutschsprachige Medien, u.a. die Kolumne „Habibitus“ für die „taz“ sowie für „Spex“.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Ullstein Verlag und der Buchbox!Berlin.

joey goebel irgendwann

Irgendwann wird es gut

heißt die neue, sehr lesenswerte Geschichtensammlung des Autors Joey Goebel. Erzählt werden die Geschichten ganz normaler Menschen in Moberly, einer vergilbten Kleinstadt in Kentucky.

Da gibt es Anthony, der verliebt ist in die Nachrichtensprecherin Olivia, und jeden Abend Punkt 18:00 Uhr ein Rendezvous mit ihr hat, ein zwölfjähriges Mädchen, dass nicht zu schnell erwachsen werden will oder Paul, dessen Mutter ihm das einzige Date mit einer Frau versaut, das er seit vielen Jahren hat. Ihre Geschichten sind herzerwärmend und tragikomisch. Sie holen sich blutige Nasen und geben trotzdem nicht auf, Für Hoffnung sollte immer Raum sein, auch in der langweiligsten Kleinstadt der Welt. Denn sie wissen: Irgendwann wird es gut.

 

Foto: © Regine Mosimann Diogenes Verlag
Foto: © Regine Mosimann Diogenes Verlag

Joey Goebel, 1980 in Henderson, Kentucky, geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Musiker – ein weltweit gefeiertes Multitalent. Seine Romae »Vincent«, »Freaks« und »Heartland« wurden in 14 Sprachen übersetzt. Joey Goebel hat einen kleinen Sohn und lebt in Henderson, wo er englische Literatur unterrichtet.

2013 war Joey Goebel schon einmal Gast in der Backfabrik – mit seinem letzten Roman »Ich gegen Osborne«, seiner Gitarre und Robert Stadlober.

Begleitet wurde Joey Goebel in diesem Jahr von Max Riemelt.

Max Riemelt wurde 1984 in Berlin geboren und ist Schauspieler. Er ist unter anderem bekannt durch Filme wie die »Welle« und »Der rote Kakadu« oder durch den Krimi-Mehrteiler »Im Angesicht des Verbrechens«. Für seine Verkörperung der Hauptrolle wurde Max Riemelt in der Kategorie „Bester deutscher Schauspieler“ für die Goldene Kamera nominiert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Diogenes Verlag AG und der Buchbox!Berlin.

Friedemann Karig Dschungel RomanFriedemann Karig erzählt in seinem atemberaubenden Debüt eine Geschichte über das Verschwinden in einer Zeit, die uns totale Erreichbarkeit diktiert und über eine Freundschaft, die Jahrzehnte und Kontinente überdauert.

Als sein bester Freund Felix auf einer Reise in Asien spurlos verschwindet, steigt der Erzähler sofort ins Flugzeug. Er muss ihn suchen, in Hostels, an Stränden, auf Inseln und im Dschungel. Den Freund finden, das ist das Einzige, was ihm klar ist. Dafür überwindet er seine Abneigung gegen das Reisen. In Rückblenden erinnert er sich an das gemeinsame Aufwachsen, steigt immer tiefer herab in seine Erinnerung auf der Suche nach dem dunklen Geheimnis, dem Grund für Felix‘ Verschwinden. Einem Geheimnis, das sie ebenso trennt wie eint. Je weiter der Erzähler bei seiner Suche in das wilde Kambodscha vordringt, dieses von Völkermord und Diktatur nie genesene Land ohne Gedächtnis, je verzweifelter er die gemeinsamen Erinnerungen durchsucht, auf der Jagd nach einem Hinweis, was mit dem Freund passiert ist – desto weiter entfernt er sich von seinem eigenen Leben. Bis er versteht, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet.

Friedemann KarigFriedemann Karig wurde1982 bei Freiburg geboren. In Passau und Köln studierte er Medienwissenschaften, Literatur, Politik, Soziologie und VWL. Er schreibt unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, das SZ-Magazin, Die Zeit, brand.eins und jetzt. Er moderierte das für den Grimme-Preis nominierte Format „Jäger&Sammler“ von „funk“, dem jungen Online-Angebot von ARD & ZDF. „Dschungel“ ist sein literarisches Debüt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ullstein Buchverlage GmbH und der Buchbox!Berlin.

Sven Stricker und Bjarne Mädel präsentieren Krimikost vom Allerfeinsten

Sörensen fängt FeuerHumor, Spannung und psychologischer Scharfsinn – und darum geht es in Sörensens zweitem Fall:

Es ist kurz vor Weihnachten. Und ausgerechnet jetzt passiert etwas Schlimmes im sonst so öden Katenbüll. Dem jungen Ole Kellinghusen läuft mitten in der Nacht eine junge Frau vors Auto: blind, abgemagert, trotz der eisigen Kälte im viel zu dünnen Nachthemd. Jette sagt nicht wo sie herkommt, sie nennt keinen Nachnamen. Als Kriminalkommissar Sörensen endlich die Adresse herausfindet, ist der Vater der Frau bereits tot: Er liegt im Wohnzimmer, im Rücken siebzehn Messerstiche. Sörensen muss sich nicht nur mit religiösem Fanatismus befassen, sondern auch mit seinen eigenen Dämonen, denn er hat kürzlich die Medikamente gegen seine Angststörung abgesetzt ...

Mädel und StrickerSven Stricker wurde 1970 geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis, unter anderem 2009 für seine Hörspielbearbeitung und Regie des Romans «Herr Lehmann» von Sven Regener. Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter. Für «Sörensen hat Angst» wurde Sven Stricker für den Glauser-Preis 2017 nominiert.

Bjarne Mädel wurde 1968 geboren und ist vornehmlich als Schauspieler und Sprecher tätig. Einem großen Publikum wurde er durch die Verkörperung des Ernie in Stromberg und des Tatortreinigers Schotty bekannt. Zudem hat er in mehreren Spielfilmen mitgewirkt. Eine TV-Verfilmung der Sörensen-Reihe von und mit Bjarne Mädel ist in Arbeit.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag und der Buchbox!Berlin.

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